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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
38
Gambling With The Devil (Limited Edition)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:50,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 24. Februar 2008
Kurz vorweg:
Ich bin Helloween-Fan quasi der ersten Stunde, verehre die "Keeper"-Alben mit Kiske und Hansen sowie (natürlich) "Walls of Jericho" und war seinerzeit mehr als skeptisch, als A. Deris als nunmehr dritter Sänger das Mikro übernahm. "Master of the Rings" war dann aber ganz okay. Auch die nachfolgenden Alben waren mal mehr, mal weniger gelungen (bisherige Deris-Highlights waren meiner Meinung nach "Better than Raw" und "The Dark Ride", aber irgendwie hat man doch meist den "Drive" (*mir fällt kein besseres deutsches Wort ein - sorry*) der guten alten Zeiten vermisst, da man meistens im Midtempo-Bereich (oder noch schlimmer: schmalzig-schmachtende Balladen) vor sich hindümpelte - von einigen guten Songs, die es natürlich immer wieder mal gab, einmal abgesehen.

Doch dann kam "Gambling with the devil". Erst habe ich kaum Notiz davon genommen, da ich mir keine gravierenden Innovationen versprach - die neue Scheibe wird wohl so "wie immer" klingen, dachte ich - ich machte es mir einfach und ließ mir die CD einfach zum Geburtstag schenken. Ich fütterte nichts Böses ahnend meinen Player, drückte auf PLAY und wurde nach dem Intro erst einmal von "Kill it" überrollt. Meine Herren! JUDAS PRIEST lassen grüßen! :-) "Ist das wirklich HELLOWEEN?!" schoss es mir durch den Kopf. Auch die nachfolgenden Songs wolten einfach nicht schwächer werden - ein toller Song nach dem anderen! Dann noch "Can do it" - das groovt ja wie Hölle!!! Klasse Song, macht richtig Laune!! Zuguterletzt lauschte ich dann verzückt der schönen Melodei vom letzten Song "Heaven Tells No Lies" und da war die CD auch schon vorbei.

Und nun kommt es: ich war so "traurig", dass die CD schon zuende war, dass ich sie direkt wieder von vorne anhörte!!! Danach wieder... und wieder... mittlerweile habe ich sie wohl schon 6x in einem durchgehört - sie lässt einen einfach nicht mehr los! Wahnsinn. Also ehrlich: ich weiß nicht, was sich die Kürbisköpfe von HELLOWEEN eingeschmissen haben, um plötzlich so geile Lieder schreiben zu können, aber es wirkt!! ;-) Sie haben endlich wieder Geschwindigkeit(!) wiedergefunden, die Gitarrensoli sind einfach der Hammer, die Melodien klasse, Deris' Stimme toll wie nie, keine schmalzige Ballade stört die metallische Harmonie - es stimmt einfach ALLES!!! *freu*

Meiner Ansicht nach haben HELLOWEEN hier seit dem Einstieg von A. Deris ihr durchgehend(!) bestes Werk abgeliefert und sollten nun am besten in Rente gehen, denn ich fürchte, dass sie in der jetzigen Formation mit diesem Album ihr Meisterwerk präsentiert haben. Sollten sie jedoch DIESES Niveau halten können (was ich bezweifle), freue ich mich auf noch hoffentlich viele weitere Alben!!!

Noch ein Wort zu den beiden Bonustracks der Limited Edition: selbst die sind erste Sahne! Ich bin total baff angesichts der Qualität dieser Scheibe - mein Player wird so schnell keine andere CD sehen!

Ach ja: KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!! - "You can do it!"
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am 15. November 2007
Nach einem guten Keeper Of The Seven Keys III - The Legacy" (2005) legen HELLOWEEN mit Gambling With The Devil" einen weiteren, beachtsamen Silberling nach. Meines Erachtens war HELLOWEEN immer da, nie wirklich weg - selbst das so oft von einigen Kritikern zerrissene Album "The Dark Ride" (2000) finde ich aufgrund seiner düsteren Heaviness klasse. Der neue Longplayer ist jetzt nicht düster ausgefallen, sondern frisch und kreativ. Die altbekannten sowie gerne gehörten HELLOWEEN-Trademarks treffen auf einen passend produzierten Sound. Die Songs sprühen vor Spielfreude und Goldkehlchen Andi Deris singt zu aller Freude in den besten Tönen.

