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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
10
The Doors - Classic Album: The Doors
Format: DVD|Ändern
Preis:17,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 23. August 2012
Diese Beurteilung betrifft gleich zwei Werke, die in gleicher Weise aufgebaut sind und bis ins Detail über je ein Doors Alben berichten: den in der "Classic Albums"-Reihe erschienenen Review des ersten Doors-Longplayers "The Doors" und den Titel "Mr. Mojo Risin' - The Story of L.A. Woman" - hier wird über das finale Werk der Original-Doors inkl. Jim Morrison berichtet.

Die noch verbliebenen und inzwischen natürlich in die Jahre gekommenen Bandmates Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore beweisen trotz der "Drogen-Sixties" noch erstaunlich gutes Erinnerungsvermögen und zeichnen die damaligen Umstände sowie die Entstehung und Aufnahme jedes Tracks nach. Die Beherrschung der Instrumente haben diese "Jungs" nicht verloren, und sie untermalen damit sehr anschaulich über was sie gerade berichten.

Jac Holzman, der die Doors bei Elektra Records unter Vertrag nahm sowie Weggefährten Bill Siddons, Michael McLure, Paul Ferrara und andere bringen weitere Informationen und Ansichten ein, die dem Zuschauer/-hörer einen komplexen Gesamteindruck im Zusammenhang mit den Alben vermitteln.

Auch das Bonusmaterial ist überaus sehenswert, also keine (wie häufig) belanglose Zugabe.

Für Doors-Begeisterte eine Art Horizonterweiterung und eine Auffrischung dessen, was sie z. T. bereits seit Jahrzehnten akustisch kennen (ich persönlich bin seit Anfang der 1970er Jahre als Doors-Fan dabei). Die 6 Original-Studioalben und die Doppel-LP "Absolutely Live" sind sicher nicht zu toppen, aber einer Würzung der lange bekannten und geliebten Songs sowie den gebotenen Hintergrundinformationen inkl. Fotos / Filmclips sollte man sich wirklich nicht widersetzen!

Fazit: Uneingeschränkte Kaufempfehlung für Doors-Fans - die es sicher auch nach Sicht dieser Reports bleiben werden, denn Ray, Robby & John are still cool!
Tipp: die L.A. Woman Story besser gleich als Blu-ray Disc wählen! "The Doors" Classic Album aktuell offenbar "nur" als DVD erhältlich.

Have fun!
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am 30. März 2011
Geboten wird eine Mischung aus Dokumentar-Aufnahmen, genauen Analysen der einzelnen Songs am Studio-Mischpult durch den auch damals beteiligten Ton-Ingenieur Bruce Botnick .
Auch Ray , Robbie und John kommen hier häufig zu Wort.
Die drei Veteranen runden noch mit Anekdoten aus den sechziger Jahren diese tolle DVD ab.
Geben jeder für sich Einsichten preis, wie sie einzelne Parts der Songs gespielt haben, bzw. immer noch spielen.
Ebenfalls geboten bekommt man den Hörgenuss von Perlen wie "End Of The Night" und "Moonlight Drive" in ihrer ursprünglichen Form.
Dabei handelt es sich um Aufnahmen, die bereits längere Zeit vor den Einspielungen des Studioalbums eingezimmert wurden.
Und die sind sehr interessant anzuhören, da Jim Morrison hier noch ganz anders singt, dazu die Arrangements wesentlich psychedelischer ausgefallen sind,
als das bei den altbekannten Fassungen der Fall war.
Ganz nebenbei wird übrigens auch noch die ganz frühe Geschichte der Band mit den Worten von Densmore, Krieger und Manzarek
erzählt und wir erfahren auch, wie sich das Monumental-Stück "The End" von einem ca. drei-minütigen Liebeslied in ein über elf-minütiges Monster verwandelte.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 6. August 2014
Ich muss nicht viele DVD's mit Musikvideos haben, von den Doors eins schon. Diese Zusammentellung hat mich überzeugt, ich brauche nicht alle Videoclips von ihnen. Und der Preis hier hat absolut überzeugt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Mai 2003
Auf dieser Jubiläums-DVD findet sich wirklich fast alles, was die Doors ausmacht. Das Live-Concert "At the Hollywood Bowl" und dann nochmal massig Musik-Videos. Das sind locker 3 Stunden Doors. Vermisst hab ich eigentlich nur zumindest nen kleinen Outtake aus "An American Prayer". Das hätte der ansich schon fantastischen DVD das Sahnehäubchen aufgesetzt!
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. Oktober 2002
Für den, der etwas zu einem vernünftigen Preis will und dann noch mit 3 Stunden DOORS-Musik belohnt wird, der sollte sich diese DVD ruhigen Herzens zulegen.
Klar, es gibt immer jemanden, der etwas zu kritisieren oder zu verbessern hat, auch bei dieser DVD. Aber trotzdem: guter + digitalisierter Sound, gute Kameraperspektiven.
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Januar 2014
ImVergleich zu einem kürzlich (Ende 2013) in SAt3 gezeigten Film, scheint mir die Aufnahme des legendären Konzerts auf der DVD nicht ganz vollsändig zu sein (Schnitt in Spanish Caravan?).

