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am 26. Oktober 2016
Ein zauberhaftes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mein absoluter Favorit. Wie bei "Eine Frage der Zeit" klingt der Titel doch irgendwie kitschiger, als das Buch dann ist. Genau genommen ist der Inhalt weit weg von kitsch, dafür eher an abenteuerlichen Vorstellungen und interessanten Ideenkonstrukten. Wer von der Kolonialzeit begeistert ist, für Piraten auch immer was übrig hatte, für Verschwörung und Abenteuer, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Auf historischen Tatsachen baut Capus die Theorie auf, Stevenson hätte seine Schatzinsel gefunden und seine Geschichten seien doch nicht so frei erfunden, wie er immer behauptete. Das Originalwerk Stevensons muss man dafür nicht kennen, lohnt sich aber trotzdem als nette Hintergrundlektüre, wobei ja eigentlich dieses Werk als Hintergrundlektüre dienen soll.
Mein Fazit:
Wesentlich spannender als die Schatzinsel selbst und ein wirklicher Gewinn für das Bücherregal
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am 5. Dezember 2007
Gab es die Schatzinsel wirklich? Und wenn ja, wo liegt sie ? Hat am Ende vielleicht gar R.L. Stevenson, der Autor der "Schatzinsel", den sagenumwobenen Schatz selbst gefunden ?

Diesen Fragen geht Alex Capus in seinem Buch nach, das er bezeichnenderweise einen "Versuch" nennt. Und das ist es auch. Denn eine abschliessende Antwort wird nicht gegeben. Capus begibt sich auf die Reise und sammelt Indizien für seine These. Diese ergeben auch durchaus ein stimmiges und schlüssiges Bild. Aber eben keinen Beweis. Und das ist auch gut so, denn auf diese Weise bleibt wenigstens ein großes Geheimnis in unserer an Geheimnissen zusehends ärmeren Welt erhalten.

Auch wenn sich Capus eng an die Biographie Stevensons hält und auch sonst viele Fakten recherhchiert hat, ist daraus kein Geschichtsbuch entstanden, sondern ein Buch mit einer spannenden Geschichte, die durchweg flüssig zu lesen ist und mehr als einmal auch zum Schmunzeln anregt.
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am 31. Dezember 2011
Man stelle sich vor, dass Robert Louis Stevenson, Autor des weltberühmten Romans "Die Schatzinsel", in den Jahren vor seinem frühen Tod selber unter die Schatzsucher gegangen sein könnte. Was sonst könnte den schwer lungenkranken Erfolgsautor sonst dazu getrieben haben, nach Samoa in das feucht-warme Südseeklima auszuwandern, fast in Sichtweite zur Insel Tafahi, die von ihren holländischen Entdeckern ursprünglich Cocos Eylandt getauft worden war. Könnte diese Insel nicht vielleicht die geheimnisumrankte Schatzinsel sein, auf der Jahrhunderte früher das den Spaniern von Piraten geraubte sagenhafte Limagold versteckt worden war? Haben Generationen von Schatzsuchern, die von diversen Schatzkarten auf die ähnlich geschnittene Cocos Island vor der Küste Costa Ricas gelockt worden waren, auf der falschen Insel einige tausend Kilometer zuweit östlich gegraben? Und läßt sich so der Reichtum erklären, der Generationen von Nachfahren Stevensons ein unbeschwertes Leben ermöglichte? Oder hat Stevenson den Schatz gar nicht gefunden und statt seiner ein dänischer Einsiedler, der im 20. Jahrhundert Jahrzehnte lang mit Zustimmung des Königs von Tonga die fragliche Bucht der Insel bewohnte? Und was ist dran an den Gerüchten, dass der König von Tonga einen Goldschatz an einen japanischen Milliardär verkauft haben soll?

Alex Capus liefert mit "Reisen im Licht der Sterne" eine wunderbare Geschichte, die eigentlich zu schön ist, um komplett wahr oder komplett erfunden zu sein. Capus ist ein großartiger Erzähler. Wie schon in "Eine Frage der Zeit" verbindet er Fakten und literarische Ausschmückungen zu einem packenden Roman, den er selber "Eine Vermutung" untertitelt. Wieviel an der Vermutung dran ist, wird jeder Leser für sich selber bewerten müssen. Unstrittig liefert Capus aber viele Details der bemerkenswerten Lebensgeschichte des Robert Louis Stevenson.

