find Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle PrimeMusic AmazonMusicUnlimited Fußball longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. März 2009
Toller Film (Doku) über die Geschichte und das Leben des Dalai Lama. Beeindruckend, empfehlenswert und eben kein "Hollywood- gedöns".
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2002
Eigentlich kann dieser Film nur für sich selbst sprechen. Er wirkt sehr authentisch. Beeindruckend ist die gelungene Interpretation der gebräuchlichen Sitten, Riten und Menschen und das Leben des Dalai Lama im Besonderen. Genauso habe ich es mir auf Grund von Büchern vorgestellt.
Dieser Film wird Menschen mit Interesse am Buddhismus und dem Land Tibet völlig "umhauen". Und diejenigen die mit Buddhismus bisher nicht in Berührung kamen, werden dennoch berührt sein vom Anderssein dieser Kultur, die so faszinierend ist und trauriger Weise so nicht mehr existiert. Auch die Darstellung von der Besetzung des Landes durch die Chinesen wurde nicht geschönt. Sicherlich gäbe es zu diesem Thema noch viel mehr zu sagen. Aber Filme wie dieser, würde ich mir wünschen, sollte es häufiger geben. Es ist mein absoluter Lieblingsfilm. Jeder der ihn nicht gesehen hat, hat etwas verpasst.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2009
Ein wunderschöner Film, der endlich die Lebensgeschichte und damit auch dramatisch die Vertreibung des Dalai Lama aus Tibet filmisch darstellt. Mit sensationellen Bildern und zum Glück ohne westliche 'Identifikationsfiguren' wie in dem komplett mißratenen 'Sieben Jahre in Tibet' schildert Scorsese diese faszinierende Geschichte packend und spannend. Die Musik von Philip Glass passt perfekt. Die DVD bietet zusätzlich Making of, Trailer und Interviews. Eine klare Empfehlung ohne Abzüge!
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2007
Kundun ist ein meisterhaftes Filmdrama um den 14. (jetzigen) Dalai Lama und bringt uns die Tibet-Problematik bzw. deren Unterdrückung durch China näher sowie die Person der Dalai Lama selbst. Scorsese schuf einen ebenso kunstvolles wie unterhaltsames Epos, eine spirituelle Reise durch die Geschichte.
Leider war der Film in bisherigen DVD Veröffentlichungen im falschen Bildformat (1,78:1) vertrieben worden, wodurch sehr viel Bildinhalt verloren ging.
Diese Arthaus-Spiegel Wiederveröffentlichung präsentiert ihn erstmal im originalen (2,35:1 anamorph) Format. Wer schon an dem Film "Sieben Jahre in Tibet" Gefallen fand, wird Kundun sicher mögen. Aber auch für alle Anderen eine Bereicherung der Sinne und vielleicht sogar eine Erweiterung des Horizonts.
0Kommentar| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Kundun" gehört sicherlich zu den wenigen Filmen in seiner ikonischen Filmografie, die gerne übersehen werden. Die außerordentlich visualisierte und bedächtig erzählte Biografie des 14. Dalai Lama kann wohl als buddhistisches Pendant zu Scorseses profund persönlicher filmischen Auseinandersetzung mit dem Christentum "Die letzte Versuchung Christi" gesehen werden. Obwohl auch hier der Protagonist in die Rolle eines religiösen Führers hineinwachsen muss, wirkt "Kundun" jedoch weitaus weniger kontrovers und von der Erzählweise konventioneller, weil geradliniger.

Das Biopic zeigt die Ereignisse zu Anfang des Lebens des 14. und heutigen Dalai Lama von 1937 bis 1958, die seine Sichtweise entschieden geprägt haben. So wird gezeigt, wie Reting Rimpoche den zweijährigen Bauernsohn Tenzin Gyatso auffindet, der sich nach einer Reihe von Tests als 14. Reinkarnation des Dalai Lamas herausstellt. Der Film stellt dar, wie der junge, noch egozentrische Dalai Lama auf- und in seine Aufgabe hineinwächst. Dieser Prozess der aktiven Anerkennung seiner politischen und religiösen Bedeutung erhält einen bedeutsamen Einschnitt, auf den der Film seinen Hauptfokus legt: die Besatzung der chinesischen Kommunisten unter Mao Tse-tung. Während die Anektierung der bis dato unabhängigen Region Tibet von der neugegründeten Volksrepublik China als neue Provinz zunächst friedlich stattfindet, sorgt der tibetische Widerstand gegen die kommunistische Neuordnung schließlich für eine gewaltsame Unterdrückung des Volkes. Die gewaltlose, tief in der buddhistischen Religion manifestierte Maxime lässt sich letztendlich nicht mehr mit der Politik Chinas vereinen, wodurch der Dalai Lama zu einem schwierigen Entschluss kommen muss.

