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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
69
4,5 von 5 Sternen
Der Schakal
Format: DVD|Ändern
Preis:7,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 5. Januar 2013
Motiviert durchs Lesen des auch heute noch empfehlenswerten Thriller von Frederick Forsyth "Der Schakal" erinnerte ich mich an eine Verfilmung des Stoffes mit den Darstellern Bruce Willis und Richard Gere. Doch dieser bringt weder Handlung noch Zeitraum und Hintergrund der Romanvorlage mit. So entdeckte ich erst jetzt diese verfilmte Adaption auf DVD von "Universal" aus der Reihe "Jahr100Film".

Die DVD-Amaray wird durch einen O-Ring-Schuber mit fest aufgedrucktem "FSK"-Hinweis geschützt. Immerhin besitzt die DVD-Hülle ein Wendecover. Direkt nach Einlegen der Scheibe startete sie, ohne Aufruf der Menüoptionen. Was wohl auch besser so war. Denn das Menü selbst ist sehr einfach, noch dazu ausschließlich in englisch gehalten, und bietet als Bonusmaterial lediglich einen Kino-Trailer von knapp 2 Min. Länge sowie Produktionsnotizen als Texttafeln auf 15 Seiten (in englisch). Wenigstens die 16 Kapitel des Films lassen sich einzeln ansteuern.

Entschädigt wurde ich dann jedoch vom (hochskalierten) Bild der Produktion, die mittlerweile 40 Jahre auf dem Buckel hat. Die Farben sind kräftig und werden von einer guten Schärfe getragen. Nur selten waren mitunter leicht körnige/griesige Abschnitte während der Laufzeit von über 2 Std. und 16 Min. auszumachen und betrafen Groß,- bzw. Landschaftsaufnahmen.

Das Tonformat ist mit Mono 1.0 mager aber ausreichend, (dt. und weitere) Untertitel sind optional zuschaltbar, die musikalische Untermalung hält sich bedeckt. Viel Action darf man nicht erwarten, wenige Schüsse fallen, denn der "Schakal" ist ein Meister seines Faches, hat den Schalk des Bösen im Nacken, und versteht sich aufs leise Töten. Und notwendigerweise benutzt er einen Schalldämpfer auf seiner Sonderanfertigung eines Meisterstückes der Büchsenmacherzunft. Für den einen, besonders heiklen Auftrag. Diesen bekommt er von 3 sich aus Frankreich ins Ausland abgesetzten und konspirativ agierenden hochrangigen Mitgliedern der "OAS" - einer auf Tötung des Staatspräsidenten "General" Charles de Gaulle spezialisierten Truppe, die ihm seine Algerien-Politik übel nimmt, und nun, nach bereits mehreren gescheiterten Attentatsversuchen einen Berufskiller engagieren.

So entstand ein typischer 70iger-Jahre-Thriller mit einer guten Portion französisch/englischem Filmkunstflair vor teils realem geschichtlichen Hintergrund, der sachte Abweichungen ggü. des Romans bereit hält und nicht ganz dessen Tiefe erreichen kann. Durchgehend aber wird Spannung aufgebaut die sich gegen Ende hin fulminant steigert und entlädt. Von einem Meisterregisseur Fred Zinnemann ("12 Uhr mittags") nicht anders zu erwarten. Als Zuschauer bemerkte ich nicht die geschickt installierten Aufnahmen eines tatsächlichen französischen Gedenktages und die darin verwobenen Spielfilmszenen mit einem de Gaulle Double als Darsteller - sehr clever in Szene gesetzt!

