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Kundenrezensionen

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am 21. Dezember 2003
Ich habe den Film schon in Original länge gesehen , und muss sagen ich war schockiert als ich mir die DVD jetzt gekauft habe. Die Qualität ist natürlich , wie meistens auf einer DVD, gut. Doch als ich mich so erinnerte wie er im Original ist, war ich sehr enttäuscht, denn dass was man gesehen haben muss um diesen Film zu verstehen, ist wie im TV weggeschnitten. Daher mein Rat an jeden der sich diese DVD noch kaufen möchte. Wenn möglich kaufen sie sich die FSK 18 Version, um diesen Film auch wirklich zu verstehen. Danke für ihre zeit und ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen !
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am 20. Juni 2004
... müsste der deutsche Titel eigentlich heißen. Wer "We were Soldiers once, and Young"(Wir waren damals Soldaten und jung) in "Wir waren Helden" übersetzen ließ, gibt meiner Meinung nach Aufschluss über seine Englischnote. Jedenfalls ist dieser Titel das genaue Gegenteil dessen, was der Film auszudrücken versucht.
Das ändert aber nichts am Inhalt des Films, der mir trotzdem gut gefallen hat: Es geht um den ersten Einsatz der Luftkavallerie in Vietnam 1965 und somit auch um die erste größere Begegnung zwischen der nordvietnamesischen Armee und den US Streitkräften. Mit neuer, unerprobter Ausrüstung (von den Gewehren bis zu den Hubschraubern) und größten Teils unerfahrenen Soldaten wird Col. Hal Moore ins La Drang Tal entsandt und bekommt sofort den Auftrag, NVA- Soldaten in die Berge nahe der Kambodschanischen Grenze zu verfolgen. Doch da sie ohne Infos über die Feindstärke losgeschickt werden, werden Moor's schlimmste Befürchtungen wahr.
Der Film ist effektmäßig wahrscheinlich einer der herausragensten der letzten Zeit, in den Punkten Logik und Charaktere jedoch sehr fraglich. Von (von diesem Film keinesfalls übertroffenen) alten Vietnamfilmen wie Platoon, Apocalypse Now und Full Metall Jacket weiß man, dass die GIs in Vietnam keine Heiligen waren: Wüste Ausdrücke, Alkohol, Drogen usw. im Überfluss. Dies ist für mich der Hauptkritikpunkt an "Wir waren Helden". Es fällt einem nicht gleich auf, aber auf mich wirkt der Film etwas zu brav, trotz vieler brutaler Szenen. Es gibt im ganzen Film keine einzige Figur die man nicht mögen könnte! Man hat sogar den Eindruck, als würden sich mitten in der Schlacht plötzlich alle entsetzt umdrehen, würde auch nur einer das F- Wort schreien. Auch gibt es in extremsten Szenen keinen einzigen Ausraster oder auch nur einen, der den Verstand verliert. Wie erschreckend einfach das passieren kann, zeigt (immer noch mein Lieblingsfilm über den Vietnamkrieg) "Apocalypse Now". (Da kommt übrigens auch eine Luftkavallerieeinheit zum Einsatz, und dort wirkt diese meiner Meinung nach viel realistischer.)
Die Logikmängel des Films, die eigentlich nur in der FSK 16- Fassung vorkommen, beschränken sich nur auf das Ende: War im einen Moment die Lage der Amerikaner noch aussichtslos, haben sie ein paar Minuten später die Schlacht gewonnen. Das kommt daher, weil in der FSK 16- Fassung die Szenen herausgenommen wurden, die Zeigen, wie die Amis die Nordvietnamesen überraschen konnten. Dieser Schnitt ist eigentlich völlig unnötig, da die meiner Meinung nach brutalsten Szenen nicht herausgeschnitten wurden. Auch wurde völlig unnötig die Truppenparade kurz vor dem Abmarsch nach Vietnam geschnitten, in der Moore auch einen wichtigen Schlüsselsatz sagt, der im Trailer auf der FSK 16- DVD seltsamerweise zu hören ist...
