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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
7
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am 18. Oktober 2007
Zugeben, das Cover sieht eher nach den Pussy Cat Dolls aus als nach einem Händel-Recital und es war zu befürchten, dass die Optik von Frau de Niese das wesentliche Argument für die CD-Produktion gewesen sein könnte, denn schließlich ist ja seit Netrebko die Tendenz zu erkennen, das Aussehen der Künstler/innen in die Promotion von Opern-CDs massiv einzubeziehen (siehe Garanca, Dasch, Kozena, Florez etc.). Doch in diesem Fall war ich angenehm überrascht: De Niese verfügt über einen schlanken, schnörkellosen, vibratoarmen und beweglichen (lyrischen) Sopran, mit dem sie durchaus in der Lage ist, die unterschiedlichen Emotionen ihrer Heldinnen auszudrücken. So singt sie beispielsweise "Da tempeste" sehr virtuos, gleichzeitig aber auch ausdrucksstark. Auch in den ruhigeren Arien weiß sie zu überzeugen, so ist ihr "Lascia ch'io pianga" von einer tiefen, sehnsuchtsvollen Traurigkeit getragen. Am besten gefällt sie mir jedoch in Medeas Rachearie "Ira, sdegeni, e furore" (aus Teseo), in der sie die verzweifelte Eifersucht überzeugend darzustellen weiß. Ein tolles Rollenporträt!
Grundsätzlich positiv ist auch die abwechslungsreiche Auswahl der Arien hervorzuheben, denn es werden nahezu alle Affekte dargeboten, die in Händels Opern anzutreffen sind (Rache, Traurigkeit, Eifersucht, Verzweiflung etc.). Dies hat zur Folge, dass man die CD in einem Rutsch durchhören kann, ohne dass es langweilig wird (dies ist bei Kozenas Recital nicht der Fall!).
Ein weiterer Pluspunkt der Aufnahme geht an das Dirigat von William Christie: Der Altmeister geht nicht mit übertriebener Hektik ans Werk, sondern wählt die Tempi sehr moderat, aber durchaus akzentuiert. Etwas schwerfällig erscheint mir lediglich die Arie "Myself I shall adore" (Semele), die ein wenig mehr Tempo hätte vertragen können.
Allerdings gibt es auch Kritisches anzumerken:
1. Das Label (Decca) geht mal wieder kein Risiko bei der Repertoireauswahl ein: Viele der Arien sind "Händel-Schlager" und liegen bereits in etlichen guten Aufnahmen vor, sodass der Sinn einer erneuten Einspielung durchaus kritisch hinterfragt werden muss. Gerade für Händel-Fans, die schon alles besitzen, bringt der Kauf deshalb wenig Neues. Liebe Plattenlabels, es gibt auch noch andere tolle Barockkomponisten neben Händel...
2. De Nieses Stimme verfügt leider über kein markantes Timbre und damit auch über keinen sonderlich hohen Wiedererkennungswert. Ferner neigt die Stimme in der Höhe zu einem leicht schrillen Klang und ist im Brustbereich nur recht dünn ausgebildet.
3. Ich hoffe, dass in Zukunft auch weniger attraktiven Sängerinnen noch die Möglichkeit offensteht, CDs aufzunehmen. Die Tendenz zu "Model-Divas" finde ich jedenfalls sehr bedenklich. Das Booklet mit seinen Bildern von de Niese sieht jedenfalls eher nach der "Vogue" als nach einer Klassik-CD aus.

