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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
82
4,0 von 5 Sternen
Being John Malkovich
Format: DVD|Ändern
Preis:4,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 12. März 2017
.............und phantastischsten Filme aller Zeiten!
Das, was Cusack & Malkovich hier auf bewundernswerte Beine stellten, ist eine Geschichte
für die Ewigkeit. Wunderbar und mit Liebe zu jedem Detail.
BEING JOHN MALKOVICH: Vom Puppenspieler zum Archivar. Von einer normal langweiligen Welt
in eine voller Irrwitz und Unglaublichkeit.
" Warum hat unser Arbeitsplatz so niedrige Decken? " - " Alles Kalkulation. "
" Ich bin Hundertfünf Jahre alt,........eimerweise Karottensaft. Sie sind verheiratet? Das muß ich mir ansehen........
bei einem Essen. Sie sind auch eingeladen. Guter Witz, was? "
Ich liebe diesen Film mit meiner ganzen, gänsepellefähigen Haut, meiner gesamten Körperbehaarung.:-))
" Ich hab` das Gefühl, dass wir zusammengehören, Maxime........" . - " Oooooah. "
Das gibt`s doch nicht. Ach hör` doch auf. Irgendwelche Löcher, Pforten, die in ein Gehirn führen! Doch- hier in
BEING JOHN MALKOVICH. Und das schon kultig lange.
" Ich war in John Malkovichs Kopf...und guckte `raus!!! " Siehste. Ich auch.

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Story:

Eine Tür....direkt ins Hirn führend von Schauspieler John Malkovich.
Nicht zu glauben, aber zur Realität geworden für Puppenspieler Craig.
Fünfzehn Minuten lang dieser berühmte Mann zu sein, unfassbar.
Und da lässt sich sogar noch gutes Geld mit verdienen...................

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Mein Fazit:

Beinahe schon Zwanzig Jährchen ist er alt, dieser Film. Für mich jedoch immer noch mehr als fluffigfrisch und.......
absolut originell. Mit treffendem Humor, der obendrein auf Geschmacklosigkeiten weitgehend verzichtet.
Und das die Seinsbeeinflussende Pforte ausgerechnet in den Kopf eines Schauspielers führt, der im Gegensatz
zum Puppenspieler Craig keine Puppen führt, sondern selbst darstellt, ist ein weiterer ideeenreicher Aspekt.
BEING JOHN MALKOVICH & Spike Jonze: Es gibt eine Menge Leute, die behaupten, dass dieser Film einer
der besten des Jahres 1999 sei- zu Recht. Sänger Michael Stipe ( R.E.M ) war von der Zusammenarbeit mit Jonze
so angetan, dass er sich als Produzent und Geldgeber an " Being John Malkovich " beteiligte. Denn Jonze, der eigentlich
Adam Spiegel heißt, wurde u. a. bekannt durch Werbespots und seine fast schon legendären Musik- Clips für die Beastie Boys
und eben R.E.M.
Die verzweifelte Suche der Menschen nach Identität, Sinn und Kontinuität in schwindelerregenden Sphären und atemraubenden Tempo.
BEING JOHN MALKOVICH stellt jede Menge Fragen- die Antworten müssen wir uns schon selber ausdenken.
KopfHerzSchmerzDrama- Kino.

Lauflänge: 108.06 Minuten ( mit Abspann ) !

Special Features (deutsche Ut einblendbar ) :

- 7 1/2 floor orientation= 2.11 Minuten!

- John Malkovichs dance of despair and disillusionment= 4.16 Minuten!

- Interview with director Spike Jonze= 2.45 Minuten!

- Spike`s photo album!

- Kinotraler, TV spots, Cast & filmmakers!

" Hey! Sind Sie nicht dieser Schauspieler.........John....John....?" - " Ja. "
" Ich muß da heute Abend genau um Punkt Acht Uhr wieder `rein. Frag`nicht..............".
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am 14. April 2017
oder frei nach William Shakespeare: Die ganze Welt ist (m)eine Bühne! ("All the world's a stage!")