Diese Mängel schaffen es aber dennoch nicht, einem den Video- oder DVD- Abend mit "Wir waren Helden" zu verderben, obwohl man ja jeden Tag in den Nachrichten sieht, dass die Amerikaner unfähig zu sein scheinen, aus dem Vietnam- Desaster zu lernen. Ich hoffe, dass dieser Film auch dazu beiträgt, niemals zu vergessen, dass Krieg, egal wo, das schrecklichste auf Erden ist.
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am 23. März 2016
Die Amerikaner treten mit einer neuen Truppe (Helikopter als Transportmittel für Truppen) in den Vietnamkrieg ein.
Wie sinnvoll oder unsinnig der Krieg war, sei mal dahin gestellt (man kann an der Schlacht sehen, dass nach der Schlacht alles wieder beim Alten ist, die Vietnamesen beherrschen wieder das Territorium).
Es wird der Krieg, das Sterben schonungslos dargestellt, auf beiden Seiten.
Wahrscheinlich braucht es solche Filme, damit Politiker sich wenigstens ein wenig in das Kämpfen und Sterben der ausgesendeten Soldaten hinein versetzen können.
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am 22. März 2005
Ich war mir beim erstmaligen Ansehen dieses Filmes unschlüssig, was ich davon halten soll. Mittlerweile habe ich ihn ein zweites Mal gesehen und kenne somit die FSK 16 und FSK 18 Version. Bei einem Film dieser Art befürchtet man beim Zugreifen in der Videothek, mit Patriotismus überflutet zu werden. Glücklicherweise hält es sich in meinen Augen bei "Wir waren Helden" gerade noch in Grenzen, auch wenn es schon stellenweise recht viel und überzogen ist. Aber es wird auch gleichzeitig versucht, auf diese Weise eine persönliche Verbindung zu einigen Soldaten aufzubauen (allen voran natürlich Mel Gibson), damit sie später in der Schlacht nicht als Statisten agieren.
Die Schlacht- bzw. Kampfszenen sind schonungslos und realistisch inszeniert. Der Zuschauer fühlt sich mitten in das grausame Schlachtgeschehen hineinversetzt. Gleichzeitig wird auch der Versuch unternommen, die Gegenseite zu zeigen und intelligent handeln zu lassen. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei der US-Armee aber immerhin nicht vollständig. Insgesamt gesehen, stechen einige, sehr gut eingefangene Bilder hervor, ebenso wie die stimmungsvolle Musik. Der "Cut" auf FSK 16 wirkt sich meines Erachtens nicht negativ aus, die Grausamkeiten eines Krieges werden auch so klar vermittelt. Aber es ist schon irgendwie störend, das Mel Gibson alias Colonel Moore recht locker und unbeschadet über das Schlachtfeld wirbelt, während seine Männer rings um ihn herum sterben. Die Glaubwürdigkeit geht hier etwas verloren.
Als Ganzes gesehen hat die Handlung einige Sprünge (zeitlich sowie örtlich), was den Film etwas zerreißt. Der Sprung in den Krieg nach ausführlichem Anfang, dann währenddessen zurück in die Heimat und schließlich am Schluss die Rückkehr. Dies kommt etwas abrupt und mit magerem Übergang. Vielleicht wurde versucht zu viel zu erzählen, zu viel zu zeigen und daher musste das Gesamtwerk so zusammengerafft werden. Aber es ist jetzt nicht völlig störend, sondern bewegt sich noch im vertretbaren Rahmen.
Mit etwas weniger Patriotismus und einer zusammenhängenderen Handlung wäre "Wir waren Helden" mit Sicherheit wesentlich besser geworden. So kommt er an Referenzfilme wie beispielsweise "Saving Private Ryan" nicht ran, an denen er sich messen lassen muss.
