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am 24. Oktober 2005
Als Fan der Serie zerreist einen dieses Buch innerlich. Einerseits (gut) werden viele Handlungen abgeschlossen, andere fortgeführt ohne schlimme Cliffhanger zu hinterlassen, wie Crossroads Of Twilight, andererseits (schlecht) ist dieses Buch ein Schritt zum Ende der Serie wie lange keines davor.
Perrins großes mittelfristiges Ziel wird endlich erreicht, ebenso wie Elaynes. Mat und Egwene kommen ihren ein großes stück näher, wie schon erwähnt ohne Cliffhanger, aber Lust auf mehr machend. Rand taucht wie im letzten Buch nur kurz auf, kann aber ein lang erwartetes Ereigniss hinter sich bringen. Einer der Morde der die Fangemeinde seit langem beschäftigt wird aufgeklärt, die Handlungslinie mit Mat, Moiraine und den Schlangen und Füchsen, auch lange erwartet, wird angestoßen.
Insgesammt wird unheimlich viel in diesem Buch abgehandelt, im Nachhinein betrachtet beschleicht einen ein gefühl von Torschluss-Panik. Aber gerade diese Geschwindigkeit und auch die Abwendung von dem Größer, Besser der letzten Bände, lässt ein Gefühl wie in den ersten Bänden aufkommen.

Fazit:
Das Ende der Serie naht unaufhaltsam, der Lesespaß der ersten Bände kehrt zurück.

ps: Vorsicht, trotz eines längerem Lektorats als bei den anderen Bänden häufen sich Rechtschreib- und Formulierungsfehler, die aber nicht wirklich ins Gewicht fallen.
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am 31. Oktober 2005
Nach langem Warten und einer gewissen Entäuschung über die Bücher 7-10 findet Robert Jordan endlich wieder einen Teil der ursprünglichen Erzählweise wieder. Einige der der Handlungsstränge, die in den letzten Büchern teilweise langatmig aufgebaut wurden, werden nun endlich abgeschlossen (Perrin/Faile etc.). Weiterhin verrät Jordan auch einige der Geheimnisse, über die man sich in vorhergehenden Bänden den Kopf zerbrochen hat (Thom & Morraines Brief etc.). Manche Sachen fangen jetzt erst an, so richtig interessant zu werden (zB Logain, Cadsuane, Galad). Insgesamt liest sich (endlich wieder) das Buch sehr zügig durch, eine konstante Spannung herrscht vor. Besonders gelungen ist der Egwene-Thread, der geradezu mit Siebenmeilenstiefeln fortschreitet. Auch der Mat/Tuon-Thread liest sich sehr gut.
Insgesamt fühlt man sich, als stünde Tarmon Gaidon unmittelbar bevor
Kritikpunkte: 1. manche Sachen (Aram, Rolan) werden zu schnell abgeschlossen, fast als hätte Robert Jordan keine Lust mehr auf manche Charaktere, die er in den vorherigen Bänden mühsam ausgeschmückt hat. 2. der Rand-Thread ist insgesamt sehr enttäuschend. Von dem interessanten Charakter der ersten Bände ist nichts mehr übrig. 3. der Perrin-Thread hat viel zu lange gedauert. Das hätte schneller gehen müssen. 4. Wer braucht den Elayne-Charakter? Diesen Teil zu lesen, hat eindeutig am längsten gedauert und war am langweiligsten.
alles in allem aber ein Buch, bei dem man den Eindruck bekommt, das RJ wirklich die Serie mit den nächsten zwei Büchern abschließen will. Ein absolutes Must-Buy für alle Fans dieser fantastischen Serie. Für alle anderen: lest "Eye of the world", und wenn Euch das nicht überzeugt, dann lasst besser die Finger von dieser Serie.
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am 4. Mai 2006
Wer die Reihe kennt der weiß, es gibt schnelle Bücher mit viel Handlung und langsame Bücher, in denen sich kaum etwas bewegt. Knife of Dreams ist mal wieder eins der schnellen. Viel Action, viele Entwicklungen und wenig neue Rätsel. Man merkt, es geht dem Ende der Reihe zu. Einige Handlungsstränge werden in der Jordan-typischen Kreativität weitergezogen oder beendet.

Einige andere werden untypisch direkt abgeschlossen und vermitteln den ganz subjektiven Eindruck es fehle etwas.