Als der brillante, aber erfolglose Puppenspieler Craig Schwartz, um endlich mal Geld zu verdienen, einen Job als Aktensortierer annimmt ("Willkommen bei Lester Corp! Was können wir für Sie archivieren?" - "Warum hängt die Decke so niedrig?"), entdeckt er zufällig eine kleine Tür hinter einem Schrank in seinem Büro – ein Tor, eine Pforte zu einem Tunnel ("Sie müssen da reinkriechen!") direkt ins Gehirn des berühmten Schauspielers John Malkovich! Für fünfzehn Minuten begibt sich Craig auf den ultimativen Trip durch dessen Hirnwindungen: Er ist John Malkovich! Doch nach exakt diesen fünfzehn Minuten findet er sich plötzlich neben der Autobahn nach New Jersey wieder (Man muss sich das so vorstellen: Das Gehirn spuckt den Besucher wieder aus und man plumpst im wahrsten Sinne des Wortes vom Himmel)!
Gemeinsam mit seiner ultraerotischen Kollegin Maxine und seiner äh, tierbegeisterten Ehefrau Lotte ("Jetzt muss ich aber los, wir bekommen eine Lieferung Katzenstreu!") kommt er auf die Idee, auch andere in Johns Kopf hineinzulassen ("Wir verkaufen Eintrittskarten: zweihundert Dollar pro Nase!"). Doch die Kurztrips machen süchtig und beschwören eine unglaubliche Kette von irrwitzigen Katastrophen herauf...

"Da ist so ein Türchen in meinem Büro. Es ist eine Pforte und sie führt in das Innere von John Malkovich. Man sieht die Welt durch John Malkovichs Augen und dann nach einer Viertelstunde wird man rauskatapultiert und landet an der Schnellstraße nach New Jersey in einem Graben!" - "Ist ja irre. Und wer ist dieser John Malkovich?"

Mit John Cusack (Con Air, High Fidelity, Weil es dich gibt, Identität, Frau mit Hund sucht Mann mit Herz, 2012) als Puppenspieler mit Hang zur Melancholie Craig Schwartz:
"Es ist übernatürlich! Da steigen doch tausend philosophische Grundfragen in einem auf: Über das Wesen des Selbst, die Existenz einer Seele. Bin ich ich? Ist Malkovich Malkovich? Ich hatte ein Holzbrett in der Hand und jetzt ist es nicht mehr da. Wo ist es? Hat es sich in Luft aufgelöst? Wie ist das möglich? Ist es noch in Malkovichs Hirn? Ich weiß es nicht. Sehen Sie nicht, dass diese Pforte eine metaphysische Schlangengrube ist?!"
Catherine Keener (Die Dolmetscherin, Jungfrau 40, männlich, sucht..., zwei Oscar-Nominierungen 2000 für ihre Rolle hier in diesem Film und 2006 für Capote, von 1990 bis 2007 mit Dermot Mulroney verheiratet) als Craigs Kollegin und Femme Fatale Maxine:
"Ich denke, die Welt teilt sich in zwei Lager: Die, die sich nehmen was sie wollen und die, die es nicht tun."
Cameron Diaz (Verrückt nach Mary, 3 Engel für Charlie, Vanilla Sky, Gangs of New York, spielte mit Keeners Mann 1997 in Die Hochzeit meines besten Freundes) hier mit Mut zur Hässlichkeit als Craigs Frau Lotte ("Ich will auch mal John Malkovich sein!")
"In dem Mann drin zu sein hat mich verändert! Ich habe gewusst, wer ich bin! Als ergäbe plötzlich alles einen Sinn, weißt du? Ich wusste wer ich bin!" - "Aber du warst nicht du. Du warst John Malkovich!" - "Ich habe beschlossen, dass ich transsexuell bin! Steh meiner Selbstverwirklichung als Mann nicht im Weg, Craig!"
und John Malkovich (Gefährliche Liebschaften, Von Mäusen und Menschen, Schlöndorffs Der Unhold, zusammen mit Cusack in Con Air und zwei Oscar-Nominierungen: bei seinem Debüt 1985 für Ein Platz im Herzen und 1994 als Bösewicht für In the Line of Fire mit Clint Eastwood) als John Malkovich ("Die folgende Nummer nenne ich: Craigs Tanz der Verzweiflung und Desillusion!").