Der Silberling hat keinen Ausfall zu verzeichnen und ist reiner Hörgenuss. Gut - ich bin HELLOWEEN-Fan der ersten Stunde, hatte aber nach dem ersten Keeper-Album die richtige Lust und das Auge an der Band verloren. Durch das 2000er-Scheibchen und den 2005er-Output, aber vor allen Dingen durch die gesanglichen Klasse von Andi Deris habe ich wieder zu HELLOWEEN gefunden und daher war mit der neue Silberling ein besonderer Genuss. Fühlte ich mich zurückversetzt in die gute, alte Zeit - in der HELLOWEEN richtig Bock auf Metal hatten. Gambling With The Devil" stellt für mich einer der besten Veröffentlichungen der jüngsten Bandgeschichte da, Songs wie zum Beispiel The Saints" (meisterhafte Gitarrensoli sowie cooles Riffing) belieb einfach im Gehörgang hängen und stoßen bei mir Endorphine aus. Die richtigen schnellen Nummern auf der Scheibe mag ich besonders - so richtig das Herz geht mir bei Paint A New World" und I.M.E." oder Dreambound" auf.

HELLOWEEN treten nicht auf der Stelle oder legen eine Blaupause alter Glanztaten hin, auf der neuen Scheibe fliesen neben altbewährten Stilmittel auch moderne Genre-Zutaten ein. Irgendwie wurde ich beim Hören der Scheibe leicht nostalgisch, so freute ich mich über das dargebotene. Die Kürbisköpfe wissen um ein weiteres Mal zu gefallen, neben geilen Gitarren überzeugt die starke Performance vom Andi. Heute und jetzt kann ich nur sagen: klare Kaufempfehlung !

PS: Richtig geil finde ich, dass HELLOWEEN mit GAMMA RAY (Kai Hansen war Mitgründer von HELLOWEEN und seinerzeit an Axt und am Gesang beteiligt ...) auf Tour gehen. Solltet Ihr nicht verpassen !
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am 27. Oktober 2007
Ich persönlich finde das wichtigste an einer CD ist die Anzahl von Liedern, die ich auch in 5 Jahren oder so noch gerne hören werde, sozusagen die Anzahl Evergreens :)... Die sind naturgemäß eher schwer vorherzusagen. Aber auf der neuen Helloween sind zumindest 5 Lieder vertreten, die bei mir sehr gute Chancen darauf haben.

Da wäre zunächst das richtig harte Kill It, desweiteren die meiner Meinung nach typischste Helloween Nummer auf diesem Album The Saints, das mit einem klasse Refrain ausgestattete Final Fortune, außerdem das ebenfalls recht harte Paint A New World und das abschließende Heaven Tells No Lies.

Auch Dreambound, Fallen To Pieces & The Bells Of The Seven Hells können bei mir punkten.

Damit steht das Album eigentlich sehr gut da. Es gibt keinen echten Ausfall, auch wenn Can Do It nicht so mein Fall (aber eben typisch Helloween) ist. Da waren mir Mrs. God oder Get It Up vom Keeper III lieber. Überhaupt zum häufig bemühten Vergleich mit dem dritten Keeper Album: Ich fande den dritten Teil Spitze und würde ihm auch zwei Jahre nach VÖ immer noch 5 Punkte geben schon allein wegen The King For A 1000 Years, Mrs. God & Occasion Avenue. Trotzdem finde ich im Schnitt die neuen Lieder etwas besser und abwechslungsreicher.

