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Kundenrezensionen

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am 4. September 2007
Dieses DVD/2CD-Paket ist der prächtige Beweis dafür, dass gute, ehrliche und handgemachte Musik alle Modeerscheinungen und Trends überdauert. Ein viertel Jahrhundert nach dem Black-Sabbath-Live-Klassiker "Live Evil" haben genau die selben vier Metal-Legenden im März 2007 als Teil einer gigantischen Welt-Tournee in New York dieses Konzert aufgenommen - Tony Iommi, Geezer Butler, Vinnie Appice und Ronnie James Dio. Sie heißen "Heaven & Hell", denn Black Sabbath Black Sabbath gab es nach wie vor, mit Sänger Ozzy Osbourne. Ergo: Sie spielen nur Material von den drei Sabbath-Alben mit Dio (Heaven And Hell 1980, Mob Rules 1981, Dehumanizer 1992) und damit aus den kreativsten Phasen der Band.

Das Konzert in der berühmten und riesigen Radio City Music Hall vor rund 6000 begeisterten Zuschauern ist von der ersten bis zur letzten der rund 115 Minuten schier göttlich. Die 'alten Herren' spielen ihre Klassiker tight und druckvoll wie nie zuvor, derart erfüllt von dieser Ehrfurcht erregenden Magie, dass man für einen Moment lang gar nicht mehr weiß, ob Black Sabbath den Heavy Metal vor mehreren Jahrzehnten oder gerade an diesem Abend erfunden haben. Über die Songs muss man keinerlei Worte verlieren. Aber über ihre Darbietung, denn sie klangen nie zuvor so monumental, so düster, so überzeugend dramatisch. Dio, an jenem Abend 64 Jahre alt, wirkt kraftvoll und unendlich charismatisch, hat nicht einmal die geringsten stimmlichen Probleme bei den schnellen Brechern wie "Mob Rules" oder "Neon Knights". Die Kulisse wird den schaurigen Atmosphären von epischen Songs wie "Children of the Sea" oder "Sign of the Southern Cross" absolut gerecht - eine Schlossruine bildet die Bühne für die vier lebenden Legenden. In Form von drei großen Kirchenfenstern werden Effekte projiziert.

Der Höhepunkt der Show ist selbstverständlich das auf 15 Minuten gedehnte Epos "Heaven and Hell" einschließlich großer Effekte, wenn aufschießende Nebelschwaden von rotem Licht angestrahlt werden und Dio zugleich vom Höllenfeuer singt. Selbst die brandneuen Songs "Shadow of the Wind" und "The Devil Cried" fügen sich perfekt in die Riege großer Sabbath-Klassiker ein. Man spürt deutlich, mit welcher Motivation und mit welcher positiven Energie die vier Legenden hier antreten. Dio ist wie gewohnt unendlich sympathisch und bedankt sich ehrlich und freundlich beim Publikum: "Thank you for all the years we spent together - and didn't spend together". Ja sogar Iommi erwischten die Kameras, als er lachte und Zähne zeigte - 41'49''! Als symbolisch könnte man es ansehen, dass vier Musiker mit zusammen rund 230 gelebten Erdenjahren auf der Bühne stehen und kein einziges graues Haar haben. Die Haarfarben dürften echt sein, es sei denn Iommi und Butler färben auch ihre Barthaare...

In den 30 Minuten Bonusmaterial geht es u.a. um Idee und Umsetzung des Bühnenbilds, die Geschichte der altehrwürdigen Radio City Music Hall oder um die Tour aus Sicht der Fans. Als großer Fan outet sich auch Scott Warren, der als Keyboarder hinter der Bühne bleiben muss; Keyboards gehören eben nicht zum klassischen Bild einer Metalband. Interessant auch der Beitrag von Iommis Guitar-Tech, der erzählt, wie sein Arbeitgeber seinerzeit als Fabrikarbeiter bei einem Arbeitsunfall an einer Metallpresse zwei Fingerkuppen verlor und wie er sich trotzdem als großartiger Gitarrist durchbiss: "He didn't realize how quickly he was supposed to let go of the metal, and he kept his hands on it too long". Ein symbolischer Satz für einen Schwermeteller mit knapp 60? Nicht in diesem Fall, denn Iommi zeigt wie seine Kollegen kein Zeichen von Schwäche - im Gegenteil! Natürlich plaudern die Musiker auch aus dem Nähkästchen - aus Sabbath-Tagen und amüsanten Fehlzündungen großer Pyro-Effekte, und von der Heaven&Hell-Zeit und warum es überhaupt zur vorübergehenden Reunion gekommen ist. Wer es bei der völlig zeitlosen, fesselnden Bühnenshow noch nicht gemerkt hat, dem wird es nun klar: diese Musiker hatten sich nichts zu beweisen. Sie mussten nicht - sie wollten!

