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am 15. Februar 2015
Also zunächst erst mal zur Qualität der DVD's: absolut schlecht, zum Teil verschwommene Bilder. Dann nur Wiedergabe im 4:3 Format- und das im Zeitalter von 16:9 Fernsehern und HD. War ja schlechter als im VHS-Zeitalter. Inakzeptabel so etwas.

Nun zur Fortsetzung:
Ich kann nur sagen: Wer Buch 1 und Buch 2 als Serie geliebt hat, sollte hiervon die Finger lassen. Manchmal sollten Filmemacher eben keine Fortsetzungen drehen. Es ist besser die Liebhaber von solchen Filmen malen sich ihre eigene Fortsetzung. So auch hier.
Von Anfang bis Ende laaaaangweilig vom Feinsten. Nichts passiert hier wirklich.
Es hat auch nichts mehr mit den ersten zwei Büchern zu tun in meinen Augen (jedenfalls wenn ich die Filme als Vorlage nehme). Jegliche Zusammenhänge fehlen. Es ist auch keine Fortsetzung in meinen Augen, nur sinnlose Verschwendung von Filmmaterial.
Ich hab auch immer gehofft, dass manche Dinge noch aufgeklärt werden, aber nein.

Zunächst erst einmal die Kinder von Madeline und Charles: Orry Nicholas Jr. wird gegen Ende des Krieges 1863 geboren. Der kleine Junge von Charles ein wenig später, womit er also jünger ist. Das hat mich schon am zweiten Buch gestört, dass Orry Nicholas Jr. dort am Ende immer noch kleiner (jünger) ist als der Junge von Charles. Aber ok. Hier nun im dritten Buch, was zum Ende im Jahre 1870 glaub ich spielt, ist der kleine Orry immer noch ein Baby , also nicht mal ein Jahr alt (er sollte eigentlich 7 Jahre alt sein), wohin gegen der Junge von Charles tatsächlich mit der Zeit gereist ist, und am Ende zwar erst 5 Jahre alt ist statt 6 Jahre, aber ok. Na ja: Charles ist dafür (als ausgetauschter Schauspiler) um gefühlte 20 Jahre jünger als in den ersten beiden Büchern. Glauben die Filmemacher echt, dass man so etwas nicht merkt???

Dann gibt es hier 4 Haupthandlungen, wenn man das überhaupt so nennen kann, welche sich um Madeline, Charles, Bent und Ashton drehen. Aber was dahinter steht ist so schwach, dass man gar nicht drüber nachdenken möchte.
Nur so viel: Die Liebe zwischen Orry und Madeline z.B.: Sie bekam erst nach über zwanzig Jahren eine Chance. Nichts, absolut nichts war in den ersten beiden Büchern stärker als diese Liebe. Und hier??? Gleich in den ersten 5 Minuten stirbt Orry. Das musste man wahrscheinlich so machen, weil Patrick Swayze genau das richtige tat, nämlich aufhören, wenn der Erfolg am größten ist. Aber ok, man lässt ihn also umbringen, von einem tot Geglaubten. Und Madeline trauert gar nicht. Niemand trauert um Orry. Madeline verliebt sich sogar für den Zuschauer merkbar sofort in George Hazard? Oh man. Das passte nun gar nicht. Sie wird hier so dargestellt, als ob ihr der Tod von Orry nichts ausmachte. Man versuchte es zwar so darzustellen indem man Madeline in ihrer Arbeit versinken ließ um sie von ihrem Schmerz abzulenken. Aber ehrlich: diese Botschaft kam bei mir nicht an, ehrlich gesagt.

Dann Charles: Was zum Geier hatte er mit Elkanah Bent zu tun, dass dieser nun auch an ihn Rache übte?
Und überhaupt die Sache mit Bent. Er kam doch nicht um im Feuer. Das war totaler Schwachsinn, was man hier gezeigt hat. (War das im Buch auch so?) Das war auch kein Bent wie man ihn aus den ersten 12 Folgen kannte. Eine lächerliche Figur war das.
Und was sollte überhaupt diese sinnvolle Verschwendung von Zeit um Charles Geschichte? So weit ich weiß war er froh seinen Sohn am Ende von Buch 2 in den Armen zu halten und er ist mit seiner Familie vom Rest was noch von Mont Royal übrig blieb, fort gegangen. Nun ist er auf der Flucht vor allen und jeden, sogar vor sich selbst, hatte ich das Gefühl, und kämpft mit Indianern??? Oh man.

