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Kundenrezensionen

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am 29. Juli 2008
Fast ein Jahr lang wurde "The Greatest Story Ever Told" angekündigt und wieder abgesagt, bis es nun im Sommer 2008 endlich veröffentlicht wurde. Bei einem solchen Albumtitel, den David Banner durchaus ernst meint, stellt sich natürlich die Frage, ob DB die selbst gestreuten Erwartungen damit erfüllen kann. Den Großteil der Platte produzierte Banner selbst, aber auch bekannte Leute wie Cool & Dre, Nitti oder Warryn Campbell saßen an den Reglern und kreierten Beats für David Banner und seine Gäste in Form von Lil Wayne, Yung Joc, Chris Brown, Carl Thomas, UGK, Chamillionaire, Jim Jones und Snoop Dogg. Das Konzept blieb auch hier das selbe, wie auf seinen alten Alben, viele ruhigere Tracks gepaart mit South Style, man erlebt also keine Überraschungen.
Einen ziemlich futuristischen und freshen Beat bekommt man mit "So Long", einer Art Introsong, geboten, dessen Klänge doch sehr begeistern und man so über Banners mäßige Vorstellung hinwegsieht. Etwas im Houston-Stil ist "Suicide Doors" gehalten, das mit langsamen und tief hämmernden Bässen, sowie Gitarrenriffs, Streicher, Piano und Screw-Hook gestaltet ist. Klingt vielversprechend, wird mit der Zeit aber etwas langweilig, kann aber von den Gästen um UGK (R.I.P. Pimp C) und Kandi noch gerettet werden. Single "9mm" ist bereits schon seit über einem Jahr draußen, sollte daher dem ein oder anderen ein Begriff sein. Hier trifft man auf bumpenden Down South Flavor mit viel Synthesizer, was sich sehr gut für Clubs eignet. Neben David Banner sind mit Akon, Lil Wayne und Snoop Dogg einige bekannte Namen mit dabei, die bis auf Snoop, der hier total untergeht, ihren Job sehr gut machen. Wayne ist auch gleich noch mal auf "Shawty Say" vertreten, eine wieder sehr club- und partytaugliche Nummer, die jedoch fast ausschließlich auf hämmernde Bässe setzt, was doch sehr eintönig rüberkommt. Einziges Highlight hier ist Lil Wayne's Refrain, der teilweise von seinem Megahit "Lollipop" übernommen wurde. Erster wirklicher Kracher von "The Greatest Story Ever Told" ist "A Girl". Dies liegt wohl daran, dass der Song nicht von Banner, sondern Cool & Dre produziert wurde, die mit diesem Track ordentlich frischen Wind in das bisher doch recht bescheidene Album bringen. Coole Kickbeats donnern in Kombination mit einer aggressiven Melodie auf einen zu und Banner rappt dazu im Whisper Style während der Strophen, kraftvoll im Refrain, was wie gesagt zum ersten Highlight des Albums wird. Wie man es von Banner mittlerweile schon kennt, ist die Albummitte den ruhigeren Songs mit ordentlich Blues-Einfluss gewidmet. Den Anfang macht hier das chillige "Hold On" (feat. Marcus), das zu gefallen weiß, nach mehreren Malen jedoch seinen Reiz verliert. Von "Cadillac On 22's (Part 2)" hab ich mir einiges versprochen, da Teil 1 auf "Mississippi: The Album" ja schon recht gut war. Leider bekommt man hier nichts Neues geboten, allerdings macht diese melodische Gitarren-/Country-Nummer doch recht Spaß und lenkt von den vielen durchwachsenen Songs der Platte ab. Ähnliches gilt für "I Get By" (feat. Carl Thomas), bevor es mit dem völlig missratenen "B.A.N. (The Love Story)" und dem sehr nervigen "Fuck You Hoes" (feat. Jim Jones) weiter geht. Solch eine Misere lässt man am Besten von einem Superstar ausbügeln und dies tut Chamillionaire auf der Nitti-Produktion "Ball With Me". Hier bekommt man die volle Breitseite Elektro ab, sodass man sich schon fast fragt, ob das überhaupt noch etwas mit Hip Hop zu tun hat. Dennoch wissen diese freshen Klänge zu begeistern, da sowohl Banner und King Koopa, als auch der Kindergesang im Refrain sehr nice rüberkommen. Leider war's das im Großen und Ganzen dann schon mit guten Songs. Lediglich "Fly", das mit angenehmen Melodien, entspannten Basslines und einem tollen Duo in Form von David Banner und Jazze Pha den Hörer unterhält ist noch positiv hervorzuheben. Der Rest ist nicht wirklich gelungen, im Falle von "Wealth (Banner Beat Break)" sogar total unnötig.
Wirklich Great ist diese Story beim besten Willen nicht, im Gegenteil. "The Greatest Story Ever Told" ist mit Abstand das schlechteste Album von David Banner überhaupt. Die Produktionen wirken einfallslos, klingen viel zu sehr nach Einheitsbrei und haben den Charme von Füll-Tracks, was leider nur wenige Highlights zulässt. Auch die vielen Gäste wissen bis auf UGK, Kandi, Lil Wayne, Jazze Pha, Chamillionaire und Carl Thomas nicht wirklich zu begeistern und sind nur in wenigen Fällen eine echte Hilfe. Wer noch nichts von David Banner hat, sollte sich erst mal die beiden "Mississippi" Alben holen, bevor er hier zugreift, wer nur nach einem Down South Album sucht sollte vielleicht lieber bei den Kollegen Bun B, Killer Mike oder Pastor Troy vorbeischauen.
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am 16. August 2008
ohhh was sahen meine Augen da ? Ein Konzeptalbum wie es schlimmer nicht geht. Viele Künstler reiten derzeit im HipHop auf der Masche ein Album vom Anfang bis zum Ende zu komponieren, also ein einheitliches Bild der gesamten Platte zu schaffen. So fängt Banner auch schon im Titel an, die CD fängt mit nem Song an, eröffnet als 2tes dann das Intro und erst dann steigt das Album ein. Dennoch, wer David Banner nicht nur gerne wegen der Musik und seiner Stimme hörte, wird schon aufgrund der unzähligen Features u.a. Snoop Dog und Chris Brown(hallo wer tut sich sowas zusammen an?) feststellen, dass hier nicht alles gelungen ist. Banner ist immer noch einer der besten Produzenten wenn es um Beats geht in USA, aber was er hier abliefert wird seine alt eingesottenen Fans, die ihn wegen dem Mississipi Alben liebten wohl arg enttäuschen. Es kommt so vor, als hätte Banner die Beats gebastelt und produziert, aber das Album eher ein Mix diverser Künstler ist. Für mich momentan leider nur Mittelmaß. Schade, hatte mich wirklich auf was Neues vom Meister gefreut.
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am 4. Juli 2008
3 Jahre nach seinem letzten Album "Certified" mit seiner wohl bisher erfolgreichsten Single "Play" im Whisper Crunk Style bringt uns David Banner nun sein neues, mittlerweile 5. Studioalbum namens "The Greatest Story Ever Told". Auch hier komnte sich Banner wieder eine Menge hochkarätige Feature Gäste ins Boot holene - zu nennen wären UGK, Akon, Lil Wayne, Snoop Dogg, Yung Joc, Chris Brown, Jim Jones, Carl Thomas, Chamillionaire und Jazze Pha. Natürlich versuchte Levell Adrian Crump, so Banners bürgerlicher Name, wieder vieles an seinem Album selbst zu produzieren, dennoch griff er auf Unterstützung von Leuten wie Nitti, Cool & Dre, Jazze Pha, Warryn Campbell oder Akon zurück. Die erste Singleauskopplung "9mm", in der Clean Version "Speaker", liegt bereits gut ein Jahr zurück und featured Akon, Snoop Dogg und Lil Wayne. Ein wirklicher Ohrwurm dieser vier Rap Heavyweights zusammen auf einem Track und Akon liefert einmal mehr einen genialen Refrain. Als zweite Single wurde im März diesen Jahres "Get like me" ausgekoppelt, auf diesem sich neben David Banner noch Yung Joc und Chris Brown die Ehre geben. Ein toller Partysong, der einfach gute Laune macht und dessen Refrain man schön mitträllern kann. Etwas ungewohnt dürfte hier wohl sein das Yung Joc für den Refrain zuständig ist und Chris Brown einen eigenen Part im Lied hat, normalerweise sind ja RnB Features immer für die Refrains/Hooks zuständig. Cash Money Rapper Lil Wayne ist aber noch ein zweites mal auf dem Album gefeatured und zwar bei "Shawty Say", wobei man hier anmerken muss das der Refrain des Tracks Voice Samples aus Wayne's Megahit "Lollipop" beinhaltet. In "A Girl" geht es etwas flotter zur Sache, denn ein schnellerer Beat pusht den Track richtig voran, einsetzende tiefe Bässe und eine dezente Hintergrundmelodie verleihen dem ganzen den letzten Schliff und insgesamt gesehen kann man diesen Song wohl am besten mit "Play" vom Vorgängeralbum vergleichen - Whisper Crunk Style. Sicherlich fehlen auch auf "The Greatest Story Ever Told" keineswegs Tracks mit chilligen und Blues angehauchten Elementen. Die besten Beispiele hierfür wären "Hold On", Part 2 von dem grandiosen "Cadillacs on 22's" oder "B.A.N. (The Love Song)". "Fuck You Hoes" mit Diplomats Rapper Jim Jones wird durch einen aggressiven und harten Beat vorangepeitscht und die Melodie bestehend aus Keyboardelementen und Glockenschlägen verleiht dem Lied eine wunderbare Atmosphäre. Producer Nitti war für den Beat von "Ball With Me" zuständig, mit natürlich für ihn typische Snaps mit eingebaut und einer wilden Synthesizermelodie. Der Refrain wird von David Banner selbst und einigen Kinderstimmen gesungen und Chamillionaire krönt diesen Song mit seinem perfekten Rappart. Mit Jazze Pha hat Banner ebenfalls wieder zusammengearbeitet und den Track "Fly" zusammengebastelt, welchen die beiden sowohl zusammen produziert haben als auch performen. Ein typisches Merkmal von Jazze Pha's Stil ist hier der tiefe Kickbass und das Melodieinstrumental. Mit "The Greatest Story Ever Told" liefert uns der 35 jährige Rapper aus Jackson, Mississippi ein weiteres Album von hoher Qualität ab, das allerdings doch noch ein wenig Luft nach oben hat.

PeAcE
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