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am 28. Januar 2016
Paul Bowles' Roman hat natürlich Kultstatus, denn er zeigt, wie wir Menschen; wenn aus der westlichen Hemisphäre herausgerissen, verführt werden können, wenn wir glauben unsere Träume und Sehnsüchte - was suchen wir eigentlich ? - in einer exotischen Umgebung umsetzen zu müssen.
Die Protagonisten finden schließlich Tod und Verschleppung vor - das wird in der filmischen Adaptierung des Romans in oftmals ästhetisch wunderschönen Bildern inszeniert, wobei Bowles selbst in einer kleinen Nebenrolle auftritt.
Gehört in jede gute Filmsammlung!
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am 21. Januar 2011
Ein Paar und ein Freund, alle Künstler aus der New Yorker Upper-Class, begeben sich
auf eine Reise in die endlosen Weiten und exotischen Wüstenstädte der Sahara.
Es ist eine Art Sinn-Suche, weit abseits des Trubels des amerikanischen Großstadtlebens.
Das Paar, gespielt von Debra Winger und John Malkovich, will in einer fremden
Umgebung voller Abenteuer, seine Liebe neu entdecken und beleben. Die drei
kommen 1947 mit etlichen Koffern im Hafen von Tanger an und lassen sich durch
die Zeit und das Land treiben.

In der grenzenlosen Freiheit des neuen Kontinents, kommt es, wie nicht anders zu
erwarten, zu sexuellen Abenteuern und die Dreier-Beziehung wird zusehends
problematischer. Schließlich trennen sich ihre Wege und das Paar unternimmt eine
Odyssee durch die malerischsten und einsamsten Gegenden der Sahara in Marokko,
Algerien und Niger. Die Reise wird ein Kampf auf Leben und Tod, bei der es
schließlich nur noch um das nackte Überleben geht.

Eindrucksvoll zeigt der Film wie zwei Menschen einen Sinn in ihrem Leben suchen
und sich dabei in einer fremden Welt verlieren. Nichts kann sie davor retten. Es gibt
nichts bekanntes mehr, an dem man sich noch festhalten könnte, sogar Geld verliert
über die Landesgrenzen hinweg seinen Wert. In imposanten Bildern von isolierten
Wüstenoasen und ziehenden Karawanen wird eine großartige Geschichte über die Angst
vor der Unendlichkeit des Himmels erzählt.

Es ist eine beeindruckende und poetische Geschichte, die Bertolucci (Der letzte Kaiser)
nach einem Roman von Paul Bowles verfilmte. Paul Bowles selbst übernimmt in dem
Film die Rolle des Erzählers.
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Debra Winger und John Malkovich in einem dramatischen Arthausfilm von vor 25 Jahren, nachdenklich, episch und landschaftlich wirklich sehr ergreifend, fast schon symbolisch für den Wunsch nach einer freieren Lebensform.
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am 15. Mai 2012
Schon zu Beginn der 90-iger Jahre hatte ich "Himmel über der "Wüste" gesehen, als er neu in den Kinos war und erinnere mich deutlich an die Kabbelei mit meiner Frau, die in der Handlung schwelgte, während ich sie eher dürftig fand. An meiner Einstellung hat sich jetzt beim Wieder-Sehen nichts geändert, was vor allem an der eher blassen Wirkung der Hauptdarstellerin liegt. Etwas anderes hatte ich gar nicht erwartet, sondern mir den Film zugelegt, weil ich kürzlich in Marokko war und die dort gesehenen Bilder bewahren und verstärken wollte. Dabei kam ich voll auf meine Kosten und kann den Film nur allen empfehlen, die Ähnliches im Sinn haben: Völlig abgefahrene, mit Worten nicht zu beschreibende Locations in alten marokkanischen Festungsstädten, eine herrliche Kamelkarawane in den Sanddünen der Sahara, urwüchsige Bilder aus dem Sahel - das ist allererste Sahne. Die Handlung stört da eher.
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am 21. März 2008
Eine sehr intelligente Geschichte: im Mittelpunkt steht die Beziehung eines Paars, alles sehr realistisch dargestellt. Die Reise durch Marokko liefert beeindrückende Bilder. Keine kitchige Liebesromane sondern eine rührende Geschichte.
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am 7. November 2015
Dieser Film gehört zu den schönsten, die ich kenne. Deismal habe ich ihn einer Freundin geschenkt, die häufig nach Nordafrika reist.
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am 9. Dezember 2013
Um es gleich vorweg zu nehmen: den Roman habe ich gemocht, den Film nicht. Bei der Druckvorlage hat die Fantasie freien Spielraum und erhält nur von Zeit zu Zeit Denkanstöße. Im Film verzaubern einen die wunderschönen Wüstenlandschaften bei Tag und bei Nacht, aber die Akteure bleiben farblos eindimensional ebenso wie die ganze Handlung. Das Ehepaar im Film ist unerfreulich unentschlossen, irgendwie hin und hergerissen, abweisend fremd. Im Roman begreift man das Verhältnis als klar distanziert und emotionslos.
Ehefrau Debra Winger reist mit Mann (John Malkivich) und Freund (Campbell Scott) durch Nordafrika. Ein Selbstfindungstrip also, für alle Beteiligten. Was sie findet und ob überhaupt etwas sei dahingestellt. Sie schaut immer nur so gedankenverloren drein. Selbst nach dem Tod ihres Mannes und der Transformation zur Beduinenfrau, weiß man nicht so recht, was sie eigentlich will. Ehe kaputt, Ehemann tot, die große, endlose Wüste eine einzige Leere. Wenigstens nimmt ein Beduine den Dampf aus ihrem Kessel. Aber nur für kurze Zeit. Also auch keine Lösung. Als Rahmenhandlung tritt ein alter Mann in Erscheinung und rundet das Geschehen durch seine philosophischen Betrachtungen ab. Es ist der echte Romanautor! Einziger Lichtblick ist das mitreisende Mutter-Sohn Pärchen: Jill Bennett und Timothy Spall setzen mit ihrer unfreiwilligen Komik eine Kontrapunkt zur dahindämmernden Handlung. Bleibt ein schaler Geschmack beim Blick zum Himmel, der laut Originaltitel ja schützen soll.
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am 6. November 2009
Ein vielversprechender Beginn mit einem grandiosen John Malkovich wird durch ein immer langweiliger werdendes Mittelspiel abgelöst. Das letzte Drittel zeigt die schauspielerischen Schwächen von Deborah Winger und eine unausgegorene Story gnadenlos auf. Die atmosphärisch geniale Prostituiertenszene rettet 3 Sterne und liegt auf Bertolucci-Niveau.
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am 26. Februar 2008
Gelungene Verfilmung des Paul Bowles Roman jedoch wurde die Symphatie die Bowles für das Volk der Wüste bzw.die Bewohnerstämme um Marrakesch herum angesiedelt waren hatte, dafür in plattitüden die vor Vorurteilschnellen Amerikanismen triefen eingetaucht.
Freilich mag es fraghaft sein ob Bowles, bekennender Moslemvirtuose in der Form einer Romanverfilmung den Hollywoodmaßstäben entsprechend verfilmbar ist,wahrscheinlich nicht deshalb beeindrucken hier vor allem wirklich tief beeindruckende Bilder der Wüste und einiger Jahrhundertealter Beduinenstädte.
Wirklich sehenswert.
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