"Sind Sie verheiratet?" - "Ja. Aber genug von mir!"
"Sie sind kein Mann, der mich interessieren könnte, Craig. Sie spielen mit Puppen!" - "Aber ich habe das Gefühl, dass wir zusammengehören, Maxine!"
"Weißt du was, der Puppenspieler hat mir heute seine Liebe gestanden. Ich kann mir gar nichts Jämmerlicheres vorstellen."
"Quälst du mich absichtlich so?" - "Ich habe mich verliebt!" - "Das glaube ich nicht. Weißt du warum? Weil ich mich verliebt habe! Und Leute, die sich verlieben, sehen aus wie ich!" - "Du hast die unerwiderte Variante gewählt. Tut dem Teint gar nicht gut."

In weiteren Rollen der 70-jährige Orson Bean (Anatomie eines Mordes 1959, 146 Folgen Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft) als Dr. Lester:
"Was qualifiziert Sie für die Arbeit bei Lester Corp?" - "Tja, Sir, ich bin sehr gut im Sortieren." - "Ach? Na schön, das wollen wir mal sehen! So bitte, welcher der beiden Buchstaben kommt zuerst: dieser oder dieser?" - "Das Symbol links ist kein Buchstabe, Sir." - "Verflucht sind Sie gut! Ich hab versucht, Sie auszutricksen."
"Wenn ich achtzig Jahre jünger wäre, gäbe es eins hinter die Löffel!" - "Verzeihung, wie alt sind Sie, Sir?" - "Ich bin 105! Karottensaft, eimerweise. Scheint manchmal die ganze Mühe nicht wert. Ich pisse orange."
"Ich bin der Liebesgott Eros! Berauscht euch an mir. Mein Saft ist für euch: Manna vom Himmel!" - "Lester ist so ein irrer alter Bock, irgendwie ist er ganz lustig, wenn man davon absieht wie ekelhaft es eigentlich ist."
Mary Kay Place (Mama von Reese Witherspoon in Sweet Home Alabama) als Lesters schwerhörige Sekretärin ("Sie ist nicht meine Sekretärin! Wir haben eine rein geschäftliche Liaison.") Floris ("Floris, rufen Sie bei Guiness an!" - "Ja, Sir. Ich rufe Dschingis Khan."),
Octavia Spencer (Oscar-Gewinnerin 2012 für The Help und Nominierung 2017 für Hidden Figures) als Frau im Fahrstuhl ("7½, hä?" - "Ich mach das für Sie! Und immer schön gebückt halten.")
und Charlie Sheen (Platoon, Wall Street, Two and a Half Men) als Malkovichs Kumpel Charlie Sheen ("Die Wahrheit ist was für Idioten, Johnnyboy!").
Außerdem Cameo-Auftritte von Sean Penn als Sean Penn (wird interviewt) und Brad Pitt als Brad Pitt (guckt verdutzt).
Als Tiere ("Tom-Toms Platzwunde hat sich infiziert." - "Das Frettchen?" - "Der Leguan!") glänzen ein Vogel (Name: Orrin Hatch, eigentlich ein republikanischer Politiker, unterlag George W. Bush als Präsidentschaftsanwärter) als Craigs persönlicher Wecker ("Craig, Liebling, Zeit zum Aufstehen!") und ein Schimpanse ("Wer war nochmal Elijah?" - "Der Schimpanse!" - "Du weißt gar nicht, was du für ein Glück hast, ein Affe zu sein! Ein Bewusstsein ist ein furchtbarer Fluch.").

"Ich habe morgen früh einen Termin bei Elijahs Psychiater. Wir glauben, wir haben endlich eine Erklärung für sein böses, böses Sodbrennen. Sie hält das für so eine Art Kindheitstrauma. Er fühlt sich minderwertig als Schimpanse, weißt du?"

