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VINE-PRODUKTTESTERam 15. November 2015
…ob der teils recht deftigen Gore-Szenen / ob der Qualität der Filme wie der DVDs. Für Sammler vielleicht ein Muss, aber: Lucio Fulci war ab Mitte der 1980er Jahre (u.a. krankheitsbedingt) auf dem absteigenden Ast. Und man sieht es den meisten der vorliegenden vier Filme an. „Die Saat des Teufels“ (1990) hat einen dermaßen billigen Look mit statischer Kamera, blecherner Musik und grobkörnigem 4:3-Bild, dass ich nach wenigen Minuten abgebrochen habe. Das ist zudem kein echter Fulci. Der Horrormeister – Hitchcock lässt grüßen – hatte einigen Produkten einfach nur seinen Namen gegeben. Seine teils behauptete Co-Regie beim genannten Film darf laut Wiki bezweifelt werden und findet hier auch keine Entsprechung in den Credits. Zur „Handlung“: Hänsel und Gretel werden unfreiwillig zu Organspendern und tauchen nach der Ausschlachtung als Geister wieder auf… Spricht das nicht für sich selbst?

„Die Uhr des Grauens“ (1989) ist einer der Filme, die mich immerhin von der niedrigstmöglichen Wertung absehen lassen. Ein altes Ehepaar bewohnt ein ebensolches Haus und hat im wahrsten Sinne des Wortes seine Leichen im Keller. Drei Jugendliche hätten besser nicht versuchen sollen, das Paar auszurauben… Das Ganze bietet in seiner Mischung aus üppig-verwunschener Deko, üppigen (bis fäulnisgelben) Farben und grotesk-brutalen Einlagen der beiden Alten eine mitunter angenehme Mischung aus derbem Gore und schwarzem Humor, so eine Art Hardcore-„Geschichten aus der Gruft“ - mit ebenso simpler Moral. Die Jugendlichen sind negativ gezeichnet. Sie alle sind unsympathisch bis grausam/gefühllos, sodass man nicht um sie bangt, sondern sich mit unserem Seniorenpärchen freut, sie wegzuputzen. So weit, so konsequent in dem schwarzhumorigen Sinne, nach dem uns ein guter Horror-Regisseur nur allzu gern auf die Seite des Makabren zieht. Indes nimmt Fulci die Charakterisierung der Genannten allzu platt, aufdringlich und (leider auf völlig humorlose Weise) übertrieben vor, um so ganz nebenbei noch zu sagen: Joints rauchen ist ganz dolle böse. Naja… Leider sind die Unsympathen permanent zu gleichsam unsympathischem, sich ständig wiederholendem Synthie-Billigblechpop unterwegs. Und die deutschen Synchronsprecher klingen nach Menschen, die in der Schultheater-AG der Mittelstufe nicht genommen wurden. Zudem lässt die Bildqualität der Scheibe sehr zu wünschen übrig, bei der u.a. immer mal wieder Pixel aufblitzen. Insgesamt aber ein Film, der teilweise seine Qualitäten hat, auch wenn das alles andere als hohe Kunst oder ernsthaft verstörendes Horrorkino ist.

„Sodomas tödliche Rache“ (1988) ist zwar von Fulci selbst, aber total kranker Mist, von dem ich nicht mehr als ca. 10 Minuten überstanden habe. Vor einem Haus weht eine Hakenkreuzfahne. Drinnen tobt eine sehr explizit gefilmte perverse Orgie, bei der mehrere NSler (oder Wehrmachtssoldaten? Ist auch egal…) wild mit barbusigen und spärlich (oder gar nicht) bekleideten Damen am Herumhoppeln sind. Ein Nazi-Adonis filmt das Zeugs, wabbelnde Körper, geifernde Schergen, schwitzende Gesichter, und die Kamera darf auch mal gern dasjenige filmen, was sich zwischen den gespreizten Beinen einer Dame befindet und was uns Fulci glücklicherweise nicht zeigt. Das ist vielleicht das einzig Positive. Noch mehr von diesem perversen Quark wäre mir mehr auf den Magen geschlagen als aller Splatter aus des „Meisters“ gesamtem Oeuvre. Als es dann vorbei ist: Ein Sprung in die Jetzt-Zeit und wieder billiger Synthieblechpop, wieder eine Truppe Jugendlicher bei einem Ausflug, wieder miese Synchronsprecher (ich vermute: die gleichen). Und wieder grottenmiese Bildqualität. Maso – stoß das Tor zur 1980er-Videohölle auf? Es gibt Rettung: ausschalten.

