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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
73
4,2 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:4,99 € - 72,07 €

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am 1. November 2008
sind noch nicht viel in Fallout 3, dem neuesten Werk der Macher von Morrowind und Oblivion. Daß das Game aber nicht nur recht groß, sondern auch umfangreich ist lässt sich mit Sicherheit sagen.

Obwohl geographisch kleiner als Morrowind und Oblivion bietet Fallout 3 dem Spieler noch immer genug Fläche um sich ab und an zu verlaufen und vor Allem um viel zu entdecken. Kleinstädte, Siedlungen, Lagerstätten und scheinbar verlassene Häuser liegen verstreut über das Ödland genannte Areal, das wir nach dem Verlassen des schützenden Bunkers Vault 101 zu erkunden haben. Alles, was wir sehen ist dabei auch begehbar.

Verdörrte Gräser, nuklear verseuchte Flüsse, Highways die ihren Sinn verloren haben und aus Zivilisationsresten erbaute Städte lassen sich wahlweise aus der 1st oder 3rd Person Perspektive erkunden. Die Landschaften dazwischen erinnern dabei streckenweise mehr an das ältere Morrowind, als an Oblivion. Zu diesem Gefühl trägt auch der Soundtrack bei, der teils deutlich den Morrowindsoundtrack recycled. Das ist keinesfalls schlecht. Die ruhigen, harmonisch schönen Melodien passen gut zur Atmosphäre des gleißend hellen Sonnenlichts bei Tag, wie auch zum nächtlichen Sternenhimmel. Aber es bleibt dennoch deutlich der Morrowindsoundtrack.

Auch grafisch schwankt Fallout 3 zwischen den beiden Vorgängern. Einige Bodentexturen scheinen älterer Machart zu sein, während mancher glänzende Asphalt und viele Baum- und Häuserstrukturen (nicht alle) aus jüngeren Entwicklertagen zu stammen scheinen. Insgesamt macht Fallout 3 aber einen grafisch guten bis sehr guten Eindruck.

Was die Entwickler von Bethesda können, ist zweifelsohne verschachtelte Storys schreiben. Schon die ersten Aufträge der Geschichte um die Suche nach dem verschollenen Vater schicken uns von Pontius zu Pilatus und lassen uns immer tiefer in die Welt und die Geschichten ihrer Bewohner eintauchen. Die Gespräche mit den Menschen und Mutanten von Fallout 3 sind, obwohl deutlich kürzer als in den Vorgängerspielen, lebendig und fühlen sich echt an. Obwohl die Grafik der Charaktere nicht auf dem allerneuesten Stand ist und die Bewegungen teils hölzern aussehen, erwischt man sich dabei, dass man nicht nur spielt, sondern mitlebt.

Fallout 3 ist ein Rollenspiel, das sowohl geographisch (U-Bahn Schächte, Höhlen...), als auch in puncto Erfahrungswerte und Charakterentwicklung in die Tiefe geht und eine Weile braucht bis es sich flüssig spielt. Belohnt wird man mit einem postnuklearen Abenteuer, das wohl sehr lange beschäftigt und einfach Spaß macht.

P.S. Obwohl Brutaltät nicht ganz so vorrangig ist, wie in einigen Medien angekündigt, geht es doch stellenweise recht blutig zur Sache. Eine Einstufung ab 18 ist durchaus berechtigt.
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am 1. April 2010
Hey leute von der Vault 101
Dieses Game ist einfach der Burner^^
hier mal so kleine Daten:
Grafik: Sehr gute Grafik besonders die Personen sind echt gut gelungen die waffebn sehen sehr realistisch aus^^

Hier habt ihr mal so eine Einführung:
Atomkrieg. Alleinn das Wort lässt im Geist Bilder von Pilzwolken, Gasmasken und verängstigten Kindern entstehen, die unter dem Klassenkult Deckung suchen.Aber es sind die Folgen eines Atomkrieges, die unsere Fantasie wirklich anregen-wohl deswegen, weil wir sie mit nichts vergleichen können, was wir aus der wirklichen Welt kennen. Auch wenn die Menschheit beriets Zeuge des Horrors der Atombombe wurde, konnten wir es glücklicherweise vermeiden, den ganzen Planeten in die Luft zu jagen. Zumindest bisher.

