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am 4. September 2007
Thomas Huber spricht von "Langeweile". Mag sein, dass Porträts von Fußballern nicht unbedingt intellektuellen Tiefgang vermitteln. Auch ist die Frage angebracht, warum eigentlich einem Fußballer eine DVD gewidmet werden muss. Die Antwort ist einfach: Es dreht sich nicht um einen "mittelmäßigen" Akteur, wie Thomas Huber meint, den man „in drei Jahren vergessen hat“. Es ist immerhin der Feldspieler mit den meisten deutschen Meisterschaften (acht) sowie zahlreichen weiteren Titeln, an denen er zugegebenermaßen in den letzten Jahren einen weniger großen Anteil hatte.
Das Bemerkenswerte aber ist, dass Menschen, die Spaß am Fußball haben, einen Unterschied gemacht haben zwischen Mehmet Scholl als Spieler von Bayern München und Mehmet Scholl als begnadeter Techniker. Es ist schon ein Ausweis, als Spieler der Auswärtsmannschaft in Cottbus gefeiert zu werden.
Mir scheint, als befinde sich Thomas Huber nicht auf der Höhe der Zeit, warum sonst schreibt er dann, die DVD enthielte „Interviews von Leuten, die eh keiner kennt“? Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer, Harald Schmidt, Edmund Stoiber oder Peter Brugger von den Sportfreunden Stiller sollten einer informierten Öffentlichkeit schon bekannt sein. Dass Musiker zu Wort kommen, denen offenbar der Bezug fehlt, wirkt schon etwas befremdlich; trotzdem ist dieser Film eine gelungene Reminiszenz an einen Fußballer, der sich in München mehr als behaupten konnte und sicher noch länger als drei Jahre dem kollektiven Fußballgedächtnis erhalten bleibt.
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am 27. Juni 2008
Eigentlich so ziemlich jeder der sich in den letzten 20 Jahren mit dem
deutschen Fussball auseinandergesetzt hat, kennt ihn und nicht wenige
haben gute Erinnerungen an Mehmet Scholl. Der deutsch-Türke war vor-
allem wegen seinen Dribblings, Pässen und sensationellen Freistößen be-
kannt und obwohl er immer gegen den Strom schwamm und 17 Jahre das
Theater beim Fc Bayern durchlebte wirkte er nie unsympatisch oder gar
abgehoben. Diese DVD bietet uns einen Einblick in die Fussballkarriere des
vielleicht letzten richtigen deutschen Straßenfussballers mit vielen Höhe-
punkten. Schade eigentlich das ein Spieler von solcher Qualität nie bei
einer WM dabei war. Es kommen viele Weggefährten, wie z.B. Oliver Kahn
oder Uli Hoeneß zu Wort. Aber auch prominente Fans wie die Sportfreunde
Stiller, H. Grönemeyer u.v.a.

Wie sagte Harald Schmidt doch einst treffend:
Die Mauer ist weg, Helmut Kohl ist weg, aber Mehmet Scholl ist immer noch
da und das ist ein gutes Gefühl.
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am 31. August 2007
Zuerst verschwindet Mehmet Scholl aus dem Feuilleton, nun tritt er ab von der großen Fußballbühne. Schade, da er immer ein Garant für Überraschungen auf dem Platz war - keiner definiert(e) die Rolle des "Jokers" so perfekt wie er.

Diese Dokumentation ist nicht nur eine platte Huldigung, sondern zeigt auch die vermeintlich menschlichen Seiten des privaten M. Scholl. Ehrlich und sympathisch kommt er dabei rüber.

Neben all den Wortbeiträgen sticht besonders der Fußball-Philosoph Oliver Kahn heraus. Aussagen wie:

"Fußball ist ein Emotionsregulator" sind schon groß, aber dann dieser Blick, der keinen Widerspruch zulässt - das EGO möchte ich haben. Einfach großartig !
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am 24. August 2007
Rezension Freigespielt":