Im ganzen gehören beide Alben (Gambling With the Devil & Keeper III) zu den besten drei Alben der Deris-Zeit zusammen mit Time Of The Oath und machen den Karnickel-Totalausfall von 2003 vergessen.
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am 13. Dezember 2007
Wow! Als Helloween-Fan der ersten Stunde, der sich nach dem Weggang Kiskes mit den Kürbisköpfen um Sänger Andi Deris etwas schwerer getan hat, beamt mich die Gambling-Scheibe förmlich weg! Und zwar vom ersten Hören an - gleich drin im Ohr und einzelne Titel über Tage immer wieder im Kopf. Das habe ich bei einer Metal-Scheibe schon ewig nicht mehr gehabt. Dann das Live-Konzert mit Gamma Ray & Axxis - Perfekter Abend!
Für mich - im Gegensatz zu dem Keeper Teil 3 - die eigentliche Weiterführung der ursprünglichen Keeper-Zeiten. Bin völlig begeistert von dem Album!
Tiefe Verbeugung!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. November 2007
Nach dem, meiner Meinung nach, guten Vorgänger, war ich nicht auf ein besseres Album gespannt. Dennoch bieten mir Helloween es an! Als die ersten Gesänge von Kill It ertönten, dachte ich erst, ob ich eine 80er Helloween oder Judas Priest Scheibe drinhabe, aber dem war nicht so, und ich bekam ein kleines Grinsen ins Gesicht. Helloween wollen es auf ihre alten Tage, scheinbar nochmal allen zeigen, die sie abgestempelt haben. Auf ihrem neuen Album bieten sie guten alten Power/Speed Metal, wie er sein sollte! Nebenbei bemerkt, Helloween sind die einzigste Power Metal Band die ich höre, somit müssen sie einfach grandios sein. Beim Hören dieser Scheibe fühle ich mich an die alten Keeper-Scheiben erinnert, nicht von der Musik, einfach von der Stimmung. Man hört seit langem wieder in den Songs, das es den Jungs echt Spaß gemacht hat, an diesem Album zu arbeiten. Einen Ohrwurm jagt den nächsten, kitschige Balladen a la Light The Universe gibt’s nun auch nicht mehr, lediglich ein zwei Balladen tauchen auf, aber kein Kitsch. Die schnellen Songs sind eindeutig dominant und besser, mir kann keiner sagen ihm seie nicht die Melodie von The Saints oder Final Fortune im Ohr. Die Songs dröhnen nur so aus den Boxen, wie bisher bei keinem Helloween Album. Hier stimmt einfach alles: Songs, Lyrics, Produktion, Gesang. Definitiv eines der besten Alben im ganzen Genre, und neben den Keeper-Scheiben nun meine persönliche Lieblingsscheibe der deutschen. Ja, da ist man dann wieder stolz, das es doch noch gute deutsche Bands gibt, hoffentlich nächstes Album wieder so gut! Eindeutige Kaufempfehlung an alle Rock/Metal Fans der alten und neuen Schule!
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am 29. Oktober 2007
