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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
18
3,9 von 5 Sternen
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am 1. Januar 2010
Um sich an ihrem herzenskalten Liebhaber und Kollegen (einem Chefarzt) zu rächen, vertauscht eine Krankenschwester im Zorn zwei Babys nach der Entbindung. Das eine gehört in eine gutbürgerliche Snob-Familie, das andere in eine Low-Society-Asi-Großfamilie, und beide Babys wachsen nun im völlig falschen Milieu auf. Nach 12 Jahren lässt die Krankenschwester die Bombe platzen und informiert die Eltern über den Säuglingsaustausch. Beide Kinder lernen nun ihre wahre Familie kennen...

Dieser mit 4 Césars ausgezeichnete Überraschungshit des französischen Kinojahres 1988 tut richtig gut. Nicht nur, dass er mit Biss die Klassenunterschiede zwischen den Piekfeinen und den Unterschichtlern aufs Korn nimmt - nein, mit seinem stillen Erzähltempo und Anflügen von Tiefgang hebt er sich auch noch wohltuend von anderen, eher schrillen Satiren ab.
Die Charaktere werden richtig krass überspitzt: die Reichen wirken arrogant, pingelig, versnobt, eklig, keusch, hochnäsig; und die Proletarier schmutzig, vulgär, wüst, ungepflegt, tumb. Keiner kommt hier gut weg, bis auf die zwei unschuldigen, vertauschten Kuckuckskinder. Die behandelt Regisseur Étienne Chatiliez als einzige mit Würde und Respekt.
Ein Interview mit ihm ist als Bonus-Material auf der DVD enthalten.

Benoit Magimel, der hier in seiner ersten Hauptrolle zu sehen ist, hat sich ja inzwischen einen Namen im französischen Film gemacht ("Die Klavierspielerin"). Es ist frischen, unabgenutzten Gesichtern wie dem seinen zu verdanken, dass diese Komödie zarter Balsam für die Seele ist.
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am 23. Juni 2010
Dieser Film von Etienne Chatiliez aus dem Jahre 1988 hat schon etwas von einer Satire, aber nicht von der aufdringlichen Art, eher eine der leisen Töne. Weil die Krankenschwester Josette 14 Jahre an der Nase herumgeführt wurde, rächt sie sich an ihrem Geliebten Dr. Mavial: sie lässt ans Licht kommen, dass in seiner gynäkologischen Praxis von ihr vor Jahren zwei Babys vertauscht wurden. Die Babys gehörten unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten an - der Sohn der Bürgerfamilie Le Quesnoy, Maurice, wächst bei den armen Groseilles auf und umgekehrt: die Tochter der Groseilles, Bernadette, wächst bei Le Quesnoys auf. Niemand ahnt irgendetwas, bis Josette die Bombe platzen lässt.

Die gut situierte, kinderreiche Familie Le Quesnoy ist davon mehr berührt als die arme, kinderreiche Familie Groseille, bei denen es eh drunter und drüber geht: eine ungebildete Mutter mit blondierten Haaren, eine flittchenhafte Tochter, die später den ältesten Sohn der Le Quesnoy verführen wird (Paul), ein verwahrloster Ehemann und ein Sohn der aus dem Gefängnis kommt. Absolutes Kontrastprogramm zu den Le Quesnoy, wo Klavier geübt, fein getafelt wird und Maurice Nachhilfe in Englisch und Mathematik bekommt. Mme Le Quesnoy ist die geborene Hausfrau: hochanständig, nett, adrett und wohlerzogen bricht für sie eine Welt zusammen, als Bernadette sich nicht mehr in dem sauberen Familiengefüge zurechtfindet und einen Waschzwang bekommt, nachdem sie erfahren hat, wer ihre wirklichen Eltern sind.