Natürlich endet Capus' hypothetische Darlegung ohne den finalen Beweis. Dessen Fehlen ändert aber nichts daran, dass der Leser zuvor 260 Seiten herausragender Unterhaltung und Lesefreude geboten bekommen hat.
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am 2. Februar 2009
Alex Capus begibt sich mit diesem Roman anhand historisch verbürgter Informationen auf die Suche nach der wahren Schatzinsel.
Ich hatte zuvor bereits die Bücher: "Fast ein bischen Frühling" und "13 wahre Geschichten" gelesen. Die unaufdringliche und ruhige Art, wie Alex Capus seine historisch belegten Geschichten darbringt, hat mich fasziniert.
Vollends begeistert war ich dann vom Buch "Reisen im Licht der Sterne". Die Spannung und die Abenteuerlust, die man beim lesen verspürt, verstärkt sich nochmals dadurch, dass all die Örtlichkeiten und die Personen tatsächlich real sind. Man lässt sich von einer warmen und leichten Südseebrise, durch die Geschichte treiben und man schwört sich, irgendwann einmal diese Orte aufsuchen zu müssen.
Dieses Buch ist meine absolute Nr.1 unter den Abenteuer/Reisen-Büchern und ich empfehle es mit Begeisterung weiter.
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am 2. Januar 2006
Alex Capus' Buch "Reisen im Licht der Sterne" ist eine Art literarische Reportage. Er beschreibt das Leben des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson, der "Die Schatzinsel" geschrieben hat, und sich Ende des 19. Jahrhunderts auf der Südseeinsel Samoa niedergelassen hat. Zudem schreibt Capus über die Piraten im Allgemeinen, den Raub des Kirchenschatzes von Lima, von Schatzsuchern und der vermeintlichen Schatzinsel, dem Vorbild des Romans, wo der Schatz vergraben sein soll und wo verschiedene Glücksritter erfolglos danach gesucht haben.
Capus brilliert wieder einmal in seinem Faction-Stil, der Verbindung von Fakten und Fiktion, und hat ein kurzweiliges und blendend geschriebenes Buch verfasst. Capus fragt sich, ob die richtige Schatzinsel ("Cocos Island") sich nicht eigentlich in der Südsee befindet, Stevenson davon gewusst, den Schatz gesucht und auch gefunden hat. Das ist natürlich reine Spekulation, denn Capus' These lässt sich durch Fakten nicht erhärten, dennoch ist die Überlegung nicht völlig abwegig, da der Kirchenschatz von Lima trotz intensiver Suche bis zum heutigen Tag verschollen ist. Zudem lässt sich Capus' These wunderbar und widerspruchsfrei mit den realen Fakten kombinieren. Und so schafft Capus einen neuen Mythos rund um die Schatzinsel.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2007
Eine Schatzsuche ist jeder Gang in die Buchhandlung und manchmal findet man unvermutet einen Schatz, der größer ist, als alles, was auf den Südseeinseln so vergraben sein mag.

In diesem Buch entwickelt Alex Capus die Theorie, das R.L. Stevenson die Schatzinsel gefunden hat, nach der eine ganze Generation gesucht hatte, als er sich in seinen letzten Lebensjahren auf Samoa niederließ. Der Kirchenschatz von Lima wurde von ihm gehoben und ermöglichte seiner Familie ein unbeschwertes Leben.

Ginge es nur um diese Geschichte, hätte mich das Buch sicher bald gelangweilt, denn der Sprachstil von Capus ist doch meist sehr nüchtern und schmucklos.

Aber Capus geht es um mehr. Er zeichnet das Bild einer Generation von Schatzsuchern, Einsamen, Einsiedlern, die Jahre, sogar Jahrzehnte auf einer Insel verbringen und sie hoffnungsvoll umgraben. Er läßt Sonderlinge auftreten, die es so historisch alle gegeben hat und das macht sein Buch wirklich spannend.

Er zeichnet auch ein nicht ganz so rosiges Portrait einer Familie Stevenson, die sich in allem nicht nur der Erkrankung und Begabung Stevensons, sondern auch der zeitweisen geistigen Verwirrung seiner Frau unterordnen musste. Und die es doch (vielleicht) schaffte, heimlich, ohne der Hehlerei verdächtigt zu werden, den Schatz von der Kokosinsel zu bergen und auf zahlreichen Reisen in die USA zu Geld zu machen.

Capus Buch ist schon deswegen lesenswert, weil er uns Menschen zeigt, die unter widrigsten Bedingungen einem Traum verwirklichen wollten und weil das Buch uns in die Zeit der Abenteuer und Abenteurer zurückführt, als Piraten ihre Schätze noch auf kleinen Südseeinseln vergruben, dann aus unerfindlchen Gründen den Standort ihrer Schätze auf Karten verewigten und diese Karten auch noch in Umlauf brachten.
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am 30. August 2005
Der Schweizer Alex Capus hat erneut einen Stoff ausgegraben, der originell und vielversprechend ist.
Er stellt Vermutungen über den Verbleib des Schatzes aus Robert Louis Stevensons Schatzinsel an und hat sich auf eine Spurensuche der besonderen Art begeben. Er ist sicher nicht der erste, der glaubt, dass es den sagenhaften Goldschatz wirklich gegeben hat, löste die "Schatzinsel" doch seinerzeit eine wahre Goldgräberstimmung aus. Capus jedoch beleuchtet vorallem das Leben des sehr kranken und weitgereisten Schriftstellers, der sich auf Samoa niederließ und plötzlich über ungeahnte Reichtümer verfügte. Wie kam Stevenson plötzlich zu diesem Geld? Und wo könnte der Schatz wirklich sein? Mit journalistischem Spürsinn geht Capus diesen Fragen nach und lässt die Leser teilhaben an einer "Schnitzeljagd" der besonderen Art.
Das Buch macht neugierig und ist sehr flüssig erzählt, jedoch muss man beseelt sein von Südseeabenteuern oder Schatzsuchergeschichten. Da ich das nur sehr begrenzt bin, habe ich es zwar ganz gerne gelesen aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt das Buch nicht.
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am 10. Februar 2016
Alex Capus hat gekonnt seine umfangreiche Recherche, warum der Schatzinsel-Autor R.L. Stevenson in Samoa geblieben ist, in Form einer Erzählung mit vielen Zitaten und interessanten Biografien verpackt. Die Vermutung, dass Stevenson einen Piratenschatz gefunden hat, soll geprüft und möglichst belegt werden, was Spannung erzeugen soll.