Da ist er nun, der Nachfolger vom dritten Keeper und wummert mächtig in den Ohren. Fangen wir doch beim Cover an, das zu den musikalischen Inhalten hervorragend passt und die Stimmung der CD widerspiegelt. Nach dem Intro geht es mit "Kill It" gleich zur Sache, worin Tempo, Härte, Melodie und Abwechslung deftig vertreten sind. Mit "The Saints" ist ein typischer speediger Weikath am Start, der alle Helloween-Trademarks aus dem Sack lässt. "As Long As I fall" ist die Singleauskopplung, welche an "If I Could Fly" erinnert, aber den höheren Ohrwurmcharakter hat. Bei "Paint A New World" geht die Post richtig ab und es gibt dabei vollen Schub nach vorne. "Final Fortune" ist ein Paradebeispiel für melodischen Metal, das von der Melodie auch auf die Walls of Jericho gepasst hätte. Mit "The beels…" geht es etwas flotter weiter und beim epischen "Fallen To Pieces" kommen auch paar feine Tempowechsel ans Tageslicht. "I.M.E" ist ein Midtempostampfer, der locker auf The Dark Ride Platz gefunden hätte, aber nicht wirklich etwas Neues mit sich bringt. "Dreambound" erinnert stark an Master of the Rings wirkt aber frisch und rund. Der letzte Hörgenuss des starken Werkes ist mit "Heaven Tells No Lies" wieder ein melodischer Song der dem Helloween Fan gefallen wird.
Danach kommt . . . ??? . . ., oh Schade, schon zu Ende.
"Gambling With The Devil" ist ein meisterhaftes Helloween Album geworden, das durch eine melodische und speedige Vielfalt führt, die so nur eine Band beherrscht: Helloween eben.
Sorry Kinder, aber bei mir gibt es weder Süßes, noch Saures, denn an Halloween bekommt nur Helloween bei mir etwas geschenkt und zwar 5 Sterne.
Helloween-Express
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am 3. Januar 2008
Keepers III war wieder einmal eine Granate der Kürbisse. Nun war die Frage, was nach so einem Megaalbum kommen würde. Die Antwort lautet "Gambling With The Devil". Nach dem kurzen und bedeutungslosen Intro geht es los mit "Kill It". Diese Nummer zeichnet sich durch modernes Riffing und hohes Gekreische (Rob Halford lässt grüßen) von Andi Deris aus. Ein wirklicher Nackenbrecher, der an Push erinnert aber viel besser, melodiöser und knackiger wirkt. Weiter geht es mit "The Saints". Typischer Helloween Doublebasskracher mit viel Speed in den Adern. Auf jeden Fall ein weiteres Highlight. "As Long As I Fall" dürfte jedem bereits bekannt sein. Habe schon gehört das diese Nummer als Pop Lied abgestempelt wurde. Ich würde es eher in der Hard Rock Ecke sehen. Ist aber ein cooler Song mit ner coolen orchestralen Bridge und nem Hammersolo. Der Chorus ist richtig geil und perfekt zum mitgröllen. "Paint A New World" ist wieder ein Speedkracher und erinnert an längst vergangene Walls of Jericho Tage. Die duellierenden Gitarrenläufe und Soli gehören definitv zu den Höhepunkten dieses Songs. Nun wirds ein bißchen verträumt mit "Final Fortune". Der Song ist im Mid-Tempo gehalten zeichet sich durch viele melodische Passagen aus. Den thematichen Kern des Albums bildet die Trilogie "The Bells Of The Seven Hells/Falling To Pieces/I.M.E". Lyrisch hängen diese Nummern miteinander zusammen aber musikalisch untescheiden sie sich enorm. Bei "TBOTSH" werden harte Riffings mit Meldic Metal Elementen verknüpft. Gerade deswegen ist dieser Song so geil. Zweiterer ist eine Halbballade die sehr ruhig und entspannt beginnt. Dieser Song kann mit vielen Überraschungen aufwarten da es vor allem in der zweiten Hälfte dieser tollen Kompositon sogar zum Doublebasseinsatz und schnellen zweiläufigen Gitarrensoli