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Kundenrezensionen

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am 18. November 2007
aber dieser "Original Soundtrack" funktioniert auch ohne Bilder bestens.
33 Dylan Coverversionen (und ein unveröffentlichtes Dylan Original) von sehr unterschiedlichen Künstlern interpretiert, bietet diese Doppel CD (es gibt übrigens auch eine Vinyl Ausgabe mit 4 LP's).
Bei solchen Projekten besteht ja oft das Problem, dass einige Tracks sehr gelungen sind und andere weniger, oder dass kein stimmiges Gesamtbild entsteht.
Ganz anders hier: Obwohl die Künstler aus teilweise recht unterschiedlichen Stilrichtungen kommen, fügen sich die Tracks bruchlos ineinander.
Hierfür gibt es (mindestens) zwei Gründe. Zum einen bleiben die Titel erkennbar, vieles ist gar nicht so weit vom Original entfernt - und diejenigen Musiker, die etwas freier mit dem Material umgehen, durchbrechen dabei nicht die insgesamt entspannte Grundstimmung des gesamten Projektes.
Zum anderen gibt es eine Kontinuität durch den Einsatz von zwei "Hausbands", die unterschiedliche Solokünstler begleiten.
Das sind einmal Calexico gemeinsam mit Iron & Wine, Roger McGuinn, Charlotte Gainsbourg oder Willie Nelson.
Die zweite Hausband ("The Million Dollar Bashers") besteht u. a. aus Musikern von Sonic Youth, Television & Wilco. Sie begleitet u. a. Eddie Vedder, Stephen Malkmus und Tom Verlaine.
So sind die Musiker aus dem Indie Lager auch insgesamt stark vertreten (Cat Power, Mark Lanegan, Yo La Tengo...).
Die junge Garde bietet u. a. Antony & The Johnsons, Sufjan Stevens, The Hold Steady und Karen O auf.
Die ältere Generation mit Ramblin' Jack Elliot, Roger Mcguinn und Willie Nelson wird komplettiert durch Bob Dylan himself.
Dessen Version des Titeltracks (eine weitere Version hören wir von Sonic Youth) stammt offenbar aus der Basement Tapes Fundgrube und beschließt dieses unbedingt empfehlenswerte Projekt.
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am 2. Dezember 2007
Todd Haynes' faszinierendes Dylan-Biopic I'm Not There wäre zwar sicher auch mit den Originalnummern nicht zu verachten, aber Dylans Songs durch Neueinspielungen eine Brechung zu verleihen wie seiner Person durch 6 verschiedene Darsteller (u.a. Cate Blanchett) ist konsequenter und interessanter. Vorallem, weil Haynes hier eine Riege von Musikern aufgestellt hat, die sich hören lassen kann. Zu den beiden Hausbands", The Million Dollar Bashers (mit Lee Renaldo und Tom Verlaine und zuständig für die Blonde On Blonde-Phase) und Calexico (mit jeder Menge Gäste), gesellen sich hier alte und neue Dylan-Fans wie Roger McGuinn, Jeff Tweedy, Mark Lanegan und Sufjan Stevens. Klar, dass nicht alle Versionen gleich überzeugend sind (All Along The Watchtower" besser zu covern als Jimi Hendrix oder Neil Young kann Eddie Vedder nicht gelingen, Karen Os Version von Highway 61 Revisited" kommt an die von PJ Harvey nicht heran), aber diejenigen, die funktionieren, sind ziemlich grossartig. Herausragend Calexico mit Jim James (My Morning Jacket), deren Version von Goin' To Acapulco" das Original beinahe vergessen lassen, Mark Lanegan mit Man In The Long Black Coat, und Sufjan Stevens mit einem feinen Ring Them Bells". Wunderbar auch Willie Nelsons Version von Señor" (mit Salvador Durans operatischer Gaststimme) und Tom Verlaines gespenstische Neuinterpretation von Cold Irons Bound". Und dazu gibt es noch die erste offizielle Veröffentlichung des Titelsongs in Dylans eigener Version und von Sonic Youth gecovert. Kurz, ein Fest für Dylanologen.