Dann muss ich sagen, war ich total geschockt, dass es nun plötzlich einen Bruder von Orry gab, nämlich den ominösen Cooper Main. Wo kam der denn auf einmal her? So weit ich weiß, gab es im Hause Maine nur drei Kinder: Orry, Ashton und Bred. (Das Buch kenne ich, wie gesagt, nicht, aber das ist auch unrelevant)
Und die Fortsetzung von Ashtons Geschichte hatte auch kein "Schmackos" Das war eine reine Lachnummer. Ohne Sinn.

Ich kenne die Bücher nicht und daher kann es ja sein, dass manches so geschrieben wurde, was hier verfilmt wurde. Aber ehrlich gesagt ist mir das egal. So etwas macht man nicht, viele Filme knüpfen nicht wirklich an ihren Buchvorlagen an, sind aber riesen Erfolge.

Alles in allem fehlten Bret und Billy total.
Semiramis und Esra, die ein Stück Land erhielten auf Mont Royal, die fehlten ebenfalls vollkommen, sie waren einfach nicht mehr da obwohl das Leben auf Mont Royal ja nun, wie hier dargestellt, irgendwie weiter ging. Wo sind die beiden denn geblieben? Anstatt dessen gab es nun einen Isaak und seine Freundin/später seine Frau- hab den Namen vergessen.

Was mich hier auch sehr gestört hat, ist die Tatsache, dass hier nicht ein Funken Gefühl rüber kam, NULL. Der grausame Krieg war vorbei. 4 Jahre Schrecken. Von Kummer und Leid nach einem solchen Disaster keine Spur. Jegliche Authentizität fehlt hier. In nichts von dem was hier dargestellt wird, kann man sich hineinversetzen, weil es einfach nur abgedreht wirkte. Sehr schlecht.

Nichts hier auf den DVD's ergab für mich einen Sinn.

Rausgeschmissenes Geld. Ich behalte meine ersten beiden Bücher als DVD und behalte dieses Ende in meinem Kopf. Die hier werde ich ganz schnell wieder verkaufen und aus meinem Gedächtnis streichen und auch nie wieder gucken. Schwachsinn hoch zehn.
So was aber auch...
In meinen Augen nicht mal einen Stern wert, aber ohne Stern geht ja wohl nicht...
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am 6. November 2007
Die drei letzten Teile von Fackeln im Sturm haben mit der eigentlichen Saga nicht mehr viel zu tun. Viele bekannte Schauspieler sind nicht mehr dabei und wurden teilweise durch neue ersetzt, wie zum Bespiel Charles Main.
Um dennoch eine Handlung zustande zu bringen, da wichtige Charaktere wie z.B. Orry Main nicht mehr dabei sind, ließ man Bent von den Toten auferstehen (sehr unwahrscheinlich, dass er die Explosion überlebt hat; aber im Film ist schließlich alles möglich...) und fügte Orry Mains älteren Bruder Cooper Main hinzu, der in den 12 vorherigen Folgen nie erwähnt wurde und nur in den Büchern von John Jakes eine wichtige Rolle spielte.
Dennoch gibt es einzelne Lichtblicke in dieser Fortsetzung wie z.B. die hervorragende schauspielerische Leistung von Philip Casnoff (Elkanah Bent) und eine wie immer wunderschöne Lesley-Anne Down (Madeline).

Bekannte Gesichter in dieser Fortsetzung, die man schon aus den 12 anderen Teilen kennt:
James Read als George Hazard
Lesley-Anne Down als Madeline
Philip Casnoff als Elkanah Bent
Terri Garber als Ashton ( James Huntoon, der Ehemann Asthons wird überhaupt nicht mehr erwähnt)
Genie Francis als Brett (hat nur eine kleine unbedeutende Rolle in dieser Fortsetzung und tritt kaum in Erscheinung)
Jonathan Frakes als Stanley Hazard
Wendy Kilbourne als Constance Hazard (Nur noch im 1. Teil kurz dabei)

Charles Main und die Ehefrau von Stanley Hazard wurden durch andere Schauspieler ersetzt.

