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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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am 14. August 2007
Ein französischer Bauer verliert urplötzlich seine Frau durch einen Kurzschluss an der Melkmaschine und merkt nach ein paar Tagen, dass ihm was fehlt. Eine Hilfskraft auf dem Hof. Die ortsansässige Heiratsvermittlerin schickt ihn nach angemessener Trauerzeit von wenigen Tagen nach Rumänien. Dort träumen viele junge Frauen von einem Luxusleben in Frankreich und um das zu erreichen sagen Sie: Sie sind ein schöner Mann. Eine sagt es nicht und die muß es sein! Leider hat auch diese Frau ihre eigene Geschichte, warum sie gerne nach Frankreich möchte.
Die Geschichte ist wunderbar warmherzig erzählt und inszeniert. Die Sprach- und Verständnislosigkeit des kleinen Bauern wie er mit seiner Elena umgehen soll ist fantastisch von Michel Blanc umgesetzt. Insgesamt ist dieser Film absolut sehenswert!!!
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am 5. Oktober 2008
Eine wundervoll gefühlvolle, sehr typische französische "Komödie". Voller Wahrheiten über die Liebe, voller Wahrheiten über die Sehnsucht nach Geborgenheit, voller Wahrheiten über den Wunsch nach Freiheit und Respekt. Ein kleines Märchen über Herrn und Magd; den Wandel vom Saulus zum Paulus. Ein Märchen über die Kraft der Gefühle.

Die Protagonisten verlieren im Laufe des Films ihre Kantigkeit; ein wahrer Weichzeichner stellt sich ein und schleift immer mehr von den Ecken und Zacken der Figuren. Das Spiel des Michel Blanc ist so intensiv, wie das Agieren der Rumänin, Medeea Marinescu. Sie wachsen aneinander und lassen den Zuschauer begeistert das herrliche Mienenspiel verfolgen. Man spürt die Wärme und Zuneigung, die schon während des Drehs zwischen den Beiden geherrscht haben muss (unbedingt das "Making of" anschauen!). Selbst die Nebenrollen sind mit so treffenden Darstellern, voller Witz und Poesie, besetzt, dass es eine große Freude ist, den Dialogen zu lauschen.

Schade, dass ein solch melancholisches Kleinod in Deutschland auf einen so trockenen Boden fällt. So muss wenigstens die DVD in jedem Regal eines wahren Cineasten stehen!

Danke, Isabelle Mergault, für diesen Film!
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HALL OF FAMEam 6. Juli 2008
°
'Sie sind ein schöner Mann' … mit diesem Spruch kommt man bei Aimé nicht weiter. Aimé ist Bauer, hat vor kurzem seine Frau verloren und die fehlt ihm nun … als Arbeitskraft. So ein Hof macht schließlich Arbeit und spätestens sein Mißgeschick mit der Waschmaschine zeigt ihm klar, dass er eine neue Frau braucht. So versucht Aimé sein Glück bei einer Partnervermittlung, hat Erfolg und kurze darauf die junge Rumänin Elena an seiner Seite. Aimé sieht in ihr anfangs nur die tatkräftige Unterstützung für seinen Betrieb und verheimlicht im Ort, dass sie seine 'Frau auf Probe'. Elena will mehr, hat jedoch genauso ihre Geheimnisse.
Der Film ist eine wunderbar leichte, amüsante Komödie mit bezaubernden Darstellern. Zwar wird ein nicht ganz einfaches Thema aufgegriffen (die Rolle der 1. Frau, Partnervermittlung, etc.), dieses jedoch meist mit einem Augenzwinkern oder so sehr überzeichnet, dass es die beschwingte Stimmung des Films nicht gefährdet. Ich habe den Film ohne Vorinfos gesehen und war überaus positiv überrascht. Daher eine klare Empfehlung.

~
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am 12. Oktober 2007
Der Tod seiner Frau macht dem französischen Bauern Ayme arg zu schaffen. Ein hat eine kleine Landwirtschaft und die helfenden Hände seiner Frau fehlen jetzt überall. Schon etwas in die Jahre gekommen, wirbt Ayme nicht selbst um eine Frau, sondern schaltet ein Eheanbahnungsinstitut ein. Diese rät ihm zu einer Rumänin und Ayme fliegt mit nach Rumänien. Die jungen Dinger mit ihren lackierten Findernägel sind nicht so recht, wonach Ayme sucht.

Elena erkennt ihre die Merkmale, nach denen Ayme Ausschau hält und schafft es mit nach Frankreich fliegen zu dürfen. Doch hier sieht sie sich einem riesigen Etikettenschwindel ausgesetzt. Um seine Abwesenheit zu kaschieren, hat Ayme seiner ganzen Nachbarschaft etwas von einer Deutschlandreise erzählt. Ferner soll Elena die Tochter einer Verwandten sein, die bei ihm ein Praktikum machen darf.

