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am 23. Juni 2015
Mit deutschen Krimis konnte ich mich noch nie so richtig anfreunden:
Die diversen Trivialreihen der 1960er wie die ‚Edgar Wallace’-Filme, Jerry Cotton und Kommissar X waren zwar durchaus gelungen, sehe ich auch gerne, aber das waren zwar deutsche Produktionen, jedoch mit englischen oder amerikanischen Helden.

Die modernen deutschen Krimis erschöpfen sich meist in die bekannten und überstrapazierten Kammerspiele (‚Der Kommissar’, ‚Derrick’, ‚Siska’ u.v.m.), Sozialdramen (‚Tatort’) oder Krawallserien (‚Alarm für Cobra 11’) oder hart am Rande der Parodie (‚Die Rosenheim-Cops’, ‚Der Bulle von Tölz’) oder solche Heuler wie ‚HeliCops’ oder auch ‚Die Gang’. Andere Serien fingen gut an:‚SOKO 5113’, die frühen Folgen (noch mit diesem klassischen Vorspann, der nicht die Namen der Darsteller nannte, sondern den Polizeirang und Namen der Figuren), waren klasse, spätestens jedoch mit all diesen Spin-Offs geriet die Serie zum Einheitsbrei.
Derlei fällt kaum auf, wenn man deutsche Krimiserien isoliert betrachtet, erst im Vergleich mit den Produktionen anderer Länder. Als in den späten 1980ern und frühen 1990ern sich mehrere europäische Länder an der Krimiserie ‚Eurocops’ beteiligten, produzierte Deutschland wohl einige der langweiligsten Episoden dazu!

Überhaupt drehen sich deutsche Krimiserien fast immer nur um irgendwelche in Regierungsdiensten stehende Kriminaler, die irgendwelche Verbrechen aufklären, fast nie stehen Kriminelle im Mittelpunkt, auch wenn es Ausnahmen gibt:Aber ‚Der König von St. Pauli’ war noch peinlicher als ‚Der Schattenmann’. Klaus Löwitsch in dem Zweiteiler ‚Napoleon Fritz’ als titelgebender Verbrecherkönig zwar deutlich besser, musste aber den Konventionen des deutschen Fernsehkrimis entsprechend, am Ende sein Leben lassen. Zwar agieren auch bei amerikanischen Produktionen Ermittler und Kriminaler, aber es gibt eben auch solche Produktionen wie ‚The Sopranos’. Warum nicht endlich mal einen ‚Tatort’, in dessen Mittelpunkt nicht die selbstgerechten Polizisten und Ermittler, sondern die Gangster, Kriminellen und Verbrecher stehen?!
Aber Anfangs hatten die Macher der ‚Tatort’-Reihe wenigstens noch Mut zum Risiko und schufen noch solch einen Kriminaler wie Zollfahnder Kressin oder Klaus Löwitsch in der Folge ‚So ein Tag …’ – heute dagegen sind nur noch irgendwelche Ermittlerteams unterwegs und die Handlung wirkt oft, als wenn’s das Ergebnis eines Drehbuchseminars wäre!

Und dass sich selbst aus dem überstrapazierten Krimigenre noch was rausholen läßt, haben die Amerikaner mit David Lynchs Klassiker ‚Twin Peaks’ oder im neuen Jahrtausend mit ‚24’ und ‚The Wire’ bewiesen - von derlei Innovation sind wir in Deutschland leider weit entfernt! Während die Briten mit ‚Sherlock’ einen klassischen Stoff auf geniale Weise neu interpretieren, kommt bei deutschen Neuauflagen nur solch eine öde Krimiklamotte wie ‚Jerry Cotton dabei raus …

In Großbritannien entstanden Kultserien wie ‚Mit Schirm, Charme und Melone’, ‚Nummer 6’ oder auch der in Deutschland wenig bekannte ‚Man in a Suitcase’ und später immer noch bodenständiges Neuland wie ‚Die Profis’, ‚The Sweeney’, ‚Dempsey & Makepeace’, ‚Minder’. Frankreich hatte die Gangsterepen eines Jean-Pierre Melville, Italien den Giallo und ‚Allein gegen die Mafia’.