Das Gesamtpaket enthält neben der DVD die beiden je knapp einstündigen CDs, einen Backstage-Pass, ein Heaven&Hell-Poster und vier fast-DinA5-große Karten mit je einem Schnappschuss eines der vier Hauptdarsteller. Nur ein echtes Booklet fehlt, das kann man aber verschmerzen.
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am 2. September 2007
Nach der (stimmlichen) Katastrophe namens "Holy Diver Live" erwartete ich diese Veröffentlichung mit einer Mischung aus Vorfreude und Skepsis. Um es vorwegzunehmen, die Skepsis war unbegründet. Ronnie James Dios Stimme strotzt nur so von Kraft. Unglaublich, daß dieser Mann schon das offizielle Rentenalter erreicht hat.

Heaven & Hell sind - wie wohl alle wissen - nichts anderes als Black Sabbath mit Dio, die zwei hervorragende (Heaven and Hell, damals noch mit Originaldrummer Bill Ward, und The Mob Rules) und ein gutes (Dehumanizer) Album herausbrachten. Aus diesen Albumtracks besteht auch das ganze Set, plus zwei der drei neuen Songs, die auf Sabbath's "The Dio Years" vorgestellt wurden. Es gibt keine Ozzy-Songs, keine Rainbow-Songs und nichts von Dios Solowerken.

Es fehlt eigentlich kein wichtiger Song, außer vielleicht "TV Crimes" von Dehumanizer. Auch das auf der "Dio Years" vermißte "Sign of the Southern Cross" ist mit dabei. Die ganze Band ist in bestechender Form. Die Rhythmusgruppe mit Geezer Butler und Vinny Appice spielt so kraftvoll wie präzise. Und obwohl ich der Meinung bin, Drumsolos sollte man einzig und allein Koryphäen wie Neil Peart überlassen, ist Vinnys Solo doch einigermaßen kurzweilig. Tony Iommi haut nicht nur die Monsterriffs raus, sondern beweist auch, daß er ein exzellenter Sologitarrist ist, was man ja schnell mal vergißt. Dio steht - wie schon erwähnt - voll im Saft und schafft auch locker die hohen Töne. Wenn etwas nicht ganz stimmt, dann höchstens Ronnies S-Laute, die ein wenig so klingen, als säße das Gebiß nicht richtig. Aber jetzt bin ich wirklich kleinlich. Aber warum bitteschön wird der Keyboarder so verschämt hinter der Bühne versteckt und findet mit keinem Wort Erwähnung? Man muß erst in den Extras kramen, um herauszufinden, daß die Tasten von Scott Warren bedient werden, der schon früher mit Dio arbeitete. Showeffekte sind auf ein Minimum reduziert. Hier zählt nur eines: die Musik. Und die ist allererste Sahne.

Apropos Extras: die bestehen aus vier informativen Filmchen. Das "Road Movie" beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Aufbau des Sets, in "Hail the Gods of Metal" geht es um die Band, in "Meet the Mob" kommen die Fans zu Wort, und "Radio City" beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Radio City Music Hall, wo dieses Konzert stattfand.

Dieses Paket enthält das Konzert zusätzlich noch auf 2 CDs. Wer darauf verzichten kann, für den gibt es auch eine einfache Version nur mit der DVD.
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am 15. August 2007
Fragt mich bitte keiner, wie ich zur Vor-Ansicht dieser DVD komme, ich darf's ohnehin nicht sagen. Sicherlich werde ich dieses Privileg, das auf den vielen Kontakten aus mehr als dreißig Jahren Rockmusik baut, auch nicht zur Selbstdarstellung nutzen. Da gehen mir die vielen Sternchen, Pünktchen und Rezensentenränge viel zu sehr an der Backside vorbei.
Nein, hier ist es das Produkt an sich, dass in den Vordergrund gerückt werden soll. Eine DVD, die den Herren Appice, Butler, Dio und Iommi nach all den vielen Jahren im Rockbizz mehr als nur gerecht wird!