Mit BEING JOHN MALKOVICH feierte im Jahr 1999 der 29-jährige US-Amerikaner Spike Jonze (eigentlich Adam Spiegel, Regisseur von Adaption – Der Orchideen-Dieb 2002 mit Nicolas Cage, Chris Cooper und Meryl Streep und Her 2013 mit Joaquin Phoenix und der Stimme von Scarlett Johansson, Oscar-Gewinner 2014 für das Beste Originaldrehbuch zu Her) sein bemerkenswertes REGIEDEBÜT. Vorher (und nachher) drehte er Musikvideos (u.a. für die Beastie Boys, Björk und R.E.M.).
Das abgefahrene Drehbuch schrieb Charlie Kaufman (Oscar-Gewinner 2005 für das Beste Originaldrehbuch zu Vergiss mein nicht! – Eternal Sunshine of the Spotless Mind mit Jim Carrey und Kate Winslet und Oscar-Nominierung 2003 für das Beste adaptierte Drehbuch zu Jonzes Adaption – Der Orchideen-Dieb).
"Für gewöhnlich liefert ein Drehbuchautor sein Skript ab und verschwindet dann. Das ist nichts für mich. Ich möchte vom Anfang bis zum Ende beteiligt sein!"
BEING JOHN MALKOVICH kostete etwa 13 Mio. $ und wurde produziert von: Michael Stipe (Sänger von R.E.M.: Losing My Religion, Shiny Happy People), Sandy Stern (Velvet Goldmine mit Ewan McGregor und Christian Bale), Steve Golin (Oscar-Gewinner 2016 für Spotlight, Oscar-Nominierungen 2007 und 2016 für Babel bzw. The Revenant – Der Rückkehrer) und dem Kanadier Vincent Landay (produzierte schon Jonzes Musikvideos, Oscar-Nominierung 2014 für Her).

Der Film erhielt drei OSCAR-NOMINIERUNGEN: Jonze für die Beste Regie, Kaufman für das Beste Drehbuch und Keener als Beste Nebendarstellerin.

"Wissen Sie, dass ich nicht mal weiß, wo Sie arbeiten und wie Sie heißen?" - "Ja."

Fazit: 108 Minuten komplett durchgeknallte, abgedrehte, schrullige Fantasie: einzigartig, unvorhersehbar und mehr als ein wenig seltsam. Ein Film über philosophische Fragen nach Realität und Identität ("Was passiert, wenn ein Mensch durch seine eigene Pforte tritt?"), mit einer hochgradig ungewöhnlichen Handlung sowie drei Darstellern (Cusack, Keener, Diaz), die völlig anders aussehen als in jedem anderen ihrer Filme. Mit dem wohl verrücktesten Bürogebäude der Filmgeschichte (das Stockwerk ist nur durch einen Notstopp des Fahrstuhls erreichbar), einem selbstzweifelnden Schimpansen und toller Musik von Björk: Amphibian (im Abspann). Für mich herrlich irre und verrückt (aber wie immer ist Humor Geschmackssache, meinen hat er getroffen) und Note 2

"Eine vor Fantasie überbordende Komödie, die zwar gelegentlich dazu neigt, den Bogen zu überspannen, letztlich aber durch Ideenreichtum, geschliffene Dialoge und eine wunderbare, spielfreudige Besetzung überzeugt." – Lexikon des internationalen Films

"Willkommen im 7½. Stock des Mertin-Flemmer-Buildings. Da Sie von jetzt an Ihren Arbeitstag hier verbringen werden, sollten Sie unbedingt etwas über die Geschichte dieses berühmten Stockwerks erfahren. Vor langer Zeit kam James Mertin, ein irischer Schiffskapitän in diese Stadt und beschloss ein Bürogebäude zu errichten. Er nannte das Gebäude das Mertin-Flemmer-Building nach sich selbst und einem anderen Mann, dessen Name, wie die Legende berichtet, Flemmer war. Eines Tages bekam der alte Kapitän Mertin unerwarteten Besuch: Kapitän Mertin? – Aye, was wünscht du mein Kind? – Ich bin kein Kind, vielmehr eine erwachsene Frau von winzigen Ausmaßen. – Ich sehe es! Doch wenn du mich anzubetteln gedenkst, mach dich davon du scheußlicher Dämon! – Ich komme nicht um Almosen, Kapitän. Ich suche das Ohr eines guten Menschen von nobler Gesinnung. – Dann sag, was du zu sagen hast! – Kapitän Mertin, die Erbauer der Welt haben wohl nicht an meinesgleichen gedacht: Die Türklinken unerreichbar, die Stühle sperrig, unendlich hohe Räume lassen mich zur Zwergin schrumpfen. Warum gibt es keinen Ort, an dem ich sicher und wohlbehalten wirken kann? – Diese Worte haben mich bewegt wie keine je zuvor! Deswegen bitte ich dich: Werde meine Frau! Und dann baue ich ein Stockwerk für dich: zwischen dem 7. und 8. Stock in meinem Gebäude! So wird wenigstens ein Platz auf Gottes grüner Erde sein, wo du und deinesgleichen in Frieden leben können..."