Auch im Kino hält sich meine Begeisterung für deutsche Produktionen in sehr engen Grenzen:
‚Der Bulle & das Mädchen’ fällt mir da ein, mit einem grandiosen Jürgen Prochnow, sowie ‚Die Katze’ und ‚Die Sieger’, beide von Dominik Graf, der später auch die überragende Serie ‚Im Angesicht des Verbrechens’ gedreht hat, die jedoch von deutschen Sendern oft nur zu später Stunde gesendet wird, wohl um die Krimigewohnheiten deutschen Zuschauer nicht zu erschüttern ...

Wir haben leider in Deutschland auch kaum Darsteller, die krimitauglich sind:In den USA entstand mit Kiefer Sutherland ein solcher Kracher wie ‚24’, in Deutschland haben wir aktuell nur einen Darsteller von ähnlichem Kaliber, Henning Baum, der jedoch in diesem Nostalgie-Klamauk ‚Der letzte Bulle’ verheizt wird.

Die einzige deutsche Krimiserie, die mich wirklich, damals und heute noch, begeistert, ist ‚Peter Strohm’:
Das beginnt schon beim Vorspann:Bieten die meisten deutschen Krimiserien einen eher inspirationslosen Vorspann samt langweiligem Gedudel, so gaben sich die Macher von ‚Peter Strohm’ richtig Mühe:Stilisierte Bilder, Peter Strohm, der durch eine Fensterscheibe bricht, mit der Waffe in der Hand die Autotür aufreißt, kurzum, ein Vorspann und eine Serie, die sich auch mit ‚Die Profis’ messen konnte! Auch das Abspannlied von Mandy Winter ‚He’s a Man’ passte dazu, wie selten ein Song!

Schon der Pilotfilm ‚Tod eines Freundes’ macht klar, was Sache ist:
Ein Auto fährt vor, darin zwei finstere Gestalten, ganz eindeutig die Schurken, Handlanger, Killer. In einer Wohnung ein Informant in Angst, der mit Peter Strohm telefoniert. Doch als Peter Strohm bei der Wohnung des Informanten eintrifft, ist es zu spät, der Informant ermordet - ein Beginn wie aus einem ‚Mike-Hammer’-Roman (Tatsächlich gibt es zwei ‚Mike-Hammer’-Romane, die ähnlich beginnen) ...

Die Stärke der Serie lag natürlich besonders im Hauptdarsteller:Klaus Löwitsch war endlich ein Darsteller, der so aussah, wie man sich einen Polizisten vorstellt (ganz im Gegensatz zu den meisten anderen, die in deutschen Krimiserien ihr Gesicht in die Kamera halten …), auch wenn er nur zu Beginn der Serie ein Polizeibeamter war, auch das ein Novum im deutschen Krimieinerlei, das sich meist nur aus Polizeikrimiserien zusammensetzt und damit meistens nur eine Vorstellung von Polizeiallmacht und Obrigkeitshörigkeit propagiert.
Klaus Löwitsch brachte einfach eine Physis mit, die es bis dahin in deutschen Krimiserien nicht gegeben hatte:Sein Peter Strohm erinnerte kaum an Kommissar Keller oder Derrick, sondern eher an die französischen Krimis mit Jean-Paul Belmondo. Werden Darsteller für Krimiserien meistens nur danach ausgewählt, ob sie sympathisch rüber kommen, so wirkte Klaus Löwitsch als Peter Strohm stets ungemütlich und aufbrausend, aber auch von einem Hauch von Melancholie umgeben. Dazu passte, dass es auch der Schauspieler Klaus Löwitsch in Interviews richtig krachen ließ, wie man dies sonst nur von Klaus Kinski gewohnt war. Die modernen Talkshows und Interviews dagegen, in denen die diversen Gesichtsvermieter, Stars und Sternchen mit ihrem PR-Manager abgesprochene Antworten zu ebenfalls vereinbarten (und eh schon oberflächlichen) Fragen liefern - einfach furchtbar!

