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VINE-PRODUKTTESTERam 27. März 2008
Es ist sicherlich nicht sonderlich originell, eine Platte, die vom Fonoforum ausgezeichnet wurde, durch weiteres Lob in den Himmel zu heben: Aber diese hier hat es wirklich verdient. Ich hatte diese außerordentlich schöne Musik nur noch in blasser Erinnerung; durch das atemberaubend unorthodoxe Spiel Zimmermanns aber haben sich mir vor allem die Sonaten Nr 3 (E-Dur) und 4 (C-Moll) auf Dauer als ein prägendes Bacherlebnis "eingebrannt".

Die vorliegende Interpretation zeigt zunächst, dass die Musik nur mit Klavierbegleitung wirklich wirkt. Der vom Pianisten gestaltete Satz geht musikalisch weit über eine Begleitung hinaus und steht gerade in den schnelleren zweiten Sätzen völlig gleichberechtigt neben dem Melodieinstrument. Das "Cembalo-Gezirpe" (pardon my french) kann dem niemals gerecht werden.

Herrlich unorthodox gestaltet auch Zimmermann den Violinpart, vor allem nämlich mit viel sinnlichem Vibrato und melodiösem Schmelz, ohne dass die eigentlichen Errungenschaften der historischen Intepretationsschule (Dynamik, Präzision der Artikulation usw.) hier verraten würden. Vor allem dies macht die vorliegende Platte zu einem außerordentlichen Erlebnis.

In der E-Dur und C-Moll-Sonate zeigt sich schließlich die ganze Größe Bachs: Tiefste Gefühle und höchste Verdichtung der musikalischen Gestaltungsmittel führen diese Musik auf eine singuläre Höhe. Für mich war lange Zeit die H-Moll-Flötensonate der Gipfel der Duosonaten. Sie muss sich diesen Platz jetzt mit diesen beiden Werken teilen.

Meine volle Empfehlung!
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am 21. August 2009
Die Einspielung der Bach-Violinsonaten von Zimmermann/Pace gehört zu den besten, die ich kenne, und übertrifft - wenn meine Ohren mich nicht trügen - auch die von Grumiaux (mit dem "schnarrenden" Cembalo-Part). Schön, daß hier ein moderner Konzert-Flügel Verwendung findet, und der Klavier-Part gegenüber der Violine als gleichgewichtig angesehen wird, wie das in der Absicht Bachs lag. Sehr zu empfehlen.
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am 10. Mai 2015
Wenn man diese Werke hört, wundert man sich, dass sie nicht mehr bekannt sind. Sie gehören sicherlich zu den besten je komponierten Violinsonaten, ein gleichberechtigteres Miteinander von Violine und Klavier ist nicht vorstellbar. Diese Werke überragen die Solosonaten von Bachs barocken Zeitgenossen um ein Vielfaches. Es ist allerdings keine Musik, die man einfach so vom Blatt spielt, oder die ein Zuhörer einfach mal so hört, keine Musik für den Markt, wahrscheinlich heute wie damals Musik eher für Kenner als für Liebhaber. Vielleicht hört man sie deshalb so selten. Es ist nichts Populäres – man denke nur an die häufig atemberaubende Polyphonie der meisten schnellen Sätze. Es gibt nicht die Sicherheit eines Basso continuo, der zu der Zeit häufig mit Sicherheit als Netz gedient hat, es gibt nur den Geiger und den Pianisten, jeder der beiden hat seinen obligaten und anspruchsvollen Part, den jeder für sich meistern muss, keiner kann dem andern helfen, wenn jemand z.B. mal einen Einsatz verpasst hat. Es ist die gleiche Diskrepanz wie zwischen Bachs Orchesterwerken und denen seiner Zeitgenossen. Bei Händel, Telemann, Corelli u.a. merkt man bei aller Meisterschaft immer die Rücksichtnahme auf die Praktikabilität. Bach scheint derlei Probleme nicht gehabt zu haben – hat er einfach rücksichtslos geschrieben, oder hatte er so gute Leute, dass er sich das leisten konnte?
Es ist wohl kaum festzustellen. Freuen wir uns, dass er so grandiose und unvergleichliche Musik geschrieben hat wie die h-Moll-Messe, die Brandenburgischen Konzerte und vieles andere, und eben auch diese Violinsonaten. Zumal sie auch in dieser schönen Interpretation vorliegen. F. P. Zimmermann und E. Pace haben sich statt des Cembalos für einen Flügel entschieden, was den Sonaten eindeutig zu Gute kommt (ich behaupte mal, dass Bach, wenn er einen heutigen Flügel zur Verfügung gehabt hätte, es sicher nicht anders gemacht hätte), sie musizieren in perfektem Zusammenspiel, locker, leicht, sehr klar und schlank im Ton, manchmal sehr zart, sehr einfühlsam, schön non legato. Das Einzige, was ich anzumerken hätte, wäre ein klein wenig zu viel Geigenvibrato in dem einen oder anderen langsamen Satz (aber wirklich nur ein klein wenig), aber das fällt bei der Schönheit des Ganzen kaum ins Gewicht.
Eine eindeutig und mit Nachdruck zu empfehlende CD.
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am 28. Juni 2009
Eine für mich so wunderbare Aufnahme, dass ich sie mir liebend gerne anhöre, wenn ich meine Gefühle etwas gehen lassen will nach einem arbeitsamen Tag. Hatte ich früher BACH ausschließlich in die Jahrhunderte gelegt, zu denen ich bisher keinen Zugang hatte, so höre ich diese Violinsonaten gespielt von Zimmermann und seinem kongenialen Partner am Klavier heute, als wäre es Violine und Klaviermusik aus dem 19.Jahrhundert, welches das Jahrhundert ist, in dem ich mich in der Musik am wohlsten fühle.
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am 24. Januar 2014
Bereits nach wenigen Takten weiß man: diese Aufnahme hat das gewisse etwas und man hört hier gerne zu Ende. Bach wird von beiden Musikern kaleidoskopartig-farbig und sehr kantabel dargeboten. Keine Spur von asketischer Sprödigkeit.