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am 23. Dezember 2007
Manche Menschen passen in kein Schema. Vielleicht oder gerade deswegen sind sie so interresant und faszinierend. Einer dieser Menschen ist ohne Zweifel Bob Dylan.
Ob es deswegen notwendig oder gut ist, einen Film über ihn zu drehen kann jeder ab Februar selbst entscheiden.
Was man sich aber nicht entgehen lassen sollte ist seine Musik.

Im Gegensatz zu seinem musikalischen Genie kann man, wenn man nicht gerade einer der ganz eingefleischten Fans ist, seinem Gesang manchmal nur schwer folgen.
Und da kommen wir zu den Coverversionen: Wie man es falsch macht hat in der Vergangenheit u.a. Nena bewiesen.
Wie man einen guten Dylan-Song noch besser macht bekommt man auf diesem Album mehrfach vorgeführt.
Klar, hier möchte keiner wirklich den Zorn der Fangemeinde auf sich ziehen und so hält man sich weitesgehend an die Orginale aber dennoch sind nahezu alle Stücke wirklich schön, einige aussergewöhnlich aber wirklich keines braucht den Vergleich mit einem der Orginale zu scheuen.
Songtechnisch ist hier ist alles vertreten: Der Folksänger, der rumpelde Blues, der krachschlagende Rock und fesselde Balladen.
Sicher fehlen einige der großen Nummern seines Werkes und die tränentreibende Mundharmonika die Bob Dylan wie kein Anderer spielt erklingt für mich zu selten. Aber das ist nur ein kleines Minus für ein wirklich schönes Album.
Für Fans ein Muß, für Musikliebhaber ein Genuss.
Aber auch für alle, die den größten Songschreiber des zwanzigsten Jahrhunderts noch nicht kennen, eine unbedingte Empfehlung.
Tipp: Mit diesem Album starten und dann die Orginale kaufen!
Und lasst die Finger von Best-Of Platten!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Februar 2009
Der Journalist Willi Winkler hat im Mai 2001 in der Fernsehsendung ZDF Nachtstudio die Frage, warum er eine Bob Dylan Biografie geschrieben hat, mit dem Satz beantwortet: "Weil er der Größte ist."
Wer erfahren möchte, warum Herr Winkler zu dieser Aussage kommt, der sollte sich diese Sammlung von Dylan Liedern unbedingt anhören. 2 CDs mit jeweils gut 79 Minuten Laufzeit zeigen eindrucksvoll, was für ein besonderer Komponist und Texter Bob Dylan war und heute immer noch ist. Interpretiert von Künstlern unterschiedlichster Coleur, werden hier Lieder aus fast allen Schaffensphasen von Bob Dylan dargeboten, die so viele Facetten und Stilrichtungen vertreten, wie ich sie bisher noch auf keiner anderen Zusammenstellung gefunden habe. Dylan ist schon allzu oft völlig zersungen oder überarrangiert bearbeitet worden, dass man als Dylan Fan immer schon ängstlich zusammen zuckt, wenn man etwas wie "Dylancoverversion" oder ähnliches hört. Aber was hier passiert ist, kann man überhaupt nicht beanstanden. Tolle SängerInnen singen tolle Lieder und machen aus jedem Lied etwas Neues, Eigenes. Dieser Soundtrack ist kein Soundtrack im allgemeinen Sinne. Er ist vielmehr als eine bloße Ergänzung zu dem gleichnamigen Film und hat durch seine Vielseitigkeit ohne weiteres seine eigene Daseinsberechtigung und wäre auch ohne den dazu gehörigen Film sehr interessant. Wenn eine dieser Cds bei mir läuft, liegt immer ein Stapel Dylan Platten daneben. Das macht Spaß!
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am 24. November 2007
Endlich wird Dylan nicht interpretiert, sondern konsequent umgesetzt.
Die Interpreten bleiben bei sich, - soll heißen bei Ihrem Stil. Die Lieder werden nicht verfremdet und kriegen trotzdem eine völlig neue Note.
Ein rundum gelungenes Doppelalbum (die paar weingen Ausreißer fallen kaum auf). Man kann sich auf einen sicher tollen Film freuen.