Auch die Stories und Drehbücher von ‚Peter Strohm’ konnten sich sehen lassen:
War man zuvor nur die eher peinlichen Krimiwelten eines Herbert Reinecker gewohnt, so schienen sich die Drehbuchautoren von ‚Peter Strohm’ bei den Themen des modernen Europa zu bedienen:Wirtschaftsspionage, Waffen- und Drogenhandel, Schutzgelderpressung, mal ist Schmuck verschwunden oder irgend jemand muss beschützt werden. Peter Strohm schlich sich undercover bei linken Terroristengruppen ein oder war auf der Spur von Wirtschaftsverbrechern.
Der Handlungsort beschränkte sich auch nicht nur auf Deutschland, sondern Peter Strohm kam rum in Europa zu Zeiten der D-Mark.
Ähnlich wie die Handlung war auch die Action zwar spärlich, aber wenn, dann glaubwürdig und derart hart, wie ich dass noch in keiner anderen deutschen Krimiserie gesehen habe:Ich kann mich da an eine Folge erinnern, ich glaube, es war ‚Wien ist anders’, in der sich so ein Typ den Daumen weggschießt, und auch sonst war die Serie wenig zimperlich!

‚Peter Strohm’ ist außerdem eine der wenigen deutschen Krimiserien, die den Namen des Helden im Titel beinhaltet, viele andere deutsche Krimiserien haben eher offene Titel, die entweder gar nicht auf den Helden eingehen (‚Tatort’, ‚SOKO 5113’, ‚Ein Fall für Zwei’) oder diesen anonymisieren (‚Der Kommissar’, ‚Der Alte’, ‚Der Fahnder’, ‚Der letzte Bulle’ u.a.), so dass die Serie auch mit anderer Besetzung der Hauptfigur problemlos fortgesetzt werden kann, ohne den Titel ändern zu müssen, was leider zu diversen Endlos-Serien und -Reihen im deutschen Fernsehen geführt hat, deren Formeln, Elemente und Motive sich immer wieder wiederholen ...

Auch zeigte Klaus Löwitsch als Peter Strohm, dass man kein Sixpack und Blondschopf brauchte, um bei der Damenwelt Eindruck zu schinden, sondern dass man auch mit schütterem Haar und jenseits der 50 noch auftrumpfen konnte und mit einem schiefen Grinsen erobern konnte!
Und muss ein James Bond trotz 50jährigen Dienstjubiläums immer noch Mitte 30 sein, was ihn zur eigenen Karikatur geraten läßt, so half das Alter des Hauptdarstellers Klaus Löwitsch dabei, seine Figur Peter Strohm glaubhaft zu machen. Dabei verkommt Peter Strohm nie zur bloßen Krimi-Klischeefigur in der Tradition eines Derrick, noch wird aus ihm ein Sonderling wie Monk oder gar ein intellektueller Kopfmensch wie Sherlock Holmes. Peter Strohm ist eher der Vorläufer des modernen Wutbürgers:Zwar wird in den einzelnen Episoden deutlich klar, dass Peter Strohm für seine Dienste bezahlt wird, aber vieles ist für ihn auch eine Überzeugungssache, er folgt also nicht irgendwelchen anonym-sinnlosen Buchstaben des Gesetzes, sondern eher einer allgemeingültigen Vorstellung von Gerechtigkeit, von Richtig und Falsch, ohne dass aus Peter Strohm ein unrealistisch-irrationaler Gutmensch wird.
Der Privatdetektiv erlebte in den 1980ern in meist amerikanischen Fernsehserien (‚Magnum, P.I.’, ‚Mike Hammer’, ‚Matt Houston’, ‚Privatdetektiv Harry MacGraw’, ‚The Equalizer’) eine Renaissance und auch ‚Peter Strohm’ fällt in dieses Subgenre des Krimis, auch wenn der Begriff Privatdetektiv in ‚Peter Strohm’ kaum erwähnt wird und der (Anti-)Held Peter Strohm weder Büro noch Sekretärin hat, sondern eher von Mundpropaganda zu leben scheint.

