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am 24. August 2007
Bei HEAVEN & HELL handelt es sich um BLACK SABBATH in der Besetzung von THE MOB RULES-Zeiten, RONNIE JAMES DIO (Gesang), TONY IOMMI (Gitarre), GEEZER BUTLER (Bass) und VINNIE APPICE (Schlagzeug). Die Umbenennung soll vor Verwechslungen schützen, so waren BLACK SABBATH in den vergangenen Jahren doch einige Mal mit Ur-Sänger OZZY OSBOURNE bei dessen OZZ-Fest aufgetreten. Hier ist also klar, kein Ozzy, dementsprechend auch keine Ozzy-Songs. Mitgeschnitten wurde ein Konzert der Band in der altehrwürdigen RADIO MUSIC CITY HALL in New York am 30. März 2007.

Die Band zeigt sich von den ersten Takten an in Höchstform und präsentiert das teilweise schon Jahrzehnte-alte Material in einer Art und Weise, dass es einem brandaktuell und taufrisch vorkommt. Nun handelt es sich bei den Stücken, die in der Zeit mit RONNIE JAMES DIO am Mikro entstanden ohnehin um einige der besten Songs der Band-Geschichte, wenn nicht gar der Rock-Historie. Lieder wie THE MOB RULES, CHILDREN OF THE SEA, LADY EVIL, SIGN OF THE SOUTHERN CROSS, VOODOO, DIE YOUNG, HEAVEN & HELL oder NEON KNIGHTS bedürfen keiner langen Beschreibung - Freunden der harten Rockmusik läuft bei dem Klang ohnehin das Wasser im Mund vor Freude zusammen.

Zwischendurch platzieren HEAVEN & HELL einige eher unbekannte und neue Stücke in diese Best-Of-Sammlung. Bereits nach dem Intro von E5150 kommt nicht das erwartete THE MOB RULES sondern AFTER ALL (THE DEAD) vom sträflich vernachlässigten 1992er Opus DEHUMAINZER, von dem auch noch I und COMPUTER GOD gespielt werden. Zudem werden zwei der drei neuen Songs des Best-Of-Albums THE DIO YEARS performt. Wie gut diese Songs sind, zeigt sich bei diesem Set. Es ist kein Nachlassen der hypnotischen Wirkung der Musik zu spüren.

Und die Musiker beweisen, dass sie trotz ihres teilweise schon etwas fortgeschrittenen Alters noch heute jeder Band der Welt zeigen können, wo der musikalische Hammer hängt. Andere Bands mögen schneller spielen, als IOMMI, DIO, BUTLER und APPICE, aber keiner bringt diese düstere Heaviness mit, wie es BLACK SABBATH tun. Zudem präsentieren sich die vier Herren hier in absoluter Top-Form, jedes Riff von IOMMI sitzt, der Bass von BUTLER pumpt unaufhaltsam, APPICE spielt hart und präzise und der Stimme von DIO scheint das Alter einfach nichts anhaben zu können. Wenn da mal nicht ein Pakt mit dem Teufel hintersteckt.

Dem Fan soll es egal sein, denn der bekommt hier auf zwei Silberlingen Heavy Metal in Reinkultur serviert, wie er besser nicht sein könnte. Daher kann und darf es hier nur die absolute Punktzahl geben. Dies hier ist eine Stunde lebende Rock-Geschichte und jeder Fan darf hoffen, dass sich die Musiker vielleicht doch einmal etwas länger vertragen und noch ein komplettes Studio-Album (oder zwei oder drei...) nachlegen.
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am 20. Oktober 2007
eigentlich brauch man gar nichts mehr dazu sagen! Black Sabbath mit Dio sind einfach die beste Besetzung der Band! Hier auf der CD/DVD gibt es nichts spektakuläres wie Pyros, 35 Kameras usw! Aber warum auch? DEnn alleine die Sings wie Heaven & Hell usw verzaubern! Ich hoffe das auch Deutschland noch eine volle Tour bekommt!
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am 25. März 2008
eines vorweg: die Musik will ich hier nicht bewerten, die ist selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben. Das Coverartwork kommt natürlich im größeren LP-Format bestens zur Geltung, sieht super aus. Monate nach Erscheinen der CD-Version erschien nun also das schicke Doppel-Vinyl, kommt aber leider als Mogelpackung daher. Gleich im ersten Song (oder dem Doppelpack der ersten beiden) fehlt die Hälfte ("After All (The Dead)", ein entsetzer Blick auf die Plattenrückseite verrät: nur 11 Songs drauf, 4 weniger (also eigentlich 5, zählt man den "halben" ersten mit..) als auf der CD-Version. Namentlich gekappt wurden: "I", "The Devil Cried", "Shadow of the Wind" und "Lonely is the Word".
- wieso?! großes Plattenfirmenkonzept?! Ver**sche ausgerechnet der Vinylfraktion! knapp zwei Stunden Musik bekommt man auf eine Doppel-LP, zwar nicht ohne Qualitätseinbußen, dann aber doch bitte ein Dreier-Set, ist heutzutage durchaus üblich!
Zum dritten Mal in meiner Musiksammlerkarriere verscheuere ich nun das Vinyl und behalte die CD - wobei in den ersten beiden Fällen minderwertige Picture-LPs der Grund waren.. ganz, ganz großer Sport, SPV!
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am 9. September 2007
Auf keine CD habe ich mich in den letzten Monaten mehr gefreut als auf die neue Live-CD von Black Sabbath mit Dio. Seien wir mal ganz ehrlich. Es ist im Grunde genommen völlig egal wie oft der Bandname Heaven & Hell auf dem Cover steht, es sind und bleiben Black Sabbath in der Besetzung mit Ronnie James Dio.

Leider erfüllt der Doppel-Silberling nicht ganz meine Erwartungen. Das Konzert beginnt sehr lahm mit After All und hier merkt man bereits Ronnies Stimme an das er alt geworden ist. Der folgende Song Mob Rules wird genauso lahm dargeboten. Richtige Stimmung kommt vor dem CD-Player erst bei den weniger bekannten bzw. nicht so oft live dargebotenen Songs und Vinnies Drumsolo auf. Der Rest ist eher ziemlich unspektakulär. Von der typischen Magie die Black Sabbath auf jeder ihrer Scheiben versprühten und live rüberbrachten (hab die Band 5mal live erlebt) ist nichts zu spüren. Vielmehr drängte sie mir der Verdacht auf das hier 4 Herren für die Altersversorgung arbeiteten, schade drum...

Man mag von Ozzy halten was man will. Er bleibt DER Frontmann von Black Sabbath. Ich bemängele hier nicht etwa das Fehlen von Ozzy-Songs, nein ich denke vor allem an die Leidenschaft mit der Ozzy auf der Bühne seine Show abzieht (auch bei Gesundheits- und Stimmproblemen), während Ronnie anscheinend nur auf der Bühne stand, seine Fingerspiele abzog, unverständliches brabbelte und seine Texte sang. Iommi wird gewußt haben warum das Projekt Heaven & Hell heissen sollte und nicht Black Sabbath (er wollte wohl das Original nicht noch mal verprellen).

FAZIT: von Innovation, Leidenschaft und Energie keine Spur, es werden nur die alten Nummern runtergespult, hoffentlich werden die Deutschland-Konzerte im Herbst besser...
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