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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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8 1/2
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am 31. Oktober 2013
Gleich bei der ersten Einstellung weiß man, dass dies kein gewöhnlicher Film ist. Er hebt ab und fliegt davon und lässt nur einen Teil der Handlung am Boden zurück. Da ist der Regisseur Anselmi (Marcello Mastroianni), der in einer Schaffenskrise steckt. Normaler Kurbetrieb und das Filmgeschäft bilden die Basis des Geschehens. Aber immer wieder tauchen traumhafte Bilder auf, fremdartige Situationen werden ansatzlos eingeblendet. Die reale Grundlage erfährt eine surreale Erweiterung. Von der Erzählweise drängt sich ein Vergleich mit dem zwei Jahre zuvor gemachten ‘Marienbad‘ auf, dessen Niveau dieser Film nicht ganz erreichen kann.
Hier wird der Ort zum ‘Hotel der Frauen‘, selbige Stadt kommt erst später. Aber auch hier gibt es jede Menge gut aussehende, weißgewandete, einsame Frauen. Sie sind dem Regisseur allerdings nur lästig, mit Ausnahme der engelgleichen Fee Claudia Cardinale. Wenn sie auf Zehenspitzen hereinschwebt, breitet sich Frieden über der Szene aus. Doch auch sie vermag die Blockade nicht zu beenden. Vor allem gegen Ende versinkt die Handlung im Chaos und dem längsten Volksgebrabbel der Filmgeschichte.
So gesehen geht dem Film gegen Ende die Luft aus, und so kann man ihn nach schwer nachvollziehbaren Dialogen über Freiheit und Kunst, einem Vergleich von Katholizismus und Marxismus als schwerverdauliches, äußerst ungewöhnliches Meisterwerk einordnen, das das Anschauen lohnt.
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am 31. Oktober 2013
Gleich bei der ersten Einstellung weiß man, dass dies kein gewöhnlicher Film ist. Er hebt ab und fliegt davon und lässt nur einen Teil der Handlung am Boden zurück. Da ist der Regisseur Anselmi (Marcello Mastroianni), der in einer Schaffenskrise steckt. Normaler Kurbetrieb und das Filmgeschäft bilden die Basis des Geschehens. Aber immer wieder tauchen traumhafte Bilder auf, fremdartige Situationen werden ansatzlos eingeblendet. Die reale Grundlage erfährt eine surreale Erweiterung. Von der Erzählweise drängt sich ein Vergleich mit dem zwei Jahre zuvor gemachten ‘Marienbad‘ auf, dessen Niveau dieser Film nicht ganz erreichen kann.
Hier wird der Ort zum ‘Hotel der Frauen‘, selbige Stadt kommt erst später. Aber auch hier gibt es jede Menge gut aussehende, weißgewandete, einsame Frauen. Sie sind dem Regisseur allerdings nur lästig, mit Ausnahme der engelgleichen Fee Claudia Cardinale. Wenn sie auf Zehenspitzen hereinschwebt, breitet sich Frieden über der Szene aus. Doch auch sie vermag die Blockade nicht zu beenden. Vor allem gegen Ende versinkt die Handlung im Chaos und dem längsten Volksgebrabbel der Filmgeschichte.
So gesehen geht dem Film gegen Ende die Luft aus, und so kann man ihn nach schwer nachvollziehbaren Dialogen über Freiheit und Kunst, einem Vergleich von Katholizismus und Marxismus als schwerverdauliches, äußerst ungewöhnliches Meisterwerk einordnen, das das Anschauen lohnt.
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am 11. März 2003
Ich weiß eigentlich nicht recht, wie ich den Film beschreiben oder interpretieren soll, aber eines kann ich mit sicherheit sagen, das ist ohne zweifel einer der zehn besten Filme aller Zeiten.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Beeindruckende Bilder und Figuren von Fellini in seinem Meisterwerk in Szene gesetzt. Die Handlung lebt von den teilweise obskuren Dialogen, welche an den elementarsten Aspekten zwischenmenschlichen Lebens rühren. Dabei regt der Film zur Selbstreflexion an, ohne auf irgendeine Art und Weise moralisch seien zu wollen. Ein Klassiker der unbedingt mal gesehen werden sollte.
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am 8. August 2013
Dieser Film ist für alle ein muss, die auf historische Filme stehen.
Der Regisseur verarbeitet seine eigenen Probleme und Ängste. Beispielsweise hat er seine Inspiration verloren und möchte sie in einem Kurort wiederfinden, indem ihn jedoch alle, die ihn sowieso bedrängt haben, nachfolgen.
Es ist interessant zu sehen, wie der Regisseur mit seinen eigenen Problemen umgeht und diese filmisch darstellt.
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am 7. Januar 2010
Nach dem Welterfolg von "La Dolce Vita" lastete der Erwartungsdruck schwer auf Frederico Fellini. Ein ganzes Jahr lang soll die Schaffenskrise angedauert haben. Doch dann kam der exzentrische Maestro auf eine Idee, die vor ihm so noch keiner hatte und machte diesen problematischen Entstehungsprozess selbst zum zentralen Thema. "8 1/2" ist eine Forschungsreise ins eigene Ich, ein Seelenstriptease, der Filmgeschichte geschrieben hat.