Fazit: Eine insgesamt sehr empfehlenswerte CD, insbesondere für diejenigen, die sich einen Überblick über Händels Opern-Musik verschaffen wollen. Das Booklet ist jedoch gruselig und unter dem Niveau der Künstlerin.
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am 17. Dezember 2008
Sieht man Danielle de Niese in diversen DVD-Produktionen, so ist man immer sehr an getan. Als Cleopatra in Händels Cesare besticht sie einerseits durch die Leichtigkeit ihrer Stimme, andererseits mit ihrem Aussehen. Der mädchenhafte Charme ihrer Stimme wird durch ihre geniale Mimik optimal ergänzt.
Und was bleibt auf einer CD? Mit einem Sammelprogramm Händelscher Arien (allesamt schon auf unzähligen und teilweise unsäglichen Produktionen zu haben)entfällt der optische Faktor. Da reißt das Cover-Foto auch nicht mehr viel heraus. Ohne ihre Mimik wirken die Arien gekünstelt dargestellt. De Niese halst sich halsbrecherische Koloraturen auf, die sie zum größten Teil nicht richtig bewältigen kann. Unsauberkeiten und Atemfehler schleichen sich ein. Das konnte sie auf der Bühne durch ihren Charme ausgleichen. Hier fehlt die Bühne, hier fehlt die Lebendigkeit. Die Verzierung der Arien gerät zu einem Feuerwerk, das von einem Regenschauer überrascht wird. Mit den Kadenzen (im barocken Sinne falsch und unnötigerweise in die Höhen getrieben) wird sie sich ihre Stimme ruinieren. Die Notenlinien in den Arien verschmelzen zu einem Irgendwas, so dass es auffällt, dass diese Arien eine Nummer zu groß für de Niese sind. Es entstehen dadurch keine Bögen in der Musik, sondern Aneinanderreihungen von kaum zu bewältigenden Passagen. Bei einem Sammelprogramm mit ewig den gleichen Arien (De Niese singt vorwiegend Passagen, die sie vorher auch als CD- oder DVD-Gesamtaufnahmen produziert hat) muss die Darbietung besser sein. Schade, de Niese agiert nach dem Motto schnell...schnell...berühmt werden.
Wirklich genial, und deswegen ist die CD nun doch kein wirklicher Flop, ist das Dirigat von William Christie. Er bietet witzige Akzenturieungen, die einen aufhorchen lassen. Das warme Klangbild des Orchesters erscheint leider ein wenig zu sehr im Hintergrund.
Fazit: Danielle de Niese muss man hören und sehen, am besten in der DVD-Produktion von Händels Cesare. Der ausschließliche Hörgenuss erscheint angesichts dieser CD als fraglich. Ich ziehe das Händel-Album von Sandrine Piau deutlich vor!
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am 7. November 2008
Was trennt die Klassikgemeinde ? Sehr untererschiedlich wird diese Aufnahme wahrgenommen. Ist es nur die Musik, oder das Drumherum, das Aussehen, die Vermarktung ( die gnadenlos auf Aussehen setzt), der Erfolg dieser Sängerin ? Die zutreffende Einschätzung, dass solche Künstler andere sehr verdrängen, die dann gar nicht wahrgenommen werden. So wurde natürlich bei der Echo-Klassik Frau de Niese auf die Bühne gebeten, eine Frau Sukowa nicht, weil die erstere natürlich die publikumswirksamen Bilder abgibt.

Aber darf dies bei der Beurteilung der künstlerischen Leistung eine Rolle spielen. Sicher nicht.

Es geht hier um Händelgesang. Frau de Niese singt mit grosser Intensität.Im booklet äusserst sie, sie habe mit Bedacht die Heldinnen der Helden-Opern gesucht und versucht, jeder ihre Eigenart zu geben. Da ist dann Trauer, Wut, Begeisterung. Alles wird von von Frau de Niese mit Intensität dargeboten
"Singen ist für mich die intensivste Art, mich mitzuteilen. Deshalb liebe ich es. Nirgendwo sonst kann ich meine Gefühle so direkt und unmittelbar ausdrücken! Und darum geht es mir. Ich könnte das nicht mit einer Tanzchoreografie - obwohl das auch toll und erfüllend sein kann - aber nicht für mich. Für mich gibt es nichts anderes: Wenn ich mich ausdrücken möchte, möchte ich es mit meiner Stimme tun." So ihre Sicht der Dinge.

Ein wenig erinnert ihre Darstellung an Marilyn Horne, die mit diesem Repertoire ja über lange Zeit grosse Erfolge hatte.

Hinzu kommt eine Virtuosität, die den Anforderungen deutlich gerecht wird.

