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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
74
4,4 von 5 Sternen
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1-10 von 14 Rezensionen werden angezeigt(4 Sterne). Alle 74 Rezensionen anzeigen
Als Paul Prior zur Beerdigung seines Vaters in seine Heimatstadt zurückkehrt, verschwindet das Meer. Nicht wirklich, denn dieser Titel ist ein Gleichnis wie so vieles in diesem Film.

Paul ging vor 17 Jahren grußlos, aber nicht ohne Grund. Sein plötzliches Erscheinen erweckt die Vergangenheit. Eine von den Beteiligten versteckte Geschichte klärt sich langsam auf und findet ein fürchterliches Ende.

Wenn man diesen Film unvorbereitet ansieht, dann beginnt er zunächst interessant, bekommt dann aber seine Längen. Erst die letzte halbe Stunde fesselt wirklich, weil die Handlung unerwartet an Tempo und Zuspitzung gewinnt. Am Ende ist man beeindruckt und emotional berührt.

Denkt man jedoch einige Zeit später noch einmal etwas kühler über das Gesehene nach, dann sieht man die wie Buch und Regie aus einer unlogischen und eigentlich banalen Geschichte ein schreckliches Drama konstruieren: Der Vater stirbt. Es existiert ein Testament, das der merkwürdig uninteressierte Journalist Paul aber nicht liest. Sein Bruder verschweigt ihm ebenso geheimnisvoll die Wahrheit. Und weil Paul das Offensichtliche nicht tut, muss er eben etwas unoffensichtlich im Nebel stochern um die Wahrheit zu finden.

Der etwas verworrene Findungsprozess mit seinem überraschenden und traurigen Ende ist Inhalt des Filmes. Sein Ende verblüfft nur deshalb, weil wir vorher geschickt in die Irre geleitet werden.

Fazit.
Ein nicht schlecht gemachter Film, der mit unseren Empfindungen spielt und uns manipuliert. Hält man die etwas in die Länge gezogene Mitte durch, dann entwickelt sich gegen Ende ein spannender, wenn auch recht künstlicher Verlauf.
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am 4. Januar 2010
Zum Film selbst ist nicht mehr viel zu sagen zur Blu-ray jedoch schon, denn obwohl die Schärfe ganz in Ordnung ist, kämpft das Bild mit teils wirklich enormen Graining(Bildrauschen) und verhindert so über weite Strecken das Aufkommen von richtigem Hi-Def-Feeling, was wirklich schade ist, denn gerade die ruhige Kameraführung und die schönen Landschaftsaufnahmen wären dafür ideal gewesen.
PS: Im Gegensatz zur geschnittenen UK-DVD ist die deutsche Blu-ray uncut.(Die DVD natürlich auch!)
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TOP 1000 REZENSENTam 23. November 2008
Der erfahrene, bekannte Kriegsfotograf und Mittdreissiger Paul (Matthew MacFadyen) kehrt nach dem Tod seines Vaters in sein Heimatdorf in Neuseeland zurück. Dort wird er vom älteren Bruder (Colin Moy), dessen Frau (Miranda Otto) und auch von seiner damaligen Geliebten Jackie (Jodie Rimmer) eher mit gemischten Gefühlen empfangen. Lediglich Jackies 16jährige Tochter Celia (Emily Barclay) sucht die Nähe zum Heimkehrer, der für sie Freiheit, Wagemut und Individualität verkörpert.
Auch für Paul wird diese aussergewöhnliche Beziehung immer wichtiger, gemeinsam treffen sich beide immer öfters. Eines Tages verschwindet Celia spurlos, für die Kleinstädter steht bald Paul als Sündenbock fest.
Die Polizei geht bald von einem Verbrechen aus. Es beginnt eine Spurensuche, für Paul selbst wird es auch eine Reise ins Ich, in ein vergangenes Geflecht alter Familiengeheimnisse, Lebenslügen und unverarbeiteten traumatischen Erlebnissen.
Mit viel poetischem Flair erzählt Regisseur Brad MacGann seine Geschichte, die am Anfang sehr verdeckt ist und sich im Lauf der Geschehnisse immer mehr offenlegt. Dabei variiert der Film zwischen Thriller, Mystery und Familiendrama. Am Ende offenbart sich tatsächlich die grosse griechische Tragödie.
"Als das Meer verschwand" (Originaltitel "In my fathers den") ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Maurice Gee. Es ist ein sehr empfehlenswerter. leider wenig bekannter Film aus dem fernen Neuseeland, der vielleicht in den ersten 25 Minuten eher spröde, behäbig, ja auch ziemlich langsam wirkt, weil er sich viel Zeit nimmt, die Charaktere und die Kleinstadt vorzustellen. Es passiert zuerst nicht viel - nach dieser Anlaufzeit dreht der Film allerdings langsam aber sicher auf und legt seine bewegenden und spannenden Anteile frei.
Der Film gewann 10 New Zealand Screen Awards im Jahr 2005. Regisseur Brad MacGann verstarb leider im Mai 2007 im Alter von 43 Jahren an Darmkrebs.
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am 18. Dezember 2008
Wer kann schon ahnen, dass sich hinter so einem lyrischen Titel ein Familiendrama verbirgt? Das als Rahmenhandlung dienende Märchen 'The Day the Tide Went Away' ist eine Kurzgeschichte, die Celia für einen Wettbewerb eingereicht hat. Auch der Originaltitel des Films ist nicht schlecht: 'In meines Vaters Höhle'. Denn in dieser abgelegenen Behausung spielt sich der eigentliche Auslöser der Tragödie ab.
Über weite Strecken meint der Zuschauer zu wissen, wer der Vater von Celia ist. Geschickt werden immer wieder kleine Beweisstücke und Randbemerkungen eingestreut, die das belegen. Ganz nebenbei sieht man außerdem noch die Auswirkungen einer keinesfalls vorurteilsfreien Gemeinde.
In der mosaikartigen Erzählstruktur liegt der eine Grund für die Spannung ' man ist oft nur einen Satz von der Aufklärung entfernt - der andere ist die völlig überraschende Wende, die noch mehrere Details enthält, die man gesehen hat, ohne sie zu verstehen. So ist es kein Fehler, sich diesen Film zweimal anzuschauen.
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am 14. März 2013
Die Geschichte hat keinen Blockbuster-ähnlichen Spannungsbogen, daher war ich zunächst versucht, den Film nach 20 Minuten abzuschalten.