Scorsese drehte den Film erstaunlicherweise komplett mit Laiendarstellern, wobei Tenzin Thuthob Tsarong, der den erwachsenen Dalai Lama spielt, sogar einer seiner Großneffen ist. Der Dalai Lama hat auch eng mit der Drehbuchautorin Melissa Mathison (Autorin von "E.T." und Harrison Fords langjährige Ehefrau) zusammengearbeitet, weshalb man eine größtmögliche Authentizität des Films erwarten darf. Dass der Film mit Laien gedreht wurde, ist auch seine größte Schwäche: Die tibetischen Akteure sprechen im Film englisch und die Worte klingen tatsächlich selten wirklich authentisch. Die Leistung, die Scorsese den Amateur-Darstellern entlockt hat, ist trotzdem letztlich bemerkenswert.

Der Film ist eher episodisch und impressionistisch konstruiert, obwohl er grundsätzlich traditionell in der Erzählweise ist. Er fängt eine fremde Welt in eindrucksvollen Bildern (Kamera: Roger Deakins) und der einzigartigen, direkt ins Nervenzentrum eindringenden Filmmusik von Phillip Glass ein. Glass Musik ist in der Tat so in den Vordergrund drängend und überwältigend, dass sie praktisch ausdrucksstarker und kraftvoller ist wie jeder einzelne Darsteller.

Der Film definiert sich also vordergründig durch den faszinierenden Synergieeffekt zwischen den farbenfroh-prächtigen Bildern und der tief bewegenden, teils von tibetanischen Klängen inspirierte mystische Musik. So wirkt der Film oft mehr wie ein intensiver Traum als erhellende Charakterstudie, was wohl auch Scorseses Intention war.

Konventionelles Kino ist "Kundun" jedenfalls nicht, sondern ein doch recht anspruchsvolles, tief empfundenes Werk, das nicht völlig funktioniert. Die Charaktere bleiben größtenteils eher flach, wodurch der Film nicht unbedingt emotional involvierend ist. So bleibt der Film etwas sperrig und teilweise distanzierend, die Ambition und Ernsthaftigkeit der Inszenierung ist jedoch bewundernswert, wodurch der Film definitiv einen großen Mehrwert besitzt, dem man sich aber völlig widmen muss.

Die DVD macht einen sehr guten Eindruck. Die farbenfrohe Bildsprache kommt sehr gut zur Geltung, das Bild ist sehr klar und scharf und prinzipiell frei von Fehlern. Auch der Ton weiß sehr zu überzeugen. So ertönt die Musik von Phillip Glass überaus kraftvoll und räumlich aus den Lautsprechern, immer wieder kommt auch der Subwoofer so zur Geltung. Beide Tonspuren, also deutsch und englisch, liegen in Dolby Digital 5.1 vor. Der Film hätte meiner Ansicht nach davon profitiert, in der Originalsprache verfilmt geworden zu sein, denn so leidet die Authentizität. Hier würde ich ausnahmsweise sogar die deutsche Tonspur vorziehen.

Die Extras hören sich nach viel an, sind aber letztlich enttäuschend. So gibt es zwei getrennte Interview-Schnipsel mit Martin Scorsese und Phillip Glass (5:06 Min.) und ein als Making-Of getarntes B-Roll-Feature (5:43). Zusätzlich gibt es noch ein paar Trailer.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2006
Leider kann man "Kundun" nur als gescheitert bezeichnen.
"Kundun" scheitert, wo "Titanic" nicht gescheitert ist: Jeder wusste schon vorher, dass die Titanic untergeht – und der Untergang ist nur der Hintergrund einer ergreifenden Liebesgeschichte. Und bei "Kundun" weiß auch schon jeder, dass der Dalai Lama aus Tibet flieht. Doch anders als bei "Titanic" werden keine Emotionen geweckt, die Geschichte des Dalai Lama lässt kalt. So sehr man "Sieben Jahre in Tibet" Hollywood-Konformität und Starstatus von Brad Pitt vorwerfen kann im Vergleich zum independent-alternativen Anspruch von "Kundun" – "Sieben Jahre in Tibet" ist spannend und kurzweilig, weil es Identifikationsfiguren und emotionale Verstrickungen gibt, und "Kundun" lässt gleichgültig. Vielleicht sollte "Kundun" eine Art Dokumentarfilm über das Leben des Dalai Lama in Tibet sein? Das war wohl auch nicht gewollt, denn die Geschichte hat zuviele Lücken, um "Kundun" zu einem Dokumentarfilm zu machen. So zum Beispiel wird der politische Hintergrund zuwenig beleuchtet (wer trifft eigentlich die ganzen Entscheidungen und führt die Kriege, die man dem Dalai Lama berichtet? Wo ist Heinrich Harrer?), und Aussagen von Lehrern des Dalai Lama wie "Es tut mir leid, dass Ihr keine Kindheit hattet" kommen völlig unvorbereitet und werden auch nicht weitergeführt. "Kundun" ist weder Fisch noch Fleisch, also weder mitreißender Film noch Dokumentarfilm, und hinterlässt den Eindruck, dass sich Scorsese ganz massiv an Thema und Anspruch überhoben hat – am Ende kommt ein Möchtegern-Kunstfilm raus, der nach dem interessanteren ersten Drittel über die Suche nach dem wiedergeborenen Dalai Lama nur noch langweilt. Auch die Naturaufnahmen enttäuschen; selbst die Musik von Philip Glass kann das Gefühl der Langeweile nicht durchbrechen – wobei die Musik die beste Filmmusik von Philip Glass ist und separat auf CD beeindruckend wirkt.
Einen Stern also für das erste Drittel des Films, und einen Stern für die Musik von Philip Glass.
33 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Oktober 2006
Dieser Film ist ein wunderbar ernster Spielfilm ueber das Leben des 14. Dalai Lamas. Es erzaehlt die Geschichte von seiner Auffindung als vierjaehriger Junge bis zu seiner Flucht nach Indien in den 50er Jahren.

