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am 15. Oktober 2007
Nachdem sich Dave Wyndorf mit eine Überdosis Schlafmittel beinahe ins Jenseits
befördet hatte, wird das neue Album nun mit 20 monatiger Verspätung doch noch veröffentlich.

Ob es noch mal zu einer Tour kommt darf wohl eher angezweifelt werden,
aber nun zum Album:

1. 4 way diablo: Der Titeltrack ist sehr sixtys lastig,
geht spätestens nach dem 2. Durchgang ins Ohr.

2. Wall of fire: Erinnert ein wenig "Powertrip" (den Song)
oder an "I controll, I fly"

3. Your alive: Hier wird hart zu Stakatto - Rythmen gerockt.

4. Blow your mind: Mittelharter Track bei dem der Titel Programm ist

5. Cyclone: Bester Song wie ich finde. Kommt daher wie eine Dampfwalze,
langsam, tonnenschwer, tolle Vocals, viel Echo.....

6. 2000 lightyears from home: Eigentlich sehr nahe am Orginal,
fügt sich als Stones cover recht gut in das Album ein.

7. No vacation: Benötigt definitiv einige Durchläufe um in die
Gehörgäne zu gelangen.Kommt dann aber umso besser. Übrigens ein
Remake eines "Love Monster" Songs.

8. I'm calling you: Wunderschöner melancholischer Song, am ehesten mit
"Baby Götterdämmerung" vergleichbar.

9. Solid gold: Was beim ersten Hörgang noch ziemlich flach klingt,
ist nichts anderes als der coolste "feel good Rocksong" den es bisher
von Monster Magnet zu hören gab.

10. Freeze and pixilate: Instrumental mit "Oriental touch". Am ehesten
mit "Masterburner" vom Dopes album zu vergleichen. Sehr lässig.

11. A thousand stars: Toller Rocksong beim dem Daves aussergewöhnliche
Stimme vor allem beim Ausklang sehr schön zur Geltung kommt.

12. Slap in the face: Hier wird cool und hart gerockt. Aber Vorsicht:
Beim Hören dieser Nummer ist man nicht abgeneigt völlig grundlos
seinem Gegenüber eine reinzuhauen ;-)

13. Little bag of gloom: Wunderbarer Ausklang. Einfach, kraftvoll,
vorgetragen in Kirchen Psalmform!!

Wer etwas Geduld mitbringt, bekommt ein sehr abwechslungsreiches Album
zu hören, dessen Anschaffung sich unbedingt lohnt.
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am 20. November 2008
10 Jahre ist es her, als Monster Magnet mit dem Album Powertrip" und der Hitsingle Space Lord" der kommerzielle Durchbruch gelang. Die einstige Psychedelic-Rock-Band setzte von nun an auf massenkompatiblen Breitwand-Rock und kokettierte mit allen Klischees, die der Rock'n'Roll zu bieten hatte. Jedoch, der Erfolg schwand und mit den folgenden Alben versanken Monster Magnet zusehends in der Belanglosigkeit, gepaart mit den üblichen Begleiterscheinungen: Bandmitgliederwechsel, Labelwechsel, Greatest Hits-Album etc. Anfang 2006 dann der Tiefpunkt: Sänger und Bandchef Dave Wyndorf erleidet eine Drogenüberdosis - und das mit 49 Jahren.