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am 18. Februar 2005
Ich kann mir nicht helfen, aber der Film hinterlässt in mir zwiespältige Gefühle. Doch bevor ich dies näher erkläre, möchte ich darauf hinweisen, dass ich über die FSK 18 Version schreibe.
der film behandelt den Vietnamkrieg. Da ist man einiges gewohnt. und mittlerweile ist auch jedem letzten Europäer klar, dass dieser ein großes Trauma der USA war. Platoon, Apocalypse now und die Fersehserie "Nam" haben dies deutlich gezeigt. Dieser Film will anders ansetzen.er zeigt nicht Antihelden, die mit Drogen vollgepumpt im Urwald umherirren und gegen den Krieg philosophieren. Hier wird das Augenmerk auf die erste größere Schlacht mit amerikanischer Beteiligung gelegt. Auf einen Zeitpunkt also, als Amerika sich noch unschuldig fühlte. Dementsprechend sind die Soldatenäußerungen. Ist die Deutsche übersetzung auch eigentlich irreführend, so passt sie hier zur Gefühlslage beider Parteien. Man ist noch im "Helden-Status". Der Krieg macht noch Sinn, man ehrt seinen Gegener und fühlt sich nicht wirklich Schuldig, denn man hat um sein üerleben gekämpft. Patriotismus ist noch eine Selbstverständlichkeit und es ist nicht kitschig oder naiv, im Moment seines Todes an seine Frau und sein Vaterland zu denken. Dass ist alles stimmig, schlüssig und die Bilder des Schlachtfeldes, mit ihrer Mischung aus Grausamkeit und Heroismus, sind passend erddrückend und in Ihrer Mächtigkeit immer wieder aufs neue "Seherweckend". Die Schauspieler agieren gekonnt und alles passt. Auch die Bilder der "Heimatfront" sind neu. Keine Demonstrationen, keine "kindermörder" Anklagen, all das hat Amerika noch vor sich. Und dabei sind die Bilder von den Daheim ebliebenen Frauen noch die Stärksten. Sie wissen, was geschehen kann, sie leiden den Druck der ungewissen Zukunft, sie stehen tatsächlich am Ende allein da. Eindrucksvoll dargestellt.
Aber all das macht einen auch nachdenklich. Es ist wie eine Umkehr all dessen, was wir bisher vom Vietnamkrieg zu sehen bekamen. Die Soldaten sind Tapfer, Heldenhaft, väterlich und Gutherzig. die Frauen mütterlich, fürsorglich und in ihrer Rolle Heldenhaft. Ist das der wirkliche Krieg?
Man macht sich Hoffnung, dass doch nicht alles sinnlos ist. Und ist darin der Krieg nicht verherlciht? Bin ich nur, weil ich so groß geworden bin, zu überkritisch?
nun, zumindest das hat der Film geschafft, ich habe nicht über den Krieg nachgedacht, sondern habe über mein Geschichtsbild nachgedacht. Insofern durchaus wertvoll. aber, und das ist das Zwiespältige, ist es nicht am ende doch ein reaktionärer, kitschiger Film mit einigen wenigen politisch korrekten Einsprengseln?
Soviel zum Film. Die Auststtung ist schon besprochen worden. daher dazu nichts mehr.
Weil der Film gewaltige Aufnahmen hat und bemerkt hat, dass er ein Film ist und kein Theaterstück, abgezogen davon meine politischen Vorbehalte, insgesamt vier sterne.
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am 21. Februar 2016
Da der Film kräftig vom US Militär "Unterstützt" und in daher in deren Sinne beeinflusst worden ist, hat der Film seine eigentliche Botschaft verfehlt. Sprich, die US Army hat stets eine saubere Weiße Weste.
Die GI's sind allesamt Kreuzbrav, ohne Fehl und Tadel, hochmotiviert und allesamt Gottgläubig. Und wenn sie verwundet oder getötet werden, dann sieht man ihr Leid, Schmerz und Elend en Gro und en Detail. Und wenn sie töten, dann hochpräzise und effizient. Sprich, kein Gegner wird verfehlt, jeder Schuss ein tötlicher Treffer, der den Feind nicht lange leiden lässt. - Wie man eben mit Schlachvieh umgeht. Letzteres wird im wesentlichen darauf beschränkt, Heimtückisch, verschlagen und dumm zu sein. Und stürmt in der Regel brav einzeln an, um sich ohne sichtbare Gegenwehr per One Shot, one Hit, niederstrecken zu lassen, wo er liegen bleibt und zu stinken anfängt. - Zum Kotzen!