Ich habe diese CD gerne gehört, nicht zuletzt wegen des immer wieder fabelhaften Christie, der immer noch und wieder ein Feuer zeigt, dass es eine Freude ist.
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am 31. Oktober 2008
Nur vorab: Ich hatte mir diese CD spontan zugelegt, da mich Frau de Nieses Darbietung auf der "Giulio Cesare"-DVD schlicht begeistert hatte - schauspielerisch und auch gesanglich!

Diese CD hingegen habe ich schon nach 3 Titeln wieder aus dem Spieler ausgeworfen: Frau de Niese versteht Händels Arien hier wohl eher als Dompteursnummer. Ungebremst forciert sie in den Höhen, fügt willkürlich Koloraturen und Triller hinzu und variiert Tempi ganz nach ihrem Gusto. Das ganze klingt eher nach plattem Leistungssingen und Show, als nach persönlichen oder gar werktreuen Interpretationen.

Hinzu kommt der schon vorab erwähnte Klang - viel Hall, insgesamt oft sehr schrill wirkend. Das mag mit den von einem Vorrezensenten erwähnten technischen Pannen zu tun haben.

Ich weiß nicht, wer Frau de Niese bei dieser Aufnahme beraten hat und warum W. Christie im Wortsinn "mitgespielt" hat. Einen Gefallen hat sie weder sich noch uns mit dieser Brüllorgie getan - dennoch hoffe ich auf ein schönes Live-Erlebnis im Dezember. Dann hoffentlich wieder im Geiste von Glyndebourne!!!
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am 13. Oktober 2008
...finde ich diese cd. sicher, die sängerin ist keine bartoli, die ich persönlich als hervorragend einstufen würde, aber es ist hier eine schöne stimme zu finden, die sich leicht durch das repertoire singt und offensichtlich spaß daran hat. sehr zu empfehlen für das chillen nach der arbeit! wer noch keine anderen händel- arien sein eigen nennt, der ist mit dieser auswahl gut beraten; es sind übrigens nicht nur sehr bekannte titel hier zu finden, sondern durchaus selten zu hörene.

und nebenbei gesagt- es ist kein makel, schön auszusehen. singen jedenfalls kann diese frau wirklich.
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am 27. April 2008
Diese Stimme ist perfekt.
Sie gehört einer intelligenten, vitalen, wunderschönen jungen Frau. (Biografie lesen!!!)
Ist es ein Nachteil, daß sie nicht alt, dick und häßlich ist ?
Oder kann sie klassische Musik einem jungen Publikum doch besser vermitteln als Wagner-Heroinen ?
William Christie, der führende Barock-Dirigent in Frankreich und Talentsucher der schon Sandrine Piau "entdeckt" hat, fördert sie wohl nicht wegen Ihres Aussehens.
Sie hat schon Triumphe beim Festival von Glyndebourne und an der Met gefeiert.
Musikalisch ist diese CD eine der besten, die ich kenne.
Aber eigentlich hätte ich keine 5 Sterne vergeben dürfen, da hier leider bei der Aufnahmetechnik geschlampt wurde. Bei einem oder mehreren Mikrofonen könnte der "delay" falsch eingestellt sein. Eventuell sind auch bei einem Stereo-Mikrofon das linke gegen das rechte Kabel vertauscht worden oder auch das paning falsch eingestellt. Alle diese Fehler habe ich selbst bei Aufnahmen schon gemacht aber bemerkt, bevor es zu spät war.
Der Fehler führt bei dieser CD zu einer Verfärbung der Höhen vor allem bei der Sopranstimme. Es ist eine Katastrophe für Frau de Niese, daß ihr nun auf dieser Debut-CD ein seltsames timbre unterstellt wird. Ihr timbre ist göttlich, wie man sich leicht mit Hilfe der Aufnahme der "Semele" von Händel(Arion 2004) oder der DVD Händel "Giulio Cesare" überzeugen kann, bei welcher sie mitsingt. Wahrscheinlich könnte man diesen Fehler durch ein Remastering beseitigen. Ich hoffe, dies wird bald getan.
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am 11. Mai 2008
Eine ganz gewöhnliche Durchschnittsstimme von einer Sängerin, die halt sehr gut aussieht. Offenbar reicht das heute!
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