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am 2. November 2007
Vorweg: Ob es denn wirklich ein endgültiger sein wird bleibt sicher abzuwarten, letztlich zählt der Götterbarde ja "erst" 52 Lenze und somit hat sich schon so mancher zu einer Reunion überreden lassen - harren wir also der Dinge die da kommen und werfen einen Blick auf "10000 Days", das nun "offiziell" letzte Werk mit Sadler. Nach dem ersten Durchgang bleibt erstmal so richtig nichts hängen, die Tracks wirken sperrig und nicht so Recht auf den Punkt komponiert - Ernüchterung! Dann aber Durchgang 2 und so langsam aber sicher bleiben die ersten Highlights haften: "Lifeline" und "Sound Advice" bieten eine Menge an Feinheiten und schmeicheln sich langsam aber sicher ins Ohr, "Can't you see me now" und "It never ends" benötigen denn noch eine Rotation mehr, aber dafür gefallen die zuerst genannten Tracks dann noch besser! Spätestens nach 5 Durchläufen aber ist die Magie für das komplette Album da - und das ist nicht im Sinne von "Schönhören" zu verstehen: zu vielschichtig fallen viele Arrangements aus, beinahe schon zu liebevoll und detailverliebt werden Melodiebögen zu einem Ganzen verknüpft. Auffällig: noch nie waren SAGA so progressiv und verfrickelt wie auf "10000 Days"! Das macht es natürlich schwieriger, die sonst oft auf Anhieb recht eingängigen Mini-Epen der Kanadier sofort in die Saga-typische Schublade einzusortieren, aber letztlich sucht ja gerade der Freund anspruchsvoller Musik nicht gerade den direkten Draht zu "seiner" Musik. SAGA schicken uns auf eine Entdeckungsreise durch ihren gesamten Kosmos, von virtuos/verspielt bis eingängig/melodiös, wobei eines der versteckten Highlights sicher das grandiose Instrumental "Corkentellis" darstellt: so nah am Traumtheater und ähnlichen Größen hat man sich bisher nicht bewegt und dies mit einer traumwandlersichen Sicherheit, die die Virtuosität der einzelnen Instrumentalisten unterstreicht. Beeindruckend überdies: wie auf jedem Album seit "Full Circle" schafft es der Fünfer immer wieder, den ureigenen Sound mit modernen Experimenten aufzupeppen und bleibt somit bar des Vorwurfs der Albackenheit. Fazit: Ein frisches Album, das nicht im Mindesten den Vergleich mit den neueren ("Trust") oder älteren ("Silent Knight") Klassikern zu scheuen braucht - Stark!
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am 25. Oktober 2007
Für mich mit das unerträglichste Sagaalbum, noch vor Sagacity. Das einzig erfreuliche ist der Sound, der recht druckvoll und transparent rüberkommt. Schon das viel zu fette, kackbraune Raumschiff auf dem Cover ist grotesk, wirkt wie ein schlechter Witz und sollte zu Denken geben. Das Songwriting ist geprägt von Einfallslosigkeit, Frickelei und Gefühlsduselei. Da wollten sie es, ähnlich wie bei Behaviour, offenbar alle zu gut machen und sind am Ende in der Orientierungs- und Belanglosigkeit gelandet. Kein Gänsehautmoment, nichts wirklich mitreißendes, überall nur Bedeutungsschwangeres. Die Gitarre ist viel zu präsent abgemischt und dominiert mit ihrem rohen Klang den Gesamtsound in unguter Weise. Es reicht einfach nicht, ständig verzerrte Gitarrenakkorde liegen zu lassen, in der Hoffnung, das werde schon einen sphärischen Sound ergeben. Das ist einfach nur ermüdend und langweilig. So jedenfalls nicht, dann lieber ganz aufhören! Wiedermal völlig unbegreiflich, wie oft und leichtfertig hier fünf Sterne vergeben wurden. Zwei Sterne einzig und allein dafür, daß sie es ja wohl irgendwie gut gemeint haben müssen...