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am 7. Dezember 2007
Der Film ist in Deutschland noch nicht angelaufen, der Soundtrack zu I'm Not There aber rechtzeitig vor Weihnachten bereits erhältlich. Was für ein Geschenk für die Liebhaber der Song-Perlen von His Bobness, welch großartige Würdigung des summa summarum wohl größten Rockpoeten überhaupt. Nur der Titelsong selbst wird vom Meister persönlich gegeben, der Rest höchst unterschiedlich und hoch kompetent gecovert. 34 Stücke auf zwei CDs wurden von einer exquisiten Künstlerschar neu interpretiert, darunter Tom Verlaine, Eddie Vedder, Willie Nelson, Roger McGuinn (Byrds) und Richie Havens. Und wie so oft gewinnen Dylans Songs durch Interpretationen, wird dem Hörer die musiklische Potenz der einzelnen Stücke durch deren stilistische Aufweitung noch deutlicher zu Gehör gebracht. Eine Perle im Meer der Veröffentlichungen 2007, zum sich selber schenken und zum verschenken bestens geeignet. Läßt den Film sehnsüchtig erwarten.
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am 15. Juli 2012
Todd Haynes' "I'm Not There" ist kein ein herkömmliches Biopic, sondern in seiner surrealen Bild-, Symbol-, Zitat- und Anspielungsgewalt ein beeindruckendes, rätselhaftes und trotzdem merkwürdig zugängliches Kunstwerk (was man auch über Dylan sagen könnte), neben dem andere Filme über einschlägige Rock'n'Roll-Typen (z.B. "Walk The Line") nur noch nach Popcorn-kompatibel zurechtgekitschtem Mythenbildungs-Schmonz aussehen; a propos "Walk The Line": Wer wissen möchte, wie es hätte sein KÖNNEN, der lese bei Gelegenheit Reinhard Kleists Graphic Novel "Cash - I See A Darkness".
Was auch immer man über "I'm Not There" sonst noch erzählen kann - diese Doppel-CD funktioniert, wie es immer heißt, auch ohne die Bilder. Eigentlich ist sie noch nicht mal ein Soundtrack im engeren Sinn, denn eine ganze Reihe Songs tauchen im Film gar nicht auf. Wollen wir uns auf die öde und nach fröhlich-beliebigem Musiker-Stelldichein klingende Bezeichnung "Tributsampler" einigen? Als solcher dürfte "I'm Not There" der Beste seiner Art sein: 33 Dylan-Cover bekommt man hier, kein Ausfall dabei, und die Geschmäcker sind natürlich verschieden. Song Nr. 34 ist das Titelstück, ein offiziell bis dahin unveröffentlichter Track von den "Basement Tapes". SONIC YOUTH schießen den Originalitätsvogel ab, indem sie genau diesen Song covern und aus dem sparsam instrumentierten, zerbrechlichen und traurigen Original einen düster wabernden Rocksong machen. Unwillkürlich mußte ich an die "Bridge"-Compilation [1989] denken, auf der sie eine elektrische (und eben nicht elekTRONISCHE) Version von "Computer Age" zum Besten gaben und damit Neil Youngs Original mal eben ausstachen.