Fallout 3 zeichnet ein weitaus düsteres Bild. Stellen Sie sich vor, die Zeitachse hätte sich nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt. Unsere Welt verlief in eine Richtung, das Fallout-Universum in eine andere. Hier ging der technologische Fortschritt in rasendem Tempo voran, während die Gesellschaft kulturell in den 50er Jahren steckenblieb. Es war ein idyllische``Welt von morgen'' voller Roboterbediensteter, Hochsteckfrisuren und atombetriebener Autos. Aber dann kam das Jahr 2077, und diese Welt ging, am Höhepunkt des lang anhaltenden Krieges mit China angelangt, in einem verheerenden Nuklearkrieg unter.....

NAja den Rest lest einfach im Heft vom Spiel

MFG
Dragonfighter auf jedenfall lohnt es sich das spiel zu kaufen
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am 10. April 2010
Fallout 3 ist eines der wenigen Spiele, die es geschafft haben, mich hunderte Std. vor dem Schirm zu fesseln.

Die größte Stärke von Fallout 3 ist seine große, frei erkundbare Spielwelt mit einmaliger, skuriler Athmosphäre. Die Haupthandlung ist gut, aber nicht so erzählerisch ausgefeilt und "filmreif" wie z. B. div. BioWare-RPGs. Ich bin normalerweise ehr ein storrygetriebener Spieler, aber bei Fallout 3 war es genau andersherum. Die Spielwelt ist so herrlich schräg, das man sich regelrecht darin verlieren kann. Die Charakterentwicklung lässt einem totalen Freiraum, welchen Helden (oder Anti-Helden) man spielen möchte. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind vielfältig. Fallout 3 hat auch meinen Forscher- und Sammlerdrang befriedigt. Es gibt sehr viel zu sammeln und zu entdecken.

Die Technik des Titels geht in Ordnung und ist auch heute noch recht aktuell.

Zusammen mit dem 5 erhältlichen Addons ist mehr Spielspass kaum möglich, wenn man auf westliche RPGs steht. Zumal der Titel samt Addons auch schon zum Budget-Preis erhältlich ist. Ich habe es insg. 3 mal mit rund 250 Std. Spielzeit durchgespielt. Und es wurde nie langweilig...

Fazit: Klare Kaufempfehlung! Und unbedingt die Addons mit spielen!
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Wer eine Vorliebe für Openworldspiele hat, die mal nicht GTA, Saints Row oder Far Cry heißen, oder in einem vergangenen mittelalterlichem Fantasyreich spielen, kommt an diesem Spiel nicht vorbei. Saubere, aber komplexe Menüführung, dem Umfang des Spieles angemessene beieindruckende Grafik, jede Menge Nebenmissionen, eine tolle Hauptstory und ein perfektes Handling machen dieses Spiel zum Musthave jeder Sammlung.

Auch wenn Fallout3 die veraltete Engine von Oblivion nutzt, läßt es grafisch diesen Teil meilenweit hinter sich. Auch die Umstellung von der isometrischen Grafik von dem letzten PS2-Teil Fallout Brotherhood in die reine 3-D Darstellung ist fantastisch gelungen.

Es wird der Weg eines Mannes nachgezeichnet, der in einem düsteren atomaren Nachkriegsszenario unterirdisch in einem Bunker aufwächst. Umstände (auf die ich nicht eingehen möchte "Spoiler") veranlassen ihn dann, diesen zu verlassen und sich durch eine Welt zu kämpfen in der sich fast jeder der nächste ist. Grausam entstellte Kreaturen kreuzen seinen Weg und machen Kämpfe unausweichlich.