Anderthalb Jahre später präsentieren die Amis nun mit 4-Way Diablo" ein neues Album. Der Name stamme wohl von einem Drogencocktail. Mit mittlerweile 50 Jahren sollte Wyndorf eigentlich aus seinen Fehlern gelernt haben. Doch der selbsternannte Ober-Bullgod ist augenscheinlich aus der Reha-Klinik wieder direkt in die Rockstar-Pose gesprungen. Noch schnell wird die immer enger werdende Lederhose angepellt und schon kommt uns Dave in der ersten Single Wall of Fire" mit dicken Eiern entgegen gesprungen: Well, I'm back! I got a Cock made out of Platinum...". Alles beim Alten also? Nicht ganz. Nach den ersten 4 Songs schlägt die Band plötzlich ruhigere Töne an, psychedelische Gitarrenklänge schwirren im Raum die an die Frühphase der Band gemahnen. Cyclone", I'm calling you" oder das Instrumental Freeze and Pixelate" hätten auch gut auf das Debütalbum Spine of God" gepasst. Diese Seite der Band war auch niemals weg. Sie war nur versteckt unter dem meterdicken Breitreifen-Sound der letzten Platten. Nach all den Rückschlägen besinnen sich MM wieder auf ihre alten Stärken. We must remember what is real" singt Wyndorf mit beschwörender Stimme. Mit 2000 Lightyears from home" huldigt er einmal mehr den Helden seiner Jugend, diesmal den Rolling Stones. In der Orgel-Ballade Little Bag of Gloom" findet das Album einen versöhnlichen Abschluss. Natürlich gibt es immer noch genügend Dicke-Hose-Rock auf der Platte wie z.B. Blow your Mind" oder Slap in the Face". Diese geraten aber ordentlich und runden 4-Way Diablo" ab zum vielleicht besten Monster Magnet-Album in diesem Jahrzehnt. Und einige Angewohnheiten wird man mit über 50 halt einfach nicht mehr los.
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am 13. August 2015
sorry 4 buying late.

wer pop mag, fette gitarren, bass ohne ende und eher kein metal... sollte mm testen.
liedtexte sind scifi lastig, psychedelisch wie die indische sitra die immer wieder auftaucht.
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am 20. Juni 2012
Kein Zweifel, MM haben es tradiotinell schwer. Nach jedem Meisterwerk wird von ihnen erwartet, dass sie mit dem jeweiligen Nachfolger eins drauf legen. Das war schon immer so. Z.B. waren die Erwartungen nach "Powertrip" extrem hoch und heraus kam mit "God says no" ein Album, das musikalisch breiter gestreut war denn je, und gar ein par poppig anmutende Akzente setzte. Und schon hagelte es Kritik, obwohl "God says no" einfach nur aufzeigte, dass MM mehr drauf haben als das, was sie auf ihren früheren Alben gezeigt hatten. Bei "4-Way diablo" verhält es sich ähnlich. Nach dem bombastischen Breitbandklang-Hammeralbum "Monolithic baby" waren die Erwartungen extrem hoch und entstanden ist ein Werk, dass nach dem ersten Hören klanglich dünn und etwas oberflächlich rüberkommt. Doch schon beim zweiten Durchgang entfalten die einzelnen Stücken eine etwas experimentellere Tief. Da wird stilistisch innerhalb der Stücke variert, so dass man zunächst etwas iritiert ist. Wenn man seine hohen Erwartungen etwas mehr zurückstellt, ist 4-way diablo ein Album, deren Stücke aufgrund der Variationsbreite der gewählten Stilmittel mehr Tiefgang entfaltet als die Vorgänger.

Aber der Reihe nach:

1. Coverart: Das gesamte Cover ist in Schwarz-Weiß gehalten, ohne die üblichen farbig gehaltenen Posen von Wynndorf und co. Texte werden gar nicht erst abgedruckt. Das ist der erste erkennbare Stilbruch, der zunächst den Eindruck erweckt, MM hätten nach "Monolithic baby" schnell mal ein Album auf den Markt geworfen. MM wollten aber einfach nur mal (geringfügig) andere Wege beschreiten. Insofern geben Cover und Inlay einen Vorgeschmack auf das, was musikalisch in der Hülle enthalten ist.