Fazit: Es fällt auf, dass diese 3 letzten Teile der Saga sehr aufgesetzt wirken. Es besteht keine logische kontinuierliche Fortsetzung zu dem letzten Teil des zweiten Buches. Einige wichtige Figuren sind einfach verschwunden, wurden gleich zu Beginn ermordet oder andere bisher unwichtige Figuren treten plötzlich in Erscheinung. Man muss Buch 3 nicht unbedingt gesehen haben.
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am 13. Februar 2012
Innerhalb der ersten Minuten konnte man schon erkennen, was da für ein Schwachsinn produziert wurde. Dieser extreme Nebel, der schon tot gewesene Bent,der Ruck Zuck Mord an Orry, Madeleine, die das alles scheinbar nicht großartig trifft (nach der vorherigen Geschichte, sollte man doch meinen, dass sie nach Orrys Tot am Boden zerstört sei). Zudem die ausgetauschten Schauspieler und diese wirre Handlung, die vielleicht mit dem Buch Übereinstimmt, aber nicht mit der vorangegangenen Serie (Ich hatte einfach die Schnauze voll, als Bent Charles Sohn entführt, wo er doch Charles gar nicht kannte). Auch Constanze, Ruck Zuck weg. Dafür haben Alle 12 Folgen lang durch sehr schlechte Zeiten durchgehalten, um jetzt im Eilverfahren aus dem Weg geräumt zu werden.
Auch ganz grauenhaft, wie Ashton am Schluß zusammen bricht, weil ihr geliebtes Mont Royal abgebrannt ist. Da hat man versucht, noch ein wenig Drama ins Spiel zu bringen. Die ganzen Jahre hatte sie keinen besonderen Draht zu ihrem zuhause, dann brennt es ab (Hat sie davon nichts gewußt? Hat sie sich nicht gewundert, warum alle woanders wohnen?)und ach nein welch ein Schmerz.
Irgendwie wirkt alles schnell runter gedreht, die schauspielerische Leistung ist unter aller Sau. Nach dem Ende des 12. Teils dachte ich, es wäre schön zu sehen, wie es weiter geht, aber diese Fortsetzung hätte man sich sparen können.
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am 30. Mai 2008
Was Inhalt und Story angehen, wurde schon alles gesagt.
Qualitativ am anderen Ende der Skala angelegt ...

Ich hatte noch die TV-Aufnahmen und wollte das Epos eigentlich nur komplett haben ... naja.

Aber auch das Produkt selbst ist einfach nur mies.
Das Bild hat grundsätzlich einen milchigen Schlag und ist auflösungstechnisch ebenso "gut" wie aus einem schlechten Digitalkanal aufgezeichnet.

Und: Disk 2 und das Menue; das funktioniert fast gar nicht ! Zu 80% reagierte es nicht auf die Tastenbefehle.

Da wird dies zur Nebensache:
Die Verpackung entspricht NICHT der Artikelwerbung auf Amazon, also kein Pappschuber mit 3 schmalen Einzel-DVD-Hüllen, sondern eine zur Sammlung MAL WIEDER unpassende andere Form der DVD-Hülle.

Soweit ich ich erinnere, kam "Buch 3" auch damals im TV zeitlich versetzt, nicht im direkten Anschluß an die 12 Teile. Angesichts der Zerstörung der Story verständlich.

Ich gebs zurück ...
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am 12. November 2007
Auch ich habe zu den Millionen von Fans gehört die sich Mitte der achziger Jahre den Straßenfeger Fackeln im Sturm angesehen haben und begeistert waren. Alles war perfekt, von der Ausstattung über die Besetzung bis hin zu den Drehorten stimmte einfach jedes Detail. Dazu kam das solch eine aufwendige Serie bisher nicht im Fernsehen zu sehen war.

Natürlich habe ich mir damals auch die drei Romane "Die Erben Kains", "Liebe und Krieg" und "Himmel und Hölle" nach Hause geholt und habe auch diese regelrecht verschlungen. Sicher war es sehr verwunderlich das die Macher der Serie in vielen Punkten so extrem von der Romanvorlage abwichen und so manche Figur einfach wegggelassen haben und andere dazugedichtet haben. Dazu kommt natürlich das Orry im zweiten Buch während des Bürgerkrieges ums Leben kommt, wobei er in der Serie den Krieg überlebt. Das finde ich im Prinzip auch einmal gar nicht so schlimm, den man muss den Machern von Filmen oder in diesem Fall Serien Freiheiten zugestehen, aber genau deshalb ist diese Fortsetzung Anfang der neunziger absoluter Schwachsinn.