Das ganze ist so bedrohlich und düster dargestellt, das man an eine solche Realität fast glauben könnte. Die Grafik ist in den Texturen manchmal ein wenig grob, und viele Locations gleichen sich, das macht es aber gerade aus. Alles wirkt wie durch einen Graufilter dargestellt und macht es deshalb so real bzw. zum Teil auch surreal. Die Menüführung ist sehr komplex und macht es gerade Anfängern eines Open-World Rollenspiels nicht leicht. Man kann alles suchen und finden, von Alltagsgegenständen wie Tassen, Teller, Munition, Pflanzen und Waffen und dieses dann auch an feste, aber auch herumwandernde Händler wieder verkaufen. Dieses ist auch dringend nötig, da man nur einen gewissen Ballast tragen kann. Die Kartenfunktion ist sehr übersichtlich und läßt keine Fragen offen. Besuchte Orte, wie auch die einzelnen Gebiete werden dargestellt. Eine Vergrößerungsfunktion , die vorhanden ist, braucht man bei heutigen Games eigentlich nicht mehr erwähnen.

Desweiteren spielt das persönliche Karma eine Rolle, in der man sich hin zur guten, oder zur bösen Seite entwickeln kann, welches dann auch auf das Verhalten der KI-Bewohner erheblichen Einfluss Einfluss hat. So kann man das Game entweder als Oberbösewicht, oder eben als heroischer Held spielen, der von der Bevölkerung verehrt wird, und dadurch gelegentlich brauchbare Geschenke in Form von Items in Empfang nehmen darf.

Die Fähigkeiten, und damit die Scillpunkte die zur Verteilung in die von einem selbst gesetzten Priotitätsfähigkeiten verteilt werden können, werden automatisch im Spiel erreicht. In welche Richtung man sein Alter Ego allerdings entwickeln will, entweder als Spezialist für Strahlen- oder Schusswaffen, als Dieb oder als grober Nahkämpfer kann man selbst mit den Punkten entscheiden. Wohin, sollte man allerdings vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden, wohl überlegen. Das V.A.T.S., ein Zielsystem welches einem erlaubt in einer Art Zeilupe (Bullet-Time) gezielt Körperteile zu beschiessen, lassen sogar Taktik, die vergleichbar mit dem Zielsystem von Deadspace z.B. Beine beschiessen um den Gegner ersteinmal zu verlangsamen, zu.

Desweiteren kann man das Game in der Egoperspektive, oder in der Third-Person Vollansicht spielen. Wobei ich von letzterem abraten möchte, da dort der Protagonist ziemlich ungelenk in Szene gesetzt wurde.

Die USK-Version von Fallout3, wurde um einige Inszenierungsdetails geschnitten. Im Gegensatz zu der europäischen, wie auch UK-Pegi-Version. Auf die Story hat dieses jedoch keinen Einfluss. Wer auch ohne abgetrennte Gliedmaßen und übertriebene Blutdarstellung klarkommt, kann allerdings auch hier bedenkenlos zugreifen.

Nur für Liebhaber technischer Daten:

- Technische Probleme, wie so oft bei der PS3 Version beschrieben, treten bei dieser XBOX-Version nicht auf. Was wohl an dem doppelt so großem Arbeitsspeicher der XBOX360 liegt (Vergleich: XBOX360 512MB - PS3 256MB), obwohl dieser langsamer als der der PS3 ist, und im Gegensatz zur PS3 auch noch den Grafikspeicher beinhaltet, den die PS3 extra hat.

Zudem hat die PS3 auch noch den besseren Chip (Vergeich: XBOX360; 3 IBM PC-Kerne 3,2 GHz je 2 Threads, PS3; 3,2 GHz Cellprozessor 1 PC-Steuereinheit+ 7 weiteren Kernen, je ein Thread), welches sich aber trotz aller Datenvorteile für die PS3, nicht in eine besseren Spieleperformence niederschlägt.

P.S.

Man sollte am besten Single mit sehr viel Zeit, oder im anderen Fall eine sehr tolerante Partnerin/Partner haben.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 4. September 2010
Fallout 3 ist für mich ganz klar das beste Videospiel allerzeiten, habe bereits über 200 stunden damit verbracht! Das gilt aber leider nur für die Ungeschnittene version des Spiels! Gebe hier nur einen Stern weil die Deutsche Fassung nichts mehr mit dem Orginal zu tun hat!
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am 12. Juni 2009
So, ich habe mir nun auch Fallout 3 besorgt und es gleich auf meiner Xbox 360 und einem großen Fernseher auf einer 1080 Auflösung gespielt. Es macht Spaß. Vor Allem der Einstieg war wirklich angenehm. Die Entwickler haben es geschafft, dass man nicht einfach in eine Welt geworfen wird sondern sich an die Umgebung gewöhnen darf. Wirklich angenehm!