Mit Fleiß und Lebensfreude schafft es Elena die Franzosen zu beeindrucken. Nur Ayme scheint sie nicht für sich gewinnen zu können. Da Elena gerne in der Lotterie spielt, täuscht ihr Ayme einen Lottogewinn vor. Elena reist zurück nach Rumänien. Als sie erkennt, das Ayme hinter dem Geld steckt, kehrt sie zurück.

Der Film erzählt eine schwierige Romanze mit Happy End. Die Chancen, dass sich das ungleiche Paar bekommt sind eher schlecht. So wie im Leben, kommt es aber auf die Chemie an, und die scheint bei den beiden zu stimmen. Eine atypische Geschichte, die deshalb so gut gefällt.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Februar 2012
Mit "Sie sind ein schöner Mann" legte die französische Schauspielerin Isabelle Mergault 2005 ihr Regiedebut vor - und landete nicht nur in Frankreich einen beachtlichen und absolut verdienten Erfolg.

Bauer Aymé (Michel Blanc) ist, obwohl ganz und gar kein "schlechter" Mensch, ein Klotz, wie er im Buche steht:
Beschäftigt mit Landwirtschaft und Viehhaltung, nimmt er seine Frau weniger als Frau und Lebenspartnerin denn als Arbeitskraft wahr.
Entsprechend pragmatisch denn auch seine Reaktion nach ihrem Tod:
Als der Abwasch sich stapelt, das letzte Stück Brot steinhart geworden ist und die Hofkatze seinem ersten misslungenen Versuch, die Waschmaschine zu bedienen, zum Opfer gefallen ist, sucht Aymé eine Heiratsvermittlung auf, wo er die toughe Geschäftsführerin mit seiner für diese überraschend kurz und gering ausfallenden "Trauer" und der Antwort auf die Frage, wie er sich seine zukünftige Frau denn vorstelle, blond, brünett: "Ja. Haare sollte sie schon haben." etwas verwirrt.
Also gehts auf nach Rumänien, wo heirats- und auswanderungswillige Damen Aymé mit den (ausgesprochen unpassenden) einstudierten Worten "Sie sind ein schöner Mann!" für sich zu gewinnen versuchen.
Lediglich die gewitzte Elena (Medeea Marinescu) erkennt die Anforderungen der Situation und schafft es, von Aymé mit nach Frankreich genommen zu werden - "auf Probe", wie Aymé klarstellt, will er doch erstmal "testen", ob Elena seinen pragmatischen Ansprüchen als willige Arbeitskraft genügt.
Dort erregt die hübsche junge Frau die Aufmerksamkeit der männlichen Dorfbevölkerung, was Aymé gar nicht gefällt, da die Lebensfreude Elenas, die jedoch einige Geheimnisse verbirgt, auch auf ihn nicht ohne Wirkung bleibt...