Zum Pilotfilm ‚Tod eines Freundes’ hat der Krimiautor Frank Göhre einen Roman mit dem Titel ‚Peter Strohm - Agent für Sonderfälle’ veröffentlicht, leider wurde daraus keine Romanserie.

Leider ist die Serie ‚Peter Strohm’ ziemlich in der Versenkung verschwunden:Schon nach Einstellung der Serie kaum noch gesendet, ist sie im neuen Jahrtausend und nach dem Tod des Hauptdarstellers nahezu ganz aus dem Fernsehprogramm verschwunden, einzelne Episoden wurden auf 3 SAT gesendet, aber das war's dann auch.
Interessant ist auch, dass Klaus Löwitsch zuvor auch im Tatort einen Polizeibeamten gespielt hatte:Eine sehr seltene Rolle, denn obwohl sein Polizist der Hauptdarsteller dieser ‚Tatort’-Folge war, kam er am Ende ums Leben. War die ‚Tatort’-Figur noch weit von ‚Peter Strohm’ entfernt, so ging Klaus Löwitsch mit seiner Hauptrolle in dem Krimi ‚Kaminsky’ (Wird selten im TV gezeigt) doch schon in diese Richtung.

Meine Erfahrung ist leider die, dass jene, die sich die klassischen deutschen Krimiserien (‚Tatort’, ‚Der Alte’ u.a.) anschauen, auf ‚Peter Strohm’ nicht gut zu sprechen sind, auch Martin Compart läßt in seinem Buch ‚Crime TV’ kein gutes Haar an ‚Peter Strohm’. So bleibt ‚Peter Strohm’ ähnlich wie Dominik Grafs ‚Im Angesicht des Verbrechens’ leider eine Ausnahmeproduktion im deutschen Krimieinerlei.

Natürlich habe ich zahlreiche Episoden von ‚Peter Strohm’ auf Videocassette aufgenommen, aber eben verstreut auf zahlreiche Videocassetten, eine Episode da, zwei dort, weshalb ich mir endlich die erste DVD-Box von ‚Peter Strohm’ gekauft habe. Allerdings ist die Bildqualität der DVDs echt nicht überwältigend.

Etwa zu den Zeit, als ‚Peter Strohm’ produziert wurde, hat Klaus Löwitsch dann noch eine andere Krimiserie gedreht, die ähnlich angelegt und ganz auf ihn zugeschnitten war:’Zorc - Der Mann ohne Grenzen’ - ebenfalls einfach wirklich klasse … war das die erste (Krimi-)Serie, die im wiedervereinigten Berlin gedreht wurde? Doch ‚Zorc - Der Mann ohne Grenzen’ (Mit Michelle Marian, die auch in einigen Episoden von ‚Peter Strohm’ zu sehen war) hat ein noch schlimmeres Schicksal erfahren, denn nachdem die Serie ein einziges (!) Mal zu Beginn der 1990er auf RTL (Sogar mit vollständigem Abspann, das waren noch Zeiten!) gesendet wurde, wurde sie danach nie mehr wiederholt (Obwohl eine solche Aussage angesichts der zahlreichen deutschen Fernsehsender inzwischen doch etwas gewagt ist), ist auch nicht auf DVD verfügbar (Schön, wenn man noch einige Aufnahmen auf dem guten, alten Medium Videocassette hat) … was ist aus ‚Zorc - Der Mann ohne Grenzen’ geworden? ‚Zorc - Der Mann ohne Grenzen’ gesellt sich zu einigen anderen (britischen) Krimiserien, von denen zumindest einige Episoden in Deutschland gesendet wurden, die danach jedoch nie mehr wiederholt wurden und bisher auch nicht (in Deutschland) auf DVD verfügbar sind:
‚Task Force Police’, ‚Der Aufpasser (Minder)’, ‚Die Füchse (The Sweeney)’.
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am 27. Dezember 2008
Über die Serie selbst muß man an dieser Stelle wohl nicht mehr viele Worte verlieren, sie zählt zweifellos zum größten Erfolg in der langen Karriere des unvergessenen Klaus Löwitsch. Deshalb beschränke ich mein Augenmerk auf die reine DVD-Umsetzung, an der es leider mehr als genug zu bemängeln gibt.