Wegen diesem "Aha, und das war es jetzt mit...?"-Gefühl nur 4 Sterne. Ansonsten ein echtes Highlight.
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am 28. November 2005
War es nicht zum verzweifeln? Schon seit viel zu vielen Bänden drehte das Rad der Zeit mehr oder minder im Leerlauf, doch mit "Knife of Dreams" hat das jetzt ein Ende: Jordan schneidet reihenweise alte Zöpfe ab, es geht voran, ganze Armeen sind nun endlich in den Startlöchern für Tarmon Gai'don, lange geheimnisvolle Morde werden aufgeklärt und Mat erhält Hinweise auf den Verbleib einer lange vermissten Bekannten…
Dabei beeilt sich Jordan sichtlich: Von einigen wirklich entscheidenden Ereignissen wird nur berichtet, oder wie bereits im ersten Kapitel ein kompletter Führungswechsel per Duell wahrlich mit nur wenigen Schwertstreichen auf wenigen Seiten entschieden. Allerdings wird auch ein lange erwartetes Happy End ziemlich glanzlos ausfallen, auch einige extrem handlungsrelevante Begegnungen mit den Forsaken und der schwarzen Ajah werden auf bemerkenswert wenigen Seiten erzählt.
Dafür räumt Jordan Altmänner-Fantasien ziemlich viel Raum ein: bosom, bosomy usw. sind seine neuen Lieblingswörter anstelle des "Röcke glattstreichens" geworden. Sowohl Sevanna, Berelain als auch Elaida tragen nun tiefe Ausschnitte und alle verdecken interessanterweise mit dicken Klunkern tiefere Einblicke. Leider hat Jordan die entsprechende Phrase in jedem Kapitel mindestens einmal auftauchen lassen. Die Beziehung von Mat und Tuon ist nach wie vor kitschig und konstruiert, aber zumindest nicht mehr so dominant wie im letzten Buch und einigermaßen lustig.
Die Charaktere sind schon lange nicht mehr ganz so schillernd und faszinierend wie sie es einmal waren, aber es geht voran, für Jordansche Verhältnisse sogar mit Volldampf! Zwar reicht auch "Knife of Dreams" lange nicht an seine Glanzzeiten heran, aber es bringt die festgefahrene Handlung ordentlich in Schwung, es passiert etwas, und von ätzend breitgetretenen Liebeleien ist nur noch ein Busen-Overkill übriggeblieben.
Hoffentlich behält Jordan den mit diesem Buch eingeschlagenen Kurs bei, er scheint sich die Kritik seiner Fans zu Herzen genommen zu haben. Denn die größte Schlacht hat auch er noch zu schlagen: Tarmon Gai'don rückt nun wirklich mit Riesenschritten näher, und hier steht er wahrlich in der Pflicht, ein grandioses Finale in den nächsten Bänden abzuliefern.
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am 14. Juni 2006
Schon seit viel zu vielen Bänden drehte das Rad der Zeit mehr oder minder im Leerlauf, doch mit "Knife of Dreams" hat das jetzt ein Ende: Jordan schneidet reihenweise alte Zöpfe ab, es geht voran, ganze Armeen sind nun endlich in den Startlöchern für Tarmon Gai'don, lange geheimnisvolle Morde werden aufgeklärt und Mat erhält Hinweise auf den Verbleib einer lange vermissten Bekannten...

Dabei beeilt sich Jordan sichtlich: Von einigen wirklich entscheidenden Ereignissen wird nur berichtet, oder wie bereits im ersten Kapitel ein kompletter Führungswechsel per Duell wahrlich mit nur wenigen Schwertstreichen auf wenigen Seiten entschieden. Allerdings wird auch ein lange erwartetes Happy End ziemlich glanzlos ausfallen, auch einige extrem handlungsrelevante Begegnungen mit den Forsaken und der schwarzen Ajah werden auf bemerkenswert wenigen Seiten erzählt.

Dafür räumt Jordan Altmänner-Fantasien ziemlich viel Raum ein: bosom, bosomy usw. sind seine neuen Lieblingswörter anstelle des "Röcke glattstreichens" geworden. Sowohl Sevanna, Berelain als auch Elaida tragen nun tiefe Ausschnitte und alle verdecken interessanterweise mit dicken Klunkern tiefere Einblicke. Leider hat Jordan die entsprechende Phrase in jedem Kapitel mindestens einmal auftauchen lassen. Die Beziehung von Mat und Tuon ist nach wie vor kitschig und konstruiert, aber zumindest nicht mehr so dominant wie im letzten Buch und einigermaßen lustig.