kommt. Der letzte Teil dieser Trilogie wird in Form von "I.M.E" präsentiert. Wieder einmal sind es die kraftvollen Riffs die im Vordergrund stehen und diesen Song dominieren. Ein sehr düsterer Song. Nach soviel düsterer Stimmung folgt wohl der spaßigste Song vom ganzen Album, "Can Do It". Wenn man diesen Song nicht allzu Ernst nimmt wird man damit viel Freude haben. Er schlägt in die selbe Richtung wie "Dr. Stein", "Rise And Fall" oder "Mrs. God". Die letzten beiden Songs "Dreambound" und "Heaven Tells No Lies" sind hingegen wieder sehr powervoll und etwas neutraler von der Stimmung her. Hier fährt die Band nochmal alles auf was sie berühmt gemacht hat. Ein würdiger Abschluss für ein KillerAlbum. Helloween haben bewiesen das Keeper of the seven Keys - Legacy kein Glücksgriff war und zeigen sich in einer etwas härteren Gangart als vielleicht gewohnt. Ich für meinen Teil bin Restlos zufrieden mit diesem Album das wohl die nächsten Monate in meinem Player rotieren wird. Ausfälle finde ich hier überhaupt keine
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am 31. Oktober 2007
Was soll ich sagen; bin 35 Jahre alt, Fan der ersten Stunde, habe alle Alben und hielt Kiske einen langen Moment für den besten und talentiertesten Sänger der Welt (der Moment dauert trotz seiner seltsamen Persönlichkeitswandlung noch immer an). Habe die Band nach dem Einstieg von Andi irgendwie zwar noch sehr gemocht, diese absolute Begeisterung war jedoch verschwunden - bis jetzt. Ich fand das Keeper III Album in Ordnung und die Live-DVD der Tour 2005/2006 ganz o.K.. Doch "Gambling..." hat mich wider Erwarten richtig erwischt. Irgendwie spürt man bei diesem Werk, dass dort Menschen zusammen rocken, die sich wirklich gefunden haben und vor allem richtig Bock auf das haben, was sie tun und können (sie hätten sich auch gut und gerne mehr Zeit für das Album nehmen können).
"Kill it" schlägt ein wie ein Donnerschlag, "The saints" streichelt die Helloween-Fan-Seele und beim ersten Hören von "As long as I fall" war mir binnen Sekunden klar, dass ich die Mannen unbedingt live sehen muss.
Das Album ist eine kreative und abwechslungsreiche Mischung aus brettharten Krachern, melodiösen Refrains und Helloween-typischen Überraschungen (positiv: "As long.." / sehr negativ: "Can do it").
"Gambling..." ist ein tolles Album einer tollen Band und auch wenn ein Stück wie "I.M.E." für mich überflüssig erscheint und "Can do it" eine derartig alberne Gesangslinie während des Refrains aufweist, dass ich fast spucken muss, macht dieses Album einfach nur Freude. Das Geilste ist es, das Ding während einer nächtlichen Autobahnfahrt mit voller Lautstärke bei 150 km/h im Wagen zu hören - echt. Also, kauft die CD, die Wahrscheinlichkeit diese Tat zu bereuen ist sehr, sehr gering. Empfehlenswert ist übrigens die "Luxus-Edition" für zwei Euro mehr, denn sie beinhaltet eine Bonus CD incl. zusätzlicher Songs und zweier Videos.
Und dann sehen wir uns alle auf der Tour.
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am 25. Januar 2009
Einfach nur toll, die neue Helloween-Platte:

