Fashion Sale Hier klicken studentsignup Cloud Drive Photos Alles für die Schule saison Learn More Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
14
3,9 von 5 Sternen
Preis:8,45 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Der vorliegende Film des Regisseurs Marco Ferrer stammt aus dem Jahre 1971.
Inhaltlich hat "Das große Fressen" an Aktualität nichts verloren. Es ist ein Film, der sich mit dem Überfluss, der Nimmersattheit, der Lebensmüdigkeit, der Dekadenz und den Folgen mangelnder Disziplin der Wohlstandsgesellschaft auseinandersetzt, die durch einen dauergeilen, alternden Flugkapitän (Marcello Mastroianni), einen depressiven Richter (Philippe Noiret) einen lebensmüden Fernsehmoderator (Michel Picolli) und einen hedonistischen Spitzenkoch (Ugo Tognazzi) dargstellt wird.

Die vier Freunde möchten mittels eines orgiastischen Fressgelages, das in der morbiden Villa des Richters stattfindet, ihrem Leben ein Ende bereiten. Sie sprechen allerdings nicht vom Tod, sondern ständig nur vom Essen.Wie man den Infos des Kulturspiegels entnehmen kann, haben die lukullischen Köstlichkeiten, die für " Das große Fressen " benötigt wurden, damals rund 200.000 Euro gekostet. Ich nenne diese Summe an dieser Stelle, um zu verdeutlichen, mit welch einer Fülle von Lebensmitteln das Auge des Betrachters fertig werden muss. Was hier gezeigt wird ist nicht kultivierter Genuss, sondern das erschreckende Gegenteil davon. Für Gourmets ist dieser Streifen ein Horror.

Der Koch bereitet pausenlos Speisen zu und die Männer fressen und saufen immerfort, beginnend mit Austern und Champagner, fortgesetzt mit so vielen unterschiedlichen voluminösen Speisen, wie man sie von Menüs aus dem Barockzeitalter kennt.Den Männern ist bewusst, dass ihre Körper diese Opulenz nicht aushält. Die Blähungen lassen nicht lange auf sich warten. Zu Beginn drängt es sie noch dazu ihre Sexualität auszuleben. Sie ordern junge Prostituierte, an denen sich insbesondere der Flugkapitän delektiert. Die jungen Mädels sind allerdings rasch angewidert von dem Fressgelage und der Dekadenz der alternden Männer und verlassen alsbald die Villa.

Eine dralle Lehrerin, mit riesigen Brüsten (Andrea Ferreol , - sie hatte für den Film damals 20 kg zugenommen- und sieht aus wie ein Urweibchen) bleibt bei der illustren Männertruppe, stopft gierig alle Speisen, die der Koch zubereitet, in sich hinein und genießt den Sex mit Todgeweihten, die im Laufe der Filmhandlung alle das Zeitliche segnen, weil ihre Körper den oralen und sonstigen Strapazen nicht gewachsen sind. Nur dieses Urweib ist in der Lage mit der Fülle sinnlicher Genüsse fertig zu werden. Sie ist robuster als die Männer.
Eine nicht uninteressante Botschaft des Films.

Auffallend ist der Mangel an Empathie dieser illustren Gesellschaft, die den Tod der einzelnen Mitglieder keinen Moment betrauert, sondern nur mit sich und ihrer Fresssucht und Lüsternheit befasst ist.

Ästhetisch veranlagte Menschen werden bei diesem Film Ekel empfinden und erst mal eine Weile Abstand brauchen, um wohldosierte Gaumenfreuden erneut genießen zu können.

Der Film ist bei allem sehr lehrreich, weil er zeigt wie wichtig es im Leben ist maßvoll und diszipliniert zu sein.

Die schauspielerische Leistung der Protagonisten ist hervorragend. Die Dialoge sind sehr ausgefeilt und unterstreichen die dekadenten Bilder des Films.
Die Bild und Tonqualität sind bestens.

Empfehlenswert.
33 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2011
Titel und Rezensionen haben mich neugierig gemacht. Es hat gelohnt wie lange nicht mehr!

Auf die Idee, sich zu verabreden, um sich totzufressen, muss man erst einmal kommmen... ;-)
Knapp 40 Jahre ist der Film alt! Und? Was hat sich geändert in dieser Zeit?

Die Autos sind fetter geworden. Die Menschen sind es auch. Promi-Kochshows, in denen sich die Promis aneinander und die in serieller Monogamie und patchworkend, sprachlos vor den immer größer werdenden Flachbildschirmen im isolierten Daheim hockenden (TV-)Konsumenten an den Promis delektieren, füllen Äther bzw. Kabel...

Der Tod kommt durch die Hintertür: Übergewicht und fortgesetzter (körperlicher) Bewegungsmangel fordern ihren ("zivilisatorischen") Tribut...

Insofern war der Film seinerzeit geradezu visionär! ;-)

Für zeitlos halte ich ihn allemal. Die Straßenbilder und Synchronstimmen aus den 70ern - das wirkt zunächst geradezu behaglich. Tatsächlich hat der Streifen ein, zwei Längen. Im Prinzip passiert - eigentlich analog zum durchschnittlichen Leben - nicht viel: Sex and Food und Sprachlosigkeit. Das Unbehagen steigert sich mit jedem Gang, und tatsächlich hängt mir der Film noch am Morgen nach.

