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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
3
Sinfonie Nr. 3 (Urfassung 1873)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 28. August 2011
Wenn schon eine der Bruckner'schen Urfassungen von einer revidierten Version eher verbessert als verwässert worden ist, dann seine Achte. Es ist daher ein schwieriges Unterfangen, die Urfassung der Achten in einer hochklassigen Version darzubieten. Kein Wunder also, dass sich kaum andere namhafte Dirigenten darüber trauen. Simone Young hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Bruckner-Symphonien in der Urfassung einzuspielen, und das ist ihr dankenswerterweise erstklassig gelungen. Die zweite, dritte, vierte und jüngst die erste Symphonie sind für mich in der Zwischenzeit Höhepunkte der Bruckner-Interpretation, und auch die achte steht diesen in nichts nach!
Bleibt zu hoffen, dass Young auch die restlichen Symphonien, die im wesentlichen nur in ihren Urfassungen existieren, einspielen wird.
Unbedingte Kaufempfehlung, und zwar für alle Bruckner-Interpretationen dieser hervorragenden Dirigentin!
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. August 2008
Anton Bruckner, scherzhaft auch der Komponist Gottes genannt, war ein tiefreligiöser Mensch, der zweifellos zu den großen Sinfonikern nach Beethoven gehört. Simone Young hat mit den Philharmonikern Hamburg von der Dritten die Urfassung von 1873 eingespielt, die aufgrund ihrer Schwierigkeitsgrade dem Orchester in besonders hohem Maße Einsatz und Können abverlangt. Die Einspielung erfolgte im Rahmen einer öffentlichen Konzertveranstaltung in der Musikhalle Hamburg. Die Urversion wurde nicht veröffentlicht und auch zu Lebzeiten von Bruckner nie aufgeführt. Sie blieb nur aufgrund der Widmungspartitur an Richard Wagner, aufbewahrt im Archiv von Bayreuth, der Nachwelt vollständig erhalten und gelangte erst 1946 zur Uraufführung.

Bruckner nannte die Dritte selbst die Wagner-Symphonie. Er hatte zwar einige Zitate des Widmungsträgers insbesondere aus Walküre, Tristan und Lohengrin eingefügt, jedoch sind diese aufgrund zurückhaltender Verwendung kaum zu erkennen. Wesentliches Vorbild für die Dritte war für Bruckner die IX. Sinfonie des von ihm tief verehrten Beethoven. Darüber hinaus hatte Bruckner aus dem Hauptthema seiner zweiten Sinfonie wie auch aus dem Gloria seiner eigenen d-moll Messe zitiert. In den späteren Fassungen sind die Wagner-Zitate aus dem thematischen Material wieder verschwunden. Hatte zunächst die Drittfassung mit ihrem verstümmelten Finale die Konzertsäle erobert, wurde in jüngerer Zeit zunehmend auch die zweite Fassung von 1877 beliebt, die bei der Uraufführung ein Fiasko erlebt hatte.

Inzwischen erlebt auch die Urfassung ihre überaus berechtigte Beachtung. Die Urfassung zeichnet ein Bild von radikaler Dynamik und hat auf keinen Fall ein Schattendasein gegenüber den späteren Fassungen verdient. Die Interpretation durch Simone Young mit den Philharmonikern Hamburg kann als exemplarisch angesehen werden und sollte in keiner Bruckner-Sammlung fehlen.
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. Juli 2009
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 c-Moll
Urfassung 1887
Simone Young
Philharmoniker Hamburg
Live-Aufnahme 14. und 15. Dezember 2008, Laeishalle Hamburg
OEHMS CLASSICS

CD 1
1. Allegro moderato 16: 05
2. Scherzo 14: 37
CD 2
3. Adagio 27: 44
4. Finale 24: 10

Gesamtsumme 82: 36

Ich glaube, daß Bruckner Sinfonie 8 gespielt von Simone Young rauh ist, obwohl sie ein vorsichtiges Spiel und ein Ergebnis der Forschung scheint. Es hat ein schlechtes Gleichgewicht vom Ensemble (ich höre keine Holzbläser). Wenn man schönen Bruckner bäte, sollte man diesen Artikel nicht kaufen. Aber ich glaube, daß sie zäh ist, wenn sie es wagen würde, dieser Arbeit weder Schönheit noch Ernsthaftigkeit zu geben aber nur die Ergebnisse ihres Studiums zu zeigen. Denn es könnte die Hörer erkennen lassen, daß dieses Werk kien Ziel sondern ein Prozeß zur neunten Sinfonie ist.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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