Nach 25 Jahren findet sich also das legendäre Black Sabbath Mk II Line-up noch einmal zusammen und haut in die Saiten und Trommeln, dass die Schwarte kracht. Viele der Leser werden bei den damaligen Konzerten dabei gewesen sein und können nun mit dieser DVD in alten Erinnerungen schwelgen. Sehr viele werden damals nicht dabei gewesen sein, in all den Jahren aber einmal auf die fantastische 'Heaven and Hell' und die nicht Mindere 'Mob rules' gestoßen sein. Wer von diesen geneigten Hörern nun einmal erleben möchte, wie die Band dieses Songmaterial live umsetzte, dem wird schlichtweg der Atem stocken! In manchen Passagen wirken die vier Darsteller wie in Rage, fetzen ein Riff nach dem anderen heraus und vermitteln die Tatsache, dass sie auch heute noch, so manche Neu-Metalcombo in Grund und Boden spielen würden. Durch die Bank vereinen die vier Musiker in allen Songs ihre technische und vokalistische Brillianz zu einer Melange aller erster Güte!

Über Ronnie J. Dio braucht man sowieso keine Worte mehr verlieren, denn das hieße automatisch Eulen nach Athen zu tragen. Er ist einer der großartigsten Sänger der Hardrock- und Metalsparte und auch auf dieser DVD überragend. Seine Gestik, sein ständiger (Blick-)Kontakt zum Publikum, sein ausgesprochen musisches Feeling (dieses auf den Punkt genaue einsetzen) und seine reife Vocalleistung sind eine Bank für sich.
Dass die Mitschnitte dennoch etwas statisch wirken, liegt eher an der Bewegungsarmut der beiden Saitenmänner Butler und Iommi. Wer die beiden Brothers in Metal aber von früher her kennt, weiß, dass sie noch nie viel körperlichen Einsatz auf der Bühne zeigten. -Dafür aber mehr musikalischen, denn die beiden Vollblutmusiker zeigen mit jedem Griff in die Saiten ihr großartiges Können.
Über den drei genannten Protagonisten steht aber einer, der das ganze 'Haus' zusammenhält: Vinny Appice! Warum dieser Mann zu den größten Drummer-Tieren überhaupt gezählt werden darf, zeigt er mit seinem schweißtreibenden Auftritt mehr als deutlich. Das ist Spitzenklasse!

Insgesamt ist diese DVD sowohl von der Bildqualitität und der Kameraführung als auch von der Titelauswahl ein volles Fünf-Sterne-Paket! Anspieltips darf's bei dieser hochkarätigen Songauswahl keine geben. Alle Takes sind jeden Cent dieser DVD wert! Das einzigartige Feeling von damals nocheinmal aufleben zu lassen, ist mit Geld ohnehin nicht zu bezahlen. Solche Erinnerungen bewegen sich in einem Rahmen außerhalb jeglichen Materialismus!

-Volle Kaufempfehlung an alle Black Sabbath und Dio Fans und alle, die in einmal in die Anfangstage des Heavy Metal schnuppern möchten.
Wer einen noch früheren (und genauso brillianten) Auftritt des Ausnahmesängers Ronnie J. Dio sucht, findet ihn im legendären Rainbow-Auftritt 'Live in Munich 1977'; dort könnten wir uns wieder treffen...
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am 25. August 2007
Oh mein Gott, Danke - Das war die erste Reaktion nach etwa fünf Minuten.

Das ist doch gar nicht möglich - nach circa 30 Minuten Spielzeit.

Wie machen die das nur - nach einer Stunde.

Tränen der Freude und Dankbarkeit am Ende von NEON KNIGHTS.

Dass ich das noch erleben darf, da ich als Spätgeborener (Jahrgang 1972) die legendären Zeiten dieser Formation von 1980 bis 1982 nicht wirklich miterleben durfte und bis zu diesem Jahr noch kein Konzert dieser göttlichen Band live verfolgen konnte (außer auf dem Live-Album LIVE EVIL). Nun endlich gibt es das absolute Live-Paket von Black Sabbath (DVD und Doppel-CD mit dem kompletten Konzert aus der legendären RADIO CITY MUSIC HALL in New York vom 30. März 2007).