Fallout war schon immer sehr komplex. Vor Allem die Eigenschaften der eigenen Spielfigur waren ausgefallen und zahlreich. Somit kann man von Dieb bis Soldat und auch Wissenschaftler alles werden. Ob du nun ein Rohr reparieren kannst, eine Bombe entschärfst oder doch lieber alles über den Haufen schießt ist dir überlassen. Die Freiheit ist riesig.

Auch visuell ist Fallout 3 ganz weit vorn. Einziges Problem neben den schönen Landschaften, den tollen Städten und der tollen Endzeit-Architektur ist, dass die Xbox 360 Version genau so schön aussehen könnte wie die PS3 oder PC Version. Dem ist aber nicht so. Zwar hat ein Patch bereits die Grafik ausbessern können, doch der Unterschied zur PS3 ist immer noch zu sehen und das ist wirklich schade. Texturen sind manchmal etwas unsauberer als bei der PlayStation 3 und auch die Glanzeffekte sind oftmals nicht anzutreffen.

Die Synchronisation ist hervorragend. Wirklich tolle Gespräche, angenehme Antwortmöglichkeiten und auch Witz ist im Spiel. Es macht einfach Spaß Gespräche zu führen! Die Musikalische Untermalung ist ebenfalls gelungen und die Radiosender im Spiel finde ich persönlich witzig, doch hätte ein oder zwei weitere Musiktitel dem Spiel gut getan, da sich Lieder sehr oft wiederholen.

Nun kommen wir neben den zahlreichen Möglichkeiten, die das Spiel bietet [Unter Anderem lassen sich eigene Waffen bauen, Gegenstände weiterentwickeln und Handel treiben], zu den eher unangenehmen Punkten. Ja, viele fallen mir da gar nicht ein. Doch habe ich Fallout nicht einen vollen Stern-Spaßfaktor gegeben. Aus einen ganz bestimmten und für mich auch wichtigen Grund. Das Spiel ist furchtbar geschnitten. Das Deutschland leider zu oft so etwas tut und Spiele dadurch leider langweilig und irgendwie nicht "fertig" wirken, lässt sich nicht verhindern.
Doch möchte ich kurz etwas genauer werden. Nehmen wir das Beispiel was ich letztens im "Ödland" erlebte [Ödland ist im Spiel die Gegend außerhalb einer Stadt]. Ich fand ein Platz wo Körperteile in einem Netz aufbewahrt wurden und dies sah meiner Meinung nach schon ehr brutal aus. Auch findet man Körperteile an Ketten gehängt in Gebäuden um vermutlich Besucher abzuschrecken. Nun frage ich mich, wenn es solche Bilder gibt, warum jeder Schuss, der einen Gegner trifft, keine einzige Wunde zeigt. Normalerweise sollte man bei einer Spieleigenschaft, die besagt, dass man seinen Gegner hart besiegen darf oder kann, auch erwarten, dass das Spiel das umsetzt und auch bei einem Kopfschuss der Gegner nicht mehr wirklich vollkommen "ganz" auf dem Boden liegen bleibt. Kein Blut, die in der englischen Version beinhalteten Körperteile, welche durch Waffen abgeschnitten werden können, wurden vollkommen aus der deutschen Version entfernt. Schwach! liebes Deutschland, denn es geht dadurch etwas Spielspaß verloren und es gibt wesentlich brutalere Spiele als Fallout. Diese Beschneidung war nicht nötig, da es ein Widerspruch ist, dass Leichenteile überall herumliegen aber die eigenen Gegner selbst ohne Blut besiegt werden.
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am 5. Januar 2009
Fallout 3

Fallout 3 zu rezensieren ist wirklich schwer.
Vor allem, wenn ich mir die arg unterschiedlichen Beurteilungen anderer ansehe, so kann ich die verstehen, die Fallout lieben und die, die nichts damit anfangen können. Denn zunächst konnte ich auch nichts damit anfangen.