Sonic Youths LEE RANALDO, um im Bild zu bleiben, hat sämtliche Beiträge der MILLION DOLLAR BASHERS produziert. Sie sind eine von 2 Hausbands auf "I'm Not There" (schnelle Anekdote nebenbei: Als ich letztens bei Bob Dylan in Berlin war, spielten vor Konzertbeginn 2 Sonnenbrille tragende Engländer mit Gitarre, Mundharmonika und Mandoline Dylan-Songs. Sie nannten sich "Two Dollar Bashers".). Das Line-Up besteht im Kern aus Ranaldo selbst, seinem SY-Kollegen Steve Shelley (dr.), John Medeski (org.), Tom Verlaine und Nels Cline an weiteren Gitarren und... (Tusch!) Tony Garnier, Dylans altgedientem Bassisten. Im Zusatzmaterial der "I'm Not There"-DVD sagt Ranaldo, daß man versucht hätte, den Originalsongs etwas Zeitgemäßes einzuhauchen, ohne sie aus den Augen zu verlieren. Das ist m.E. hervorragend gelungen. Das von Tom Verlaine gesungene "Cold Irons Bound" tanzt als heroinschwangerer Slo-Mo-Drone ziemlich aus der Reihe, gefällt mir aber auch ausnehmend gut. Karen O liefert mit "Highway 61 Revisited" einen der besten Gesangsbeiträge ab, und "Maggie's Farm" ist das Glanzlicht der Million Dollar Bashers auf diesem Album: Das Arrangement orientiert sich, vor allem in Gestalt des eliptischen Gitarrenlicks, an der Version, die Dylan und die PAUL BUTTERFIELD BLUES BAND 1965 in Newport einer teilweise buhenden Menge präsentierten. War bestimmt Ranaldos Idee, das so zu machen. Er sagt von sich selbst, er wäre ein "...super Dylan freak...", was mich, der ich ständig Gefahr laufe, mich im Schwarzweißdenken zu verbeißen, erstmal erstaunt hat; daß ein Typ, der in einer Rockband spielt(e), die sämtliche Rock-Standards auf den Kopf stellt(e), Fan der Mutter aller Rock-Chamäleons ist. Um diesen abgeschmackten Terminus auch nochmal zu strapazieren. Aber wen interessiert, was mich wundert?
Die andere Hausband sind Tucson's finest, CALEXICO. Sie kümmern sich mehr um das spätere Dylan-Werk. In der zirkusartigen Billy-The-Kid-Sequenz des Films stehen Joey Burns und John Convertino sogar selbst auf der Pavillon-Bühne und spielen mit MY MORNING JACKET-Sänger Jim James (dessen Gesicht so weiß geschminkt ist wie Dylans auf der "Rolling Thunder Revue") eine tolle Version von "Goin' To Acapulco", die der Vorlage mächtig was entgegensetzt.
Es fällt ein wenig schwer, aus der Masse herausragender Bearbeitungen die besten zu nennen. Heute weise ich mal auf JEFF TWEEDYs "Simple Twist Of Fate" (mit wild fiedelnder SCARLETT RIVERA-Gedenkfiedel) hin; oder auf RICHIE HAVENS' bluestrunkene Westerngitarren-Version von "Tombstone Blues", die ja auch als Filmszene ein Highlight ist; wegen Havens, seinem Lachen und seinem langen Silberbart, aber eben auch wegen MARCUS CARL FRANKLIN, der Woody Guthrie symbolisiert und in seinem jugendlichen Alter sein Zeug komplett allein eingespielt hat ("No formal training? Remarkable!"). Da ist es nur recht und billig, daß seine Interpretation von "When The Ship Comes In" hier auch zu hören ist. MARK LANEGAN hat sich mit "Man In The Long Black Coat" genau die richtige Nummer für sein sinistres Gegrummel ausgesucht. Ich persönlich mag außerdem YO LA TENGOs von Georgia Hubley so anrührend verloren gesungenes "Fourth Time Around" und die LOS LOBOS-Version von "Billy": Eine herrliche Tex-Mex-Schunkelkiste haben sie daraus gemacht, noch ein Beispiel für besondere Treffsicherheit.

"I'm Not There" ist eine Zusammenstellung für alle: Für Dylan-Fans sowieso, aber auch für Leute, die musikalisch aus der Gegenwart kommen und bei der Annäherung an Dylan ein wenig Führung und Sicherheit brauchen; nicht zu vergessen für all diejenigen (und es gibt einige dieser Sorte!), die zwar Dylans SONGS mögen, nicht aber seine VERSIONEN. Selbst die sollten hier reichlich fündig werden. Mir ging es selbst einst so, aber da war ich so viel älter. Ich bin jetzt jünger als das.

* (Der Titel ist im übrigen ein Zitat aus "History Lesson Part II", einem MINUTEMEN-Song; erschienen 1985 auf dem Album "Double Nickels On The Dime". Als Überschrift für diese Rezension paßt er nicht ganz, aber fast.)