EXTRAS: Trailer 1:54, vier TV-Spots: JM Inc. 0:33, Tunnel 0:18, Vesselis humanus 0:33, Spithead 0:18
die beiden Videos: 7½ Floor Orientation 2:11 und American Arts & Culture präsentiert: John Horatio Malkovich – Dance of Despair and Desillusionment 4:17
Ein Interview mit Regisseur Spike Jonze (im Auto während er fährt, doch ihm wird schlecht und er muss sich übergeben) 2:47
Spikes Fotoalbum (31 Bilder), acht Biografien der Darsteller und Filmemacher (nur Text, englisch): Cusack, Diaz, Keener, Malkovich, Bean, Place, Kaufman und Jonze
Außerdem (Trommelwirbel, mystisch): Don't enter here, there is nothing here
Der Film wurde seinem Visual-Effects-Supervisor Daniel Radford (Mars Attacks!, Starship Troopers) gewidmet, der noch vor Kinostart im Alter von 42 Jahren (laut IMDb) an einer Asthma-Attacke starb.

Bild (der Dvd): Anamorph Widescreen 1.85:1, Sprache/Ton: Deutsch, Englisch, Französisch Dolby Digital 5.1, Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch

"Ich weiß, dass das ganz schön verrückt klingt, aber was würdest du davon halten, wenn ich dir sage, dass ich einen Weg entdeckt habe, wie wir EWIG LEBEN können?"
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am 27. Januar 2013
Aus dieser Materie hätte man so unheimlich viel MEHR machen können! Sehnsucht, Voyeurismus, Liebe (und das, was wir dafür halten), Konfrontation mit den eigenen Ängsten, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Definition des Mensch-seins. Wirklich interessant und tiefgründig. Alles wird gepaart mit einer gesunden Mischung guter Schauspieler. Der Anfang ist klasse, doch das begonnene Konzept wird nicht konsequent weiter gedacht und ab Mitte des Filmes driftet die Geschichte immer mehr ab in die Oberflächlichkeit. Schließlich lautet die Message dann nur noch "Loser bleibt Loser, rücksichtslose, oberflächliche Schweine gewinnen immer irgendwie und Multipler Schizophrenie läßt sich mit hintergründigen Gedankenspielen ein gewisses Maß an Romantik abgewinnen." Mir war der Film zu realistisch :D
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am 16. Dezember 2015
Verrückte Story, guter Humor, aber für mich kein Film den man UNBEDINGT sehen muss. John Malkovich ist aber immer ganz lustig. Fazit: Kann, muss aber nicht.
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am 27. April 2013
Die Grundidee ist super, Cameron Diaz putzig und die schrulligen Einfälle auch nicht schlecht. Trotzdem lässt mich der Film als Ganzes kalt. Ich war sehr enttäuschtund musste mich regelrecht durchquälen.
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am 8. November 2010
Es gibt in der Kunst der Moderne, von der literarischen Fantastik über die Malerei des Surrealismus bis zum modernen SF-Film à la "Matrix", zahlreiche Werke über die Brüchigkeit der Realität, über die Möglichkeit der Verwandlung, des Identitätswechsels, die Gefahr der "Besessenheit", als "Avatar" von einer fremden Macht beherrscht und ferngesteuert zu werden usw. Doch mir ist kein Werk, kein Buch, kein Bild, kein Film bekannt, in dem diese Thematik auf so irrwitzige und zugleich schlüssige Weise behandelt ist wie in diesem Film von Spike Jonze und seinem Drehbuchautor Charlie Kaufman. Wie der Puppenspieler (!) Craig zufällig in der verwinkelten Topografie eines Bürohauses einen Zugang zum Gehirn von John Malkovich entdeckt, sich dort einnistet und diese Erfahrung schließlich beginnt mit anderen zu teilen, bis daraus eine Art Kollektivwahn entsteht, das ist nicht nur großartiges Kino, das ist auch eine wunderbar kluge und surreale Parabel über die Wechselwirkungen von "innen" und "außen", über räumliche und neuronale Vernetzung und die Austauschbarkeit des "Eigenen".
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am 16. November 2016
Film unterbricht ständig trotz stabiler Internetverbindung. Film muss immer wieder geschlossen und dann über "Film fortsetzen" wieder gestartet werde. Ansonsten guter Film
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am 3. April 2008
Dieses Meisterwerk werden sich hauptsächlich eingefleischte John Malkovich Fans ansehen, da der Film meines Wissens keine nennenswerte Popularität erreicht hat. LEIDER! Denn was für ein toller Film!