2. Musik: Wynndorffs Stimme hat nichts, aber auch gar nichts an Kraft verloren. Er kommt daher wie immer und das ist gut so. Die einzelnen Stücke sind mal kraftvoll wie eh und je und mal etwas verspielter und experimenteller, als man es gewohnt ist und das ist nicht schlecht, wirklich nicht schlecht, aber man hat es eben vielleicht anders erwartet und auf ein nahtloses Anknüpfen an den Vorgänger gehofft.

4-way diablo: Kraftvoller, dynamischer Opener mit wenig Hitpotenzial aber typischer MM-Manier

Wall of fire: Setzt auf den Opner auf und man weiß, das Album wird zumindest nicht enttäuschen

YouŽre alive: Gerade dem Tod von der Schippe gesprungen, schrieb Wynndorf dieses Stück. Rockig, aber eher uninspiriert und wenig eingängig. Überflüssig

Blow your mind: Experimentell, ohne den MM-typischen Sound zu verlassen. Man hört sogar mit der Zeile "my, my, my, said the spider to the fly" eine in den Song eingebaute Stones-Anleihe. Am Anfagng ungewohnt, aber dann gewohnt gut

Cyclone: Ein Stück, wie von einem sehr frühen MM-Album. Hier geben sich mit sphärischen Klängen Hawkwind und MM die Hand

2000 lightyears from home: Wenn man sich schon etwas an den Stones orientieren möchte, sollte man diese nicht einfach nur blind kopieren. Da hatte ich mehr erwartet, als ich sah, dass sich die aus meiner Erinnerung erste Coverversion auf einem MM - Album befindet. Schwach

No vacation: Etwas düsteres Stück, das aber eine gute, rockige Brücke darstellt zum folgenden...

IŽm calling you: Psychodelisches Stück mit Tiefgang. Langsam vorgetragen, geht unter die Haut.

Solid Gold: Ein Stück mit Hitpotenzial, vielleicht das einzige auf "...diablo". Stadionrock ohne Mitgröhlelementen

Freeze and...: Experimentelles Instrumentalstück, nett gemacht, unter dem Strich vielleicht etwas belanglos

a thousand stars: Tolles Stück, das gut in die "Powertrip-Aera" passt.

Slap in the face: Nette Gitarrenriffs ohne Hau-Drauf Faktor. Fast schon ein Duett zwischen Gitaare und Stimme. Gut gemacht

Little bag of gloom: Kommt rüber wie eine melancholische Folk-Ballade aus Irland, erinnere die Stimme eben nicht an MM. Etwas gewöhnungsbedürftig.

3. Texte: Na ja, MM eben

Unter dem Strich hat das Album für mich 4,5 Sterne, ich rund mal auf 5 auf (!), weil MM sich zuzutrauen scheinen, auch neue Wege zu gehen, ohne dabei Altbewährtes außer acht zu lassen
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Monster Magnet haben schon einige Stile durchprobiert, ohne jemals wirklich Stilbruch zu begehen. Angefangen als Space-Rock-Band lieferten Dave Wyndorf und seine Mitstreiter zugedröhnte Klasse-Alben wie "Spine Of God" und "Superjudge" ab. Mit "Powertrip" wurde dann die Drogendosis zurückgeschraubt und so richtig gerockt. Mittlerweile ist Dave clean, und man fragt sich: Kann das -rein musikalisch betrachtet- überhaupt funktionieren? Die Antwort: Jein. Klar, Monster Magnet klingen immer noch nach Monster Magnet; nicht mehr so energiegeladen wie auf dem Jahrhundertalbum "Powertrip", aber auch nicht so psychedelisch wie auf "Spine Of God". Diesmal liegt alles irgendwo dazwischen. An sich okay, aber die Songs hätten im Schnitt doch eine Ecke besser komponiert sein können. Ich vergebe für "4-Way-Diablo" 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde, da die Band halt immer noch schweinecool ist.
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am 25. November 2007
diese scheibe ist beileibe kein meilenstein wie es "dope of infinity" oder zuletzt "monolithic" war. für mich ist es eine art konsolidierung, allerdings auf hohem niveau. auch wenn hier nicht ausschließlich absolute killer drauf sind, so finden sich sehr schnell nummern, die man nicht mehr missen möchte. "cyclone" etwa, das garagige "wall of fire" oder die (leider sehr kurze) abschlußnummer "little bag of gloom". ob man die (für mich nur durch wyndorfs stimme vom original zu unterscheidende) version von "2000 lightyears" wirklich braucht, sei dahingestellt.
da die band bereits verschiedene entwicklungsschritte (stoner, psychedelic, hardrock,...) durchgemacht hat, gibt es natürlich viele leute, denen die neue cd zu wenig akzente in eine richtung setzt, aber alleine für sich betrachtet, ist die scheibe schon o.k.!
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am 22. November 2007
Abgesehen vom wirklich schlechtesten MM-Song aller Zeiten (You're alive) durchgehend gut durchzuhören mit ein paar richtigen Knallern (Cyclone, I'm calling you, Slap in the face, A thousand stars) bestückt, eigentlich ne gute Mischung aus den eher rocklastigen Powertrip-Songs und den eher psychedelischen und spacigen ersten Scheiben. Kann man wenig mit falsch machen, wenn man auf MM steht.
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am 14. Juni 2008
Selbstreferenziell.
Das ist das erste, was jedem langjährigen Monster Maget Fan durch den Kopf schießen dürfte, nachdem er 4-way Diablo einmal komplett gehört hat.

