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am 5. April 2010
Lieferung und Verpackung waren einwandfrei. Auch Lieferzeiten wurden eingehalten. Leider schmällerte sich das Vergnügen etwas, als man sich eine Folge nach der anderen ansehen wollte und leider ungefähr 6 DVDs nicht abspielbar waren, weil Folgen auf den DVDs nicht gefunden wurden oder mitten in einer Folge abgebrochen wurden. Schade! Der nach Reklamation umgehend zugesandte Ersatz war dann aber einwandfrei. Wenn wir uns das nächste Mal alle Folgen ansehen, dann klappt es einwandfrei...
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am 29. April 2013
da ich ein großer Fan der Serie bin kann ich eigentlich immer wieder sagen: einfach nur super, seh ich immer wieder gern
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am 2. März 2011
Über Geschmäcker kann man sich ewig streiten, wer will darf gern. Aber nicht mit mir bitte. Dazu hab ich wirklich keine Lust.

Verpackung, ist in Ordnung. Ein Kartonschuber mit zwei DVD Hüllen und den entsprechenden DVDs. Trotz "neuwertig" gibt es nix zu bemängeln. Jede Folge läuft ohne Aussetzer und Kratzer auf der Oberfläche der DVD sind auch keine gewesen.

Über den Inhalt der Episoden erfahrt garantiert mehr wenn Ihr einfach googelt ;-)
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am 7. April 2013
Was soll ich da groß Schreiben...? Lieferung, schnell wie immer, Bild und Tonqualität gut, Storry geschmacksache, mir gefällts! Sonst hätt ich es ja auch nicht bestellt ;-)
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am 6. Februar 2003
Das DVD- Boxset zu Deep Space Nine startet im Gegensatz zu The Next Generation gleich von Season 1 ab mit dem überragenden 5.1 Sound. Nummer 1 - 16 Stunden Science Fiction höchster Klasse - startet mit 20 Folgen auf 6 DVDs und bietet zudem umfangreiches Bonusmaterial - eine Schatztruhe für Star Trek- Fans!
Weit über eine Stunde lang geht's um den Start der Serie, detailliert um den Charakter der Kira Nerys, Michaels Westmores Außerirdische in Season 1, Quarks Bar und vieles mehr.
Mitte 1992 startete die Produktion der ersten Star Trek- Serie nach dem Tod Gene Roddenberrys. DS9 ist die Schöpfung von Michael Piller und Rick Berman, der bereits in Star Trek- The Next Generation die rechte Hand des ausführenden Produzenten und Star Trek- Erfinders Roddenberry war.
Von Beginn an war klar, dass eine neue Serie, wenn sie sich mit dem Quotengiganten TNG überschneiden soll, nicht ebenfalls auf einem Raumschiff spielen würde Anstelle einer Einengung der kreativen Möglichkeiten erfuhr das Star Trek- Universum jedoch eine faszinierende Ausdehnung! Als offener Raumhafen wird die Station Deep Space Nine Zeuge eines Kommens und Gehens von so vielen Mitgliedern außerirdischer Rassen - und jedes davon bringt eine eigene Geschichte, eine eigene Kultur, neuen Konfliktstoff mit sich.
Deep Space Nine wird fangerecht durch die Verbindungen zu TNG eingeleitet: Commander Benjamin Sisko, der seine Frau bei der Schlacht mit den Borg bei Wolf 359 verloren hat, soll, zunächst gegen seinen Willen, das Kommando der Station übernehmen. In der Pilotfolge „Emissary" („Der Abgesandte") wird er von Captain Picard auf der Enterprise auf seine Mission verabschiedet. Mit der schwierigen zwischenmenschlichen Situation der beiden (Sisko beschuldigt Picard indirekt, für den Tod seiner Frau mit verantwortlich gewesen zu sein) zeigt sich dem Zuschauer bereits, dass Sisko eine autoritäre Figur mit Eigendynamik ist - kein Mitläufer. Und auch mehr Elemente verbinden die beiden Serien miteinander, so z.B. Colm Meaney, dessen kleine Nebenrolle des Miles O'Brien von früher ihn nun zu einem der Hauptdarsteller gemacht hat. Es gibt auch schon in der ersten Season ein Wiedersehen mit den Klingonenschwestern Lursa und B'Tor („Past Prologue" - „Die Khon-Ma"), Lwaxana Troi („The Forsaken" - „Persönlichkeiten") und auch mit Q und Vash („Q-Less" - „Q unerwünscht").