Ansonsten tolle Bilder und Musik.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. November 2008
Hat ganz schön lange gebraucht, bis sich die "Classic Albums"-Reihe des unglaublichen Debütalbums der Doors annahm! Zu Wort kommen u.a. Bill Siddons, ehemaliger Roadie und später Road Manager der Doors, Filmemacher Paul Ferrara, Musiker und Autor Henry Rollins, Radio-DJ Jim Ladd (bekannt u.a. durch Roger Waters' "Radio K.A.O.S."-Album), Jac Holzman, Gründer von Elektra Records, der Plattenfirma der Doors, Ben Fong-Torres, u.a. Journalist und "Rolling Stone"-Autor, Morrison-Freund und Beat-Poet Michael McClure - und nicht zuletzt der Toningenieur aller Alben der Doors (und Koproduzent von "L.A. Woman"), Bruce Botnick, der auch zusammen mit den Doors die Remixes der ersten sechs Alben zum 40jährigen Bandjubiläum anfertigte.

Höhepunkt ist natürlich jedesmal, wenn die drei noch lebenden Doors-Mitglieder selbst erzählen, mittlerweile auch schon Anfang (Robby Krieger, John Densmore) bis Ende 60 (Ray Manzarek) und in Ehren ergraut (na gut, Robby Krieger hat eigentlich noch nie so richtig jung ausgesehen!).

Alle drei kommen (getrennt interviewt) sehr sympathisch rüber: Ray Manzarek erzählt in seiner leicht pastoralen und etwas ausschweifenden Art, die man auch schon aus seiner Autobiographie kennt, aber voller liebevollem Enthusiasmus von seiner Begegnung mit Jim Morrison am Strand von Venice, der ihm den Text von Moonlight Drive vorsang, worauf hin beide beschlossen, eine Band zu gründen und Millionäre zu werden, oder, sich selbst dabei an der Vox-Orgel und der Fender-Rhodes-Bassorgel begleitend, auf denen er schon bei den Doors spielte, vom ersten Auftritt, bei dem Jim Morrison (im Whisky A Go-Go) bei The End zum ersten mal seinen "Ödipus"-Teil improvisierte (was prompt zum Rausschmiss der Band führte!), und er durchlebt dabei noch einmal sichtlich gerührt und begeistert die erlebten Auftritte.

Robby Krieger zeigt einige seiner damals verwendeten Techniken auf der Gitarre, beispielsweise seine Bottleneck-Technik (in End of the Night benutzte er sogar eine offene Moll-Stimmung), oder er demonstriert seine Fähigkeiten auf der Flamenco-Gitarre bei Spanish Caravan (selbst wenn der Song erst zwei Alben später auftauchte).

John Densmore zeigt ebenfalls Tricks, die er bereits bei den Doors-Aufnahmen einsetzte, z.B. dass er die Snare immer mit seinem Portemonnaie abdämpfte, um einen knackigeren Ton zu erzeugen, und sinniert über den Banderfolg oder die Tiefgründigkeit von Jim Morrisons Texten sowie über dessen selbstzerstörerische Veranlagung.

Illustriert wird das Ganze durch zahlreiche Ausschnitte aus Interviews oder aus Live-Auftritten, beispielsweise aus der Ed Sullivan-Show, als die Doors sich weigerten, bei Light my Fire das Wort "higher" wegzulassen - was ebenfalls dazu führte, dass sie dort nie wieder auftreten durften! (Interessant am Rande, dass es nicht die Doors, sondern die "rebellischen" Rolling Stones waren, die sich im selben Jahr bei Ed Sullivan der Zensur beugten - als sie aus Let's spend the night together "let's spend SOME TIME together" machten.)