Im ersten Moment denkt man noch eine Fußballdoku? Aber warum denn nicht und besonders dann, wenn es um Mehmet Scholl geht - Bayernstar und einst gefeierter Medienliebling. Das Team um die beiden Filmemacher Eduard Augustin und Ferdinand Neumayr begleitet Scholl in FREIG:GESPIELT 48 Stunden vor seinem letzten großen Auftritt. Ganz dicht, ganz authentisch, ganz intensiv folgt die Kamera dem Bayernkicker. Scholl blickt zurück auf die Anfänge seiner Karriere, blickt vor auf sein Leben nach dem Fußball, reflektiert seinen größten Erfolge und analysiert seine härtesten Niederlagen - auf dem Spielfeld, wie auch im Privatleben. Ein absolutes Highlight sind außerdem die Kommentare von Harald Schmidt als bekennender Scholl-Fan, der sich neben einigen anderen Promis zu Wort gemeldet hat!
Ohne sentimental zu werden, aber mit viel Herzblut würdigen Neumayr und Augustin den "kleinen" Ballkünstler mit dem großen Talent und machen FREIGE:GESPIELT zu einem absoluten Muss für Fußball und- Schollfans.
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am 28. August 2007
Vorgestern bestellt, heute Morgen im Briefkasten und gerade angeschaut. Scholli wie er leibt und lebt. Tolle Interviews (sehr sympathisch die lockeren Kommentare von Thorsten Fink) und emotionale Bilder. Interessant auch der Gegensatz zu einem Spieler wie Kahn, über den Scholli mal (auf die Frage, vor was er Angst habe) gesagt hat: "Vor Krieg und Oliver Kahn" (einer von, glaube ich, über 40 Sprüchen aus meinem Lieblingsbuch "Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten"). Jetzt verstehe ich auch ein bisschen mehr warum! Alles in allem ein geiler Film für alle Nostalgiker...
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am 2. November 2007
Zwecks Thomas Huber, vielleicht ist er Fan der rumänischen Dart-Mannschaft und kann deshalb mit Fussball nix anfangen? Vielleicht war auch eine falsche DVD in seiner Hülle, Fledermäuse beim Paaren oder so?
Auf jeden Fall ist der Film richtig gut, hätte noch Stunden weiter schauen können. Meine wärmste Empfehlung.
Und keine Bange, hier paart sich keiner :D
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am 5. Oktober 2011
What a dramatic story this documentary could have told: of the most
gifted player of his generation, who, as his contemporary German
players, couldn't fulfill his promise and who, even in his biggest
triumphs, always was accompanied by failure.

Unfortunately, this is rather an overlong news-clip than a meticulously
planned documentary.

First of all, this would-be-documentary completely lacks relevant
sources: the only primary sources are Scholl himself, Bayern's
president Hoeness, and former Teammate Fink. That's it! No parents,
friends, wives, teammates, opponents, football managers - nothing! To
make things even worse, there are by far to too few meetings with the
already scarce sources. With Hoeness, there is only one session,
obviously without any in-depth preparation, so Hoeness accordingly
swaggers along without wit or structure. With Fink, it's one session
and with Scholl maybe five at maximum.

So there is footage for maybe 15-20 minutes. But to my great distress,
the doc runs another 64 minutes. How do the directors fill the gap? For
about 50 minutes, they have other people talk. People who aren't closer
to the subject or don't know more about it than the average football
fan, but who happen to be well known, e.g. former German secretary of
state Joschka Fischer, a singer of a petty Munich band, TV-hosts etc -
it's absolutely maddening having to watch these narcissistic idiots
delivering ZERO information.

The other 14 minutes we are shown Scholl most famous scenes, which
could have been a very good thing, hadn't it been ruined by the
completely unmotivated rock music, which is poured over the pictures.

Needless to say that the documentary neither shows dramatical structure
to speak of nor does it place the story in a wider context. Since
Scholl's failure, as measured by his talent, is emblematic for his
generation's failure, for the German national team has never been less
successful than between 1996 and 2002.

My conclusion? The story of Scholl (and his generation) has yet to be
told!
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am 24. August 2007
Ich war beim Abschiedsspiel in München. Ein Geschenk von meinen Kollegen zum Geburtstag (Reise, Ticket und Mehmets lustigsten Zitate im geilen "Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten"). Wir hatten eine Menge Spaß. Und der Trailer auf der geschenkten DVD zeigt schon alles: Der Film ist eine geile Erinnerung an unsere "Nummer 7"! Mehmet wir werden dich vermissen!
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am 27. August 2007
Obwohl ich absolut kein Bayern sondern Barca"-Fan bin und der Scholl mit Leuten wie Ronaldinho echt nicht mithalten kann, habe ich mir beim Spiel der Bayern gegen der FC Barcelona dann doch diese Movie-Call-DVD von FREIG:GESPIELT mitgenommen. Ich muss sagen - mal abgesehen von den Kommentaren von Oliver Kahn - fand ich die Doku richtig gut. Ich habe hier einiges über Mehmet Scholl erfahren, was ich bisher noch nicht wusste und es wird klar, dass er doch zu Recht einer der Großen im deutschen Fußball ist
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am 25. August 2007
Kaiser Franz hat eine, Paul Breitner und Uli H. haben eine, D. Maradonna hat mehrere, Gerd Müller hat ( noch keine, weil zu langweilig ), Zidane hat auch mehrere, Pele` hat sogar einen Spielfilm, auch Paul Breitner und der Kaiser ( remember "Potato Fritz" und "Libero" ?? ), sogar die "Sommerschläfer" haben eine, und jetzt auch unser Mehmet. Was ?? Eine DVD natürlich. Muss ein geiles Gefühl sein, nicht bei Burger King verheizt zu werden, wie bei Oliver Kahn, da bekam man das Teil einfach zum Menü dazu. Guter Fussballer ?? Ja. Talent ?? Auch Ja, aber bittschön nicht schon wieder so ein schleimiger Quatsch, denn bei allem Respekt vor Scholl, eine Legende wird er nie werden, da hilft auch eine DVD nix. Ich warte nach wie vor auf die 10-DVD-Box von Sepp Maier, oder eine Retrospektive von Dr. Müller-Wohlfart mit dem Titel: "Den habe Ich auch noch fit gespritzt ".
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