Die erste Season steht bereits auf erstaunlich hohem Level und kommt ohne große Ausfälle aus. „Emissary" („Der Abgesandte") ist der bislang beste Pilotfilm einer Trek- Serie und taucht fantastisch in die Atmosphäre des neuen Abenteuers ein. Die Sternenflottenoffiziere sind weit weg von ihrer Heimat, in der „Wildnis", wie Doctor Bashir es gegenüber Major Kira ausdrückt und diese damit in Rage versetzt, weil er sich auf das verwüstete Bajor bezieht, wo er ab sofort stationiert ist, das aber Kiras Heimat ist. Der Pilotfilm taucht bereits schön in die mystische Welt der Bajoraner ein, in die bunte Vielfalt an Außerirdischen, die auf DS9 leben, in die Unordnung und Dunkelheit, der die neue Crew sich gegenübersieht. Es ist nicht alles so glatt geschliffen wie bei TNG, als Gene Roddenberry die Charaktere noch so geschrieben hatte, dass zwischen ihnen keine Reibereien entstehen, da sie alle sich an den Sternenflottenkodex halten müssen. Eben solche Offiziere treffen hier auf völlig anders gewichtete Werte: Da ist Quark, der Ferengi-Geschäftsmann ohne Moral und seine Hassliebe zu Odo, dem Formwandler, der für Ordnung sorgt, aber keine Gesetze über sich sieht, sondern höhere Werte. Und es gibt Major Kira, die Bajoranerin, die ihre eigenen Richtlinien hat und am Liebsten selbst für Recht und Ordnung sorgt.
In „Past Prologue" ("Die Khon-Ma") wird Kira mit ihrer Vergangenheit in einer bajoranischen Widerstandszelle konfrontiert. Das schwierige Thema Rassismus wird in „A Man Alone" („Unter Veradacht") behandelt, als sich ein Aufstand gegen Odo entwickelt, weil er eines Mordes beschuldigt wird. „Captive Pursuit" („Tosk, der Gejagte") bringt die ersten Besucher aus dem Gamma-Quadranten an Bord, nachdem im Pilotfilm das Wurmloch zum dorthin entdeckt wurde. Dieser Aspekt weitet die Möglichkeiten der Serie enorm aus und bereits hier werden die Konflikte mit Bräuchen von Kulturen vom anderen Ende der Galaxie deutlich. In „Dax" („Der Fall `Dax'") wird die Natur der Trill, denen Jadzia Dax angehört, beleuchtet. Der jahrhundertealte Symbiont steht in Symbiose mit wechselnden Wirten. Darf die junge Jadzia nun mit verantwortlich gemacht werden für Taten, die vor ihrer Zeit geschahen, nur, weil sie jetzt die Wirtin des Symbionten ist? „The Passenger" („Der Parasit") führt den Zuschauer in Odos Konflikt mit den Prinzipien der Sternenflotte ein; in „Vortex" („Der Steinwandler") wird zum ersten Mal deutlich, dass die Fährte seines Ursprungs durchs Wurmloch führt. In weiteren Seasons wird dies immer wieder aufgegriffen - und für solche Handlungsfäden, die sich kontinuierlich durch die Serie ziehen, steht DS9: kein Festklammern an sog. „Stand-Alone"- Folgen mehr.
„The Nagus" („Die Nachfolge") vertieft die Einblicke in die Welt der Ferengi und bringt auch Quarks Bruder Rom und den Großen Nagus der Ferengi, Zek, mit ins Spiel. Die Vielfalt von DS9 hält Platz frei für solche Nebencharaktere, die immer wieder auftauchen.
„The Storyteller" („Die Legende von Dal'Rok") setzt dem sich über Jahre entwickelnden Verhältnis zwischen Bashir und O'Brien einen Anfang; „Progress" („Mulliboks Mond") präsentiert die emotionale Seite der Kira Nerys.
„In The Hands of The Prophets" ("Blasphemie") macht den Konflikt zwischen dem religiösen Leben der Bajoraner und Politik und Wissenschaft noch mal um einiges schärfer als der Pilotfilm.
Die stärkste Folge in Season 1 stellt „Duet" („Der undurchschaubare Maritza") dar: Maritza, ein cardassianischer Kriegsverbrecher kommt zum entsetzen Kiras an Bord. Er hatte im Krieg unzähligen Mitgliedern ihres Volkes Angst, Schrecken und Tod gebracht. Doch ihr Hass wandelt sich zu Mitgefühl, als sich rausstellt, dass er nur ein einfacher und unschuldiger Mann ist, der sich als Maritza ausgegeben hat, weil er die Gräueltaten seines eigenen Volkes psychisch nicht ertragen konnte. Gerade, als Kira ihm sehr nahe kommt, wird er kaltblütig von einem Bajoraner erstochen - nur, weil er Cardassianer ist.
