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Der erfolgreiche Police Officer Angel wird Dank seiner Verhaftungsquote von 400% über dem Durchschnitt zum Sergeant befördert und von London in das - höflich formuliert - ländliche Sandford versetzt. Denn ein derartiger Super-Cop lässt seine Kollegen eher dumm aussehen. Obwohl Sandford sowohl als das schönste wie auch sicherste Dorf Englands gilt, gelingt es Angel, noch vor Dienstantritt fast die komplette Gästeschar des lokalen Pubs zu verhaften. Derart (über)motiviert stößt der frischgebackene Sergeant bei den eher phlegmatischen einheimischen Gesetzeshütern auf wenig Gegenliebe. Zumal just vor der erneut anstehenden Wahl zu Englands schönster Dorfidylle eine Unfallserie beginnt, die Angel entgegen aller Widerstände hartnäckig als Morde aufzuklären gedenkt. Die Lösung des härtesten Falls seiner Karriere kommt dann auch für den unerschütterlichen Profi aus einer völlig unerwarteten Richtung.

Simon Pegg und Edgar Wright lieferten 2004 mit SHAUN OF THE DEAD eine umwerfende Parodie auf Horror- und darunter vornehmlich Zombie-Filme ab. Mit größtenteils derselben Besetzung vor und hinter der Kamera versuchen sie sich mit HOT FUZZ am dankbaren Actiongenre bzw. dem Subgenre des Buddy-Movies. Wo sonst kann man hemmungslos übergroße Machohelden und surreale Materialschlachten besser veralbern? Gelungen ist dies dem Autorenduo Pegg (der wieder die Hauptrolle als ultracooler Officer Angel übernahm) und Wright (Regie) nur bedingt. Denn wer - dummerweise vom Trailer auf die falsche Fährte geführt, vom idiotischen, Bud Spencer würdigen deutschen Untertitel ganz zu schweigen - eine vergleichbare Krawallorgie im Stil der zitierten Michael Bay und Richard Donner Kracher erwartet, könnte herbe enttäuscht werden. Denn die Explosionen und völlig überzogenen Shoot-Outs (natürlich mit beidhändig im Flug abgefeuerten Knarren, die keinerlei Nachladens bedürfen) werden für den irrwitzigen Showdown aufgehoben. Davor gibt es eher verhaltene und für Kenner der Materie eingestreute Hinweise auf die Vorbilder - so bei der brüllkomischen Entdeckung des Waffenlagers, wenn das wohlbekannte LETHAL WEAPON Thema erklingt - sowie ein paar deftig-splattrige Mordszenen, die jedoch durch die staubtrockenen Kommentare der ermittelnden Dorfpolizisten ironisch gebrochen werden.

Für Fans des Backpfeifengesichts Simon Pegg, der seine Rolle mit stoisch-ausdrucksloser Miene absolviert, und seines tapsig-sympathischen, intellektuell nicht übergesegneten Gegenparts Nick Frost ist der Mangel an Action jedoch sehr gut zu verschmerzen. Der Witz des Films ist nämlich viel hintersinniger, denn zum Einen wird das engstirnige und kleingeistige Verhalten des ländlichen Kleinbürgertums zwerchfellerschütternd aufs Korn genommen. Die Geschichte vom Stadtbullen, den es unfreiwillig aufs Land verschlägt, ist zwar alles andere als neu, funktioniert hier jedoch Dank des durchweg grandiosen Nebendarstellerensembles so perfekt wie schon lange nicht mehr. Abermals werden nur die Filmfreaks bekannte Bösewichter aus einschlägigen Genrevertretern entdecken: u.a. Paul Freeman (Reverend) aus JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES oder Stuart Wilson (Doktor) aus LETHAL WEAPON 3 oder Kenneth Cranham (Reaper) aus HELLRAISER 2. Den Bad Guy in HOT FUZZ gibt mit sichtlichem Vergnügen der herrlich schmierige Timothy Dalton, der - soviel sei verraten - eines der wohl schmerzhaftesten und ausgefallensten Bösewichtenden der Filmgeschichte erleidet.