Die Aufnahmetechnik überzeugt mich ebenfalls: das Klavier ist vollmundig-farbig, die Violine farbig-sonor mit realistischer Größe. Beide Instrumente sind recht nah aufgenommen.
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am 3. März 2016
Die sechs Violinsonaten (ursprünglich wohl nicht als Zyklus konzipiert) sind deutlich von italienischen Vorbildern beeinflusst, aber Bach hat sich natürlich weit darüber hinaus erhoben. Das zeigt schon die herausragende Bedeutung der Klavierbegleitung: die Oberstimme bewegt sich häufig in einem kunstvollen polyphonen Gewebe mit der Violinstimme, während die Bassstimme das harmonische und zugleich das rhythmische Gerüst bildet. Frank-Peter Zimmermann und sein kongenialer Begleiter Enrico Pace legen hier eine temperamentvolle, farbenreiche Interpretation vor, rhythmisch akzentuiert und absolut präzise, ohne jemals starr zu werden. Mag sein, dass der eine oder andere Verfechter der sog. Historischen Aufführungspraxis die Nase rümpft – Zimmermann setzt, wenn auch sparsam durchaus Vibrato ein, das Klavier kann überraschende Farbeffekte erzeugen, wie sie auf dem Cembalo undenkbar wären –diese Aufnahme setzt neue Maßstäbe. Darüber hinaus ist sie geeignet, den unbegreiflicherweise relativ wenig bekannten Violinsonaten Bachs mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
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am 20. Januar 2011
Unglaublich was die zwei Musiker hier abliefern!
Alles geschieht so selbstverständlich, mühelos und in perfektem Timing.
Auch klanglich ist diese Aufnahme für mich eine echte Perle.
Was fehlt? Mir absolut nichts!
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am 17. September 2010
Eine wunderbare Einspielung! Hervorragende Künstler!Ich bin glücklich,so etwas zu erleben!Diese Schlichtheit und Tiefe sind überwältigend!Ich fühle mich ein in die hervorragende Musik und versinke in dem ,was sie mir gibt. Der Klang dieser Violine ist atemberaubend und im Zusammenspiel mit dem perligen Klavierpart genial!
Es erfüllt mich eine Demut vor soviel Ausdruckskraft und Genie.Und ich freue mich, soviel noch zu entdecken und zu begreifen.
Ich wählte die CD ! Ich hatte eine Sendung im Fernsehen mit sehr großem Interesse verfolgt und schaute mir auch die Rezensionen an : danach war ich mir sicher, dem reinen Hörerlebnis den Vorrang zu geben.Und ich genieße nun, was Bach geschaffen hat,gespielt auf Instrumenten,dei er selbst so noch nicht erleben konnte.
Ein großes Dankeschön allen ,die diese CD ermöglicht haben !
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am 9. Mai 2011
Beim Hören dieser Aufnahme war ich so berührt und begeistert, daß ich nur eine Schwierigkeit empfand, nämlich, wie kann ich mein Glück ausdrücken, ohne schwülstig oder sentimental zu sein. Mit Worten ist es wirklich sehr schwer, so einem Urereignis gerecht zu werden. Persönlich kann ich einen Eindruck beschreiben, der mir beim Hören immer wieder ins Bewußtsein rutschte: Spielt hier eine Reincarnation von David Oistrakh? Nein, es ist nicht Oistrakh, aber es ist dieselbe große Wärme, dieselbe große Menchlichkeit, ohne kleinliche Künstlichkeiten, dieselbe Demut dem Komponisten gegenüber, dieselbe Kraft und dieselbe Losgelöstheit von jedem technischen Problem, und dazu die noch größere Vollkommenheit im klanglichen Detail. Ja, ich wage zu behaupten, daß hier Zimmermann den Gipfel des Musizierens erreicht hat, einen Gipfel, auf dem Musizieren nicht mehr ein zu definierendes und zu beurteilendes Objekt bleibt, sondern eine Dimension beschreibt, in der das Erleben möglich wird. Es ist weniger die Frage, ob es die beste Aufnahme ist, die je eingespielt wurde, (die Frage erübrigt sich) sondern ob hier endlich ein Musiker einfach genial Musik macht. Man hört auf zu beurteilen, man hört endlich auf, seinen kleinen Verstand zu quälen, um zu kritisieren, man beginnt endlich mit dieser Musik zu leben! Ich bin zu tiefst dankbar, daß diese Aufnahme existiert!
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am 26. Mai 2011
Außergewöhnlich beeindruckende Aufnahme von 2 Weltklasse Musikern. Besonders das Spiel des Pianisten macht Freunden barocker Spielweise große Freude. Besser geht nicht !!!!!
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