Von solchen scheinbar unüberbrückbaren Lücken zwischen Völkern ist Deep Space Nine geprägt, von zerfallenden Imperien, „kalten" Kriegen, unterdrückten Völkern. Und hierbei finden wir so viele Symbole für die Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Star Trek ist nicht nur eine Vision für die Zukunft, sondern auch ein Spiegel für uns heute - Deep Space Nine unter den Trek- Ablegern ganz besonders.
DS9 ist eine sehr menschliche Star Trek Serie mit Hass und Reibereien, aber auch Sinn für Familie mit Siskos starker Bindung zu seinem Sohn Jake, O'Briens Ehefrau Keiko an Bord der Station, Quarks gesamten Familienclan und Odos Sehnsucht nach zu Hause. Jede der Figuren besitzt auch eine dunkle Seite - und jeder der Charaktere entwickelt sich in außergewöhnlich starker Weise im Verlauf der Serie - ein ganz starkes Konzept!!
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am 25. März 2003
Abgesehen davon, daß ich Deep Space Nine wegen der (gerade in späteren Staffeln) durchgängigeren Handlung und den überzeugenden Charakteren für die beste Serie des Star Trek Universums halte, ist zu diesen DVDs noch zu sagen, daß sie die ungeschnittenen Fassungen der Folgen enthalten, die so noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren. So zB im Pilotfilm einige Szenen mit O'Brien, insgesamt einige Minuten. Daher auch für Fans, die schon alles kennen ein wichtiger Anreiz.
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am 25. Februar 2015
Star Trek: Deep Space Nine ist für mich die best geschriebenste Star Trek Serie überhaupt. Das merkt man auch bereits in der ersten Staffel. So sind alle Charaktere recht interessant geschrieben, auch wenn gerade Sisko durch Avery Brooks Schauspielern manchmal etwas verliert, gilt genauso für Bashir und El Siddig. Siddig nehme ich manchmal einfach die Rolle nicht ab und auch bei Brooks gibt es Szenen, in denen er entweder relativ stark overacted und dann immer wieder Szenen, in denen er recht hölzern herüberkommt. Passt nicht so ganz. Aber er ist definitiv der interessanteste aller Captains, dank seiner Vergangenheit. Dax ist als Trill ebenfalls sehr interessant, Odo als Formwandler, über dessen Vergangenheit und Herkunft man kaum etwas weiß und natürlich Kira, alle samt großartige Charaktere. Auch Quark als das Comic Relief der Serie ist einfach herrlich, weil er niemals zu abgehoben ist. Ach ja und Chief O'Brien war schon einer meiner Lieblingscharaktere in TNG, also bin ich sehr glücklich darüber, dass sein Charakter hier weiter ausgebaut wird. Jake, Nog und Rom sind recht blass, dass ist aber okay, es sind eh eher Nebencharaktere.
Auch schön an dem Setting, das wirklich anders ist als alles andere in Star Trek, ist dass dadurch mehrere wiederkehrende Charaktere eingeführt werden können, die öfter auftauchen als in TNG, allen voran natürlich der beste Star Trek Gegenspieler aller Zeiten: Gul Dukat. Leider taucht Q nur einmal auf, hier ist er wenigstens noch Q und nicht dieser Witz des Charakters aus Voyager. Auch Lwaxanna Troi ist wesentlich weniger nervig als in TNG, warum auch immer. Die Konflikte zwischen den verschiedenen Charakteren, allen voran Kira und Sisko, ist sehr gut dargestellt, besonders wie Kira immer mehr anfängt, der Föderation und ihren neuen Sternenflotten-Kollegen zu vertrauen.
Die Handlungsstränge bezüglich des Wurmlochs sind noch recht wage, es gibt nur eine Anspielung auf die Formwandler, die wohl verfolgt wurden und seitdem verschwunden sind und nur noch als Legende gelten. Hinzu wird offengelassen, ob diese Geschichte überhaupt so stimmt. Stattdessen wird sich mehr auf lokale Politik konzentriert: Die Cardassianer und ihre Konflikte mit der Föderation, ihre ehemalige Besatzung Bajors und wie die Bajoraner nun damit leben, Anspielungen auf den Bürgerkrieg im Klingonischen Reich etc. und natürlich die bajoranische Religion. Das ist ein Thema, das ich besser in Ruhe lasse, ich würde mich ansonsten nur in Rage schreiben und gut 90% der Weltbevölkerung beleidigen.