Spannend zu erfahren, wie aus Robbies Folksong Light my Fire durch den Latin Beat von Densmore, Rays geniales Keyboard-Intro und den von John Coltrane inspirierten Improvisations-Mittelteil ein Klassiker wurde, der kurz nach Erscheinen der LP auf Grund der großen Nachfrage von Radiostationen auf Single-Länge gekürzt wurde, um dort häufiger gespielt zu werden - und damit die Erfolgswelle der Doors lostrat! Oder wie die Doors Jims Text zu Break on through mit einem Bossa Nova-Beat, einer von Ray Charles' What'd I say geklauten Bass-Figur und einem von der Butterfield Blues Band entlehnten und leicht modifizierten Gitarrenriff unterlegten und so einen weiteren Klassiker schufen, bei dem ebenfalls (bis zur remasterten CD-Neuauflage 1999) das Wort "high" zensiert wurde.

Wie in dieser Reihe üblich, demonstriert Bruce Botnick am Mischpult einige Aspekte der Aufnahmesessions vom August 1966 anhand der Originalbänder, z.B. die Entstehungsgeschichte von Moonlight Drive vom ersten Acetat-Demo bis hin zur endgültigen Aufnahme auf "Strange Days".

Natürlich gibt es ein paar Anekdoten, z.B. wie Jim auf einem LSD-Trip das Studio unter Löschschaum setzte, um ein "Feuer" (ein rotes Kontrolllämpchen) zu löschen, oder wie er sich von der Baseball-Übertragung während einer Aufnahme gestört fühlte und den Fernseher gegen die Scheibe zum Kontrollraum warf.

Wie immer in der "Classic Albums"-Reihe werden viele Themen leider nur kurz angerissen - aber immerhin bekommt man in 50 (Hauptteil) plus 37 Minuten (Bonusteil) auf sehr abwechslungsreiche und unterhaltsame Weise eine Menge Informationen zur Entstehungsgeschichte dieses Album-Klassikers geliefert, die die bisher bekannten Fakten lebendig ergänzen. Für Doors-Fans unverzichtbar!
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. März 2007
Nicht nur Fans von "The Doors" ist diese DVD nur zu empfehlen. Nach dem Anschauen dieser Drei-in-Ein-DVD fühlt man alle Seiten des Sängers und Dichters Jim Morrison - die wilde, verrückte, dunkle Seite, und die ruhige,

sentimentale, kindliche.

"Live at the Hollywood Bowl" (1968) ist ein komplettes Konzert der Doors,

gefilmt unter der Leitung des Organisten Ray Manzarek.

"When the music's over" ist ein gewaltiger Eröffnungs-Opus, das Orgelsolo

reibt gleich zu Beginn das Gehirn mit wunderbarem Psychedelica ein und macht klar, dass hier nicht irgendeine Gruppe auf der Bühne steht. Besonders befremdlich wirkt der Rülpser von Morrison (mit Lausbuben-Lachen) während einer ruhigen Stelle.

Der anschließende Alabama-Song (von Brecht(Weill) geht nach dem ersten Refrain gleich über in das Willie-Dixon-Cover "Back Door Man", welches auch

bald in den seltsamen Revolutionssong "Five to one" übergehen soll. In diesem Medley sind nicht die vollständigen Lieder enthalten, sondern eben nur Ausschnitte. Im Gegensatz zur Studio-LP "Strange Days" geht hier "Moonlight Drive" in "Horse Latitudes" über, lückenlos schließt sich der dritte und vierte Teil des grandiosen "The Celebration of the Lizard" an, dass es nie auf ein Studio-Album geschafft hat. Hier sieht man Morrisons Leidenschaft für Poesie... Wie er seine Worte in das Mikrophon schreit, qualvoll aus seinem Mund stößt, ... fast daran zerbricht... Magisch! Schön ist auch, dass "Spanish Carawan" in einer etwas verkürzten Live-Version zu hören ist - bisher nur in der Studio-Version erhältlich gewesen. Entgegen der Titelbezeichnung auf dem Cover folgt nun noch der zweite Teil von "The Celebration of the Lizard" (Wake up), und ganz unerwartet setzt "Light my fire" ein, in einer fast 10-minütigen "extended version", gefolgt von der berühmten Performance von "The Unknown Soldier". Den Abschluss macht der Klassiker schlechthin - "The End" mit vielen Improvisationen Morrisons, der einmal sagte, jedesmal, wenn er das Lied singe, bekomme es eine andere Bedeutung für ihn. Ein grandioses Finale... Das zum Abspann nochmal "When the music's over" kommt, finde ich ein bisschen überflüssig, weil so die Konzertstimmung ein bisschen flöten geht....