Nachdem Sänger und Songwriter Dave Wyndorf wieder mal um ein Haar der Selbstzerstörung entgangen ist, präsentieren er und seine Band mehr eine Bestandsaufnahme als ein neues Album – die aber mit aller Energie und Attitüde, die zu Monster Magnet gehören.

So findet sich zu beinahe jedem Song auf dem Album ein mehr oder weniger offensichtliches Pendant in der Vergangenheit. 'No Vacation' etwa hieß zwar früher 'Atom Age Vampire', erschien aber schon genauso zu Love Monster Zeiten, während sich die Rolling Stones Nummer '2000 Light Years From Home' natürlich wunderbar in die Reihe der Retro-Covers einfügt, zu der schon Velvet Underground, MC5, die Stooges und diverse andere zählen. 'I’m Calling You' schlägt die gleichen Töne an, wie es auf dem Vorgänger 'Monolithic, Baby!' noch das David Gilmour Cover 'There’s No Way Out Of Here' tat und wenn man bei 'Slap In The Face' nicht an den Magnet-Klassiker 'Temple Of Your Dreams' denkt, dann wahrscheinlich nur, weil man das Album 'Powertrip' nicht im Schrank stehen hat. Und so weiter...

Nichtsdestotrotz: Wyndorfs "Well I’m back, I got a cock made out of platinum" im heimlichen Opener 'Wall Of Fire' hämmert dem Hörer unweigerlich ein breites Grinsen ins Gesicht und es gibt auf 4-way Diablo keinen Song, der diese Stimmung wieder kaputtmachen würde. 'You’re Alive', 'No Vacation' und 'Slap In The Face' wummern anständig drauflos, während Stücke wie 'Cyclone', 'A Thousand Stars' oder 'Solid Gold' mit einem gelungen bluesigen Touch aufwarten. Dazu ein Schuss Psychedelia bei '2000 Light Years From Home' und auch mal ein paar ruhige Töne mit 'I’m Calling You' oder dem entrückten 'Little Bag Of Gloom'.
Ausnahmslos begeisternd ist auch wieder Ed Mundells Gitarrenarbeit, der wie gewohnt sowohl bei den psychdelischs Riffs ('Freeze And Pixelate'), den lässigen Melodien ('A Thousand Stars') als auch seinen Soloeinsätzen ('Cyclone') zeigt, wie Coolness zu klingen hat.