Warum also nur 4 Sterne? Weil die Serie doch nicht so ganz aus dem Quark (und nein, das ist kein Wortspiel) kommt. Sie startet wesentlich besser als TNG oder Enterprise und über die Enttäuschung Voyager müssen wir wohl gar nicht erst sprechen. Aber man sieht bereits das später zum vollen ausgeschöfften Potential und daher ist es etwas schade nicht zu sehen, wie dieses bereits hier ausgenutzt wird.

Die Serie ist nur zu empfehlen, mit großartigen Charakteren, guten Schauspielern, tollen Special Effects, wirklich guter Regie und herausragenden Schreiben.
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am 25. Dezember 2009
Der UK-Import der Staffel 1 der Star Trek Serie Deep Space Nine lohnt sich in jedem Fall, da die DVD der deutschen Version gleicht. Beim Einlegen der DVD wird Deutsch als Sprache ausgewühlt, wodurch sich selbst das Menü und die Auswahl der Folgen (Folgenbezeichnung) in deutscher Sprache präsentiert. Englisch ist lediglich das Cover, worauf jeweils ein kurzer Abriss über jede Folge zu finden ist.
Insgesamt kann man nur sagen, dass der UK-Import gegenüber der deutscher Variante aufgeteilter Staffeln (1.1, 1.2) überzeugt!
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am 29. November 2010
Es wird immer besser und besser. Mit dieser Box entwickelt sich die Serie zu einer der besten SciFi Serien. Die Episoden sind einfach nur noch spannend und mit Action gefüllt. Die Grafig ist ganz in ordnung. Die Hülle ist wie jede von Star Trek, einfach super. Es sind zwar auch auf dieser DVD ein paar nicht ganz so gute Folgen dabei, aber zu jeder guten Serie gehören auch nicht schlechte. Aber sonst ist die Box wirklich klasse und ein Muss für jeden Star Trek Fan.
Hier die komplett Bewertung der Season 3.1:
Grafig: (****)
Sound: (****)
Episoden: (*****)
Hülle: (*****)
Alle Episoden die auf dieser DVD enthalten sind:
Disc 1
Zeit des Wiederstands (*****)
Entscheidungen (*****)
Söhne und Töchter (*****)
Hinter der Linie (*****)
Disc 2
Ein kühner Plan (*****)
Sieg oder Niederlage? (*****)
Klingonische Tradition (***)
Erkenntnis (***)
Disc 3
Statistische Wahrscheinlichkeiten (****)
Der glorreiche Ferengi (*****)
Das Gute und das Böse (****)
Wer trauert um Morn (***)
Alle Bewertungen nach meiner Meinung.
Fazit: Die Box ist eine klasse Fortsetzung der Serie und ein Muss für jeden SciFi und Star Trek Fan.
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am 5. März 2006
,Deep Space Nine' ist der Name einer Raumstation, die von den Kardassianern konstruiert wurde, um ihrem Bedürfnis nach Eroberung und Kontrolle gerecht zu werden. Sie befindet sich in der Nähe eines gigantischen Wurmlochs, durch das Reisen in ferne Teile des Unversums möglich werden. Im Wurmloch selbst halten sich Wesen auf, die von den Bajoranern religiös als ,Propheten' verehrt werden. Nach dem Krieg zwischen dem unterlegenen Planeten Bajor und Kardassia schaltet sich die Könföderation der Vereinten Planeten mit ihrer Sternenflotte ein und übernimmt ,Deep Space Nine' unter dem Kommando von Captain Benjamin Sisko. Die Serie erzählt in Einzelepisoden, die teilweise zusammenhängen, die Entwicklung der Beziehungen zwischen der Föderation, Bajor, Kardassja, den Klingonen und den sogenannten ,Gründern', die als graue Eminenzen den gesamten Quadranten beherrschen.
Das hört sich giantisch an und ist es auch. Unabhängig davon, was ich von Star-Trek im Allgemeinen halte: ,Deep Space Nine' ist die beste Serie überhaupt, wenn nicht die beste Fernsehproduktion ever made! Das wollen wir mal subjektiv festhalten, bevor ich mich mit den Details auseinandersetze.