Der zweite Film "Dance on fire" versammelt u.a. Promo-Clips, Fernseh-Auftritte usw...Zwischen den Titeln befinden sich Auszüge aus Morrisons-Gedichten, die er selbst vorträgt und im Nachhinein vom Rest der Band mit Musik unterlegt wurden. Einiges stammt vom Album "American Prayer"...

Den Anfang macht "Break on through", der "original Elektra Records prome clip" - künstlerisch nicht DIE Offenbarung... Es schließt sich der etwas Amateurfilm-hafte Clip zu "People are strange" an, der doch aber sehr ausdrucksstark ist.

Es folgt der berüchtigte Auftritt in der Sullivan-Show, wo Morrison "Light my fire" singt ... mit der Textstelle "girl, we couldn't get much higher",

die er eigentlich vom Sender aus nicht singen sollte. (Robby Krieger konnte sich ein Lachen nicht verkneifen) - Jedenfalls hat Jim nicht so übertrieben in die Kamera gebrüllt wie im Oliver Stone - Film "The Doors".

"Wild Child" enthält neben Original-Aufnahmen amerikanischer Ureinwohner-Feste u.a. Einblicke in die Session bei der Studio-Aufnahme des Songs.

Daran schließt sich ein Film von Manzarek an, den er für das Lied "L.A. Woman" gedreht hat. Es ist ein knallbunter, metaphorischer, "mörderischer" Kurzfilm, in dem auch seltene Film-Aufnahmen von Jim Morrison zu sehen sind.

Danach dann der legendäre Clip zu "Unknown Soldier", bei dem Jim Morrison Regie führte. Die öffentliche Vorführung ist seit 1968 in den USA verboten.

Ein sehr bewegendes 68er-Dokument.

Das Filmmaterial, das im folgenden "Roadhouse-Blues" benutzt wurde, ist während der 68er-Tour gedreht worden und vermittelt einen unglaublich authentischen Eindruck von der elektrisierenden Luft, die ein Doors-Konzert umgab. Kreisende, manchmal randalierende Fans, treibender Blues-Rock und ein ausgeflippter Morrison, der sogar gefilmt wurde, als er auf der Bühne von der Polizei verhaftet wurde.

Nach soviel innerer Spannung ein Stück zum entspannten Zuhören- Morrison trägt sein Gedicht "Texas Radio and the Big Beat" im dänischen Fernsehen vor, dazu werden seltene Doors-Fotografien eingeblendet. Das Gedicht hat gerade sein Ende erreicht, da beginnt Robby Krieger schon sein "Love Me Two Times". Wieder sieht man seltsene oder berühmte Photographien.

Es folgt eine grandiose Live-Performance von "Touch Me", mit einem Bläserensemble und einem Robby Krieger mit blauem Auge.

Daran schließt sich das alptraumhafte "Horse Latitude" an (mit einem etwas langweiligem Video) und einer TV-Performance von "Moonlight Drive" mit kitschigen Kulissen.

Leider kommt danach "The End" in exakt der gleichen Audio-Video-Version vom ersten Teil der DVD - man hätte stattdessen die Soundstage-Performance aus Toronto für diese DVD-Zusammenstellung auswählen können.

Danach jedenfalls folgt noch das tief melancholische "Crystal Ship" mit passenden Filmszenen von Jim Morrison allein mit einer Weinflasche unter einem Baum oder von seiner Freundin Pamela, die im Wasser schwimmt - als wäre der Clip ein irgendwie trauriger Lebensrückblick. Dazwischen noch Szenen aus einer TV-Performance für "American Bandstand".