Der Film beginnt mit vielen Sequenzen, die als unzusammenhängende Fetzen anmuten, sich jedoch im Verlauf zu einem Puzzle aus x-tausend Teilen zusammenfügen, und dabei entsteht in der Story ein Verlauf, mit dem niemand vorher gerechnet hätte.

Ein Film, der einen auch im nachhinein noch beschäftigt, und nicht so flach daher kommt, wie viele Kassenschlager!!!
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am 22. April 2009
"Als das Meer verschwand" ist ein ruhig und unaufgeregt erzählter Film mit Knalleffekt. Die Spannung ist gut aufgebaut, die sympathische und sensible Hauptfigur gibt dem Film sein Rückgrat. Paul Prior wirkt verletzlich, gehetzt, abgestumpft. Seine Freundschaft zum Teenager Celia vermag dies zu reduzieren, auch wenn oder vielleicht weil er sich seiner Verzweiflung sukzessive stellen muss. Letztlich aber führt diese Freundschaft Paul in ein ganz großes Schlamassel und weit zurück in seine Vergangenheit, in der alles begründet liegt.
Mich hat der Film durch und durch überzeugt: der Plot, die Schauspieler, die Filmmusik.
Absolut sehenswert!
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am 26. Juli 2008
Genialer Mix aus Naturaufnahmen, menschlichen Abgründen, Spannung, berührender Musik - wunderschön das Bailero, gesungen von Kiri te Kanawa in einer der Schlüsselszenen! Die Handlung ist raffiniert verschachtelt, beim wiederholten Schauen entdeckt man immer neue Details, großes Lob posthum an den Regisseur und sein beeindruckendes Drehbuch. Die Darsteller wirken menschlich und glaubwürdig mit all ihren Schwächen. Alles in allem ein hervorragend inszenierter und sehr bewegender Film, der lange nachwirkt...ansehen und sich hineinziehen lassen, entweder per DVD oder noch besser vor Kinoleinwand!
Haben die Oskar Juroren 2005 geschlafen?? 3 Oskars...Emily Barclay (Hauptdarstellerin), bestes Drehbuch, beste Regie!!
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am 18. August 2007
Dieser Streifen ist auf jedenfall sehenswert aber nicht für jedermann.Es handelt sich hier um absolut anspruchsvolles Kino mit Tiefgang und einer sehr harten Story.Der Streifen zieht sich anfangs zwar etwas in die Länge nimmt sich aber die Zeit für ausgefeilte Charakterstudien.Der Drehort Neuseeland ist schlichtweg überwältigend,genauso wie die schauspielerischen Leistungen.Wer einen nicht alltäglichen Film sehen möchte und auf Action Blockbuster oder Liebeskomödien auch mal verzichten kann liegt hier richtig.
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am 13. Dezember 2008
.. auch an dieser neuseeländischen Produktion Gefallen finden. Es ist ebenfalls ein berührender Film mit einer, für mich, überraschenden Wende im 3. Drittel des Filmes. Empfehlenswert für Menschen, die tiefsinnige Filme mögen, die evtl. auch in einer gewissen Weise von unverarbeiteten Jugenderelebnissen im Eltern- und Familienumfeld betroffen sind oder waren. Gut umgesetzt ohne in depressive Momente zu verfallen. Die Musik die teilweise eingespielt wird (Patty Smith) peppt zwischendurch willkommenderweise auf.
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am 4. Oktober 2007
Ich hab diesem Film vor ein paar Tagen zufällig entdeckt und einfach mal spontan gekauft, da ich Matthew Macfadyen in "Stolz und Vorurteil" wahnsinnig interessant fand.
Der Beginn des Films ist wirklich etwas zu ruhig, aber nach der ersten halben Stunde möchte man den Fernseher nicht mehr ausschalten! Besonders das Herzstück des Films, die Beziehung zwischen Paul und Cilia, lässt diesen Film zu einem kleinen Kunstwerk werden.
Die wenigen Kritikpunkte sind deshalb auch nur, dass eine Szene von Paul und Cilia herausgeschnitten wurde (ist aber in den "deleted scenes" zu sehen), die den Film noch ein klein wenig schöner gemacht hätte und das die Bonus-Dvd etwas mager ausgefallen ist...

Letztendlich kann ich aber nur jedem Liebhaber anspruchsvoller Unterhaltung "Als das Meer verschwand" empfehlen.
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