Zum Anderen werden die oft überkonstruierten Drehbücher einschlägiger Actionthriller, die ihre bloße Schaulust an immer aufwändigeren Destruktionsszenarien mühsam mit vorgeblich ausgeklügelten Plots verkleiden wollen, verblüffend effektiv ad absurdum geführt. Wenn Sergeant Angel seine durchaus schlüssig vorgetragene Aufklärung der Mordserie um die Ohren fliegt, dürfte niemand im Publikum zumindest ein schadenfrohes Grinsen unterdrücken können. So wird man überhaupt während der gesamten Laufzeit überwiegend schmunzelnd denn schenkelklopfend dem Geschehen folgen. Die Gagdichte einer NACKTEN KANONE erreicht HOT FUZZ zwar nicht, aber weshalb sollte es nicht möglich sein, liebevoll schrullig gezeichneten Charakteren mit subversivem Humor genauso amüsiert zu folgen? Wer SHAUN OF THE DEAD liebte, der wird diesen in der gleichen Liga spielenden Nachfolger mögen. Alle anderen sollten sich die Frage stellen, ob sie die Kreuzung von britischem Humor und amerikanischem Eskapismus sehen wollen. Wer diese Frage mit Yepp! beantwortet, wird mit einer der besten Genreparodien seit Erfindung des Buddy-Movies belohnt.
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am 25. Januar 2008
Hot Fuzz ist mit Sicherheit kein Film für jedermann. Wer die groteske Sparte des britischen Humors nicht mag (oder auch einfach nicht versteht) sollte die Finger von dieser DVD lassen. Für alle anderen ist der Film jedoch ein absolutes Muss.

Kurz zur Story: Sergeant Angel wird von der Londoner Polizei in ein kleines, friedliches Bauerndorf versetzt, weil sein Arbeitseifer und seine Erfolgsquote die Kollegen in einem schlechten Lich darstehen lässt. In dem Dorf gab es nach offiziellen Angaben seit 20 Jahren keinen Mord mehr, die Dorfpolizei verbringt ihre Zeit meistens mit Kuchenessen und Angels neuer Partner betrinkt sich nach der Schicht schon mal und sieht dann Hollywood-Action-Filme über coole Cops. Doch schon bald sterben die ersten Menschen und obwohl sich Angel sicher ist, dass es Morde sind, tun seine Kollegen alles als Unfall ab. Angel forscht nach und kommt einem dunklen Geheimnis der Dorfgemeinschaft auf die Spur.

Der Film beginnt als Mischung aus Provinzkomödie und Krimiparodie, doch im Laufe der Handlung nimmt die Story immer groteskere Züge an. Für die Splatterfans gibt es ein paar kleinere Szenen, aber so richtig irrwitzig wird es, als das Finale beginnt. Angefangen mit einem High-Noon gleichen Shoot-out auf dem Dorfplatz, geht es weiter zu einem irren Kampf im Supermarkt und zum Schluss prügeln sich Skinner und Angel durch eine Modellstadt und zertrümern in schönster Godzilla Manier alle Gebäude.