Hier wird nun versucht die Geschichte nach dem zweiten Buch weiter zu erzählen und nimmt dabei kaum Rücksicht auf viele Ereignisse der ersten beiden Staffeln die mit so großem Erfolg liefen. In dieser Hinsicht hat ein anderer Vorrredner schon recht, der sagt das hier das dritte Buch gut umgesetzt wurde. Wobei sich das "gut umgesetzt" wirklich nur auf die Handlung beziehen kann, den die wurde jetzt relativ identisch aus dem Roman übernommen.

Es ist haarsträubend wenn man zwölf Teile lang mitgefiebert hat mit den Helden Orry Main und George Hazard und überglücklich war als sich beide nach dem Bürgerkrieg wieder in die Arme schlossen, und jetzt innerhalb weniger Minuten erleben muss wie das alles ruiniert wird. Dazu kommt das dies filmisch gesehen so unterirdisch schlecht umgesetzt wurde das man sich wie in einer billgen Daily Soap vorkommt. Plötzlich kommen Figuren wie Orrys Bruder Cooper Main zum Vorschein, obwohl vorher nie die Rede davon war das dieser existiert. Gut im Buch war er natürlich von Anfang an dabei, aber wenn man sich schon zwei Staffeln nicht daran hält ist das ganze umso unverständlicher.
Schauspieler wurden einfach ausgetauscht und so mancher hatte wie man sieht gar keine Lust mehr in dieser überflüssigen dritten Staffel mitzuwirken. Anscheinend hatten Sie im Gegensatz zu den anderen vorher das Drehbuch gelesen.