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am 15. November 2007
Sind das wirklich schon 10.000 Tage, seit ich "How Long" vom Debutalbum als Geheimtip bei einer Klassenparty aufgelegt habe?! Seitdem, und vor allem bis in die Mitte der 80er Jahre gehören die Saga Scheiben zu den Highlights in meinem Plattenschrank. Seit "Full Circle" besinnt sich Saga wieder auf den Stil der ersten 5 Alben und kommt auch sehr nahe an den Glanz der Anfangsjahre heran. Leider ist dieser Art von Musik nicht mehr der kommerzielle Erfolg der späten 70er und frühen 80er vergönnt. Trotzdem veröffentlicht Saga tapfer weiter gute Alben und ist live gut wie eh und je. Eine 5 bekommt das neue Album nicht, die ist "Silent Knight" und "Worlds Apart" vorbehalten. "10.000 days" könnte das Abschiedsalbum von Saga werden, da M. Sadler aufhört. Wenn es so sein sollte: ein würdiger Abtritt und guter Grund, auch die alten Saga Scheiben alle mal wieder durchzuhören. PS: mein Favorit der neuen CD: Sideways.
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am 14. November 2007
Ich muß jetzt wirklich mal eine Lanze brechen für eine Band die viele schon vergessen haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern als ich 1981 in Rock Pop in Concert Saga das erste Mal im Fernsehen sah. Nach diesen Auftritt habe ich mir gleich alle Sagaplatten gekauft,und bin seidem nicht mehr von dieser Band losgekommen.Leider hat die Band Ende der 80er Jahre mit vielen musikalischen Experimenten ihren anspruchsvollen Sound verloren. Erst ab 1999 mit dem Album Full Circle ist Saga wieder in das alte musikalische Fahrwasser zurückgekehrt.Nun hat Saga nach 30 Jahren wieder ein absolutes Weltklasse Album abgeliefert(Wahrscheinlich das letzte mit Michael Sadler).Leider ist diese Musik nicht mehr massenkompatibel,weil sie nicht mehr in die heutige Musiklandschaft paßt.Bei den Radiosendern wird meistens irgendwelcher Massenmüll A la Dieter Bohlen gespielt. Schade Schade Vielen Dank Saga für 30 Jahre(meist)super Mucke.
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am 6. August 2011
1. Lifeline 5/5 (Perfekter Midtempo-Song)
2. Book of Lies 3,5/5 (Eigentlich ein guter Song, Abzüge für den etwas faden Refrain)
3. Sideways 5/5 (Ein magischer Moment im Schaffen der Band!)
4. Can't You See Me Now? 4,5/5 (Gelungene Kombination von schräg und harmonisch)
5. Corkentellis (instrumental) -?- (Für Leute, die es frickelig mögen, ein Leckerbissen)
6. More Than I Deserve 4,5/5 (Schöne Ballade, nur nicht für Leute mit Kitsch-Allergie)
7. Sound Advice 4/5 (Guter Rocksong, dem der große Refrain fehlt)
8. 10,000 Days 5/5 (Die wahrscheinlich schönste Ballade der Saga-Welt. Vorsicht hoher Kitschfaktor!)
9. It Never Ends 4,5/5 (Guter rockiger Abschluss)