Ein wirklich genialer Film für Freunde der grotesken Komödie und was ich vor allem sehr wohltuend finde: Diese Komödie kommt komplett ohne die Ekel- und Fäkalwitze der aktuellen US-Komödien aus. Die DVD ist somit eine wirkliche Kaufempfehlung. Auch wenn man sich den dämlichen deutschen Untertitel hätte sparen können.
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am 12. April 2016
Nicht HOT SHOTS, sondern HOT FU**!
Und DER ist sagenhaft lustich!
" Nicholas, wir bieten Ihnen einen fantastischen Posten mit einem zauberhaften Häuschen
in einem hinreissenden Dörfchen- ich weiß nicht mal mehr, wie oft es zum Dorf des Jahres
gekürt wurde- es wird Ihnen gut tun. " - " Ich weiß nicht, was ich sagen soll....". - " Ja danke? "
Und: " Ich weiß, was Sie sagen wollen,- aber Tatsache ist nun mal....Sie werfen ein schlechtes
Licht auf uns. Wenn wir Sie hier weiter `rumlaufen lassen, kassieren Sie immer mehr Lorbeeren....
und das können wir nicht gebrauchen. Weil Sie uns dann arbeitslos machen. "
Haha, ich brech` ab! Dies war nur eine kleine, laue Einführung- es kommt noch doller, natürlich.
Sandford heißt das Käffchendörfchen,- und da weht jetzt ein kräftigerer Wind. Aus die Maus!
Alkoholausschank an Minderjährige? Vorbei!
Säuselnde betrunkene Pub- Gäste, die selber mit ihrem Wagen nach daheim rauschen wollen? Vorbei!
Wild- Urinierende? Ein no go! Vorbei!- Momentan muss Nicholas das halbe verhaftete Dorf auf dem
Revier abliefern. " Mein Kuli ist bald alle! " Hahaaa!
" Hallo...kommen Sie doch mal bei mir vorbei. Ich bin der Supermarktleiter....meine Preise sind kriminell. "
Und so weiter, und so herrlich fort.

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Story:

Nicholas Angel!, der beste Polizist von London lässt mit seiner 400prozentigen Aufklärungsrate
seine Kollegen ganz schön schlecht aussehen. Er wird " befördert "- nach Sandford.
Einem Dorf, in dem entlaufene Schwäne zu den Höhepunkten des Polizeidienstes gehören.
Sein neuer Partner, der Actionfilm- Süchtige Mr. Butterman, nervt gewaltig-
und extrem kuriose Unfälle zeihen bald quietschende Reifen und scharfe Geschosse
mit sich.................................................................................................

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Mein Fazit ( immer noch grinsend ):

" Statistisch gesehen ist Sandford das sicherste Dorf unseres ganzen Landes......" .
Der Rundgang durch das Polizeirevier, die netten Kollegen inklusive Saxon- ein ganzer
Kerl dank englischem Chappi- und die verschiedenen "Aufbewahrungs"räume, alles lustich.
Und Mittagspause gibt`s im Pub, bei wahlweise Bier oder Johannisbeersaft.
HOT FU**- alles so schön bezaubernd schräg. Ich kann nicht mehr!
Und dann kommt eine kleine Lachpause- mit einem ernsten Gespräch. Nur, um im nächsten
Augenblick wieder eine geniale Lachphase einzuleiten.
HOT FU** ist für mich ein absolut toller Film, bei dem kein Auge trocken bleibt. Sämtliche
Protagonisten präsentieren sich mit solch teerschwarzem englischen Humor, dass ich, ohne
mit den nassen Wimpern zu zucken, bereit war, bereits vor der Halbzeit des Films die vollste
Sternendröhnung herauszuhauen.
" In welchem Jahr haben Sie Geburtstag? " - " In jedem Jahr. "
Verbrechensbekämpfung auf die lockerlustige Art, bei der die Verbrechen ebenfalls derbschwarzhumorig
vorprogrammiert sind.
" Ich hab` ihn angeschossen, oh Gott..". - " Er ist Arzt, da muss er durch. "
Ich liebe diesen bissig britischen Humor. Das ist doch einfach Kunst. Und blutigst köstlichst.
Brutal? Ja. Lustig? Ja. Bemüht lustig? NEIN!
HOT FU**- ein Meisterwerk. So bescheuert, dass ein Dauergrinsen mein Antlitz schmückte.
It`s Cornetto- Time!

Lauflänge: 115.48 Minuten ( mit Abspann ) !

Zusatzmaterial:

- Audiokommentar mit Simon Pegg und Edgar Wright!

- Verpatzte Szenen= 10.12 Minuten!

- Unveröffentlichte Szenen= 20.18 Minuten!

- Storyboards, Szenenbuch, Trailer!