Die Geschichte ist so abgedreht, dass sie anfangs viel Heiterkeit erregt und man erst im Laufe der Handlung kapiert, dass es sich eigentlich um einen Thriller handelt.

Die Story: Craig Schwartz (John Cusack), seines Zeichens erfolgloser Puppenspieler, nimmt die Stelle eines Registraturangestellten in einer Firma an, die sich im siebeneinhalbsten Stock eines New Yorker Geschäftsgebäudes befindet. Alle die hier arbeiten müssen gebückt laufen, da das Stockwerk deutlich niedriger ist als ein gewöhnliches. Eine Erklärung für seine Entstehung findet sich (auch) im Bonusmaterial. In diesem seltsamen Laden entdeckt Schwartz eine Geheimtür in den Kopf/das Gehirn/das Bewußtsein von John Malkovich, der sich in dem Film selbst verkörpert. Nach 15 Minuten wird man wieder aus ihm herauskatapultiert und landet an der Schnellstrasse nach New Jersey!

Daraus entwickelt er zusammen mit seiner tiernärrischen Ehefrau (Cameron Diaz) und der angebeteten Kollegin Maxine (Catherine Keener) die Geschäftsidee, den Zugang zum Kopf des Schauspielers zu vermarkten. Doch jetzt entwickelt sich ein komplexes Beziehungsgeflecht unter den drei "Jungunternehmern", welches immer skurrilere Züge annimmt. Schliesslich bemerkt auch John Malkovich, dass etwas mit ihm vorgeht, doch da ist es eigentlich schon zu spät!

Einfach brilliant sind die schauspielerischen Leistungen von Malcovich, Diaz und Cusack, die keine Angst vor der eigenen Hässlichkeit zeigen und sich virtous selbst karikieren. Gerade Cameron Diaz war für mich am Anfang des Filmes überhaupt nicht zu erkennen, da ich sie noch nie in einer vergleichbaren Rolle gesehen habe. John Malkovich, ohnehin einer der besten Charakterdarsteller der 90er Jahre ("Von Mäusen und Menschen", Gefährliche Liebschaften", etc.) bietet dem Zuschauer eine Theatervorstellung der Extraklasse, und vollführt einen regelrechten Seelenstriptease, der auch Einblicke in den wirklichen Menschen Malkovich zuläßt. Eine sehr mutige Entscheidung!

Die Idee hinter der Geschichte, Kontrolle über einen anderen Menschen zu erhalten und ihn und andere damit zu manipulieren, ist sicher nicht neu. Aber diese Umsetztung ist einzigartig und kunstvoll! Die Skurrilität der Handlung und das teiweise sehr groteske Gebahren der Akteure macht den Film für den Durchschnittsgeschmack zur schwer verdaulichen Kost, aber wenn er einmal auf Arte läuft - unbedingt anschauen, oder diese DVD besorgen!

Eigentlich würde ich mir als Bonusmaterial Interviews mit John Malkovich und den anderen Darstellern wünschen, da es sehr interessant wäre ihre Gedanken zu Filmidee, Dreh und Zusammenarbeit innerhalb des Filmteams zu erfahren, aber das leistet die DVD leider nicht!