"Sie sind ein schöner Mann" überzeugt mit einem überraschend gelungenen Spagat aus äußerst origineller und etwas schräger Komödie, romantischer, aber kitschfreier Liebesgeschichte, sanfter Gesellschaftskritik und warmherziger Hymne auf das Landleben in Frankreich.
Dabei hebt sich der Film alleine schon durch seine erfrischend lebensechten Figuren deutlich von der oftmals doch arg durchgestylten Konkurrenz aus Hollywood ab und kann vor allem mit einem teils leisen, teils deftigen und ganz und gar nicht immer "politisch korrekten" Humor punkten.
Michel Blanc als einfacher Mann, der nie gelernt hat, Freude am Leben zu haben und seine Gefühle zu zeigen, überzeugt dabei ebenso wie die quirlige Medeea Marinescu, die das Dilemma einer osteuropäischen Frau, die für eine Heirat mit einem Westeuropäer zwar viele Zugeständnisse macht, aber eben auch verschiedene Träume und Gefühle hat, die sie nicht aufzugeben bereit ist und die überraschenderweise aufrichtige Gefühle für den verschlossenen Aymé entwickelt, ebenso bezaubernd wie berührend darzustellen versteht.
Dazu gibt es zahlreiche oft skurrile, aber durchweg liebenswert gezeichnete Nebenfiguren, schöne, sonnendurchflutete Landschaftsaufnahmen, die Lust auf Frankreich machen und eine stimmig ausgewählte Musik.
Für deutsche Zuschauer besonders erheiternd dürften unter anderem Aymés in Bukarest geschossenen "Beweisfotos", unter anderem von deutschen Schäferhunden, deutschen Autos und Würstchen auf Sauerkraut von seiner angeblichen Reise zu einer deutschen Landwirtschaftausstellung sein, denn natürlich wollte er seinen Nachbarn und Bekannten gegenüber nicht zugeben, zur Brautschau nach Rumänien zu reisen...
Natürlich ist "Sie sind ein schöner Mann" in erster Linie ein leichter Unterhaltungs- und "Wohlfühl"film, stellt die aufgegriffene Thematik des osteuropäischen Heiratsmarktes aber dennoch nicht nur mit viel nie verletzendem Humor, sondern auch und vor allem mit entlarvendem Realismus, viel Subtilität und Respekt vor beiden Seiten dar.
Für mich eine absolut bezaubernde kleine Perle des neueren europäischen Filmes und schon jetzt ein moderner Klassiker der "Romantischen Komödie" der etwas anderen Art.
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am 12. Februar 2017
Das ist ein guter Film. Die Geschichte ist aktuel und ist nicht übertrieben. Die Schauspieler sind einfach klasse. Der Film ist für meine Kursteilnehmer: französische Version, deutscher Untertitel. Einen franz. Untertitel gibt es leider nicht. Ab B1
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am 16. August 2010
Ohne spektakuläre Situationen kommt der Film aus. Die den Heiratskandidatinnen eingebläute Floskel "Sie sind ein schöner Mann" trifft nicht auf den auf Partnersuche nach Rumänien reisenden Bauer zu. Dass er eifersüchtig die jungen Menschen beobachtet, mit denen sie zusammentreffen, kann die ausgewählte hübsche junge Frau nicht erkennen und aus der fröhlichen Neubürgerin, die es ehrlich meint mit der Heiratsabsicht und ihrem Bauern sogar das Vesper auf den Acker nachträgt, wird eine in sich gekehrte Frau, nachdem all ihre Bemühungen, ihrem Bauern näher zu kommen, erfolglos sind. Der Bauer gesteht erst spät, dass er es wegen seines weniger guten Aussehens nicht gewagt hat, seine Gefühle zu zeigen. Nach einigen Verwicklungen und ihrer Rückreise in die Heimat, die ihr der Bauer aufgrund ihres vermeintlichen Gewinnes beim Pferderennen ermöglicht, wird ihr klar, was es mit dem großen Geld auf sich hat und so macht sie sich zusammen mit ihrer kleinen Tochter auf die erneute Reise nach Frankreich, wo sie sicher ist, dass dort ihr Glück wartet.
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am 23. Juni 2008
Gerade die Figuren sind gekonnt gezeichnet, sowohl schauspielerisch als auch in der Regieführung - das ist typisch Frankreich. Eine Komödie ist leicht! und die ist als solche absolut gelungen. Die unterschiedlichen Rezensionisten haben vielleicht einen anderen Anspruch an einen unterhaltenden !leichten" Film, sollten dann aber vielleicht auch das Genre einbeziehen und nicht Vergleiche wie mit "Brot und Tulpen" ziehen. "Das Leben ist schön" z.B. hat mit Absicht das Genre Komödie gewählt, da es ansonsten zu schwer verdaubar wäre. So gesehen, ist sowohl der Dramaturgie als auch allen anderen ein sehr guter Film gelungen, sie haben uns ein Klischee serviert und überlassen dem Zuschauer den Reflektionswillen. Guter unterhalsamer Film
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am 13. August 2011
Der Film wird als Komödie deklariert, aber mir war selten zum Lachen zumute, ich fand ihn zutiefst traurig, vor allem da mir die Thematik mehr als bekannt ist und mich mein ganzes Leben begleitet (bin kein Deutscher) - von Frauen die auf der Suche nach einen besseren Leben ihr Glück in einen scheinbaren besseren" Land suchen. So hatte ich eigentlich den ganzen Film einen dicken Klos im Hals da mir das alles mehr als bekannt vorkam und ich das sehr gut nachempfinden konnte. Das Ende ist ein wenig zu schön, aber beruhigend für die Seele. Insgesamt ist der Film zwar ein trauriger aber dennoch schöner Film, vor allem wegen den super Schauspielern...
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am 22. September 2015
Ein Film wie ein modernes Märchen. Ein Landwirt sucht nach dem Tod seiner Frau eine neue Lebensgefährtin, eigentlich eher eine neue Arbeitskraft, denn Frauen können seiner Meinung nach eben Dinge wie Waschen, Kochen usw. besser als Männer. Mit Hilfe einer Agentur für Partnervermittlung kommt eine junge Rumänin auf seinen Hof, die sein Leben von Grund auf verändert. Elena verschönt seinen Alltag und als er merkt, dass sie in Frankreich nicht glücklich ist, macht sie einen überraschenden Lottogewinn (mehr will ich dazu nicht sagen).
Der Film zeigt sehr schön das dörfliche Leben in Frankreich, die Dialoge sind treffend und ich habe mir den Film schon mehrfach angesehen, immer wieder mit Begeisterung.
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