*****YES!!
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am 8. Dezember 2015
Mit "Hot Fuzz" liefert uns Regisseur Edgar Wright den 2. Teil seiner Cornetto-Trilogie. Dabei hat "Hot Fuzz" filmthematisch bis auf das Cornetto-Eis nichts mit seinem Vorgänger "Shaun of the Dead" zu tun, außer den Leute vor und hinter der Kamera. Allen voran natürlich Großbritanniens Star-Duo Simon Pegg und Nick Frost. Nach dem großen Erfolg der Zombie-Komödie wollte man unbedingt wieder zusammenarbeiten ohne sich selbst zu kopieren. Da verwundert es auch nicht das man sich dem Action-Genre bzw. genau genommen dem Polizeifilm gewidmet hat, einem Subgenre, das viele Fans besitzt und durch seine Art, zwei ungleiche Cops zusammenzuführen, eine Menge an Möglichkeiten offenbart. Im Gegensatz zu amerikanischen Vertretern, die Genres gehörig durch den Kakao ziehen und hierbei meist sehr mäßig abliefern, gehört "Hot Fuzz" zu den Titeln, die das Genre mit Bedacht veralbern, gleichzeitig aber eine Verbeugung an das Genre darstellt.

Wie könnte es auch anders sein, dürfen Simon Pegg und Nick Frost, wie auch schon in Shaun oft he Dead, das ungleiche Duo mimen. Pegg spielt Sergeant Nicholas Angel, der in London seine Aufgaben im Beruf viel zu ernst nimmt und daraufhin in das idyllische Dörfchen Sandford versetzt wird. Das Aufregendste ist hier, wenn mal ein Schwan ausbricht. Eine Kriminalrate gibt es hier schlicht nicht, was auch dazu führt das Sandford seit Jahren zum Vorzeigedorf gewählt wird. Doch schon kurz nach der Ankunft von Angel geschehen merkwürdige Unfälle, die allesamt in Angels Augen eher nach Mord aussehen. Zusammen mit seinem tollpatschigen Kollegen Danny Butterman (Nick Frost), dem Sohn des örtlichen Polizeichefs, versucht Angel der Sache auf den Grund zu gehen und stößt auf einige Ungereimtheiten in Sandford.

Zuerst habe ich mich etwas an der Laufzeit von "Hot Fuzz" gestört, da eine Komödie mit 120 Minuten nicht unbedingt ein Garant für stetige Unterhaltung ist. Doch meine Angst war unbegründet, da die Geschichte (fast) ohne Probleme die ganze Lauflänge durchhält. Es gibt immer Neuerungen in der Handlung und es kommt sogar Spannung auf. Die einzelnen Charaktere wirken auf dem ersten Blick etwas überzogen, doch ist dies der typische englische Humor und wenn man sich mit diesem anfreunden kann, werden einem die Figuren schon nach kurzer Zeit, gerade wegen ihren Eigenarten, sehr sympathisch.

Wie schon bei "Shaun of the Dead" stammt das Drehbuch wieder von Regisseur Edgar Wright und Simon Pegg und die beiden müssen schon beim schreiben mächtig Spaß gehabt haben, bei den Situationen, die sie dem Zuschauer um die Ohren hauen. Man wird sehr schön in die Charakter eingeführt und fiebert mit Nicholas Angel von der ersten Minute an mit bzw. hat richtig Mitleid mit ihm, wenn er allein gegen alle für das Gesetzt antreten muss. Besonders das Zusammenspiel von Pegg und Frost ist wieder höchst amüsant, verschiedener kann man die Figuren nicht anlegen, und doch sind sie irgendwie zusammenhängend. Dadurch, dass Frosts Figur Danny Butterman noch ein großer Actionfilmfan ist gibt es auch zahlreiche Actionzitate, die dem Zuschauer mehr als nur Tränen in die Augen drücken. Selten hab ich mir so auf die Schenkel geklopft.

Aber nicht nur der reine Actionfan bekommt hier eine vergnügliche Zeit, wer auf Thriller und Splatterfilme steht erhält auch eine Chance. Wenn die humorvolle Stimmung etwas kippt, werden ein paar sehr blutige und abstrakte Splatterszenen geboten, damit der ominösen Killer mit schwarzer Kapuze seine Arbeit verrichten kann. Obwohl sich dies alles sehr Überzogen anhört, schafft es Edgar Wright eine meist homogene Mischung abzuliefern. Lediglich gegen Ende hin wird der Humor stark zurück genommen und der Actionanteil geht deutlich rauf. In Anbetracht das "Hot Fuzz" als Komödie angelegt ist fällt die Handlung demnach ab. Etwas weniger wäre hier deutlich mehr gewesen. Diese Problematik besaß auch schon "Shaun oft he Dead".