Der Sound ist gigantisch (kein Vergleich zu dem eher etwas schwachen Klang von LIVE EVIL), die Band spielt so tight und perfekt zusammen, dass es eine wahre Freude ist, RONNIE JAMES DIO zeigt auch nach mehr als 30 Jahren auf der Bühne keine stimmlichen Abnutzungserscheinungen (von seiner Omni-Präsenz und faszinierenden Persönlichkeit trotz kleinster Statur ganz zu Schweigen). Was RJD an diesem Abend zusammen mit seinen Mitstreitern Riff-Gott TONY IOMMI, Bass-Biest GEEZER BUTLER und Monster-Drummer VINNIE APPICE auf die Bühne legt ist nicht weniger als lebendige Stunde Rockgeschichte.

Nun sind natürlich IOMMI und BUTLER noch nie dafür bekannt gewesen, sich viel auf der Bühne zu bewegen (dass APPICE an seinem Platz verharrt ist dagegen ohnehin klar) und die Bewegungen von RJD erinnern manches Mal auch ein wenig an Rumpelstilzchen, so kann man doch gar nicht anders als gefesselt sein, wenn er seine Stimme erhebt und diese mit seiner Gestik und Mimik begleitet.

Soundtechnisch gibt es hier absolut nichts zu meckern, die Gitarre baut die Riffwände stets transparent und messerscharf auf. Der Bass ist stets präsent und pumpt das Blut bis es kocht. Die Drums tuen einem alleine beim Hinhören schon Leid. Wenn man dann auch noch zusieht, wie APPICE seine Felle gerbt, dann betet man inständig im nächsten Leben nicht als Drumkit von VA zur Welt zu kommen.

Auch die Bilder sind jederzeit scharf und folgen stets der Dramaturgie der Musik. Hier wurden keine Fehler gemacht und alles fein säuberlich auf die DVD übertragen. Und es macht wahnsinnigen Spaß, den Protagonisten beim Musizieren ins Gesicht zu schauen: Konzentration gepaart mit Spielfreude.

Auch an der Setliste gibt es eigentlich nichts zu meckern: hier gibt es die besten Songs der Alben der ersten Schaffensperiode dieser Band HEAVEN & HELL und THE MOB RULES ebenso wie drei Stücke vom sträflich vernachlässigten und leider viel zu kurz geratenen Comeback-Album DEHUMANIZER sowie zwei der drei neuen Songs vom Best-Of-Album THE DIO YEARS.

Zudem enthalten auf der DVD sind vier recht informative und kurzweilige Dokumentationen, die aber sicherlich nicht relevant sind für die Kaufentscheidung. Als Boni erhält der Fan dann noch ein Poster des HEAVEN & HELL Motivs vom Cover sowie vier Hochglanz-Fotos der Musiker. Fan-Herz, was willst Du mehr? Ach ja, vielleicht die Doppel-CD mit dem kompletten Konzert als Dreingabe fürs Auto oder aber die heimische Stereo-Anlage.

Dafür (und für die wundervolle Musik der letzten Jahre und Jahrzehnte): Danke RONNIE, Danke TONY, Danke GEEZER und Danke VINNIE! Für dieses wunderbare Paket, das jeden Fan zu Tränen rührt kann es nur das Eine geben: Volle Punktzahl und keine Diskussion!
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Unter dem Namen Heaven & Hell fand sich 2006 die Black Sabbath Besetzung der Ronnie James Dio Periode der Band zusammen. Aus rechtlichen Gründen konnte man den Namen Black Sabbath nicht verwenden, also spielte man kurzer Hand einfach unter dem Namen des grandiosen Albums Heaven & Hell eine umjubelte Tour. Live From Radio City Music Hall zeigt den New Yorker Auftritt der Band, welcher am 30. März 2007 aufgenommen worden ist.

Der Konzertfilm wird nun wiederveröffentlicht und hat auch knappe 7 Jahre nach seinem Aufzeichnungsdatum nichts von seiner Faszination verloren. Dio, Iommi, Butler und Appice zeigen sich außerordentlich spielfreudig. Gerade Dio singt wie zu seinen besten Zeiten und Iommi fliesen die schwerfälligen Riffs wie Sahnestücke aus den gekappten Fingerkuppen.