Schließlich „Das Haus des Bösen“ (1989), wieder in einem unheimlichen, herrschaftlichen Haus spielend, wieder farblich und gestalterisch nicht uninteressant – und dass das Ganze auch bei den Credits mit „Die Uhr des Grauens“ harmoniert, hat seinen Grund: Fulci hatte beide Filme für eine Horrorserie des italienischen Fernsehens gedreht, die dort aber wegen zu heftiger Gore-Szenen niemals gezeigt wurden. Immerhin: Hier kann er wenigstens halbwegs an vergangene Qualitäten anknüpfen. Aber nur halbwegs! Das Ganze ist ein etwas seltsamer Crossover aus Disney-artiger Fantasy über zwei Kinder, die in Verbindung mit den Geistern ihrer toten Eltern stehen, und ultrabrutalen Morden, die Fulci allzu detailverliebt, teils wiederholt, ins „rechte“ Licht rückt. Positiv fällt wiederum ein Hauch von schwarzem Humor auf, diesmal ganz auf der Seite der Kinder stehend. Dass ihnen die Sympathie des Filmes gehört, merkt man auch daran, dass sie mit einer Szene eingeführt werden, die mit subjektiver Kamera aus ihrer Sicht gefilmt ist. Später lachen sie sich andauernd in vorgeblich falschen Momenten kaputt und geben herrlich sarkastische Kommentare zum Geschehen ab. Woraufhin ihre sarkastischen Wünsche Wirklichkeit werden… Wie bei den Alten aus "Die Uhr des Grauens" solidarisieren wir uns sofort mit den Kindern, auch weil das Grauen, das sie bewirken, eine nachvollziehbarere Motivation hat: Die beiden haben den Wunsch, sich wieder mit den gemeuchelten Eltern zu vereinen und ihren Mörder sowie allen Personen, die der Geister-Verbindung in die Quere kommen, den Garaus zu machen. Ein bisschen Slapstick kommt auch noch rein, wenn z.B. ein Bagger, der das Haus der verblichenen Eltern abreißen soll, von Geisterhand durcheinandergebracht und gestoppt wird und wir eigentlich schon damit rechnen, dass die Schaufel gleich einen fiesen Makler oder einen fiesen Geisteraustreiber oder gleich beide durchbohren wird. Stattdessen ein irrer „Tanz“ des wildgewordenen Gerätes in Zeitraffer. Hier bricht Fulci geschickt die Erwartungen. Negativ: Die teils doch recht billigen Tricks, die in den eher süßlichen Momenten alles arg kitschig werden lassen; und wieder einmal einfallslose, blecherne, synthetische Popmusik - sowie die schon bekannten Synchro-Azubis. Insgesamt eine seltsame Mischung, die ihre Momente hat, aber nicht insgesamt überzeugen kann.

Fazit: Etwas vom Schwächsten Fulcis. Zwei Mal totaler Dreck, zwei Mal „geht so“. Die DVD-Qualität ist allenfalls mäßig. Falls Sie Wert auf ungeschnittene Fassungen legen: Versuchen Sie, die Version „Exclusiv nur für Österreich im Vertrieb der NSM“ (siehe Aufdruck Rückseite; Vorderseite ohne FSK-Logo, mit Augenfarbe wie hier abgebildet) zu bekommen. Auch wenn es sich empfohlen hätte, zwei der vier Filme gleich komplett wegzuschneiden…
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am 17. Mai 2013
Eine Filmsammlung von Werken, die so kaum noch zu sehen sind. Wenn doch, dann meist grausam verstückelt und teilweise unter anderen Titeln. Hab mir vor geraumer Zeit „Die Teufels Saat“ aus einer Grabbelkiste gezogen und es war echt ein Elend. Der Film war nicht mehr wieder zu erkennen.

Die hier gebotenen Filme sind allesamt sehenswert auch für nicht eingefleischte Fans. Trotz einigen kleineren Schwächen über die ich locker weg sehen kann überzeugen sie mich dennoch.

So weit ich beurteilen kann wurde hier nicht viel raus geschnitten bis auf ein paar Szenen im Vergleich zur Verleihversion des Filmes „Sodoma“. Frage mich eh wie viele Versionen davon grassieren. Es gibt eine 16er-Version und eine 18er-Version, die aber beide nicht identisch sind mit der Version, die im Verleih war. Dann noch eine FSK ab 0 Monate oder so. Da wurde alles raus gesäbelt was irgendwie auch nur annähernd gruslig sein könnte.

Egal, sehenswerte Sammlung von Werken des Herrn Lucio Fulci!
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am 31. Januar 2008
Uhr des Grauens, Die (1989)Ein altes, seltsames Ehepaar lebt in einer abgelegenen Villa, in welcher der Mann seine gewaltige Sammlung von Uhren pflegt. Vor nicht allzu langer Zeit haben die beiden alten Leute Ihren Neffen samt Ehefrau umgebracht und bewahrt die Leichen aufgebahrt im Keller auf.
Auf einem Trip durchs Land beschließen drei junge Leute, zwei Kumpels mit Freundin, in die Villa einzusteigen. Dabei erschießen sie die beiden Alten. Gleichzeitig bleiben alle Uhren im Haus stehen und laufen plötzlich rückwärts...
Die Saat des Teufels (Hansel e Gretel)2 Kinder die sich nach ihrem Tod an den korrupten Mördern Rächen...Sodomas tödliche Rache (1988) In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wird ein Haus ausgebombt, in das sich einige Nazi-Schergen mit ihren Gespielinnen zu einer Dauerorgie zurückgezogen haben. Heute gerät eine Gruppe von Jugendlichen in das Haus und weckt logischerweise die alten Geister. Für einen der Eindringlinge werden die Nazi-Geister schnell zum Verhängnis. Da merken die anderen, daß sie in dem Haus gefangen sind . . .Das Haus des Bösen :ehemaliger Hausmeister bricht In das Haus ein und wird überrascht vom Ehepaar,die er brutalst tötet......seitan ist das Haus verflucht...
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