Dazu wirkt diese dritte Staffel im Vergleich zu den beiden anderen billig zusammen geschustert und auch in der Ausstattung wurde hier anscheinend ergeblich gespart. Waren die ersten zwölf Teile noch allerbeste Fernsehunterhaltung mit Sucht- und Kultpotential so ist diese Fortsetzung absolut misslungen und gehört für mich in die Kategorie überflüssig. Mit solch sinnlosen Fortsetzungen kann man ganz schnell eine wahrhafte Kultserie zerstören !
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am 16. November 2007
... nur eine solch haarsträubende Fortsetzung nicht!!! Waren die ersten zwölf Teile dieser Fernsehsaga noch ein unüberbietbarer Leckerbissen, so raffte das in den 1990er Jahren grassierende Reunion- Fieber auch "Fackeln im Sturm" dahin. Typisch für gnadenlos versemmelte Sequels dieser Art ist u.a., dass von den Recken der Stammbesetzung lediglich ein versprengter Haufen zusammengetrommelt werden konnte, die Handlungsstränge der ausgelaufenen Staffel zu Beginn des ersten neuen Teiles in wenigen Minuten wie im Zeitraffer durchgehechelt zuende geführt und dabei lieblos wie unlogisch abgehandelt werden und dass im Nachhinein das Ganze eine 360°- Wende zur neuen Handlung hin vollführt. Diese neue Handlung spielt an komplett anderen Schauplätzen, unter bisher ungeahnten Umständen und ist an sich so spektakulär und aufregend (oder besser ärgerlich) wie das Entfernen eingetretenen Kaugummis aus einem Flokati- kurz das ganze wird mit Caracho aus der Kurve getragen und an die Wand gefahren. Es sei Lesley Ann Down, James Read, Terri Garber oder Philipp Casnoff verziehen sich für einen solchen Schmarrn hergegeben zu haben, hatte deren aller Karrieren nach den vorausgegangenen (Er)Folgen doch einen erheblichen Knick erlitten- auch TV- Darsteller müssen schließlich ihre Miete zahlen. Den Vorwurf muss man allein den Machern machen, die in Anbetracht des im Vorhinein absehbaren ungeheuerlichen Ergebnisses besser die Finger von einer Fortsetzung gelassen und damit nicht unschön am Mythos eines Publikumsrenners gerührt hätten. Was die hier teilweise noch bejubelte "Werktreue" zu den Romanen John Jakes angeht, kann ich nur anmerken, dass die beiden ersten Staffeln trotz der Entfernung vom Urtext zu einem einzigartigen Welterfolg und damit zu einem Werk mit Eigenleben wurden. Ein Sequel hätte also bedingt die Werktuntreue konsequent fortzusetzen, die Fäden der auslaufenden Handlung des Vorgängers aufzunehmen und logisch weiterzuspinnen. Im besten Falle hätte man dann zusätzlich noch den erprobten Inszenierungsstil der 1980er Jahre mit seinem Prunk, Pathos und großen Gesten wiederbelebt bzw. beibehalten und dem actiondurchseuchten, oberflächlichen Stil der 1990er eine Abfuhr erteilt... hätte, hätte, wollte, sollte, könnte... genauso ist das Ergebnis dieser dritten Staffel: Nix Halbes und nix Ganzes. Forget it!
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am 7. Januar 2008
Obwohl die letzten Staffeln von "Fackeln im Sturm" eher frei nach den Büchern von John Jakes erzählt wurden, wurden diese ein wahrer Welterfolg. Kostüme, erzählerische Dichte, Emotionen vor allem Liebe und und...alles hat prima gestimmt!
Nun aber hier beim 3. Buch auf dieser DVD...da ist diesmal anders. Der Übergang von der 2. zur 3. und letzten Staffel von Fackeln im Sturm steckt leider voller Ungereimtheiten. Orrys Bruder Cooper taucht plötzlich auf, obwohl er in den früheren Staffeln überhaupt nicht gesehen oder sogar nicht erwähnt wurde, Bent ist von den Toten auferstanden, Orry selbst wurde von Bent gleich am Anfang umgebracht, dabei hat er den Krieg insgesamt doch glücklich überstanden (gut, in den Büchern von John Jakes sollte es tatsächlich passieren, allerdings schon im 2. Buch und auf andere Weise!). Billie Hazard ist gar nicht mehr da und Brett ist bloß nur ganz kurz zu sehn. Charles Main und die Frau von Stanley Hazard wurden durch andere Schauspieler ersetzt, wobei der Darsteller für Charles eher fehlbesetzt ist. Und wo ist Ashleys Mann Huntoon abgeblieben (in den Büchern ist sein Abgang wenigstens noch beschrieben)? So lässt sich der Start der dritten Staffel vermurksen und verwirrt den Zuschauer eher, besonders dann, wenn er die Bücher von John Jakes nicht gelesen hat.
Ein anderer Minuspunkt ist, dass die 3. Staffel diesmal nur aus 3 statt 6 Episoden besteht, obwohl das dritte Jakes-Buch eigentlich genauso komplex ist wie die ersten beiden. Dadurch wirkt die 3. Staffel zusammengeschustert. Handlungen verlaufen zu schnell oder zu kurz. Die emotionalen Dialoge sind zum Teil zu hölzern und kommen daher diesmal nicht richtig rüber. Schade! Die erste Episode war richtig schwach, erst die nächsten wurden etwas besser.
Die besten Schauspieler-Leistungen lieferten wenigstens wie gewohnt Leslie-Ann Down (Madeline), Terri Garber (Ashley) ab. Eine Augenweide ist auch die neue Freundin von Charles. Ebenso Philip Cassnoff spielte gekonnt den durchgedrehten Elkanah Bent, der sich mordend an den Mains und Hazards rächt (so sollte es auch sein!). Der Rest dagegen war eher durchschnittlich.
Die Stories in der 3. Staffel (Wiederaufbau im Süden, die schwierige Wiederzusammenführung der Familien Main und Hazard nach dem Krieg, die Freiheit und das neue Leben der Ex-Sklaven) sind immerhin in Ordnung. George und Madeline kommen zwar zusammen, allerdings im Gegensatz zum Jakes-Buch erheblich früher und in voller Liebe, obwohl man in den früheren Staffeln doch deutlich sehen konnte, wie sehr Madeline ihren Orry geliebt hat (im 3. Jakes-Buch gehen die beiden am Schluss eher nur in eine Vernunftehe ein).
Alles in allem ist die Verfilmung von "Himmel und Hölle" eher misslungen, es wirkte einfach zu billig und durchschnittlich. Dank dem zwar kurzen, aber gutem Bonusmaterial auf der DVD, wo über die Dreharbeiten für die ganze Serie "Fackeln im Sturm" mit mehreren interessanten Schauspielern-Interviews dokumentiert wird, gebe ich hier noch 3 Sterne!
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am 12. Mai 2010
Die Fortsetzung des Filmklassikers "Fackeln im Sturm" zeigt eindrucksvoll, dass man eben doch besser aufhören soll, wenn's am schönsten ist.