Dieser Film enthält viele satirische Elemente, wie den musikalischen Vortrag beim Schultheater von Pater Auberger "Jésus reviens", der in Frankreich schnell Kultstatus erreicht hat oder das Spiel des arabischen Gemischtwarenhändlers Ahmed, das ich etwas übertrieben dargestellt fand. Besonders schön die Szenen, in denen sich die Kinder beider Familien einander annähern unter den skeptischen Blicken der Eltern Le Quesnoy. Er zeigt nicht mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf die Diskrepanzen einer bürgerlichen Familie, sondern nur leicht schmunzelnd. Andererseits gibt der Film keine Antworten, sondern berührt die Themen nur. Sehr interessant für mich bei den Extras, wie es überhaupt für den Werbefachmann Chatiliez dazu gekommen ist, einen Film zu drehen: gemeinsam mit Florence Quentin, seiner Assistentin in der Agentur, hat er an dem Drehbuch etwa eineinhalb Jahre gearbeitet. Er fragte sie: "Willst du mit mir schreiben?" - Sie sagte einfach "Ja, klar".
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am 9. Juni 2008
Dafür gab es gleich ein paar Preise in Frankreich: das Debut "Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss" von Étienne Chatiliez ist ein lustiger, etwas melancholischer Film mit einer sozialkritischen Komponente - und zum Glück ist er eines nicht: zu bissig. Der Regisseur stellt die Charaktere behutsam vor und tut dies ebenso mit ihrem Dasein in der jeweiligen sozialen Schicht, ohne sich allzu sehr über sie lustig zu machen, wobei ich schon eine etwas größere Sympathie für die "Proletarier" sehe (oder sehen will, aber entscheiden Sie selbst beim Anschauen...)

Die Handlung: eine vom Oberarzt zurückgewiesene Krankenschwester hat aus Rache zwei Neugeborene vertauscht und lässt das ganze etliche Jahre später auffliegen, als der Arzt ihr widerum beim Tod seiner Frau einen Korb gibt.
Von nun an gibt es viele Komplikationen...

Nun gut, der Film ist relativ konventionell gedreht, wie es Ende der Achtziger bei den meisten Filmen so war. Die Story wird langsam erzählt, und es dauert eine Weile, bis man versteht, welcher Sinn hinter der Story steckt. Aber es macht Spaß, sich den Film anzusehen. Wenn er in diesem Jahr neu rausgekommen wäre, würde ich ihm vier Punkte geben, weil er nicht mehr wirklich zeitgemäß inszeniert wäre. Aber in Anbetracht des Entstehungsjahres (1988) hat er 5 Punkte verdient.

Als Bonus gibt es auf der DVD einen Trailer und ein dreiviertelstündiges Interview mit dem Regisseur - in französischer Sprache, in deutsch untertitelt. Der Film lässt sich in französisch und deutsch (optional mit Untertiteln) anschauen.

