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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
Richard Wagner: Parsifal
Format: Audio CD|Ändern
Preis:39,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 12. Juni 2003
Mit vollem Recht wird im Hardenberg Opernführer der Solti-Parsifal als die Referenzaufnahme bezeichnet.Solti gelingt es, mit den großartigen Wiener-Philharmonikern die weihevolle Gralswelt unnachahmlich stimmungsvoll zum Klingen zu bringen. Die Sängerbesetzung ist von außergewöhnlichem Rang und höchster Qualität: Rene Kollo, als schlank singender Parsifal, Christa Ludwig, die den Wechsel von der glühenden Verführerin zur Büßerin überzeugend gestaltet, lediglich Dietrich Fischer-Dieskau bleibt als Amfortas seltsam blaß. Das eigentliche Ereignis dieser Produktion ist jedoch der Gurnemanz von Gottlob Frick. Wie altersweise, dieser große Künstler die langen Passagen der Erzählungen lebendig gestaltet, mit welcher Inbrunst er den Karfreitagszauber erfüllt, das ist Wagener-Gesang in höchster Vollendung. Frick ist die glaubhafte Inkarnation des alten Gralshüters!Darüber hinaus ist der Sänger
-obwohl er fast 70 Jahre alt war, als dieser Parsifal aufgenoimmen wurde- stimmlich erstaunlich präsent. Der legendäre Frick-Bass klingt wie in seinen besten Zeiten. Ein wirklich unvergleichliches Rollenproträt. Höchstens Kurt Moll kann in jüngerer Zeit als Gurnemanz vergleichbares bieten. Es war die letzte bedeutende Studioproduktion des großen deutschen Bassisten. Ein Abschied wie er schöner kaum sein kann.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Februar 2009
28.April 2016:
Die unten zu lesenden Rezension bezieht sich auf: Parsifal, Bayreuth 1964 unter Knappertsbusch vom Label Orfeo C 690 074 L.
Dies möchte ich klarstellen, da an dieser Stelle seit einiger Zeit auch Rezensionen (Parsifal unter Solti (!)) aufgeführt werden, die mit dem hier angebotenen Produkt ausser dem Titel nichts gemein haben!!

9. Februar 2009:
Nach meiner Einschätzung der beste veröffentlichte Parsifal unter Knappertsbusch. Obwohl Mono, finde ich die tontechnische Aufbereitung von Orfeo, wo man die Originalbänder des Bayerischen Rundfunks als Ausgangsmaterial benutzte, ganz hervorragend. (Orfeo hat auch einige Preise dafür bekommen.) Ich habe an der Aufnahme schon viel Freude gefunden! Meines Erachtens eine bessere Aufnahme, als die berühmte Philips-Stereo-Aufnahme des Parsifal von 1962. Das Orchester klingt transparenter, einfühlsamer gewissermassen und auch die Sängerbesetzung kann mit der von 62 ohne weiteres mithalten. Obwohl Hans Hotter als Gurnemanz hier sicherlich seinen stimmlichen Zenit bereits überschritten hat, macht er dies durch einfühlsame Interpretation wieder wett. Knappertsbuschkenner wissen, dass dies das letzte Dirigat von Knappertsbusch in seinem Leben war, ein gelungener Abgang!
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. März 2000
Warum noch viele Worte verlieren? Die Grundkonstellationen sagen fast alles: Solti am Pult dürfte als einer der größten Wagner-Dirigenten überhaupt gelten, gerade weil er die - von vielen Kritikern verpönte - Wagnersche Brachialgewalt durch besonders exponierte Blechbläsereinsätze verstärkt. Gottlob Frick gibt mit seiner, im Alter ansatzweise brüchig gewordenen Stimme einen unvergesslichen Gurnamanz, ein kraftvoller, gleichsam unverbrauchter Kollo singt die Titelpartie, während Christa Ludwig mit ihrer dramatisch-strahlenden Kundry allen Anforderungen dieser schwierigen Partie gerecht wird. Einzig Einschränkung hier der Amfortas von Fischer-Dieskau, dem es mit seiner so genannten und als vermeintlich zu beschreibenden Intellektualität ein weiteres Mal gelingt, eine Wagnerfigur falsch zu interpretieren (man denke nur an seinen in sträflicher Weise verhunzten Gunter in Soltis Ring).Diese Aufnahme darf mit Fug und Recht zu den Wagner-Aufnahmen des letzten Jahrhunderts bezeichnet werden. Deshalb eigentlich 10 Punkte!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 2. März 2000
Warum noch viele Worte verlieren? Die Grundkonstellationen sagen fast alles: Solti am Pult dürfte als einer der größten Wagner-Dirigenten überhaupt gelten, gerade weil er die - von vielen Kritikern verpönte - Wagnersche Brachialgewalt durch besonders exponierte Blechbläsereinsätze verstärkt. Gottlob Frick gibt mit seiner, im Alter ansatzweise brüchig gewordenen Stimme einen unvergesslichen Gurnemanz, ein kraftvoller, gleichsam unverbrauchter Kollo singt die Titelpartie, während Christa Ludwig mit ihrer dramatisch-strahlenden Kundry allen Anforderungen dieser schwierigen Partie gerecht wird. Einzige Einschränkung hier der Amfortas von Fischer-Dieskau, dem es mit seiner so genannten und als vermeintlich zu beschreibenden Intellektualität ein weiteres Mal gelingt, eine Wagnerfigur falsch zu interpretieren (man denke nur an seinen, in sträflicher Weise verhunzten Gunter in Soltis Ring).Diese Aufnahme darf mit Fug und Recht zu den Wagner-Aufnahmen des letzten Jahrhunderts bezeichnet werden. Deshalb eigentlich 10 Punkte!
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