Man läuft zu Beginn nur in diesem kleinen Vault-Bunker umher. Die Umgebung wirkt karg, steril, kalt und lieblos. Da wollte ich eigentlich schon aufhören weiter zu spielen, aber der Drang das Ödland an der Oberfläche zu sehen hat mich weiterspielen lassen.

Dann, wenn man nach einiger Zeit das Ödland betritt, denkt man sich 'wow, sieht klasse aus', weil man ein solches Setting noch nicht gesehen hat. Die Atmosphäre lässt sich am ehesten vergleichen mit den Klasse-Spielen Bioshock und Half-Life 2. Alles ist dreckig und kaputt, es ist eine beklemmende Stimmung.

(Negativ:)
Nur, das Setting alleine, das auch noch nach einiger Zeit ziemlich eintönig wird, lässt einen nicht weiterspielen. Rollenspiele spielt man wegen einer packenden Story und die ist in Fallout recht spärlich. Man steht zu Beginn in dieser großen Welt und weiß überhaupt nicht, was man machen soll. Wo bekomme ich Waffen her, wie komme ich an Geld, wofür sind diese ganzen Medikamente, u.s.w.??? Ich habe sämtliche Rollenspiele gespielt von Oblivion bis Gothik, von Fable bis Mass Effect und Knights of the Old Republic, aber noch nie bin ich so ziellos umhergeeiert wie hier.

Die Waffen sind zu schwach, aber stärkere kann man sich nicht leisten. Wenn man Plunder zum Verkaufen gefunden hat, haben die Händler oft kaum Geld, um die Sachen zu kaufen, dann muss man von Händler zu Händler latschen, um seinen Krempel loszuwerden und an Kronkorken (die Währung) zu gelangen. Da die meisten Händler jedoch wandernde Händler sind und ständig den Aufenthaltsort wechseln ist das echt schwierig!

Die Kämpfe sind oft Krämpfe, weil man so gut wie keine Munition hat und jede einzelne Kugel auf die Goldwaage legt. Oftmals habe ich einen alten Spielstand geladen und den selben Gegner noch mal bekämpft, um es mit weniger Munition hinzubekommen. Außerdem hat man etwas aus Oblivion übernommen, was ich wirklich hasse und total dämlich und überflüssig finde: Die Waffen nutzen nämlich sehr schnell ab. Ein paar Schüsse mit der Pumpgun und schon ist sie fast wieder schrottreif und der angerichtete Schaden tendiert gegen Null. Dann muss man die Waffen für horrendes Geld reparieren lassen oder dies selbst tun. Man kann eine Waffe oder Rüstung aber nur reparieren, wenn man die gleiche nochmal besitzt und diese als Ersatzteillager nutzt. Das heißt bei längeren Ausflügen in Dungeons sollte man die wichtigsten Waffen doppelt mitnehmen. Das geht aber auch nicht ohne weiteres, weil das Inventar begrenzt ist und der Held nur begrenzt Sachen mitschleppen kann. Man muss also ständig kalkulieren, was man mitnehmen kann, was man fallen lassen muss, was mehr Geld beim Händler erzielt, was weniger wiegt, etc.. Ich verbringe nahezu ein Drittel der Spielzeit nur in meinem Menü, das sich überdies durch eine fitzelig kleine Schrift auszeichnet, die ich ohne großen Flatscreen gar nicht lesen könnte!

Die Gegenden im Spiel bieten so gut wie keine Möglichkeiten sich zu orientieren, weil alles recht ähnlich aussieht. Man kann auch nicht einfach über die Landkarte wandern wie man will, zumindest nicht im Stadtgebiet. Man muss sich die Welt wie ein Puzzle aus vielen kleinen Kartenteilen vorstellen. Viele dieser Kartenteile, die meist nur aus einem Straßenzug bestehen, sind nur über U-Bahn-Schächte miteinander verbunden, die immer sehr ähnlich aussehen. Wenn ich also vom Westen nach Osten die Stadt durchqueren möchte, kann ich nicht einfach durch die Stadt gehen, sondern man geht durch eine Straße, dann in einen U-Bahn-Schacht (Ladezeit), Straße (Ladezeit), U-Bahn-Schacht (Ladezeit), Straße (Ladezeit), U-Bahn-Schacht (Ladezeit)' Blöd gemacht!