Die Charaktere sind schon lange nicht mehr ganz so schillernd und faszinierend wie sie es einmal waren, aber es geht voran, für Jordansche Verhältnisse sogar mit Volldampf! Zwar reicht auch "Knife of Dreams" lange nicht an seine Glanzzeiten heran, aber es bringt die festgefahrene Handlung ordentlich in Schwung, es passiert etwas, und von ätzend breitgetretenen Liebeleien ist nur noch ein Busen-Overkill übriggeblieben.

Hoffentlich behält Jordan den mit diesem Buch eingeschlagenen Kurs bei, er scheint sich die Kritik seiner Fans zu Herzen genommen zu haben. Denn die größte Schlacht hat auch er noch zu schlagen: Tarmon Gai'don rückt nun wirklich mit Riesenschritten näher, und hier steht er wahrlich in der Pflicht, ein grandioses Finale in den nächsten Bänden abzuliefern. Try- Quest von Giorgio Kostantinos. Super Buch.
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am 26. August 2006
Das neue Buch von Robert Jordan hat mich endlich wieder restlos begeistert. Nachdem die letzten Bücher durchaus überzeugten aber eher handlungsarm und beschreibend waren, ist das neue Buch wieder ein Knaller. Es passieren wieder spannende Sachen, Intrigen, Schlachten, überraschende Wendungen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und warte schon auf das nächste.
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am 19. September 2006
Endlich werden einige der vielzähligen und ausufernden Handlungsstränge zusammengeführt bzw. zu einem Ende gebracht. Mitunter mag die Auflösung etwas abrupt erscheinen, aber da die Serie laut Aussage des Autors mit Band 12 abgeschlossen werden soll, ist Eile inzwischen auch wirklich von Nöten. Die Erkenntnis, sich nicht noch in weitere Handlungsentwicklungen zu verstricken und den Hauptplot - nämlich den Kampf des Wiedergeborenen Drachens gegen den Dunklen König - voranzubringen, kommt spät aber sie kommt. Hoffen wir, dass dem inzwischen schwer erkrankten Autor ausreichend Zeit verbleibt, um sein Lebenswerk noch fertigstellen zu können.

So tauchen in "Knife of Dreams! auch die meisten wichtigen Hauptpersonen auf und der Leser muss nicht mehr einen oder mehrere aufeinanderfolgende Bände ohne z.B. Mat oder Perrin auskommen. Außerdem wird nach nahezu einem Jahrzehnt auch die eine oder andere durchaus interessante aber inzwischen schon nahezu vergessene Entwicklung (endlich!) wieder erwähnt!

Der Erzählstil ist deutlich flüssiger und rasanter als in den letzten Bänden, v.a. als in Band 10 "Crossroads of Twilight".

Auch wenn das Lesegefühl nicht mehr an das den Enthusiasmus der ersten 5-6 Bände herankommt (dafür haben inzwischen einfach zu viele nebensächliche Handlungsstränge zu viel Aufmerksamkeit erhalten), so verbleibt dem Leser doch ein ernsthafter Hoffnungsschimmer, dass die ganze Angelegenheit im nächsten Band mehr oder weniger zufriedenstellend zu Ende geführt werden kann. Und dafür gibt es 4 Sterne!
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am 4. Januar 2007
Finally! After three or four rather slow and sometimes even - I'm gasping myself that I could write such a thing about Jordan - amateurish books (Nynaeve gripping her braid for chapters without end? Dozens of new characters each book? Women complaining about how silly men are for the umpteenth time, anyone?) Jordan has really found back to his old form. Knife of Dreams is fast-paced, of outstanding quality and just as gripping as the early books of the series. Kudos to one of the greatest writers of our time!
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am 12. April 2006
Woran krankt diese einst gefeierte Serie eigentlich ?

Zu Zäh und langatmig ausufernd sind manche der Geschichten geworden, sagen viele. Stimmt !