Die schauspielerischen Leistungen überzeugen durch die Bank, dem "Schakal" in der Rolle von Edward Fox gelingt die Rolle des Auftragskillers in all seinen Facetten wie der Verkleidungskunst mit Bravour. Er mordet eiskalt ohne mit der Wimper zu zucken, einzig die Prämie für die erfolgreich ausgeführte Order der "OAS" steht für ihn im Vordergrund. Ein Lob auch für die Besetzung der Rolle des "besten Detektiv" Frankreichs, Claude Lebel (Michael Londsdale), der von obersten Regierungskreisen auf die Identifizierung und Dingfestmachung von "Schakal" angesetzt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen "Schakal" beginnt...

4 Amazonsterne - Insgesamt 1 Stern Abzug wegen des unschönen Menüs und fehlender Extras. Der Film selbst hat 5 Sterne verdient.
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am 6. November 2014
Britisch-französischer Thriller von Fred Zinneman (Zwölf Uhr mittags, 1952) aus dem Jahr 1973 über die Planung eines Attentats auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulles (nach dem Roman von Frederick Forsyth von 1971).
Mit Edward Fox (spielte M in Sag niemals nie, 1983) in der Titelrolle als gewissenlosen (wandelbaren) Killer und Michael Lonsdale (Gegenspieler von James Bond als Sir Hugo Drax in Moonraker, 1979) als bis zum Schluss hartnäckigen Verfolger Inspektor Lebel.
Detailliert. Spannend. Aber im typischen 70er-Jahre-Tempo. Note 2-
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am 24. Mai 2017
Und dem Film liegt tatsächlich einer wahren Begebenheit zu Grunde. Toll gespielt !!! Nur das Buch ist noch besser ! So zu sagen ein Stück Zeitgeschichte. Sollte man sich unbedingt ansehen !
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am 6. Oktober 2017
An alle, die an einer Blu-ray Version dieses genialen Filmes interessiert sind:
Auf der Blu-ray gibt es leider keine deutsche Tonspur!
Bild Qualität dieses Klassikers ist gut.
Wer also des Englischen mächtig ist, macht mit dieser Variante nichts falsch.
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am 9. Juli 2017
This movie is NOT anamorphic as stated on the back of the case. It is LETTERBOXED. Also it is not region 2 or 4 also stated on the back of the case it is the same as region 1 it is not Pal.. It is false advertising which is completely unacceptable.
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am 26. November 2013
Zum 10ten mal angesehen und NIE langweilig.... ein HOCH an alle Darsteller. Perfekter CAST und spannend bis ins Detail. Einblick in die Politische Situation der 60er Jahre. EIN MUSS für jede HOME DVD Sammlung
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am 16. Mai 2014
Meisterhafte Darstellung eines Agenten-Thrillers. Die Spannung steigert sich ständig, das Finale ist großartig.
Ein absoluter Filmklassiker, der die Algerien-Krise als Hintergrund hat. Für Liebhaber empfehlenswert!
Die Remakes kommen an das Original nicht heran.
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am 30. April 2015
Ein grandioser, kommerziell damals leider nicht erfolgreicher Film !
Im Fernsehen kommt leider regelmäßig nur das absolut lächerliche alberne Remake.
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am 21. Juli 2004
Die erste Verfilmung von "Der Schakal" (1973) nach Frederick Forsyth ist ein Meilenstein des klassischen Thrillers. Wer zu seinem Leidwesen genötigt wurde, das gleichnamige, aber leider unter jeder Kritik stehende Bruce-Willis-Remake zu sehen, der wird von diesem Film begeistert sein. Es ist vielleicht keine Action-Lawine wie das Remake, dafür kommt die mörderische Zielstrebigkeit und Gewissenlosigkeit weitaus besser zur Geltung und läßt einem kalte Schauer über den Rücken laufen.
Im Jahr 1963 will die O.A.S., eine französische Untergrundbewegung, Präsident De Gaulle beseitigen, ihre Attentate scheitern aber, und die Organisation steht, bedrängt von der Polzei, kurz vor dem Zusammenbruch. In einem letzten Gewaltakt engagiert man einen ausländischen Auftragskiller. Den besten. Den vorsichtigsten. Den, der ein Phantom ist. Den, der keine Gnade kennt. Der "Schakal", vielschichtig dargestellt von James Fox, macht sich mit einem brillanten Plan ans Werk. Durch einen Verrat in den eigenen Reihen der O.A.S. kommt der Plan ans Tageslicht, doch der Schakal beschließt ihn weiter auszuführen. Er spielt gekonnt mit der Polizei Katz und Maus, doch es stellt sich oft die Frage, wer die Maus ist. Inspektor Lebel, ein schwermütiger, brillianter Polizist (Michel Lonsdale) erweist sich sozusagen als klettenhafter Terrier, der dem Schakal unermüdlich nachstellt.
Der Film verzichtet fast gänzlich auf eine musikalische Untermalung, der Betrachter bekommt das Gefühl einem Dokumentarfilm zu folgen, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Diese Verfilmung läßt die stupid-debilen "actiongeschwängerten" Filme der heutigen Zeit in Summe sehr schwach aussehen.
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am 11. Oktober 2006
Der Schakal konzentriert sich ganz und gar auf das indirekte Duelle zweier Männer. Sie stehen auf gegensätzlichen Seiten des Gesetzes, sind sich in ihrer Professionalität und in ihrem kühl kalkulierenden Vorgehen aber sehr ähnlich.