Gezeigt werden die wunderschoensten bunten herrlichen Aufnahmen aus Tibet, Ritualszenen, Tradition. Dazu eine sehr gute schauspielerische Besetzung fuer die verschiedenen Jugenstadien des Dalai Lama.

Was von anderen Rezensenten kritisiert wurde, naemlich ein zu ernst dargestellter Dalai Lama, der nicht lache, wie wir es von ihm selbst, dem noch lebenden Dalai Lama doch kennen - diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin mir sicher, dass der junge Dalai Lama in den Umstaenden seines Aufwachsens nicht derselbe war, der er heute, unter dem Einfluss westlicher Tradition, geworden ist. Sicherlich war er damals ernster, seiner Religion zugewandt und in viel unmittelbarerem Maße seinem Volk verpflichtet. Schwierige Umstaende, Invasion der Chinesen, Morde an seinem Volk liessen ihn sicherlich damals nicht gleichermassen ausgeglichen sprechen wie heute. Auch wenn der Vertreter Buddhas heute Froehlichkeit und Lebensfreude praktizieren kann, bin ich mir sicher, dass auch er einen Wandel durchmachen durfte in seinem Leben, ermoeglicht durch Meditation, Erfahrung, Reife und Umgebung.

Vorliegender Film erzaehlt moeglichst detailgetreu von seiner Jugend und seinen jungen Mannesjahren. Es ist ein Film, der nicht uebertreibt und keine Partei ergreift, der jedem noch Gutes tut und versucht, jede Perspektive verstaendlich zu machen.

Mir persoenlich hat der Film ausserordentlich gut gefallen.

Sein kommerziellerer Bruder "Sieben Jahre in Tibet" schliesst aussergewoehnlich gut an diesen Film an, wie ich finde.

Moechte man sich also mit Tibets Geschichte und der Geschichte des Dalai Lama beschaeftigen, kann ich beide Filme - den bunten , kommerziellen, aber auch den ernsthafteren 'Kundun' - sehr empfehlen.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2001
Es ist für Menschen, welche in der westlichen Tradition geboren wurden sicher nicht leicht zu verstehen, was der Dalai Lama für die Tibeter und viele andere Buddhisten bedeutet. Martin Scorsese aber ist es gelungen, mit einer für einen Hollywood-Regisseur vielleicht ungewöhnlichen Einsicht einen Film zu schaffen, der sich dieser ungemein wichtigen Kultur nähert. Daß er einer der wenigen Meister seines Faches ist hilft ihm, mit Bildern, Tönen, Musik, Schauspielern und Geschichte so zu jonglieren, daß man gebannt auf dieses Kunstwerk von einem Film schaut und mit dem Gefühl von Ehrfurcht für diese Menschen, ihr Schicksal und ihren spirituellen Führer zurückbleibt. Der Film kratzt natürlich nur an der Oberfläche, aber er kann auch dazu reizen, sich mit den gezeigten Ideen und dem barbarischen Versuch der Chinesen, diese zu zerstören, auseinander zu setzen. Filmisch ein eher ungewöhnliches Meisterwerk und ideell ein erstaunlicher Beitrag zur Menschlichkeit. Was will man mehr.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2008
Ohne künstliche Dramaturgie ein fesselnder Film, der natürlich von hervorragenden Bildaufnahmen getragen wird und die Lebensgeschichte des Dalai Lama bis zu seiner Flucht sehr gut wiedergibt. Einerseits bietet diese DVD gute Unterhaltung und eine Anregung, sich mit der Lebensgeschichte des Dalai Lama stärker auseinanderzusetzen, zum anderen erinnert er an die nach wie vor bestehenden politischen Verhältnisse mit China als diktatorischem Okkupanten.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2010
Tibet und der Buddhismus haben mich schon immer interessiert, da kam mir ein Film über das Leben des jetztigen, des 14. Dalai Lama gerade recht. Martin Scorsese hat ein Werk erschaffen, das mit wunderschönen Bildern und der Musik von Philip Glass meine volle Begeisterung hervorrufen konnte.
Mit 134 Minuten ist der Film recht lang und ist nicht geeignet für mal eben so zwischendurch, sondern fordert volle Aufmerksamkeit und Interesse dem behandelten Thema gegenüber.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden