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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
69
4,1 von 5 Sternen
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am 30. Juli 2013
Regisseur Pepe Danquart hat, wie er selbst sagt, einen Film „für das breite Publikum, nicht nur für die Kletterer“ drehen wollen, und das ist ihm sehr gut gelungen. Mir hat der Film überaus gut gefallen. Der Plot: die Huberbrüder möchten den Speed-Rekord an der Route „The Nose“ am El Capitan brechen, aber - wie Thomas das in einem späteren Interview ganz leger beschreibt - „erst haut’s den einen runter, dann den anderen“, und sie schaffen es am Ende nicht. Einzelne emotionale Szenen wechseln sich mit spektakulären Klettersequenzen, ergänzenden Kommentaren von Thomas und Alexander (aber auch von anderen Leuten/Kletterern), und tollen Landschaftsaufnahmen ab.

Der persönliche Aspekt des Films zeigt die gemeinsamen Charakterzüge der Brüder (Ehrgeiz, Härte, Lust am Risiko bzw. am Grenzgang), aber auch die Unterschiede. Namentlich sieht man die emotionalen Reaktionen auf traumatische Erlebnisse, wobei mir Thomas’ offenere, rückhaltslosere Art besser gefiel, und ich finde sie ist es, die den Film in einigen Sequenzen trägt.
So kann ich z.B. Alexanders (vermutlich lebensrettende) Kaltblütigkeit bei seinem Absturz im ersten Drittel des Films bewundern, aber sie bleibt mir fern. Thomas’ Schock und momentane Fassungslosigkeit nach seinem Sturz gegen Ende hin, fand ich nachvollziehbarer. Die Szenen, in denen er danach unter Alexanders sorgsamer Führung den restlichen Wandteil nach oben klettert (und wie extrem ausgesetzt und anstrengend (auch) für den Nachsteiger gerade diese letzten Seillängen sind, das hat man früher im Film erfahren) gehören für mich zu den stärksten Szenen des Films. Sie zeigen deutlicher als alle vorangegangene Kletterakrobatik oder einzelne (eben rein theoretische) Bemerkungen in den Interviews was es wirklich bedeutet – oder bedeuten kann - „am Limit“ zu klettern.
Schön fand ich auch, dass neben der Dramatik der Humor und eine gewisse Schrägheit in dem Film nicht zu kurz kommen – z.B. in den Szenen mit Chuck Chongo, dem Treffen der Huberbrüder mit den „old school American climbers“, sowie später mit der Kletterlegende Jim Bridwell (leider nur in den Specials).

Der Film wird ergänzt von einer zweiten DVD mit ca. anderthalb Stunden sehr interessanten Dokumentationen. Es gibt Interviews mit dem Regisseur, mit den Kameraleuten, technische Informationen und Bilder zu den Dreharbeiten an El Capitan – da bleiben keine Wünsche offen. Auch weitere Kommentare der Huberbrüder finden sich hier, wobei ich allen DVD-Käufern, die nicht gerade Bigwallkletterer sind und/oder „The Nose“ bereits sehr gut kennen, ohnehin empfehlen würde, zuerst das Special zum kompletten Durchstieg mit den Kommentaren von Thomas und Alexander anzuschauen. Man erfährt hier alles Nötige zu den markanten Punkten, den Schlüsselstellen in der Wand, und wird den Film mehr genießen können – man weiß, wo die Kerle grade sind, kennt vorab die speziellen Schwierigkeiten dieses Wandteils (tolle Graphiken!) und erfährt auch viel über die Taktik der beiden, z.B. warum sie in „Blöcken“ kletterten, statt in Seillängen, oder wie sie ständig zwischen freiem und technischem Klettern hin und her wechselten. Auch Kleinigkeiten werden erklärt, z.B. warum sie gewichtsmäßig mit jedem Friend geizen, aber ein paar Turnschuhe nach oben schleppen.
Einige zusätzliche Szenen, die es nicht in den Film schafften, runden das Ganze ab – ein paar superschöne emotionale Szenen, sowie weitere kleinere Interview-Schnipsel. Alles in allem fand ich diese Specials überaus spannend.
Der Film hat auch einen wirklich tollen Soundtrack, und die Musik ist geschickt ausgewählt und lenkt in den Klettersequenzen nicht ab. (Das erwähne ich, weil ich grade das ZDF-„Huberbuam“-Special gesehen habe, wo das weniger gut gelungen ist.)

Ganz am Schluss gibt’s unter der Rubrik „Weitere Kletterhighlights der Huberbuam“ noch zwei ca. fünfminütige Beiträge für jene, denen im Film nicht genug Gekletter vorkam. Besonders beeindruckt haben mich dabei die Szenen von Alexander am Dent du Géant: keinerlei Kommentar, sparsam eingesetzte Musik, nur dieser wahnsinnig schöne Berg und Alexander, hier free solo unterwegs. Dieser Beitrag ist auch ein kleines „Appetithäppchen“ auf die Filme, die Franz Hinterbrandner und Max Reichel (Timeline Productions) mit den Huberbuam gemacht haben.

Warum vergebe ich trotz dieser sehr positiven Rezension nur vier Sterne? Weil "Bavarian Direct", der Baffin Island-Film der Huberbuam (bei Amazon inzwischen unter dem seltsamen Titel "Close Call with Mt. Asgard" erhältlich), all das bietet, was mir an "Am Limit" so gut gefiel - aber besser und schöner.
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am 14. August 2009
Den Film nutze ich im Bereich Erwachsenenbildung für Arbeitslose und Bewerbungstrainings und ich erreiche damit Reaktionen, die ich bisher noch mit keinem anderen der Filme, die ich u.a. zeige gehabt habe.
In dem Film geht es um elementare Dinge mit Bildern, die selbst die abgestumpftesten Harz IV-Empfänger nicht mehr ruhig auf den Stühlen sitzen lassen.
Bei der Diskussion nach dem Film haben Teilnehmer zu reden angefangen, von denen ich bisher nichts gehört habe.
Nach meinen Beobachtungen berührt der Film die Betrachter in einer Weise, die sie bisher schon lange nicht mehr erlebt haben. Es wird in aussergewöhnlichen Bildern gezeigt einen Traum in ein großes Ziel zu verwandeln.
Wie besiegt man die Angst, was steckt dainter? Was bedeutet es im Hier und Jetzt zu leben? Es geht um den Teamgeist, die Konkurrenz, Vertrauen, das Durchhaltevermögen und letztlich auch um den Umgang mit Misserfolg.
Wie überschreitet man eigene Grenzen und was ist Glück?
Der Film beinhaltet alle wichtige Themen und spricht die Menschen auf einer tiefen Ebene an.
Meine Teilnehmer waren danach spürbar motiviert und haben angefangen wieder eigene Träume zu verwirklichen.
Vielen Dank für diesen Film!
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am 13. Juni 2016
Besser als der Film selbst: Die Routenbeschreibung unter den Extras (Fast genauso lang wie der Film)
Es gibt viele Extras, was auch hervorzuheben ist.
Würde ich weiterempfehlen.

Der Dialekt ist übrigens gar nicht so start wie manche behaupten. Ich bin Westfale und hatte keinerlei Probleme die beiden ohne Untertitel zu verstehen.
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am 10. Oktober 2015
Die Dokumentation hat mich als sie 2007 heraus kam echt begeistert. Ich hatte sie mir gleich auf DVD zugelegt. Nun sind die Jahre ins Land gegangen und man hat seit einiger Zeit einen High End HDTV mit allem Zipp und Zapp. Da dachte ich mir, bei diesen auch wirklich gelungenen Naturaufnahmen, bestellt ich mir einmal die Blue Ray. FEHLER. Ein Fotograph würde sagen: ein rauschendes Bildwerk aufgenommen mit zu hoher Isozahl. Da ist meine einst gekauft DVD teilweise schärfer dargestellt. Echt schade Herr Danquart. Den Ausdruck Blue Ray hat diese Scheibe nicht verdient. Nur deshalb gibt es zwei Sterne Abzug.
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am 11. Januar 2009
Ich persönliche habe es überhaupt nicht mit freien Höhen, bin aber fasziniert von Bergsteigerfilmen. War selber schon im Yosemite-Nationalpark und der Capitan ist wirklich beeindruckend. Dass man da in unter 3 Stunden raufrennen kann, scheint unmöglich.

Der Film ist eine beeindruckende Doku übers Speedklettern, mit eindrücklichen Bildern. Für einmal nicht im Himalaya, sondern in USA. Auch der Abstecher nach Patagonien fasziniert, auch wenn er irgendwie nicht in den Film passt.