Es werden Perlen wie “The Sign Of The Southern Cross“, “Computer God“ und “Neon Knights“ zum Besten gegeben. Erstaunt hat mich die Liveversion des Songs “I“. Die Studioversion des Songs ist zwar ganz nett, aber so richtig begeistern kann mich eigentlich nur die energische Version welche Heaven & Hell hier raushauen! Toll!!!

Der Sound ist rau aber klar, und auch die Bildqualität (DVD Version) ist sehr gut!.
Black Sabbath und Heaven & Hell Fans kann der Kauf der Konzertaufzeichnung nur ans Herz gelegt werden!
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am 13. September 2007
Hi volks,

als ich die Kritiken über "Heaven and Hell" von den Auftritten auf verschiedenen Festivals dieses Sommers gelesen habe, war ich zunächst skeptisch, ob es noch einmal möglich ist, die alten Klassiker Live und auf die Bühne zu bringen. Leider konnte ich mir dazu kein Bild machen, weil ich an den zumindest deutschen Festival Auftritten der Band nicht im Lande war.
Deshalb blieb mir "nur" die Wahl dieses DVD-Package zuzulegen und die haut einem förmlich aus den Schuhen, daher ist es folgerichtig zu sagen, jawoll es ist möglich !!
Zu sehen ist die Live-Show, welche Dio/Iommi/Butler/Appice am 30. März dieses Jahres in jenem wunderschönen Theater gespielt haben, welches dieser DVD ihren Namen gegeben hat. Selbstverständlich gibt es hierauf sämtliche Hits von "Children of the sea" über "The sign of the southern cross" bis hin zu "Neon knights" und -natürlich - "Heaven and hell" zu hören. Ein Genuss, diesen Weltklassemusikern zuzuhören und -sehen. Erfreulich dabei, daß auch kleinere Schnitzer nicht ausgemerzt wurden - ein Live-Konzert in Reinkultur! Wer nicht nur auf den visuellen Geschmack kommen möchte, kann sich die Doppel-CD des Konzertes in den Player schieben und richtig abrocken.
Zudem kann sich das Bonusmaterial absolut sehen lassen und hier sollten sich einmal einige andere namhafte Bands eine Scheibe abschneiden, wie man den Fan für sein Geld etwas bieten kann (sollte).

Fazit: Diese DVD ist bereits für mich "die" Veröffentlichung des Jahres und läßt keine Wünsche offen. Auch der Preis, geht bei dieser Ausstattung voll in Ordnung.
Die Band gibt alles und läßt ihre Fans nicht im Regen stehen - Respekt!