Als leidenschaftlicher Nostalgiker besitze ich inzwischen unzählige alte Titel der heimischen TV-Geschichte im eigenen Archiv und habe über viele von ihnen auch schon rezensiert. Dabei drückte ich gerne mal ein Auge zu, warb sogar für Verständnis, wenn aus dem betagten Material qualitativ einfach nicht mehr herauszuholen war. Die 1.Staffel von "Peter Strohm" ist aber bereits eine Produktion aus dem Jahre 1988, in dem weder das Fernsehen selbst, noch dessen Technik längst nicht mehr in den einstigen Kinderschuhen steckte. Und dennoch bietet die DVD-Box über weite Strecken eine recht erbärmliche Bild- und Tonqualität, wofür sich nur schwerlich eine überzeugende Entschuldigung finden läßt.

Bei den "Straßenfeger"- Editionen der öffentlich rechtlichen Sender wird sich mittels eingeblendeter Schrifttafel für Einbußen der Qualität trotz restaurierter Fassung sogar entschuldigt, als Bonus auch noch vollmundig ein Beitrag über die aufwändige Nachbearbeitung des Materials aufgespielt, bei anderen populären Klassikern fällt man qualitativ jedoch wieder in die tiefste Steinzeit zurück. Selten habe ich schlimmer ausgemergelte MAZ-Vorlagen aus Ende der 80er Jahre gesehen wie jene, die man zum Abtasten des DVD-Masters für "Peter Strohm" verwendete: Bildrauschen und Grobkörnigkeit wie es heftiger kaum ausfallen könnte, verschwommene Schärfewerte, nebulöser Kontrast sowie nahezu sämtliche übrigen Mankos, welche ein überstrapaziertes Magnetband überhaupt bieten kann. Die Qualität wechselt praktisch von Szene zu Szene, zeigt sich in allen Facetten, von durchaus befriedigend bis grottenschlecht. Der Pilotfilm weist zudem ab der 58 Minute ein durchgehendes NF-Schnarren in der Tonspur auf, ganze Passagen der 3. Folge sind bildtechnisch fast schon nicht mehr sendefähig (z.B. die Szene im Hubschrauber, wo sämtliche Konturen bis zur Unkenntlichkeit ineinander verschmelzen).

Die Box bietet den 82minütigen Pilotfilm der Reihe sowie alle 13 Folgen der 1.Staffel in einem klappbaren Digipack, darin eingesteckt ein kleines Booklet als Episodenguide. Bonusmaterial: Fehlanzeige. Soweit, so gut. Doch für diesen lieblosen Transfer einer Topserie ins digitale Zeitalter fehlt mir jedes Verständnis; meine älteste VHS-Kassette aus den 80er Jahren kann sich mit der hier gebotene Qualität noch mit Leichtigkeit messen.