Man weiß also oft nicht was man tun soll, wo man es tun soll und womit. Die ersten Stunden ziehen sich wie Kaugummi und irgendwie fragt man sich immer, wann das Spiel denn endlich mal Fahrt aufnimmt.

(Positiv:)
Aber wenn man sich erst mal durch die zähen Anfangsstunden gekämpft hat, fängt es langsam an, Spaß zu machen. Man hat genügend Kronkorken erlangt und ausreichend Munition am Gürtel. Die Kämpfe finde ich fantastisch und sind meines Erachtens der Grund, warum ich Fallout mag und Oblivion nicht, obwohl sie sich vom Spiel- und Inventaraufbau ähneln, wie ein Ei dem anderen. Man kann wie in einem Ego-Shooter einfach drauf los ballern oder aber das V.A.T.S.-Zielsystem nutzen, das Spielgeschehen anhalten und den Angriff programmieren und den Akteur ausführen lassen, was in der Regel mehr bringt und weniger Munition verbraucht.
Die Gegner sehen alle schaurig schön aus und strahlen schon durch ihr Äußeres und ihre Akustik stete Gefahr aus. Es sind tatsächlich nur wenige unterschiedliche Gegner, aber die sind klasse und reichen mir persönlich.

Manche Kulissen sehen schlichtweg fantastisch aus, vor allem in der Dämmerung oder dem Sonnenaufgang. Man muss sich auf das Szenario einlassen, um es zu mögen! Es gibt kein prasselndes Kaminfeuer wie in Oblivion oder bunte Wälder. Alles ist grau in grau, die Charaktere sind fast durchgehend unsympathisch. Endzeitstimmung pur. Es gibt nahezu keine Orte an denen man sich behaglich fühlt. Ständig lauert Gefahr. Ich kann gut verstehen, wenn Leute sagen, 'dass ist nichts für mich', aber ich persönlich finde die Atmosphäre klasse!