Insofern haben Monster Magnet auch hier wieder ein Stück ehrlichen, dreckigen Rock'n Roll hingerotzt, der genau so groovt und knarzt, wie man es von den Bullgodjungs erwartet. Dennoch Abzüge in der B-Note, denn wenngleich die Band nicht zu jedem Album eine stilistische 180°-Drehung vollführen muss, darf es schon mehr als eine bessere Greatest Hits Compilation sein...
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am 8. Februar 2011
Dave Wyndorf hat also noch mal die Kurve gekriegt. Eine Überdosis Schlaftabletten, die den Hartgesottenen Schwanzrocker am 27. Feber 2006 beinahe ins Jenseits beförderte, zog eine lange Therapie hinter sich, neben dieser der übermäßig "Bewusstseinsforschende" Retro-Vagabund es sich aller Umstände zum Trotz nicht nehmen ließ, weitere Aktivitäten für den aktuellen Rundling - sprich Songs zu schreiben - anzugehen. Dennoch ging vieles und mehr auf die Kappe seiner Sidekicks Ed Mundell, Jim Baglino, Bob Pantella, ohne die laut Wyndorf alles gescheitert wäre.

"Monolithic Baby" indes, das letzte vertonte "Lebenszeichen" aus dem Jahre 2004, war bzw. ist ein solider Longplayer, der wie sein Vorgänger wie "God Says No" zwar keinen potentiellen Überflieger Hit mehr in petto hatte, aber als Gesamtpaket durchaus funktioniert. Und allmählich reduzierte sich die Fanbase wieder auf die ursprüngliche Die-Hard Gemeinde; die hohen Wogen und klingelnden Kassen der "Space Lord" Zeiten scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. Oder vielleicht doch nicht?

Nun, der radikale Relaunch für etwaige MTV Streifzüge ist der '4-Weg Teufel' zwar nicht geworden. Dafür gibt's wie zuletzt eine Mischung aus straighten Rockboliden ("4-Way Diablo"/"Wall Of Fire"/"You're Alive"/"No Vacation"/"Solid Gold"), psychedelischen Ausritten ("Cyclone"/"A Thousand Stars") die ja ganz angenehm konsumierbar. Die ganz massiv pointierten Duftmarken, also Ohrwrmgiganten stehen nur mehr bescheiden am Firmament (es müssen nicht immer Hits vom Schlage "Space Lord" sein), wodurch der Rundling wiederum in weiterer Folge eher in die Kategorie "ganz ok, aber mehr auch nicht" fällt.

Immerhin gibt's mit dem Rolling Stones Cover "2000 Years From Home" eine gepflegte Hommage an Mick Jagger und Co, die perfekt in das Konzept der Scheibe passt. Tja, und dass Dave in seine Kompositionen bzw. Texten ob seiner harten Zeit einiges an emotionalen Stoff implizierte, entspricht eigentlich einem Prozess der Vergangenheitsaufarbeitung und lässt ein paar Phrasen aus den Liedern "Little Bag Of Gloom", "Blow Your Mind" oder "I'm Calling You" erahnen, wo der Bezug dann gewissermaßen doch mehr Tiefe erhascht. Ansonsten klingt eh ziemlich alles schwer vertraut auf den 57:53 Minuten, denn die typischen Charakteristika kriechen aus sämtlichen Poren, wobei ausgerechnet das mit Tito & Tarantula Schlagseite aufgeigende, schier Abenteuer versprühende Instrumental "Freeze And Pixelate" zu meinem persönlichen Favoriten des "4-Way Diablo" avanciert ist. Wie schon angemerkt: alles in Allem sicher keine Überraschung geschweige eine Wundertüte, aber durchaus konsumierbar.
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am 26. November 2007
..eher dazu den Befürwortern dieses Album zuzustimmen,vom Kollegen aus Wien bereits detailliert begründet, auch m.E. in Songwriting und Produktion gelungen, nicht ganz "Dopes.., aber 3/4tel des Materials packt direkt.
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