Warum ich das finde? Von den tausend Gründen sollen aus Platzgründen nur ein paar aufgezählt werden:
1. Die Figuren: In keiner anderen Serie sind die die einzelnen Hauptfiguren (von denen es nur so wimmelt) so gut konzipiert und durchdacht wie hier. Jede ist mit einem eigenen kulturellen Hintergund, einer persönlichen Geschichte und seltsamen Marotten ausgestattet. Dabei wirken alle glaubwürdig und natürlich, obwohl sie reiner Fantasie entsprungen sind. Sie haben menschliche Schwächen, die in den Stories zum Tragen kommen und die ständig neue Konflikte heraufbeschwören. Sie sind komisch, mehrdimensional, attraktiv und exotisch. Sie entwickeln sich im Laufe der Serie und werden zu echten Persönlichkeiten, von denen man glauben könnte, sie seien real.
2. Die Stories: Die Geschichten leben von einer politischen, sozialen und psychologischen Dichte, die in dieser Form in keiner anderen Serie geboten wird. DS9 selbst ist wie eine Allegorie des Weltzustandes, denn hier müssen verschiedenene humanoide Rassen versuchen, miteinander zurecht zu kommen, obwohl sie verschieden sind und verschieden bleiben wollen. Die kulturellen Reibungspunkte sind vielfältig, hochinteressant, manchmal sehr ernst und bisweilen grotesk. Die Macher verstehen es, die im Gedankenspiel beinhalteten Möglichkeiten zwanglos voll auszuschöpfen. Die auftretenden Konflikte sind immer nachvollziehbar - und oft im Verlauf hilfreiche Beispiele für ähnliche Situationen in der Realität.
3. Das Ambiente: Sowohl die Raumstation als auch die Masken sind nahezu perfekt und unwiderstehlich atmosphärisch. Die monströse Bauart von DS9 hat etwas Echsenhaftes (wie die Kardassianer), ständig ist ein leises Brummgeräusch zu hören, das aber nie stört, sondern die Grundstimmung unterstützt. Die Masken erzeugen tatsächlich fremdartige, groteske Wesen, die aber immer menschlich und echt wirken. Quark's Bar, Odo's Büro, der Frachtraum etc. werden zu Orten, die man als Zuschauer immer wieder mit den Figuren selbst besucht. Überall ist es immer ein bisschen dunkel, die Farben sind pastellartig, die Konturen weich - so wirkt die Welt fremdartig und doch echt.
Ich könnte so fortfahren, das würde aber uferlos werden. Der Formwandler Odo, die Symbionten-Trägerin Dax, die ehemalige bajoranische Terroristin Kira, der freche Ferenghi Quark und all die anderen gehören sozusagen zu meinem Alltag, zu Bekannten, die ich ab und zu mal treffe. Ich oute mich als Fan und jemand, der nicht ganz versteht, warum DS9 nicht erfolgreicher war und ist. Die Serie hatte wohl das Pech, zeitlich zwischen ,The Next Genration' und ,Voyager' zu liegen, deshalb wurde sie nicht so recht wahrgenommen. Sie ist aber keinesfalls eine Wiederholung des üblichen Star Trek-Musters: ,Raumschiff unterwegs zu neuen Ufern', sondern etwas Eigenes, Konsequenteres und Umfassenderes. Die schauspielerischen Leistungen sind wesentlich besser als in ,The Next Generation', die Stories ,realistischer' als in ,Voyager', die allgemeine Stoßrichtung ernsthafter und humaner als in allen anderen Star-Trek-Serien.
Sicher: Der Zuschauer muss sich Zeit lassen, um in diese Welt hinein zu finden und die Figuren kennen zu lernen. Dafür wird er aber auch mit einem unterhaltsamen, niveauvollen Vergnügen belohnt, das bei der hohen Anzahl der Folgen fast nicht zu enden scheint.
Ich lege jedem Sci-Fi-Fan diese Serie ans Herz - außerdem noch allen, die bisher glaubten, das Genre sei dumm, oberflächlich, sinnlos gewalttätig und von Technik besessen. Sie werden hier eines Besseren belehrt, das kann ich versichern - wenn sie sich darauf einlassen! Als Einstieg lohnt es sich hier, einfach vorne mit der ersten Folge zu beginnen.
Die DVDs sind irre verpackt, mit interaktiven Elementen, Specials und einem liebevollen Booklet versehen. Wer alle sieben Staffeln besitzt, wird sich mit der Software eine virtuelle Raumstation basteln können: eine Angelegenheit für Fans und alle, die es noch werden wollen!
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