Mit einen Stevenson-Zitat (S. 206) wird erklärt, dass die Mischung aus Biografischem und Fiktion zwar nichts Abgeschlossenes bieten kann,
aber Spaß bereiten soll. Ich fand diese Mischung eher mühsam und - trotz mancher interessanter Details - unbefriedigend.

Verwundert hat mich allerdings, dass der Hanser-Verlag nach den Bucherfolgen von Alex Capus die "Reisen im Licht der Sterne" wie eine Erstveröffentlichung präsentiert.Der Titel wurde bereits 2005 im Knaus-Verlag veröffentlicht.
Inwiefern sich die Hanser-Ausgabe unterscheidet ist nicht nachvollziehbar:
Vorwort (S. 11) datiert 2004, Schluss (S. 2015) nennt Datum 22. April 2015.
Das ist für mich tendenzielle Lesertäuschung.
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am 2. Dezember 2005
"Reisen im Licht der Sterne" befasst sich mit der Biographie des Schriftstellers Louis Stevenson ("Die Schatzinsel") und der Frage, ob es dem lungenkranken Dichter gelang, den sagenumwobenen Kirchenschatz von Lima in der Südsee zu finden.
Ganz bewußt verzichtet Capus darauf, sein Buch "Roman" zu nennen und wählt die Bezeichnung "Vermutung", denn bei aller Recherche, die hinter dieser Geschichte steckt, nimmt sich der Schweizer Autor ausdrücklich Interpretationsfreiheiten heraus.
Die ganze Geschichte wird flott und spannend erzählt und eignet sich somit meines Erachtens auch gerade für jene, die sich (so wie ich) bisher noch nicht mit der Thematik Schatzsuche und Piraterie auseinandergesetzt haben. Capus' Erzählstil ist bei aller wissenschaftlicher Fundiertheit durchweg sehr humorvoll, der Spaß des Autors an der Geschichte in jedem Satz deutlich spürbar.
"Reisen im Licht der Sterne" ist ein großartiges Buch, eine kühne Vermutung und ein großer Lesespaß!
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am 6. November 2015
Alex Capus tritt erfolgreich in die Fußstapfen von Stefan zweig und schreibt Miniaturen ala "Sternstunden der Menschheit".
Dieses Buch reiht sich hier ein.
Im Unterschied zu Zweig ist Capus aber weit spekulativer.
Hier geht er aber m.e. einen Schritt zu weit.
Mir sind auf Anhieb 3 Gegenargumente eingefallen, die gegen eine Schatzfindung von Stevenson sprechen.
1. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass selbst 100 Jahre später bei so vielen Mitwissern aus der Familie, die zum Teil selbst Schriftsteller wurden, kein Sterbenswörtchen in Schriften, Gesprächen oder Testamenten an die Öffentlichkeit gedrungen sein soll. Soviel Diskretion ist unwahrscheinlicher als jeder Schatzfund!
2. Als kultivierter Mensch wird Stevenson den Kirchenschatz nicht eingeschmolzen haben. Also, es sollten in den 100 Jahren doch inzwischen irgendwelche Stücke im Antikenhandel, Museen oder Sammlungen wieder aufgetaucht sein.
3. Die These des unerklärlichen Wohlstandes widerlegt der Autor in seinen Anmerkungen selbst. Der Vater war reich und Stevenson erbte schlicht als einziger Sohn das Vermögen. 20.000 Pfund sind auf heutige Zeit umgerechnet mehrere Millionen €. (ein Handwerksmeister verdiente damals ca. 20 Pfund/Jahr)

Auch wenn diese Punkte wesentlich plausibler erscheinen, sind sie natürlich banal und ein Schatzfund des Autors "Der Schatzinsel" ist weit spannender.
Das Buch liest sich, wie alles von Capus leicht und unterhaltsam und macht Lust, mal wieder den guten alten Robert Luis zu lesen.
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