Eine wirklich aussergewöhnliche und selten gesehene filmerische Leistung aus Hollywood!
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am 22. Mai 2011
Craig (John Cusack) spielt für sein Leben gern mit Puppen, hat aber keinen beruflichen Erfolg damit. Bei allem künstlerischem Talent und Geschick ist er ein Opfer des Bigger Bang in der Kultur (,wo sein schlimmster Widersacher im Fernsehen mit einer riesengroßen Marionette den Sprung ins Guiness- Buch der Rekorde packt). Als der charmante Dr. Lester (Orson Bean) ihm einen Job verpasst, gerät der Künstler so gut wie vollständig in den Sog der Wirtschaftsmenschen und legt sich, ohne es zu wissen, mit dem geheimnisvollen Captain Mertin (Byrne Piven) an, ein Mann, der Geschäfte macht noch bevor es die anderen können, Grundherr, Baulöwe, Besitzer eines riesigen, anonymen Geschäftsgebäudes, und, was das Brisanteste ist, Erfinder einer Methode, die ihn unsterblich macht. Bei der Arbeit in Mertins Gebäude entdeckt Craig eine Vorrichtung, die Mertin gebaut hat, um in den Leib des bekannten Schauspielers John Malkovich (J.M.) zu gelangen. Was nicht im Sinne des Erfinders ist, wird ihm bald zur Manie. Craig, der sich immer öfter und länger in Malkovich "einloggt", beweist sein Talent für dressierte Gliedmaßen, die diesmal nicht nachgebildet, sondern echt sind. Nicht genug, der Erfolgs- Autor Charlie Kaufman lässt ihn ein Geschäft daraus machen: 200 Dollar für 15 Minuten Body- Moving mit Malkovich, und wie das in Amerika so ist, wer es auch immer bezahlt, ist dabei. Armer Malkovich. Er merkt plötzlich, dass seine ganze Umgebung nicht mehr dieselbe ist und erscheint bitterböse am Ort der Tat, um zu retten, was zu retten ist. Der Loser ist Craig. Nachdem Frau Lotti (Cameron Diaz - ich habe sie erst im 14. Filmkapitel eindeutig erkannt) und Arbeitskollegin Maxine Lund (Catherine Keener) von ihm eingeweiht worden sind, treiben die beiden, mit allen Wassern gewaschenen Frauen ihr transsexuelles Spiel mit Malkovichs Body, der keinen Einwand dagegen hat, und Craig muss auf die Frauen und seinen Marionetten- Ersatz verzichten. Wenn Charlie Kaufman auch in dem Ruf steht, ein Zyniker zu sein, finde ich es ganz witzig, dass die ganze Geschichte für Craig am Schluss nicht zum Alptraum wird. Ohne mehr über den Schluss zu verraten, was kann es Traumhafteres für einen verkannten Künstler geben als das.
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am 10. Januar 2012
Die Grundidee zu dieser Groteske ist gar nicht mal so schlecht und hält auch das Interesse für lange Zeit wach. Zumal die Anfangssequenz eindrucksvolle Bilder eines Marionettentheaters bietet. Und es gibt viele Möglichkeiten einer Interpretation von Details, die von der Oberfläche wegführen. 'Der Puppenspieler hält die Welt an einem Faden.'
Doch nach etwas mehr als einer halben Stunde verflacht das Ganze durch die sich wiederholende Gleichförmigkeit der Ereignisse. Tamtam und Klamauk beherrschen die Szene. Das gelegentliche optische Aufblitzen von Promisupport (z.B. Sean Penn) wirkt etwas gewollt. Durch die zum Teil schlecht ausgeleuchteten Szenen geht der Überblick mitunter verloren, wer denn gerade zurzeit im Hirn von John Malkovich steckt oder es mit wem durch ihn treibt. Auch die Lösung aller Probleme durch das Auffinden einer Möglichkeit zum ewigen Leben ist hübsches gedankliches Beiwerk, ebenso wie die angedeutete Geschlechtsumwandlung. Und der Titelheld spielt sich selber und sorgt bisweilen recht ausgelassen für Abwechslung.
Eine interessante Idee ist bei aller Konsequenz einige Umdrehungen zu weit geschraubt worden. Das muss einfach auf dem Konto für Langatmigkeit abgebucht werden. Schöner Anfang und schönes Ende bieten Halt wie zwei Buchdeckel. Der Zwischenraum ist nicht uninteressant, aber Seite für Seite oft das Gleiche.
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