Und das ist gut - und selten - so!

Tatsächlich mag sich ein jeder die Frage stellen, an welche Phasen im Leben er/sie sich am intensivsten erinnert und ob ein Mehr tatsächlich immer mehr gewesen ist oder sich nicht gar ins Gegenteil verkehrte? ;-)

Der Film strotzt (für mich) nur so vor Szenen, die für sich sprechen. Da sind z.B. die Metzger, die Fleisch nachliefern und dieses - mir doch alles egal, Hauptsache, ich bekomme mein Geld - bereitwillig und abschätzig lachend auf Geheiß der vermeintlichen Hausherrin im Garten verteilen...

All das wohlgemerkt im Jahre 1973.

Die MTV-Jünger seien evtl. gewarnt: KEINE schnellen Schnitte. KEINE Sexualorgane in Großaufnahme.

Der, durchaus und reichlich vorhandene, Ekelfaktor hält sich in Grenzen, für mich überwogen Skurilität und Hintergründigkeit.

Ein Film, der überrascht, den sich mehrmals anzuschauen und gerade an Menschen im Alter der Protagonisten (= Ende 40) zu verschenken lohnt. ;-)
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die Idee ist simpel: Dekadenz und Lebensüberdruss führt mittelalte Herren zum "Großen Fressen" - sie wollen sich zu Tode schlemmen. Klar, dass dies ein französischer Film ist, dort wird aufwendiges Essen schon einmal vergöttert und hat nichts mit Hunger zu tun. Im übertragenen Sinne aber ein Zeichen für die gesamte westliche Konsumüberflussgesellschaft mit ihren diversen Todsünden.

Entsprechend wird es heftiger und heftiger. Das Sinnliche wird rasch, muss man warnen, nur noch zum Ekelerregenden. Für mich ist das zu derb. Ich habe es mit den Mauerschwalben im Film gehalten, mich nicht am Film überfressen, sondern ihn irgendwann rechtzeitig nur noch mit großer Distanz geschaut.

Gut, dass ich es nur aus der Bibliothek ausgeliehen hatte. Dagegen ist die Orgie des Feistus Raclettus am Lacus Lemanus ein Tralala.

1971 kam der Film von Marco Ferreri heraus. Auch wenn es bekanntlich nur einen Rudi V. gibt, durften hier gleich vier Stars der Völlerei frönen. Piccoli, Mastroianni, Philippe Noiret und Ugo Tognazzi sind das Quartett. Sie behalten im Film auch ihre Vornamen! Die junge Andréa Ferréol hatte ihre erste Rolle. Sie darf dann auch - das einzige Extra - eine überschaubar eitle Viertelstunde über den Film, sich und den Skandal plaudern.

Die Ausstattung bietet ansonsten das französische Original und deutsch alternativ, 125 Minuten. Untertitel gibt es leider nur deutsche. Das angepriesene Booklet philosophiert über den Film und seine Protagonisten, zwingend nötig war es nicht.
- Mahlzeit! Immer gut reinhauen! Schön als damals noch provokanteres Filmprojekt. Für mich arg heftig, also dann dreieinhalb Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2016
HELLO

Das grosse Fressen. Ein sehr gutes Video.Five Stars for sure.
Leider in Australia mit Region PAL/2 lauft hier nicht.
( WRONG REGION )

GUTEN TAG EDDY
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2009
Vier gutsituierte Herren wollen gemeinsam Selbstmord begehen - durch Essen.
Es gelingt, auch dank der Hilfe von Andrea...

Torte Andrea, ein Leckerbissen ;-))

Schauspieler, die ihre Rolle grandios und spielen und der doch eher unwahrscheinlichen Geschichte Leben und Sinn geben.

Muss man gesehen haben!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2012
Das große Fressen zählt ohne Zweifel zu den großen und wichtigen Filmen - die Gewalt der Bilder, die Genialität der Erzählung, die schauspielerische Leistung und die soziologische Brisanz - so etwas gibt es nicht alle Jahre.

Wann kommt endlich eine Blu-ray?
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2014
Das große Fressen ist einer der besten Filme die es gibt ! Schade das es die 18er Version nicht auf DVD gibt!! Ich habe die 16er Fassung gewählt, weil die Gebühren für 18er Filme 5,00€ beträgt!
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2013
Dekadenz pur!! Großartige Starbesetzung, und eine ewig aktuelle Groteske über die Überfütterung und Sattheit der Sinne. Idealer Einsteig in eine Fastenkur.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2010
Da gibt es nicht viel zu sagen, klasse Schauspieler klasse Story, einfach super Bilder. Wer den Film nicht gesehen hat, hat was verpasst.Außerdem ein sehr informatives Booklet mit interessanten Hintergrundinfos. Sehr zu empfehlen
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2013
Ich habe diesen Film für meinen Mann gekauft, weil er ihn so liebt und ich ihn noch gesehen habe. Man muss ihn einfach sehen. Einfach Spitze!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,79 €
9,99 €