Der eine ein Auftragsmöder, völlig unfanatisch, erfahren und ein Mann von Welt, wird vom Zuschauer begleitet auf dem Weg zur Ausführung seines nächsten Auftrages. Dabei nötigt er diesem für sein emotionsfreies, intelligentes und sehr bemühtes Vorgehen fast Respekt oder gar Sympathie ab - man wünscht der Auftragsausführung irgendwie Erfolg für die große planerische Anstrengung die sie erforderte.

Der andere ein hochrangiger Polizist, auch er erfahren aber eher bodenständig und ein wenig spießig, verfolgt die Spur seines Widersachers und gibt dem Phantom durch seine brillanten Recherchen peu a peu ein Gesicht. Ist der Schakal anfangs für ihn nur ein schwammiges Pseudonym, so führt ihn die Handlung letztlich zum unmittelbaren persönlichen Showdown von Mann zu Mann.

Seltsam unberührt von dieser auf zwei Hauptakteure konzentrierten Handlung bleibt dramaturgisch gesehen das Opfer. Die Person de Gaulles tritt nur als Paraden abschreitender alter Mann ins Bild und wird in keinerlei Weise tiefer ausgeleuchtet. Durch diese erzwungene Distanz entwickelt sich beim Zuseher (leider) keine Beziehung zu dem vorgesehenen Opfer und somit auch keine Sorge um dessen Wohlergehen. Überspitzt ausgedrückt hätte man de Gaulle auch durch einen Pappkameraden oder eine Zielscheibe ersetzen können. Für Handlungsstrang und Spannung des Films hätte es nicht den geringsten Unterschied gemacht. Der Weg (zum Ziel) ist das Ziel des Films. Das ist für mich auch ein kleines Manko des Films - neben dem unglaubwürdigem Umstand, dass der Kommisar während er finalen Militärparade unter tausenden Pariser Flics ausgerechnet denjenigen zufällig anspricht, an dem der Schakal kurz zuvor total vermummt unauffällig vorbeihumpelte - und im Bruchteil einer Sekunde den richtigen Schluss zieht. Ein wenig viel Zufall und grundlos ausgelöste Kombinationsgabe. Aber das fällt bei diesem fantastisch gemachten Thriller wirklich nicht ins Gewicht. Sehr schön auch, dass Der Schakal ein angenehm leiser Film ist - so leise und unerkannt eben wie sich der Schakal bewegt. Keine unnötige Action, keine sinnlosen Explosionen. Ein intelligenter Film, zeitlos spannend, ohne Längen und mit zwei hervorragenden Hauptdarstellern.
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