Fazit:
Trotz der vielen Negativpunkte ist Fallout 3 dank des ungewöhnlichen Settings, der tollen Atmosphäre und der genialen Gegner samt gelungenen Kampfsystem für mich das bislang beste Rollenspiel für die Xbox360 vor Mass Effect und Oblivion!
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am 5. November 2008
Fallout 3 ist wohl das Game des Jahres, das alle Rollenspiel und Gaming-Freaks, inklusive mir, am heißesten erwartet haben. Die Vorschauvideos und Vorab-Previews versprachen ein richtig geniales Rollenspiel, das aber auch viel von einem Shooter hat. Ich habe mir das Game vor zweit Tagen besorgt und wollte euch mal ein paar Eindrücke und Einschätzungen über das Spiel schreiben, damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, wie gut das Spiel in Wahrheit denn nun ist (und es ist super, das kann ich schon mal verraten):
Die Handlung zu Beginn kann man relativ schnell erzählen. Ein Atomkrieg fand statt, die meisten Bewohner der Erde sind in viele Bunker unter der Erde geflüchtet und in einem von diesen, der Vault 101, wird der Held geboren, der dort, geschützt vor den Gangstern und mutierten Wesen der Oberwelt aufwächst, was man zum Teil auch in kurzen Rückblenden zu Beginn des Spiels miterlebt. Integriert wurde an der Stelle auch gleich das Festlegen von Charakterwerten und Ähnlichem. Eines schönen Tages aber ist der Vater des Helden ganz plötzlich aus der Vault abgehauen und auf der Suche nach diesem macht man sich ebenfalls auf in die Oberwelt. Und diese, das sogenannte Wasteland, zentriert um eine postnukleare Version der Stadt Washington DC, durchstreift man im Spielverlauf, in dem man gefühlt unendlich viele Quests neben der eigentlichen Haupthandlung zu erledigen hat, die aber nur selten in langweilen "gehe von a nach b"-Aufgaben ausarten, sondern im Gegenteil verdammt viel Spaß machen und oft auch auf Entscheidungen beruhen, die man nicht mehr rückgängig machen kann, so dass das Spiel auch diesen "was wäre, wenn ich da anders gehandelt hätte?"-Faktor mit eingebaut hat. Die Grafik ist absolut genial geworden: So realistisch hat noch kein PS3-Spiel ausgesehen, dass ich je gespielt habe. Man hat das Gefühl, richtig mit seiner Umwelt zu interagieren, auch mit den vielen schrägen Gestalten, mit denen man sich über ein Options-Menü unterhält (das Spiel hat auch richtig viel Dialog und ist nicht zu einem Actiongame geworden). Unterwegs trifft man aber auch auf eben jene mutierten Monster in großer Zahl und dann wirkt das Game schon wie ein Ego-Shooter, das aber auch nur auf den ersten Blick, denn das ungewöhnliche Kampfsystem, das wirklich toll funktioniert (man kann in Echtzeit kämpfen, aber auch pausieren und dann in einem System kämpfen, das eher rundenbasiert wirkt), bringt dann doch wieder Rollenspielatmosphäre mit rein. Die Spielfigur entwickelt und steigert man dann auch mit Fertigkeitspunkten ganz wie in einem klassischen Game des Genres. So kann man zb erlernen, mehr zu tragen, Stärke, Wahrnehmung und Charisma stärken usw. Sehr gut finde ich auch, dass man die große Spielumgebung fast völlig frei durchqueren kann, ohne an irgendwas gebunden zu sein, außer die Quests, die man schon hat und die Suche nach neuen Schauplätzen und Aufgaben. Es fühlt sich jedenfalls zu jeder Zeit so an, als würde man alleine entscheiden, wie das Spiel weitergeht.
Insgesamt ist Fallout echte Spitzenklasse geworden, ein Game mit dem insgesamt verdammt lange beschäftigt ist ohne dass es irgendwann auch nur ansatzweise langweilig wird. Pflichtspiel für alle Rollenspielfans.
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am 22. April 2011
Ich bin ein großer Fan des Endzeit- Settings, liebe Fime wie Mad Max, Book of Eli, the Road usw...
Umso mehr freue ich mich darüber, dass wenigstens eine Spieleserie in dieser grandiosen Welt angesiedelt ist und das jetzt schon seit 14 Jahren: FALLOUT!

Der erste Tei war und ist immernoch ein geiles Spiel, der zweite Tei ebenso und der dritte..... einfach der Hammer! Und er wurde für mich persönlich bisher von keinem anderen Spiel übertroffen, auch nicht von New Vegas.
Es gibt meiner Meinung nach kein anderes Game, das sich durchweg auf solch einem immens hohen Niveau bewegt wie dieser Titel.

Die Endzeitwelt ist einfach genauso, wie man sie sich vorstellt, bzw. sie aus o.g. Filmen kennt, also alles andere als tot.... menschlich nur etwas abgespeckt:-)

Man muss es einfach gespielt haben um es zu beschreiben.

Es ist der Wahnsinn und wird so schnell von nichts übertroffen!
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am 29. Dezember 2010
ich finde dieses Spiel verdient 4 Sterne.
Es ist sehr schön gestaltet und wer noch andere Spiele hat von Bethesda (Oblivion,Morrorwind.) weiß dass die Entwickler sich "Mühe" gegeben haben.
Die Landschaften sind Umfangreich aber wenn man sich die UNCUT-version anschaut merkt man dass es noch besser geht.
In der deutschen "CUT" version findet man ich glaube ganz wenig Blut und so wirkt es nicht so realistisch aber trotzdem es reicht um ein schönes Spielklima zu haben.
Die Story ist seht toll gelungen. Die Atmosphäre ist toll und erinnert wie ich meine ein wenig an Bioshok.
Die Musik passt wirklich gut und die Einführung waren sehr angenehm.
FAZIT:Fallout 3 ist ein Rundbassierter-Singelplayer-Action Shooter der die Spieler mit tollen effekten und Guter Grafik in eine Spielwelt zaubert die einfach Einzigartig ist(war).
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