The Mob rules
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am 24. August 2007
...werden einem hier tatsächlich geboten. Wer, so wie ich, Black Sabbath mit Dio bisher nur von den drei Original-Alben, dem Live-Album (und dem eher schwachen, weil technisch unbefriedigenden Black & Blue-Video) kannte und mochte, dem wird hier auf das Eindrucksvollste bewiesen, welchen melodischen und gleichzeitig hart rockenden 80er Metal die vier Herren Dio, Iommi, Butler und Appice zu bieten im Stande sind.
Besonders der mittlerweile 65jährige Ronnie Dio glänzt bei diesem Konzert. Selbst schwierige Songs, wie Sign of the Southern Cross oder Falling Off the Edge of the World, singt er, als wären sie erst gestern und nicht vor über 25 Jahren geschrieben worden.
Tony Iommi ist Tony Iommi. D.h. meist stoische Ruhe, ein paar verbockte Soli (insbesondere bei Mob Rules), aber immer tonnenschwere Riffs. So mögen wir ihn, den Riff Master.
Geezer Butler, wie immer eine Bank. Vinnie Appice, ein Energiebündel. Vergleiche mit seinem Bruder Carmine drängen sich mir fast schon auf...interessant auch sein Drum-Solo. Auch dieses nämlich nicht das übliche "Wer kann am schnellsten?", statt dessen ein geradezu melodischer Ausgang. (Laut Appice unter einem der Extras übrigens ein drum kit von Cozy Powell...da schließen sich wohl alle Kreise.)
Die Songauswahl ist sehr ausgewogen. Da sollte jeder zufriedengestellt werden können. Ich persönlich habe Lady Evil nie sehr gemocht, aber im Kontext dieses Konzertes ist mir zum ersten Mal der für Sabbath eher untypische Groove bei dieser Nummer gewahr geworden.
Sehr positiv ist auch zu vermerken, daß, anders als früher, Iommi den Song Heaven and Hell dieses Mal nicht zu einem seiner ausufernden Endlos-Soli verwurstet, sondern gerade soviel Soli reinpackt, wie man hören kann, ohne irgendwann auf die Uhr zu sehen.
Das Bühnenbild ist vergleichsweise einfach, aber wirkungsvoll und auf liebevolle Weise schon fast nostalgisch.
Der Sound (5.1) könnte hier und da etwas druckvoller sein.
Wer also Black Sabbath auch ohne Ozzy mag, der kommt hier voll auf seine Kosten. Mühelos eine der derzeit besten Metal-DVDs auf dem Markt. Zugreifen und abrocken!!!
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am 17. November 2014
Damit ist schon viel gesagt von diesem Gig aus New York vom Jahre 2007.
Die Songauswahl gibt schon so die bis dato besten Lieder von Black Sabbath MKII - denn das ist H&H - wieder. Es waren ja nur 3 Alben (Heaven & Hell, Mob Rules und Dehumanizer) mit Dio. Das ist okay.
Das New Yorker Theater ist leider viel bestuhlt. Solche Konzerte sind stimmungsmässig oft nicht die besten.
Butler und Iommi bewegen sich sowieso nur dezent mal vor und zurück. Der Drummer Appice ist eh' eingeschränkt - ja und der kleine Ronnie vorne ist dann alleine für die Action (d.h. bei ihm Fingerspiele) verantwortl, da kann man sich vorstellen, dass das nicht unbedingt so aufregend ist.

Gesanglich ist R.J.Dio immer noch gut - wird dann nach 2,3 Songs sogar besser. Das weiße Hemd wechselt er während des Drummsolo's in ein Schwarzes. Ganz Profi klatscht er vielen US Boy's immer wieder von der Stage aus ab, ist sehr höflich. Die Ami's sind etwas lahmarschig - das ist einfach kein richtiges Metal-Publikum. Ozzy weiß in d. Beziehung schon besser wie man solche Leute aus der Reserve lockt. Die Songs sind eben auch einiges epischer, rocken nicht so wie die mit dem Madman - kann und sollte man also nicht unbedingt mit der *Live... Gathering...* vergleichen.

Die Extras: sind, nicht besonders umfangreich. Man erfährt z.B. das Iommi seine Lieblingsgitarre seit 1975/76 besitzt. Roadies, Fans kommen zu Wort usw. - na gut - guckt man sich wahrscheinl. eh nur selten an.
Der Sound und besonders das Bild ist sehr gut - so wie man das heutzutage erwarten kann.
Ich kann die rel. günstige DVD (ohne Booklet, nur ein besserer Zettel liegt bei) den Dio/Sabb'Fan aber empfehlen, habe sie schon einige Jahre und vielleicht 7 x angesehen. Die *Wacken DVD* habe ich dieser Tage bestellt - die wird mit dem fachkundigen Publikum viell. besser, interessanter sein (mit einigen neuen Songs vom starken 2009'er Album dann), als es diese mit d. übersättigten New Yorker Publikum hier gewesen sind.
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am 6. März 2014
Unter dem Namen Heaven & Hell tat sich die Black Sabbath-Besetzung der Alben "Mob Rules" und "Dehumanizer" (Also mit Ronnie James Dio und Vinnie Appice.) wieder zusammen. Man bekommt hier also Black Sabbath-Song's der Dio-Zeit geboten. Kracher wie z.B."Heaven and Hell", "Sign of the Southern Cross, "Neon Knights", Computer God", "I", Voodoo.) Ebenso zwei neuere Song's die für eine Best of aufgenommen wurden. Ronnie James Dio (Leider 2010 verstorben.) singt wie so oft genial und Tony Iommi ist sehr gut an der Gitarre. Bild und Ton finde ich sehr gut. Mag diese DVD sehr. Wer mit Black Sabbath in dieser Besetzung was anfangen kann, sollte sich diese DVD holen.
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am 26. August 2007
Bei HEAVEN & HELL handelt es sich um BLACK SABBATH in der Besetzung von THE MOB RULES-Zeiten, RONNIE JAMES DIO (Gesang), TONY IOMMI (Gitarre), GEEZER BUTLER (Bass) und VINNIE APPICE (Schlagzeug). Die Umbenennung soll vor Verwechslungen schützen, so waren BLACK SABBATH in den vergangenen Jahren doch einige Mal mit Ur-Sänger OZZY OSBOURNE bei dessen OZZ-Fest aufgetreten. Hier ist also klar, kein Ozzy, dementsprechend auch keine Ozzy-Songs. Gefilmt und mitgeschnitten wurde ein Konzert der Band in der altehrwürdigen RADIO MUSIC CITY HALL in New York am 30. März 2007.