Die Darsteller neben Pegg und Frost liefern ebenfalls eine gute Leistung ab, besonders Ex-Bond Timothy Dalton, als schleimiger und dauergrinsender Supermarktmanager ist wirklich stark besetzt. Ein echtes Ekelpaket, welches man gerne selbst eins auf die Mütze geben möchte. Bild- und Tontechnisch macht man mit der Blu-ray von Universal alles richtig. Eine stimmige und basslastige Soundkulisse überzeugt ebenso wie ein knackscharfes Bild ohne Probleme. Zudem ist die Blu-ray mit Extras wie rausgeschnittene Szenen, verpatzte Szenen und diversen Kurzdokus und Audiokommentaren vollgestopft.

"Hot Fuzz" ist eine wunderbare Genre-Verarsche, die weitaus mehr zu bieten hat wie die amerikanischen "Scary Movie" –Vertreter. Wer mal wieder richtig lachen möchte und zudem eine Menge Action und blutige Effekte sehen möchte, der darf bei "Hot Fuzz" bedenkenlos zugreifen.
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Hot Fuzz, der zweite Teil der berühmt berüchtigten Cornetto Trilogie. Für mich ist dieser Film der Film mit dem schönsten (schwarzen Humor) und der irgendwie besten Handlung. Hot Fuzz hat bei mir es geschafft dass ich mir diesen Film immer wieder mal gerne ansehe und mich dabei auch nach dem xten Mal köstlich amüsieren kann.

Die Handlung ist schnell erzählt. Ein überakorater und höchst erfolgreicher Polizist wird in die Provinz versetzt damit er da ein wenig von seinen beruflichen Erfolgen runterfahren kann. Aber just in diesem Dorf wird leider einer nach dem anderen von den Einwohnern aus dem Weg geräumt und dies lässt Simon Pegg und Nick Frost zur Höchstform auflaufen.

Hier passen die Wortspiele der Schauspieler wunderbar zusammen. Wie zum Beispiel beim Einchecken im Hotel. Die Besitzerin füllt ein Rätsel aus. Simon Pegg kommt an und giftet plötzlich "Hexe" heraus. Natürlich ist die Frau prekiert und Simon Pegg sagt - vierte Reihe von oben. Oder als ein Haus im Flammen los geht. Welche Musik wird da gespielt? "Fire".

Von der Bild- und Tonqualität gibt es nichts ausszusetzen. Hier kann man insbesonders die Szene auf dem Kirchturm hervorheben die im Bereich Schärfe und Unschärfe sehr gut ist. Man sieht ebenfalls nirgends Artefakte im Bild oder sonst etwas was den Fernsehspaß verderben kann.
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am 9. Dezember 2007
Im Kino habe ich den Film verpasst. Schade.

Der Film von den Machern von "Shaun of the Dead" ist wieder ein Paradebeispiel für den britischen Humor (man muss wirklich auf die kleinen Spitzen und Wortspielereien achten). Er kommt in meinen Augen zwar nicht an "Shaun..." heran, sorgt aber für reichliche Lacher.

Die deutsche Synchronisation hat ihr Bestes gegeben, ich denke, der typische britische Humor ist in deutsch nur schwer zu übersetzen.

Die Situation des Londoner Superpolizisten in der britischen Provinz ist lustig und sogar nachvollziehbar dargestellt. Seine Reise in die Privinz ist dabei ein kleines Meisterwerk des Filmschnittes (ja, so kleine Sachen können mich schon erfreuen).