Erneut tritt Marcello Mastroianni als Fellinis Alter Ego auf: er spielt den notorisch ideenlosen Filmregisseur Guido Anselmi auf der verzweifelten Suche nach dem Kuss der Musen. Doch die ihn aufgeregt umschwirrenden Produzenten, Schauspieler, Drehbuchschreiber, Doktoren und Geliebten zementieren seine Inspirationsblockade nur und es sieht nicht so aus, als ob sein Film jemals zustande kommen würde. Letzten Endes tut er es doch - es ist der Film, den wir sehen. Erstmals in seiner Karriere bricht Fellini rigoros mit den Konventionen des klassischen Erzählkinos. Der ganze Film ist als gigantisches Panorama einer Seelenlandschaft angelegt, die Grenzen zwischen Wachzustand, Traum, Erinnerung und Phantasie verschwimmen. Ein derart progressiver Inhalt erfordert natürlich eine entsprechende Form. Und Fellini findet sie.

"8 1/2" bietet bis ins kleinste Detail durchkomponierte, brilliante Schwarz/Weiß-Bilder, er ist trotz seiner inhaltlichen Fülle perfekt rhythmisiert und kann dank des Scores von Fellinis Hauskomponist Nino Rota auch in musikalischer Hinsicht glänzen. Ein stimmungsreiches, zeitloses Meisterwerk, dessen Bedeutung über die beiden gewonnenen Oscars aus dem Jahr 1963 weit hinausgeht.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. Juni 2006
Wenn zwei der interessantesten modernen Regisseure diesen Film als ihren Lieblingsfilm nennen, ich spreche von Lynch und Gilliam, dann will das etwas heissen. Ich habe 8 1/2 zum ersten mal mit zarten 17 jahren gesehen, war von den Bildern beeindruckt aber dachte mir dass mein mangelndes Verständis wohl daher rührt, dass dieser Film ein "Authoren"-Film sei und damit einer bestimmten Zielgruppe vorbehalten ist.

Nun, 12 Jahre später, kann ich behaupten dass nichts falscher ist als dies. Denn es geht nicht um einen Regisseur in der Schaffenskrise, nein, es geht um einen Mann, perfekt impersonisiert von Mastroianni, in einer Existenzkrise. Un all die ewigen Themen werden auf fantastische, visuelle und zutiefst psychologische Weise präsentiert: die geheimnisvolle Kindheit, der Tod, die Kirche, die den Menschen vor sich selbst schützen will, und dann natürlich die Liebe. Die Sequenzen in denen Guido seinen Eltern begegnet, in denen er sich erinnert wie er und seine Freunde die Hure Saragina am Strand besuchen, die brilliante Szene die Guido in seinem Harem zeigt, all dies sind Clips von einer solchen Kraft und Intensität dass sie schon alleine reichen um diesen Film zu etwas grossem zu machen. Aber Fellini gelingt es all diese Erinnerungen und Gedanken zu verbinden, und er tut dies mit dem ihm eigenen Humor und einer gewaltigen Portion Zynismus - man nehme nur den französichen Kritiker der in vielen klugen Worten nicht das schafft, was Guido mit einzelnen, einfachen Bildern beschreibt. Die gewaltigsten Momente des Films sind die Begegnung mit dem Kirchenfürsten, wohl dem der den "Grossinquisitor" von Dostojewski kennt, die Schlüsselszene in der Guido vor Claudia "beichtet" und natürlich der Schluss mit den Musikern. Das letzte Bild, das Kind welches alleine spielt, ist auch jenes, welches diesen Film im kurzen zusammenfasst.

Ein ganz grosses Meisterwerk, das auch nach dem zehnten und wohl hundertsten mal ansehen noch immer zum Lachen und zum Weinen bringt. Kurzum ein Film der besser wird je öfter man ihn sieht - im Medium der bewegten Bilder gibt es nichts das weiter geht. Es ist der einzige Film den ich kenne, der an ein gutes Buch herankommt. Chapeau Maestro Fellini!
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. August 2013
Man sollte sich nicht durch Kritiken einschüchtern lassen, die sagen dieser Film sei komplex und man müsse ihn mehrmals sehen um ihn zu verstehen. Achteinhalb ist direkter als so manch anderer Film, definitiv beim ersten Mal zu verstehen und auf jeden Fall sehenswert. Wer Dinge sehen möchte, die er so noch nie gesehen hat um dabei vielleicht noch in eine andere Welt einzutauchen kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 31. Mai 2014
Ich baue eine Sammlung aus allen klassischen Filmen auf. Mein Bekanntenkreis hat sehr grosses Interesse dafür. Die Filme werden je nach Wunsch gemeinsam angeschaut.
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am 7. August 2013
Jeder kennt das, Autoren, Künstler und Filmemacher umso mehr: Schaffenskrisen. Und genau so etwas hatte Regisseur Federico Fellini auch, also machte er das zu seinem Thema. Heraus kam ein Welterfolg. Federicos alter ego Guido Anselmi hängt zwischen Tagträumen und Schaffensdruck, dem er am Ende nicht standhalten kann. Das ist es auch, wieso ich dem Film einen Stern abziehe: Mich hat das Ende einfach nur verwirrt, aber das sollte keinen abschrecken sich diesen Filmen anzusehen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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