Die Band zeigt sich von den ersten Takten an in Höchstform und präsentiert das teilweise schon Jahrzehnte-alte Material in einer Art und Weise, dass es einem brandaktuell und taufrisch vorkommt. Nun handelt es sich bei den Stücken, die in der Zeit mit RONNIE JAMES DIO am Mikro entstanden ohnehin um einige der besten Songs der Band-Geschichte, wenn nicht gar der Rock-Historie. Lieder wie THE MOB RULES, CHILDREN OF THE SEA, LADY EVIL, SIGN OF THE SOUTHERN CROSS, VOODOO, DIE YOUNG, HEAVEN & HELL oder NEON KNIGHTS bedürfen keiner langen Beschreibung - Freunden der harten Rockmusik läuft bei dem Klang ohnehin das Wasser im Mund vor Freude zusammen.

Zwischendurch platzieren HEAVEN & HELL einige eher unbekannte und neue Stücke in diese Best-Of-Sammlung. Bereits nach dem Intro von E5150 kommt nicht das erwartete THE MOB RULES sondern AFTER ALL (THE DEAD) vom sträflich vernachlässigten 1992er Opus DEHUMAINZER, von dem auch noch I und COMPUTER GOD gespielt werden. Zudem werden zwei der drei neuen Songs des Best-Of-Albums THE DIO YEARS performt. Wie gut diese Songs sind, zeigt sich bei diesem Set. Es ist kein Nachlassen der hypnotischen Wirkung der Musik zu spüren.

Und die Musiker beweisen, dass sie trotz ihres teilweise schon etwas fortgeschrittenen Alters noch heute jeder Band der Welt zeigen können, wo der musikalische Hammer hängt. Andere Bands mögen schneller spielen, als IOMMI, DIO, BUTLER und APPICE, aber keiner bringt diese düstere Heaviness mit, wie es BLACK SABBATH tun. Zudem präsentieren sich die vier Herren hier in absoluter Top-Form, jedes Riff von IOMMI sitzt, der Bass von BUTLER pumpt unaufhaltsam, APPICE spielt hart und präzise und der Stimme von DIO scheint das Alter einfach nichts anhaben zu können. Wenn da mal nicht ein Pakt mit dem Teufel hintersteckt.

Die Kameras fangen das Konzertgeschehen sehr gut ein, auch wenn man sich manchmal weniger Naheinstellungen von den Instrumenten sondern dann mehr Halbtotalen mit den Musikern, wie sie ihre Instrumente bedienen. Aber ansonsten gibt es wirklich nicht den kleinsten Anlass zur Beschwerde, die Umsetzung ist perfekt.

Dem Fan soll es egal sein, denn der bekommt hier auf der DVD mit Konzert und vier kurzen Specials zur Tour, der Band, den Fans und der Halle, rund zwei Stunden Heavy Metal in Reinkultur serviert, wie er besser nicht sein könnte. Daher kann und darf es hier nur die absolute Punktzahl geben. Dies hier ist eine Stunde lebende Rock-Geschichte und jeder Fan darf hoffen, dass sich die Musiker vielleicht doch einmal etwas länger vertragen und noch ein komplettes Studio-Album (oder zwei oder drei...) nachlegen.

Die DVD ist zudem auch als Special Edition mit einer Doppel-CD erhältlich. Dies sei hier nur so am Rande erwähnt, für diejenigen, die beides haben wollen, also Film und CDs für Auto, eigentlich unverzichtbar.
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