Fazit: Für Interessierte absolut MUST-SEE Film
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am 3. Oktober 2007
~
Im Kino ein grandioses Erlebnis, aber auch auf DVD noch unglaublich wuchtig.
Der Film hat keine Erzählhandlung sondern zeigt nur die Huberbuam bei zwei von ihren aktuellen und großen Vorhaben. Dabei wechseln sich Szenen absolut atemberaubender Kletteraufnahmen mit solchen, die die beiden beim verbalen Sinnieren oder Ihren Vorbereitungen zeigen. Auch wenn keine eigentliche Handlung gezeigt wird, so überschlägt sich die Dramatik der Geschehnisse zuweilen doch, dass es an Spannung kaum zu überbieten ist. Mehr sollte hier jedoch dazu nicht gesagt werden.
Das ganze ist absolut spannend geschnitten und klanglich abgemischt, so dass man sich der Wirkung einfach nicht entziehen kann. Für zusätzliche Dramatik sorgt die gut abgestimmte Musikuntermalung. - Es lohnt sich also den Film, wenn schon ohne große Leinwand, immerhin mit ordentlicher Anlage zu sehen.

Die Zusatzausstattung enthält ein sehr interessantes zwanzigminütiges Interview mit den beiden, in dem sie auch zum Teil den Film kommentieren. Wer den Film im Kino schon gesehen hat, sollte erwägen nun vor dem Film das Interview anzusehen. Eine schöne Einstimmung wie ich finde.
Ansonsten sind Tafeln mit kurzen Biografien und drei Bildergalerien enthalten.

Muss man im Grunde zu Hause haben, insbesondere, weil dies ein Film ist, den man Szenenweise immer wieder sehen mag und vielleicht öfter mal ne Viertelstunde als Betthupferl ansieht - oder lieber nicht: Nachher kommt man schlecht los und schlafen kann man dann schon gar nicht...
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Heute geht es in der Reihe Motivationsfilme weiter mit “Am Limit”, der faszinierenden Darstellung einer ganz besonderen sportlichen Höchstleistung der “Huberbuam”.

Die Huberbuam, das sind die Brüder Thomas und Alexander Huber, Extrembergsteiger mit der Spezialität Speedklettern. In “Am Limit” werden sie begleitet bei ihrem Versuch, in Rekordzeit eine 1.000 m hohe, fast senkrecht aufragende Granitwand im Yosemite Nationalpark (Kalifornien) zu besteigen, die Route “The Nose”. Die Beobachtung dieses Rekordversuchs zeigt uns vieles über Motivation, Anspannung, Ziele, Scheitern und langfristige Erfolge. Der Film ist atemberaubend, hat in den Rekordversuch-Szenen selbst ordentlich “Speed” und spricht den Zuschauer sehr persönlich an. Sehr zu empfehlen ist auch das ausführliche Interview, das in den Extras der DVD enthalten ist.

Fazit: Der Film geht darauf ein, wie sich Hochleistungen erzielen lassen, ist spannend, zeigt starke Naturbilder und die unglaubliche Leistung der beiden Speed-Kletterer. Absolut sehenswert!

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am 11. Juni 2014
Es ist ein toller Film welcher super Aufnahmen zeigt.
Jeder der schonmal selbst geklettert ist wird nach 5min ein leises "krass" von sich selbst hören.

Produktionstechnisch zieht sich der Film allerdings einbisschen, es passiert hat nicht wirklich viel, außer dass die Jungs öfters hoch klettern und einmal auch abstürzen... aber wenn man sich die Gefühlsausbrüche und den Seelenstriptease der beiden bewusst anhört und auf sich wirken lässt besteht schon Gänsehaut-Potenzial.
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am 8. Januar 2010
Über den Inhalt und die Form des Films kann man trefflich streiten - ist eben Geschmackssache. Mir gefällt er sehr gut, der Film ist eine Hommage ans Klettern und kein Kinofilm mit straffem Handlungsstrang. Tipp: Unbedingt die Extras ansehen, dann da ist das eigentliche Ende des Rekordversuchs versteckt!
Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist die Bildqualität der Blu-ray, diese erscheint mir nicht besser als die der DVD, der Mehrpreis ist für mich keinesfalls gerechtfertigt! Schade um das verschenkte Potential der Landschaftaufnahmen... Insofern für Bergfreunde: DVD kaufen, Blu-ray liegenlassen!
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am 30. April 2014
Sehr inspirierende Dokumentation über die Huber-Brüder - natürlich eher für Fans geeignet, die dem Ganzen mit großer Sympathie gegenüberstehen. Bringt auch die Lebensphilosophie solcher Kletterer sehr ansprechend rüber.
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