Die paar weisen Worte aus den Off sowie die Trauer und das Leid der Frauen und Kinder, daheim in Amerika und in Vietnam können den "Antikriegsfilm" leider auch nicht retten. Wer die DVD hat, möge sich die deleteted Szenen anschauen, insbesondere das abschließende Gespräch von Harold G. Moore mit dem US Verteidigungsminister, wo Moore seinem "Chef" plausibel erklärt, dass ein Krieg gegen die Vietnamesen nicht zu gewinnen ist. Das könnte den Film "retten".

Ansonsten empfehle ich eher, das Buch von H.G. Moore und seinem Coautor, Joseph L. Galloway, der das Gemetzel als UPI- Reporter miterlebt hat, zu lesen. Titel: We Were Soldiers Once...And Young
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am 17. Juli 2016
Die Story dieses, sehr patriotischen Films ist wie auf Mel Gibson zugeschnitten. Aber das soll natürlich nicht abwertend klingen, denn es wurden alle meine Erwartungen an so einen Film erfüllt. Patriotismus, Action, Drama... in diesen 3 Worten könnte man den Film beschreiben.

Habe den Film auf Amazon Prime gesehen und die Qualität wa wie gewohnt sehr gut.
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am 27. März 2003
Der Film ist ein sehr guter Antikriesfilm,der den ihrsinn vom Krieg sehr gut wieder gibt.
Leider musste ich feststellen das es sich um die Geschnittene version handelt,ich finde Amazon hätte sich die mühe machen sollen um darauf hinzuweissen :-((
Ich hätte die DvD nicht gekauft wenn ich das gewusst hätte!!!!
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am 17. April 2014
Wieso schaue ich mir hin und wieder mal einen Kriegsfilm an? Um mir immer wieder auf's neue ins Bewusstsein zu rufen, was Krieg bedeutet. Was für eine Sch... das doch ist. Und wie idiotisch und auch grausam wir Menschen doch sind. Unser aller Vorfahren aber haben sich gegenseitig "nach allen Regeln der Kunst" immer wieder systematisch abgeschlachtet. Das Mittel gegen erneuten Krieg ist Abschreckung. Wir alle haben den Krieg nie erlebt, also sind Filme das, was dem am nächsten kommt. Das einzige, was halbwegs als Abschreckung dienen kann.

Dieser Film ist enorm gut gemacht. Bewegend und grausam. Der beste Kriegsfilm, den ich bisher gesehen habe.
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am 9. März 2006
Der Film wandelt, wie die meisten seiner Gattung, auf dem schmalen Grat zwischen Patriotismus und kritischer Betrachtung. Natürlich sind solche Filme in gewisser Hinsicht Werbestreifen der U.S. Forces, da diese Material zur Verfügung stellen, welches aber schließlich dem Film das Prädikat "besonders wertvoll" in der Kategorie Authentizität beschert; als Zuseher hat man wirklich das beklemmende Gefühl, mitten in dieser Schlacht zu sitzen.
Leider finde ich die Übersetzung des Titels irreführend, denn der Begriff "Held" suggeriert bereits die latent vorhandene einseitige amerikanische Perspektive. Allerdings finde ich sehr angenehm, dass die Schlacht in großen Teilen als ein strategischer Kampf zweier Armeen dargestellt wird und die Vietnamesische Volksarmee nicht als hinterhältige Killer gezeigt werden. Auch die Tatsache, dass gerade das Ende des Films auf den Umstand abzielt, dass der Krieg Opfer auf beiden Seiten gebracht hat und auch die vietnamesichen Gefallenen Gesichter und ein Schicksal haben, überrascht sehr angenehm.
Die Ausstattung der DVD ist OK, allerdings ist es ein Desaster, dass keine Originaltonspur zur Verfügung steht.
Ein guter Film mit leichten Schwächen, dennoch sehen meine Schüler ihn im Unterricht.
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