Fazit: Eine (deutliche) Steigerung gegenüber dem guten Vorgänger 'Trust', insbesondere im Bereich der Balladen. Aber nicht nur für die Romantiker ist diese Scheibe zu empfehlen, sondern auch für Leute, die gute Instrumentalmusik mögen (Auch in den gesungenen Songs gibt es oft längere Instrumentalbreaks). Außerdem gibt es gleich mehrere gute Rocknummern. Die Mischung stimmt hier also. Mit Wohlwollen aufgerundet gibt es eine 5/5. Es ist wohl nicht das beste Saga-Album (was für mich immer noch Silent Knight wäre), aber ein sehr gutes.
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am 26. Oktober 2007
Nun kann ich sie in meinen Händen halten, die vermutlich letzte CD der legenderen fünf Altherren-ProgRocker aus Kanada. Über 25 Jahre haben SAGA mich musikalisch auf meinen persönlichen Lebensweg begleitet und sind damit ein unverzichtbarer Teil meines Musikuniversums geworden.

Mit dem Album "10000 Days", finde ich, ist es der Band nochmals gelungen, sich leicht zu steigern, denn so facettenreich und ausgetüfftelt hat man SAGA seit "Worlds Apart nicht" mehr gehört.

Das Album bietet überwiegend spritzige, leichtvertrackte SAGA-Nummern, die immer wieder durch progressive Haken und Wendungen den Zuhörer zu überraschen wissen. Trotzdem sind die Songs, wie immer bei SAGA, eingängig und keine sperrigen Ungetüme.

Auf Corkentellis, dem einzigen Instrumental, legen die 5 Kanadier dann richtig los und beweisen der Musikwelt, dass hier absolute Meister-Instrumentalisten am Werke sind. So progressiv waren SAGA zuletzt auf "Silent Knights" !!

Die durchaus gelungene Abschiedsballade von Michael, "More Then I Deserve", richtet sich direkt an seine treuen Fans und ist den besonderen Umständen absolut angemessen. (Wer behauptet immer SAGA könnten keine anständigen Balladen schreiben ?!)

Der Titelsong "10.000 Days" befasst sich mit den letzten 30 Jahren Bandgeschichte und ist durch seine harmonische und einfache Art prädestiniert für die etwas ruhigeren Momente.

Dass sinnigerweise das dynamische "It Never Ends" den Abschluss des Albums bildet, gibt den Spekulationen auf eine künftige SAGA-Reuninon nochmals Auftrieb. (Man wird ja wohl noch träumen dürfen !!)

Doch egal was die (SAGA-)Zukunft bringt, ich sage hiermit danke für dieses überragende Album und die grandiose Musik, die sie uns in den letzten 30 Jahren geschenkt haben !!
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am 2. November 2007
Es muß so ziemlich 30 Jahre oder 10000 Tage her sein,da saß ich eines Abends mit Mikrofon und Cassettenrecorder bewaffnet vor unserer Musiktruhe,und hörte wie Alan Bangs auf BFBS Germany sagte: "Hey Leute,ich hab hier was Neues aus Kanada".
Seitdem hat mich diese Band durch meine Jugend und danach begleitet.
Und jetzt liegt vor mir ihre letzte CD - the latest and the last!
Waren die letzten Studio-Outputs doch eher mittelmäßig,so hielten sich auch meine Erwartungen eigentlich in Grenzen.
Aber manchmal wird man doch wirklich noch positiv überrascht!
Hatte man zuletzt das Gefühl,Saga versucht etwas bemüht wieder wie in der Anfangszeit zu klingen,so entsteht hier ein völlig anderer Eindruck.
Die 9 Songs wirken wie aus einem Guß,nahezu kein Füllmaterial,die Spielfreude ist fast greifbar und die Produktion glasklar und druckvoll!
Aber für mich das Wichtigste: Ich habe den Eindruck,daß Saga dieses Album gemacht haben,um den langjährigen und treuen Fans eine Freude zu machen und sich höchst anständig zu verabschieden.
5 Sterne,ganz locker,und ohne ein bißchen Sympathiebonus.
DANKE SCHÖN Saga für die tolle Mucke und eine schöne Zeit!
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am 28. Oktober 2007
das ist sie also, die letzte cd von saga mit gründungsmitglied und frontmann michael sadler. vorab schon mal meine meinung; ein kanlleralbum. da ist für jeden was dabei. eines der besten alben der letzten jahre. eingängige songs wie lifeline, more than i deserve und 10,000 days finden sofort den weg ins ohr. und bei corkentellis zeigen alle musiker nochmal das sie sehr wohl zu prog-rockern gehören. wie bei allen prog bands braucht es natürlich mehr als einen anlauf um alle facetten der saga musik herauszuhören.
zum abschied haben alle musiker nochmal richtig aufgedreht. anstatt ein schwermütiges album aufzunehmen, haben sie spaß gehabt und feiern den abgang von michael sadler. so gehört es sich.