Fazit: Solch schlechte DVD-Umsetzung hat Klaus Löwitsch mit seiner größten Serie nun wahrlich nicht verdient. Rote Karte an die ARD und leider 2 Sterne Abzug in der Gesamtbewertung.
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TOP 500 REZENSENTam 6. Dezember 2011
Klaus Löwitsch als Peter Strohm war wohl neben Schimanski der tougheste Gesetzeshüter im deutschen Fernsehen. Obwohl Gesetzeshüter nicht ganz richtig ist. Das ist Strohm nur im Pilotfilm, bevor er den Polizeidienst verläßt und als Privatdetektiv, Problemlöser und eine Art Agent arbeitet, je nachdem als was er als freiberuflicher Verbrechensbekämpfer gerade gebraucht wird.
Spannung und Action sind in den einzelnen Folgen sehr gut verknüpft. Strohm ist eine der interessantesten TV-Figuren überhaupt, agiert er doch mehr als einmal jenseits der Legalität, was diese Serie auch diesbezüglich weit über typische deutsche Krimiserien hebt, wo sie die Hauptfiguren überwiegend im Rahmen des Gesetzes bewegen.
Nach heutigen Maßstäben eine kleine Katastrophe ist bei dieser ersten Staffel aber das Bild, bei dem von Digitalisierung keine Spur ist. Mehr als VHS-Qualität hat das Bild nicht. Doch wer die Serie von damals kennt, für den könnte das auch etwas den nostalgischen Reiz der Serie ausmachen, weil sie eben 1:1 ist, wie damals im TV ausgestrahlt.
Was aber in jedem Fall nervig ist, ist, dass man jede Folge nur einzeln aufrufen kann, statt dass es einen "Alles abspielen"-Menuepunkt gibt.
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am 6. Februar 2014
HIER IST ACTION UND GUTE SPRÜCHE GEPAART:GUTER SCHAUSPIELER KLAUS LÖWITSCH IN HOCHFORM:DIE STAFFEL IST NUR ZU EMPFEHLEN UND ICH WARTE SCHON AUF DIE NACHFOLGER::BITTE KAUFEN IST TOLL:
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am 5. Februar 2008
Deutsche Krimiunterhaltung zur Zeit der Wende. Mit dem unvergessenen raubeinigen Klaus Löwitsch als dem deutschen "James Bond". Spielt an Schauplätzen in und um (West-)Deutschland. Ich möchte die - auch von der Aufmachung schicke 5-er - DVD-Box nicht mehr missen - und hoffe, die Fortsetzung kommt bald !
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am 22. April 2010
Man muss kein Löwitsch Freund sein um zu begreifen, wieso die Serie damals ein "Sraßenfeger" war. Exzellent gespielt,auch die Nebendarsteller mit Format, haben die Storys nachvollziehbare Inhalte. Der Pilotfilm vermittelt wieso Strohm allein arbeitet. Alles in allen die Staffel 1 macht Lust auf mehr.
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am 17. Januar 2008
Was will man zu Peter Strohm noch sagen? Damals als die Folgen ausgestrahlt wurden waren sie ja schon ein voller Erfolg.
Besonders bemerkenswert ist jedoch, dass die Folgen zeitlos sind. Anders als bei vielen anderen älteren Serien merkt man den Folgen ihr Alter von etwa 20 Jahren kaum an.
Ich freue mich jetzt schon auf die Veröffentlichung der 2. Staffel.
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am 24. Oktober 2007
Klaus Löwitsch einfach Klasse in dieser Charakterrolle. Einfach spannend. für jeden der deutsche Krimis mag, auf jeden Fall empfehlenswert.
Selbst meine Frau, die nicht gern Krimis schaut, ist begeistert.
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am 17. April 2012
Die erste Staffel von Peter Strohm hat mir gefehlt. Jetzt über Amazon habe ich alle Staffeln vollständig und somit eine Nostalgie(Action)krimiserie als Alternative zu Schimanski.
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am 24. Oktober 2013
Nicht nur die Bildausschnitte, Szenenwahl, Kleider und Sprache, auch die behandelten Themen führen eindeutig in die 80-er Jahre. Einerseits ist das durchaus nostalgisch, andererseits wirkt es zuweilen auch sehr fremd. Abgesehen von alltäglichen Problemen finden sich hier Folgen über Korruption, Umweltschutz, Gentechnologie, Ost-West-Konflikt usw.

Peter Strom, der Ermittler, ist politisch engagiert, für die Unterdrückten, die Ökologie und den einfachen Menschen, eben wie in diesen Jahren gefordert. Seine Bindungsunfähigkeit und Zynik, seine ständig schlechte Laune und undurchschaubare Persönlichkeit muss man mögen, sonst wird man durch die Hälfte der Folgen genervt. Insgesamt handelt es sich um eher mittelmäßige Unterhaltung, nach heutigen Vorstellungen.
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