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am 31. Juli 2008
Dieser Soundtrack zum gleichnahmigen Film übertraf alle meine Erwartungen.
Anstatt lieblose Wiedergaben von Bob Dylans bekanntesten Songs zu hören, überraschten mich Neuinterpretationen von bekannten wie auch unbekannten Sängern.
Die erste von den beiden CD's ist großartig. Hier gibt es keinen Song, der nicht gefällt. Alle haben ihren eigenen Charme, sind abwechslungsreich, gut gemischt was Bekanntheitsgrad und Stimmung angeht und sind alle mit einer gehörigen Portion Talent vorgetragen. Mein Favorit ist ganz klar das letzte Stück "Senor".
CD Nummer 2 beginnt gut, aber hört sich dann doch mehr wie eine B-Seite an. Damit will ich nicht sagen, dass die Stücke schlecht sind, aber es fehlt ihnen dennoch eine große Portion vom Charme der ersten. Zum Schluss gibt Bob Dylan mit "The band" noch einmal den Titelsong zum besten. Hier ist allerdings kein Lied zu finden, das mich auf Anhieb überzeugte, aber das ist ja bekanntlich geschmackssache.
Fazit: Schon allein wegen der ersten CD eine mehr als lohnende Ausgabe, daran kann die Zweite, die trotz aller Mängel dennoch solide, aber eben nicht ganz so großartig ist, nichts ändern. Absolut kaufenswert!
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am 6. Juli 2011
Dunnerlüttchen! Dass ein Film seinen kongenialen Titel über den Soundtrack noch eine Stufe weiter treibt ist schon ein starkes Stück, denn die Bezeichung Soundtrack ist hier insofern irreführend, dass Meister Dylan im Film wenigstens noch hörbar geblieben ist und seine Stücke hier nun von zwei formidablen Bands und einer Reihe renommierter Künstler intoniert werden. Doch obwohl ich die Stimme von Eddie Vedder schätze, liegt die Messlatte für Rockinterpretationen von All along the watchtowers seit Hendrix viel zu hoch, als dass man diesen Einstieg als einen wirklich gelungen empfindet. Hier hätte auch gleich mit dem schweren, gut gelungenen I'm not there begonnen werden können. Und der Rest der Coverversionen? Roger McGuinn etwa, in den alten Tagen noch DER Dylaninterpret macht hier One more Cup of Coffee tatsächlich zu einer Art Kaffee Werbung (fast erwartet man zwischendurch den Anruf von Peter von FROSTA), doch das ist, wie ja stets bei Musik und Kaffee eben Geschmackssache. Für Hörer, die mit den Interpreten hier besser vertraut sind als mit Dylan selbst, ist dieser Kauf insofern lohnenswert, als er ihnen eine Reihe zeitloser Musikdelikatessen bietet, die dann hoffentlich auch Lust auf das 5 Sterne Original macht .
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am 23. April 2009
Selten -nein nie- war ich über eine mit großen Zweifel erwartete Filmbiografie begeisterter als während und nach dem Erleben diesen großartigen Films.
Die unkonventionelle Art der Filmgestaltung, die hohe Sachkenntnis und die tiefe Liebe des Machers zu Bob Dylan sowie die bis ans Geniale gehende Arbeit der Schauspieler liesen ein Werk entstehen, welches nicht nur dem Meister gerecht werden konnte sondern auch seine Zerissenheit zwischen Wahrheit und selbst geschaffener Legende im höchsten Maße wiederspiegelt.
Sicher eine etwas harte Kost für Zuschauer, welche sich im Werk und Leben des Robert Zimmermann weniger auskennen und oft sicher auch nicht immer in seiner Symbolik verständlich - aber die hervorragende Schauspielerarbeit und die gute Musikauswahl entschädigt sicher auch diese reichlich.
Für den Kenner aber - eine endlose Fundgrube von Symbolen und Ereignissen, welche sich im Leben und der Musik von Dylan wiederfinden lassen und selbst der geübte Fan findet immer wieder neue Hinweise und Verbindungen zum Mythos und zum wirklichen Leben des Bob Dylan.
Danke für einen solchen grandiosen Film!!!!
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