Leider muss ich sagen, dass der Film in seinem Spannungsbogen in den letzten 20 Minuten etwas abflacht, trotzdem ist Unterhaltung bis zum Schluss garantiert.
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am 30. Januar 2008
So könnte man diesen Film in wenigen Worten beschreiben. Denn selbst Hollywood kann bei dieser herrlich, kranken, mit britischem Humor vollgepumpten Horrorkomödie nur noch geschmeidig den Abgang machen.
Die Story ist kurz erklärt.
Spitzencop wird befördert und in ein kleines Dorf versetzt = Anfangs ist es dort langweilig, aber dann geschehen seltsame Morde = Der Sache muss auf den Grund gegangen werden!
Die Story verdient keinen Oscar. Überdies ist der Film auch an keiner einzigen Stelle spannend. Warum er trotzdem gut ist? Alleine das Finale fetzt dermaßen, dass ich über weite Strecken nur noch ungläubig auf meinem Stuhl gehockt habe und grinste. Nachdem meine Freundin sich schon ernsthafte Sorgen um mich machte und mir Ratiopharm ins Futter geben wollte, kam ich wieder einigermaßen zu mir.
Fazit: Der Film rockt die Hütte! Die meistens Gags punkten und die Darsteller machen ihre Rolle ordentlich.
Ich drücke es so aus: Krank, aber geil!
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am 8. Mai 2011
Es gibt Filme, die werden sofort zum Klassiker ("instant classics") und für mich ist "Hot Fuzz" so einer. Bei Simon Peggs Filmen scheiden sich ja oft die Geister, aber für mich sind er und Nick Frost derzeit das, was seinerzeit die "Monty Python"-Jungs waren: Englands Aushängeschild in Sachen schwarzer Humor und skuriler Unterhaltung.

"Hot Fuzz" ist ein komplett durchstilisierter Film, der eigentlich aus zwei Hälften besteht. In dieser Hinsicht erinnert er sehr stark an Rodriguez' Kultklassiker "From Dusk Till Dawn"...Die erste Stunde des Filmes ist ein humoriger Cop-Film, der Peggs Charakter als knallharten Polizisten...ähm Polizeibeamten einführt und ihn mit der ohnehin schon spaßigen Situation in einer Kleinstadt arbeiten zu müssen konfrontiert. Die zweite Hälfte des Filmes aber ist ein totaler Bruch, der den Film in eine gänzlich andere Richtung führt...und dann geht es richtig ab. Stellenweise geht die dargestellte Brutalität schon in Richtung FSK 18, auch wenn sie freilich humorig abgefedert wird.

Wenn man sich auf diesen krassen Bruch einlässt (und damit könnte mancher durchaus Schwierigkeiten haben), dann ist das Gesamtwerk wirklich genial. Dazu tragen auch die vielen bekannten Darsteller bei, die allesamt äußerst gelungen aufspielen, darunter auch Ex-"007" Timothy Dalton, "Davey Jones"-Darsteller Bill Nighy und "Horace Slughorn" Jim Broadbent aus Harry Potter 6. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Comedy-Spaß mit krassen Szenen...
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am 14. Juli 2015
Wow! Lange habe ich das Wort nicht benutzt, aber es passt!
Hot Fuzz ist anders als die anderen. Die Geschichte ist so absurd, dass sie absolut Spaß macht und unterhaltsam ist.
Einzelne Szenen am Ende fand ich etwas übertrieben blutig dargestellt, was einen leicht bitteren Beigeschmack gibt, aber es ist eben ein britischer Film - da muss man wohl mit etwas blutigem, schwarzen Humor rechnen vermute ich.
Der Film ist sicher auch Geschmackssache, aber wenn man keinen familienfreundlichen Actionfilm á la Hollywood erwartet, wird man nicht enttäuscht (finde ich).
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am 14. Januar 2016
Pegg und Frost sind exzellente Darsteller, Drehbuchauthoren und allgemeine Film-Genre fans. Man kann diese FIlm wiederholt ansehen und jedes mal was neues entdecken, manchmal kleinigkeiten, wie die Szene in dem der Wirt und WIrtin hinterm bar stehen und losballern, neben einem Schild: "Two Tequila Shooters for the Price of One!"
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