schade nur das die tour in deutschland in relativ kleinen locations statt findet, in denen der saga typische sound nicht so richtig rüberkommt. da haben sie besseres verdient.
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am 23. Oktober 2007
Ich halte 10.000 Days für das beste Saga Album der letzten Jahre. Es scheint, als hätten sich die fünf Musiker für ihren Abschied nochmal so richtig ins Zeug gelegt. Alle Songs sind überdurchschnittlich abwechslungsreich, die Instrumente harmonieren prächtig miteinander und Brian Doerner an den Drums sowie Ian Crichton an der Gitarre lassen mächtig Rauch aufsteigen! Es lebe Saga!
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am 23. Oktober 2007
Da ist sie nun, die letzte Saga-Scheibe mit Michael Sadler am Mikro. Die Vorgänger-Platte "Trust", aber auch das äußerst gelungene Live-Doppelalbum "Worlds Apart Revisited" legten die Messlatte für "10.000 Days" ziemlich hoch.

Saga haben es aber tatsächlich geschafft, einen würdigen Schlusspunkt ihrer 30 Jahre währenden Bandkarriere zu setzen. Schlusspunkt deswegen, weil ein Fortbestand als Quartett ohne Sadler oder aber Quintett mit neuem Sänger für mich nicht vorstellbar ist bzw. nicht mehr viel mit Saga zu tun hätte.

Im Vergleich zum exzellenten "Trust-Album", welches bereits beim ersten Hördurchgang begeistern konnte und in sich sehr harmonisch aufgebaut war, benötigt "10.000 Days" ein, zwei Durchläufe mehr, um den Zuhörer für sich vollens zu gewinnen. Dies liegt daran, dass der Sound diesmal etwas kantiger konzipiert wurde. Sicher, mit den Songs "Lifeline", "Book Of Lies", "Sideways" und dem Schluss-Track "It Never Ends" legt die Band gleich vier Arbeiten hin, welche die typischen Saga-Markenzeichen ganz offensichtlich enthalten. Auf den ersten "Blick" rockiger, anspruchsvoller wirken die Tracks "Can't You See Me Now?" und "Sound Advice". Spätestens beim zweiten Hördurchgang wird aber deutlich, wie gut sich die Songs ins Gesamtkonzept der Platte einfügen, und dass Saga hier durchaus die Bereitschaft zeigen, im Rahmen ihrers modern-traditionellen Sounds für qualitativ hochwertige Abwechslung zu sorgen.

Im Instrumental-Song "Corkentellis" schickt die Band den Zuhörer auf eine wahrhaft packende Reise, die schräg-melodisch sage und schreibe mehr als sieben Minuten die Spannung aufrechterhält. Das ist neu, das ist atemberaubend! Gefühlvoll wird es in den beiden Balladen "More Than I Deserve" und "10.000 Days", und ja, natürlich haben diese Songs das Ende einer Ära bzw. den Rückblick auf diese zum Grundthema, und ja, natürlich sind diese Tracks seicht. Aber genau so müssen sie sein, um die Botschaft rüberzubringen, und ja, "More Than I Deserve" überzeugt im Refrain (melancholische Keyboards!) ebenso wie "10.000 Days"! Das berührt!

Mit "10.000 Days" bleiben mir Sadler & Co. in jedem Fall in positiver Erinnerung und wer weiß, vielleicht gibt' s in drei, vier Jahren noch einmal eine Reunion-Platte ...
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