Das grösste Problem ist aber meiner Ansicht, dass die einst sympatischen und bodenständigen Protagonisten aus Aemons Field mittlerweile zu arroganten und dennoch ignoranten Karikaturen ihrer selbst geworden sind. Durch ihre teils ins unermessliche übersteigerten Fähigkeiten haben sich die meisten von den Lesern entfremdet. Mit dem Wahn die Figuren immer grösser werden zu lassen, hat sich Jordan viele Handlungsoptionen selbst zerstört.

Aber... nach dem unsäglichen Vorgänger "Crossroads of Twillights" konnte es nur besser werden oder ? Und nun tatsächlich ein Hoffnungsschimmer.

Vorweg: Jordan sind nach langem wieder einige wirklich magische Momente gelungen (Nynaeve und Lan ...) und besonders positiv bleibt zu vermerken, dass die dahinschleichende Perrin/Faile Rettungsaktion endlich abgeschlossen ist. Es bleibt zu Hoffen, dass Perrin nun endlich wieder zum eigentlichen Geschehen und zu alten sympatischen Zügen zurückfindet, die er durch seine Faile Obsession immer mehr verloren hat.

Spannend und witzig, sind die Kapitel über Tuon und Mat. Interessanterweise erfährt man in diesen Kapiteln einiges über die Seanchan und deren Version der Prohezeiung. Matt ist darüberhinaus meines Ermessens nach wie vor die überzeugendste und witzigste Figur. Nicht zuletzt weil er Bodenständig geblieben ist.

Viele seit langem schwelende Handlungsstränge werden aufgelöst und einige Geheimnisse werden endlich gelüftet.

Leider bedient sich der Autor auch hier wiederum einiger unerträglicher Cliches. Woher hat Jordan ein solcherart verzerrtes Frauenbild ?

Die schlechtesten Kapitel sind nach wie vor jene, in denen Egwene und Elayne vorkommen. Die schon in den vorherigen Bänden wenig überzeugende Entwicklung dieser Figuren wird konsequent fortgeführt. Wenn man die ignorante Dummheit dieses Gespanns erlebt, will man nur noch in die Tischkante beissen.

Fazit:

Alles in allem ist dies ein lesenswertes Buch, das zumindest in einigen Kapiteln den Zauber von Bänden wie the "The great Hunt" wiederauferstehen lässt. Beinahe könnte man sagen, dass Jordan sich die Kritik seiner Fans zu Herzen genommen hat. Die Hauptcharaktere werden wieder in den Mittelpunkt der Geschichten gerückt, die Handlungsstränge verdichten sich spürbar und laufen unaufhaltsam ineinander.

Die Weichen für das Finale sind gestellt. Unwillkürlich fragt man sich, ob Jordan es wirklich riskiert Tarmon Gaidon bereits in Band 12 zu entfesseln. Klug wäre dies nicht, denn allem Wortschwall zum Trotze noch ist zuviel ungesagt und getan.

Bei aller sicherlich berechtigten Kritik an Jordans Schreib- und Erzählstil muss man dennoch eines sagen:

Es ist ein geradezu atemberaubendes Unternehmen, eine Saga mit mindestens 12 Bänden und einem Umfang von etlichen Tausend Seiten zu schaffen. In einem solchen Mahlstrom von Charakteren und Ereignissen den unerschütterlichen Überblick zu behalten, wird selbst dem fähigsten Autor nicht immer gelingen.

Auch wenn sich im laufe der Jahre einiges an Ungereimtheiten oder Überflüssigkeiten angesammelt hat, gehört the "Wheel of Times" sicherlich zu den besten Werken die das Fantasie Genre zu bieten hat. Hut ab, vor solcher Schöpfungskraft.
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am 23. März 2006
The wait, oh the wait. And finally when I get it it is actually better than the last couple. However, Having waited so long for it, I found that after reading the first chapter, I had to go back and reread several of the more pitiful ones preceding it just to remember who was who, what they were doing and why. Not the main characters to be sure but the mulititued of supporting characters.
Is this over complicated or what? Now I like a convoluted plot with many characters but this series is getting way too many, maybe he should have a cataclysmic disaster which kills off half of the supporting cast so all we have to deal with are a few main players.
Better but still not worth a better rating.
If you like books like this one, might I suggest another I've recently come across. The Unsuspecting Mage by Brian S. Pratt. It's another fantasy adventure sure to please. I highly recommend it.
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