Den Abschluss macht das grandiose Adagio von Tommasso Albinoni, das The Doors mit Paul Harris arrangiert haben - zu sehen sind die Band auf einem großen Segelschiff, bei strahlendem Sonnenschein auf einem Meer.

Die Abspannmusik liefert "Riders on the storm", was ich persönlich einfallslos und etwas schade für dieses Lied finde.

Der dritte Teil "The Soft Parade" enthält auszugsweise das einzige Fernseh-Interview der Doors (optional mit deutschen Untertiteln), einer Ode an Friedrich Nietzsche, die Jim Morrison hinter der Bühne am Piano improvisiert und einem Gespräch zwischen Morrison und einem Wanderprediger.

Das erste Lied "The Changeling" begleitet durch eine gute Film-Auswahl von Doors-Material. "Wishful Sinful" ist eine Live-Performance im PBS, dazu gibt es wieder seltene Aufnahmen der Doors. "Wild Child" zeigt, was vor und während der Einspielung des Liedes im Studio ablief. Diskussionen, wer wie anfängt, wie das Lied aufhört, Sound-Checks... und ein konzentriertes Spielen mit einem vielleicht etwas angetrunkenen, kindischen Morrison.

"Build Me A Woman" ist ein "Outtake" aus der "Soft-Parade-Session" und wurde Live für die PBS gespielt. Darauf folgt "Unknown Soldier" und eine grandioses Collage aus allem bekannten Filmmaterial zu dem Song.

Der Opus "The Soft Parade" ist wieder eine PBS-Performance mit privaten Photos der Doors. Es ist die einzige Live-Aufführung des Songs gewesen, ein paar Tage nach Jimmys Verhaftung.

Der Abspann ist mit "Hello I Love You" unterlegt und dem entsprechenden Live-Video - ein Konzert auf einer Straße in Deutschland.

Die Bonus-Titel:

"Break on through" (live auf dem Isle of Wright - Festival)

Eine gewaltige, wirklich umwerfende Collage aus dem Besten der ganzen DVD.

"The Ghost Song" - ein Titel vom Album "American Prayer", auf dem Jim Morrisons Lyrik mit neuer Musik unterlegt wurde - nach dem Motto: "Bisschen funky - Gott sei danki". Zu sehen sind die drei noch lebenden Doors und seltene Filmaufnahmen aus Morrisons Film HYW. Schön ist auch der Kontrast zwischen dem alten Indianer Morrison im irgendeinem Bergsee badend und den Pressefotos des Jungen Löwen Jimmy.

Alles in allem eine großartige, abwechslungsreiche DVD, ziemlich günstig für das, was man geboten bekommt. Der Sound ist glasklar, das Videomaterial in bestmöglichem Zustand... Auch wenn entscheidende Doors-Lieder fehlen ("Not to touch the earth", "Strange Days", "End of the night" und "Love her madly") ist diese DVD ein Muss selbst für unentschlossene Sympathisanten von Jim Morrison, für Leute, die sich für die 60er Jahre interessieren und generell für alle, die auf knackigen, explosiven Rock/Blues, sentimentalen Nostalgietropfen und psychedelischer Avantgarde stehen.

Eine absolut empfehlenswerte DVD - auch für Filmkunst-Liebhaber. Man merkt,

dass Ray Manzarek (Keyboarder der Doors) und Jim Morrison auf der Filmhochschule waren - sie beweisen ein "professionelles Gespür" für die richtige, nein, perfekte Einstellung. Große Kunst, große Kunst...
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. Juli 2001
Der Film ist über seine gesamte Dauer hinweg sehr spannend und unterhaltsam. Der Regiesseur versteht es meisterhaft mystische Bildkompositionen zu erstellen und mit dem Sound der Doors zu untermalen. Das Leben von Jim M. wird in Episoden und Rückblenden dargestellt. Sehr empfehlenswert.
14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Dezember 2001
Musikalisch erfüllt die DVD sicherlich alle Erwartungen der Fans. Ein richtiges Konzertfeeling kommt aber bei dem Bildmaterial zu keiner Sekunde auf. Das Konzert in der Hollywood Bowl wirkt altbacken und flau. Wo ist die Stimmung und wo ist der angeblich so charismatische Jim Morrison? Wäre ich doch bei meinen CD's geblieben, ich hätte mir meine Illusionen bewahrt. Echte Fans kommen aber vermutlich dennoch auf ihre Kosten.
15 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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