Am Schluss möchte ich mein Erstaunen darüber ausdrücken, daß der - meiner Meinung nach - beste Film von Étienne Chatiliez - "Tante Danielle" noch nicht in Deutschland auf DVD erschienen ist. Hier muss man bis jetzt auf die UK-Version ausweichen.
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am 21. April 2013
Der Film ist von 1988, was man aus heutiger Sicht deutlich merkt. Im Vergleich mit heutigen franz. Filmen dieser Art (komödiantisches Drama oder dramatische Komödie, wie Sie wollen) ist die Steigerung in der Regie, Drehbuch, Dramaturgie, Dialoge, etc. zu heute deutlich sichtbar. Aber dieser Unterschied fällt nicht wirklich negativ auf. Im Gegenteil, das z. B. etwas langsamere Tempo macht den Film irgendwie sympathisch.
Eine frustrierte, über Jahre nur" als Geliebte hingehaltene Arzthelferin rächt sich bei ihrem Liebhaber, ihrem Chef und Arzt, in dem sie zwei zur gleichen Zeit geborene Kinder mit voller Absicht vertauscht. Dies in einem Moment tiefster Verzweiflung und nur mit der Absicht, sich an dem Arzt zu rächen, weil er sie wie so oft schon zur versetzt hat.
Was aus den Kindern wird, darauf setzt die Handlung ca. 12. Jahr später auf. Etwas wenig inspiriert dargestellt, aber witzig und dramatisch zugleich. Die beiden Familien, in denen die Kinder ("Kuckuckskinder") aufwuchsen kommen, nachdem sie die Wahrheit erfahren, nach und nach durcheinander. Die eine Familie mehr als die andere. Am Schluss verbinden sich die übrigen Kinder beider Familien nach und nach miteinander und finden teilweise Gefallen am Leben der anderen Familie. Ausser das Kind, welches in der scheinbar besseren" Familie aufwuchs und herausfand, welches ihre wahren Eltern sind. Vor dem Hintergrund, dass die eine Familie der bürgerlichen Bildungsschicht, mit gewissem Wohlstand, Stil und Kultur entstammt und die andere Familie genau das Gegenteil dessen ist, ist der Film besonders amüsant. Quintessenz des Filmes für mich; Nicht die Gene alleine geben den Charakter eines Kindes für das spätere Leben vor.
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am 10. Februar 2015
Keine Ahnung, was hier die Rezensenten mit ihren Negativrezensionen in den Film sehen und was ihr Interesse ist. Ich finde den Film vom Thema her keineswegs so märchenhaft und glaube, dass es solche Babyverwechslungen durchaus gibt. Die Idee, die verwechselten Babys in den denkbar unterschiedlichsten gesellschaftlichen Milieus aufwachsen zu lassen, ist satirisch, lustig und treffend. Wie bei vielen witzigen französischen Komödien läuft auch bei diesem Film irgendwann mal alles aus dem Ruder. Der Film ist unterhaltsam, spannend, bissig und lehrreich zugleich.
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am 25. Juni 2013
Auch wenn er schon einige Jahre auf dem Buckel hat, ist dieser Film immer noch sehenswert. Der Gegensatz zwischen spieß/großbürgerlicher und Prol-Familie wird französisch luftig heiter, aber nicht oberflächlich entwickelt. Die Verhältnisse sind auf beiden Seiten nicht einseitig sondern vielschichtig. Die Thematik ist besonders auch für Jugendliche interessant. Gute Darsteller und ein außergewöhnliches Plot machen diesen unspektakulären Film aus.
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am 10. Dezember 2008
Solche Geschichten funktionieren natürlich nur im Märchen und somit erhebt der Regisseur Etienne Chatiliez auch keinen Anspruch auf Wirklichkeitsnähe. Vielmehr dient die witzige und temporeiche Komödie dazu, die beiden Elternhäuser als komische Gegensätze derart bizarr zu überzeichnen, daß neben dem sehr schnell sich einstellenden Lacherfolg auch ein paar gesellschaftssatirische Spitzen abfallen. Es muss ja nicht immer bedeutungsschweres Familiendrama sein. Leichte Unterhaltung hat auch etwas für sich.
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am 18. Mai 2013
Teilweise recht amüsant wird in diesem französischen Film auf die Unterschiede in den einzelnen sozialen Schichten eingegangen! Durch das beabsichtige Vertauschen zweier Baby's wird hier einiges ins Rollen gebracht...
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...für jeden der Sarkasmus und bösen schwarzen Humor mag.
Ich spreche und verstehe zwar kein französisch, trotzdem schaue ich mir den Film gerne im Original an weil einfach die ganzen Charaktere französisch sind - entsprechend ist das Gesprochene und vor allem die Mimik - einfach nur genial - das gehört einfach alles zusammen - genau wie bei Tatie Danielle - einer der bösesten Filme überhaupt (zu schade das es ihn nicht in der deutschen Fassung auf DVD gibt was unverständlich ist - in Frankreich ist gerade vor kurzem eine digital restaurierte Fassung erschienen - als Doppel-DVD).
Ich schweife ab - die deutsche Fassung ist sehr gut geworden - die Schauspielerin die das billige Flittchen spielt ist genial - die Haushälterin ebenso, ich muss immer lachen wenn ich nur dran denke was sie alles erzählt um zu beweisen das sie NIE Sex hatte und keine Ahnung hat wie sie schwanger wurde; und das ihrer erzkatholischen Arbeitgeberin......... - genial.
Also, der Film ist sehr kurzweilig und macht viel Spaß.........
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am 19. Februar 2013
Super service und gute gepackt. Toll weiter so Immer wieder. Und werde ich mit sicherheit weiter empfehlen. Noch mal Toll!
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