All die schon mehrfach erwähnten Logiklücken aufzulisten, die sich nach Betrachtung von Buch 1 und 2 ergeben, würde zweifelsohne zu lange dauern und ist in diversen Rezesionen schon mehrfach zu recht kritisiert worden. Zudem sind wichtige Personen nicht mehr besetzt oder durch andere Darsteller ausgetauscht worden, was den Spaß zusätzlich mindert. Was allerdings noch mehr stört als diese groben handwerklichen Schwächen, ist die Tatsache, dass sich die Darsteller nicht mehr gemäß ihrem doch so sorgsam in den Vorgängerfilmen ausgearbeiteten Charakter verhalten. Sie erscheinen einem schlichtweg als neue, unbekannte Personen. Dies alles verleiht dem ganzen Machwerk eine unfreiwillige Komik. Mit ein wenig Humor wird es dadurch wieder erträglich sich das ganze anzuschauen.

Fazit: Ein Possenspiel im Vergleich zu den Vorgängern, welcher nicht wirklich als Fortsetzung zu betrachten ist. Weiter Kommentare sind hierzu überflüssig.
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am 3. April 2008
Wer die ersten 12 Teile von Fackeln im Sturm gesehen hat, der sollte sich wirklich diese fortgesetzten Teile nicht antun. Es ist einfach nur schrecklich und lächerlich. Allein schon die Story das Orry gleich am Anfang stirbt und die Frau von Georg auch noch ermordet wird....ist ja schon fast abzusehen wer da am Ende mit wem zusammenkommt.Für mich endet Fackeln im Sturm definitiv nach Episode 12 so hab ich es das erste mal gesehen und so wird es für mich immer enden!!!
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am 14. Juni 2015
Meiner Meinung nach handelt es sich bei Fackeln im Sturm Buch 3 um die schlechteste Film-Fortsetzung, die ich je gesehen hab. Es fängt an beim Drehbuch: Die Dialoge sind kurz und schlecht, die Handlung unlogisch und ohne grosse Spannung erzählt. Ermüdend fand ich die ständigen Szenenwechsel, weil damit die Handlung nicht recht in Fahrt kommt. Einzelne sehr langweilige Szenen wie Liebesszenen oder gehaltene Reden sind dann jedoch wieder arg in die Länge gezogen. Unglücklich sind meines Erachtens die Wechsel in der Besetzung, so hat etwa Charles (neu Charlie) mit der bisherigen Figur rein gar nichts gemeinsam. Auch die ursprünglichen Schauspieler finden irgendwie nicht mehr zu ihrer alten Form zurück (mit Ausnahme von Terry Garber vielleicht). Ebenso versagt die Musik; warum nicht die Originalmusik von Bill Conti wieder verwendet worden ist, weiss ich nicht.
Grundsätzlich ist mir nicht klar, ob es sich um eine Fortsetzung zu den Teilen 1 bis 12 handelt oder um eine Verfilmung des dritten Bandes ohne Rücksicht auf die vorhergehenden Teile (wobei ich die Verfilmung von Buch 2 um Welten besser fand als die schlecht geschriebene literarische Vorlage). Jedenfalls kommen neue Figuren vor (Cooper Main, Isaac und Jane, Gettys), während alte ohne Erklärung nicht mehr vorkommen (Ezra und Semiramis, Billy und Tom, Maude Hazard, James Huntoon). Dabei würde den Zuschauer doch interessieren, wie es mit den vertrauten Figuren weitergeht. Das Ausscheiden von Orry Main wird anfangs kurz erklärt, jedoch wird diese Hauptfigur der beiden ersten Staffeln auf eine völlig lieblose Weise aus der Serie entfernt. Auch wird auf Begebenheiten angespielt, die nicht vorgekommen sind (Charles und Bent kennen sich, Mont Royal ist hoch verschuldet, Stanley und Isabel sind frei). Mühe habe ich persönlich mit der zugrunde liegenden Scheinheiligkeit: Die Guten, das sind die Schwachen, Passiven und Selbstlosen ("Wir sind alt und nicht im Krieg", "Ich bin wahrlich kein grosser Redner", "Danke, dass sie mich Mister genannt haben"). Immerhin ist der fünfzehnte und letzte Teil der mit Abstand beste von den drei.
Der Grund, weshalb ich mir die verunglückte Inszenierung gekauft hab, war eigentlich ein ganz anderer: Nachdem Staffeln eins und zwei billig und ohne irgendwelche Extras auf DVD erschienen sind, gibt es hier ein kurzes halbstündiges Making Of mit Interviews mit den Hauptdarstellern, David Wolper und John Jakes, das mich überzeugt hat (bezeichnenderweise wird Staffel 3 mit keinem Wort erwähnt).
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