1) "Crack the Riddle"
Düster, erinnert mich ein wenig an das Intro zu "The Dark Ride". Warum Biff Byford hier eingeladen wurde, verstehe ich nicht ganz, aber es passt perfekt als Einleitung auf das Kommende.

2) "Kill It":
Brachial, wobei Sänger Deris den Halford mimt und so seinen wohl bisher aggressivsten Gesangspart abliefert. Der kurze, ruhige Keybordteil nach der zweiten Strophe sorgt für Gänsehaut. Einer der stärksten Songs auf dem Album. (10/10)

3) "The Saints":
Etwas kitschiger Text, vor allem im Refrain, aber insgesamt ein super Lied. Deris zeigt hier seine Sangestalent. Auch die Gitarrensoli wissen zu überzeugen. (9/10)

4) "As Long as I Fall":
Schwächelt etwas, was aber vielleicht nur daran liegt, dass es zu früh ist für diese Ballade. Der Refrain birgt Ohrwurmqualitäten, lediglich die Bridge langweil. Als Single keine schlechte Wahl, da etwas kommerzieller, aber insgesamt zählt er zu den schwächeren Songs des Albums. (8/10)

5) "Paint a New World":
Dieses Lied ist schnell, brachial und fast schon etwas zu thrashig für Helloween. Obwohl textlich absolut klischeehaft und Deris hier weniger überzeugend singt, kriegt das Lied durch das geniale Gitarrenduo Weikath/Gerstner die Kurve. (8/10)

6) "Final Fortune":
Typischer Helloween, melodisch, eingängig, mit durchaus positivem Text. Der größte Ohrwurm dieses Albums. (10/10)

7) "The Bells of the 7 Hells":
Der wohl düsterste Song auf dem Album. In der zweiten Strophe zeigt Herr Deris mal wie man kreischen kann, ohne, dass es an Melodiösität verliert. Teilweise wirkt der Song sogar progressiv. Leider wurde ein Riff bei "Occasion Avenue" vom vorherigen Album abgeguckt. Dennoch, insgesamt ein Highlight. (9/10)

8) "Fallen to Pieces":
Eine eher melancholische Nummer über Unterdrückung, die aber irgendwie auch Hoffnung macht mit balladesken Elementen, die eher untypisch für diese Band sind, fast schon etwas jazzig. In der Mitte folgt ein ungewöhnliches, aber geniales Gitarrensolo. Interessant sind die Keybordparts im Refrain, die das ganze orchestraler wirken lassen. (10/10)

9) "I.M.E.":
Sehr heavy dieser Song. Obwohl nicht unbedingt schnell. Textlich handelt es sich um die Fortsetzung von "Fallen to Pieces", wobei hier der Befreiungsschlag aus der Unterdrückung thematisert wird. Genau das fängt dieser Song auch erstklassig ein. Leider sind hier die Gitarrensoli sehr sparsam und belanglos. (8/10)

10) "Can Do It":
Zugegeben textlich sehr kitschig und auch sonst nicht der Renner. Kein besonderes Glanzlicht auf dem Album, es wirkt bei der generell eher düsteren Stimmung etwas fehl am Platz. Aber für sich genommen durchaus keine schlechte Nummer. (7/10)

11) "Dreambound":
Geschmückt mit einem etwas seltsamen Intro, dass aber irgendwie passt, weiß "Dreambound" von der ersten Sekunde an zu überzeugen. Die Gitarristen zeigen endlich wieder mal ihr wahres Talent und der Refrain lässt einen nicht mehr los. Mein persönlicher Favorit. (10/10)

12) "Heaven tells No Lies":
Zum Abschluss kommt noch ein Lied, dass so typisch Helloween ist wie ansonsten nur "Final Fortune" auf dem Album. Melodisch, schnell und eingängig. Dennoch gelingt es dem Lied sich in seiner Intenstät zu steigern. Darüber hinaus hört man hier wieder coole Gitarrensoli, die zu den besten auf diesem Album zählen. (9/10)
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am 13. Februar 2010
Hallo Leute, dieses Album bewegte mich dazu meine allererste Rezension bei Amazon abzugeben ( obwohl schon jahrelang Kunde ), denn was hier abgeliefert wurde ist echt der Hammer !!! Ich habe Helloween nach "Kiske" etwas aus den Augen verloren und nicht mehr weiter verfolgt. Mit Helloween bin ich groß geworden ( erstes Konzert mit süßen 15 in St. Wendel )und ich war immer ein großer Fan. Ich lud mir ( weil billig und man ja in diesem Fall nichts falsch machen kann ) dieses Album letztens bei Amazon runter und wurde nach dem ersten Hören erst mal in den Sessel gedrückt. Auf Anhieb gelungen, der Hammer, absolut GEIL !!! Man muß sich nicht wie bei so vielen neuen Alben ( AC/DC-KISS-Priest usw. ) groß reinhören, denn das hier geht gleich richtig ab und je mehr man es hört um so GEILER wird es, ECHT. Es gibt in letzter Zeit nicht viele Alben die ich wirklich rauf und runter gehört habe, aber dieses gehört auf JEDEN Fall dazu. Runterladen, Kaufen egal was, aber dieses Werk sollte in jede Metal-Sammlung gehören !!!
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