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am 11. März 2017
Der letzte Scheiß!!! Kaum zu glauben, daß diesem gevierteilten Zelluloidmüll eine wahre Begebenheit zu Grunde liegt. Hat man im ersten Teil noch über eine in die Jahre gekommene Abenteuerserie geschmunzelt, so wird auch schon im zweiten Abschnitt die Freude auf ein nostalgisches Achtzigerjahre Fensehvergnügen stark getrübt. Unter anderem verschaukeln unsere beiden "Helden" zwei doofe Bullen á la Dupond et Dupont, als sie sich in einem gesegneten Almgefrierschrank für Leichen mausetot stellen. Wie raffiniert, verwegen und glaubhaft. Solch einen realitätsfernen Unsinn hat sich noch nicht einmal Sachsen-Kalle May getraut, seinen treueblöden Fans zuzumuten. Ab dem dritten Teil wird es dann unschön bis saublöde. Unschön deshalb, weil sich unsere beiden "Saubermänner" von lokalen Proleten dazu nötigen lassen, sich fröhlich mit zwangsprostituierten Sexsklavinen einzulassen. Sklaverei war in GB bereits verboten und in Frankreich auch abgeschafft (auf jeden Fall verpönt). Unsere "Superhelden" sind also so gar keine Gentlemen Yes, indeed! Saublöde, weil zwei alte Hutschachteln plötzlich als Miss Marple Gruftie-Duett auftauchen und die Bullen Dumm und Dümmer aus den "Fängen einer Mumien Inc." erretten. So ein Schwachsinn. Nebenbei wird auch noch Jean-François Champollion verarscht, armselig und überflüssig. Inzwischen geht es in der Serie drunter und drüber: Schiffe fliegen in die Luft, Piraten kaspern rum, unsere "Gentlemen" latschen plötzlich als Gefangene durch die Wüste, das dynamische Miss Marple-Duo (mittlerweile ruckizucki zum Islam konvertiert - wieso eigentlich) steppt als glückliches Haremsinventar durch Suez (Jetzt mal ehrlich - welcher Hirnie hat denn diese Grieneisen-Mannequins gekaufehelicht?! Ein nekrophiler Wüstenfloh vielleicht?) und ein britischer Offizier entpuppt sich als Rebellen-Capo (Lawrence von Arabien ihm sein Ur-Opa höchstpersönlich). Mittlerweile ist man bereits im vierten und endlich letzten Teil aufgewacht. Da man sowieso nicht mehr versteht, worum es eigentlich geht und was das ganze hier soll kann man den Rest auch getrost weiterverpennen. Ach ja, immer so zwischendurch versuchen ein paar ungebildete Schießbudenfiguren unsere "Helden" abzumurksen - aber trotz krimineller Unterstützung eines globalen Verbrechernetzwerkes sind sie zu blöde dazu...tja, schönen Gruß auch von den Beagle Boys. Tommy und Marti erweisen sich in einer Situation dann doch mal als edle Rittersleut'. Da sie ihre beiden Nutten nicht nach Hause (Fronkroisch & Monkey Island) mitnehmen wollen (oder dürfen), machen sie diese ihrem treuen Mietsklaven Tunichtgut...äh...Freund Karim zum "Geschenk"; als Startguthaben für ihm seinen eigenen kleinen Harem sozusagen oder auch Haremsbordell vielleicht. Jau, die Sau!!! Es wird in diesem Blödi-Streifen ohnehin unglaublich viel rumgepoppt und rumgedödelt; ungewöhnlich für eine familientaugliche Serie dieser Art und zu dieser Zeit. Das Ende dieser Geisterbahnfahrt durchs wilde Wadi bis nach Bombay in Kronkolonial-Indien habe ich mir dann bei Wiki reingezogen. Ohne Wiki hätte ich auch gar nicht gewußt, was eigentlich los war. Danke danke danke!!!

Kurzgebraten: Wie schon so oft oft bei Projekten dieser Art diente auch hier eine wahre Geschichte als Vorlage für ein Filmvorhaben. Was bei Werken ähnlicher Art gelang, lief hier total aus dem Ruder. Nach einem routinierten Start polterten sämtliche Ideen durcheinander und wurden konfus zusammengefegt. Immer mehr überflüssige Figuren kamen hinzu und verzerrten die Handlung und viele Laiendarsteller sorgten für ein albernes Kasperletheater. Die eigentliche Story wurde immer mehr ins Abseits gedrängt. Der Regisseur war hier offensichtlich mit der Umsetzung des Stoffes zu einem Vierteiler überfordert. Leider hat niemand wärend des Drehs die Handbremse gezogen. Demzufolge ist das hier voliegende Ergebnis ein kineastischer Schrotthaufen. Schade eigentlich.
Eine Veöffenlichung auf DVD ist daher eine Frechheit gegenüber anderen deutlich besseren Filmen, die noch immer auf Veröffenlichung warten oder bestenfalls als VHS-Fossilien rumschmoren.

Der eine Pflichtstern ist als Eintrittskarte für dieses Forum zu verstehen.
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am 1. Dezember 2013
Wettlauf nach Bombay sah ich als Teenager mit großer Begeisterung. In einer Zeit, in welcher wir noch keinen Videorekorder besaßen, hing ich vor dem Fernseher und machte mit meiner Kamera hoffnungslos schlecht gelungene Szenenfotos, um die wichtigsten Szenen nicht zu vergessen.

Daß dieser Vierteiler dann endlich auf DVD erschien, was die Erfüllung eines Teenagertraums. An dieser Stelle möchte ich mich nicht an historischen Unkorrektheiten aufhalten, die man natürlich findet, auch mögen manche der Darsteller nicht restlos überzeugend sein, aber dennoch bleibt es für mich ein Abenteuer ersten Ranges. An Originalschauplätzen gedreht (für die damalige Zeit durchaus noch ungewöhnlich), führt der Film den geneigten Zuseher rund um den Globus. Und wer sich einzulassen vermag auf die spannende Geschichte (die weitgehend historisch verbürgt ist), wird Freude an diesem Vierteiler haben.
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am 22. Februar 2017
Urgks! Je länger der Film bzw. die Handlung voranschreitet, desto doofer wird das alles. Zunächst noch leidlich spannend, wiederholen sich die Elemente zusehends, und die Situationen werden immer abstruser. Das Plot ist ohnehin abgekupfert - von Jules Vernes "In 80 Tagen um die Welt". Die Musik will ebenfalls nicht so recht zum Inhalt des Vierteilers passen. Besonders störend sind dabei Elektrobass, Schlagzeug und Synthesizer-Klänge.

Die Beteiligung verschiedener Nationen an solchen Vierteiler-Projekten wirkte sich bei anderen Produktionen ja recht belebend aus. Man erhielt Bilder, die es so im deutschen Fernsehen noch nicht zu sehen gab, z. B. wenn Frisco Kid und Joe sich zwischen und auf großen Holzstapeln verstecken (Seewolf) oder die ziemlich abgerissenen Städte und Bauten in gewissen Ostblock-Ländern, die als Ersatz für Sanfranciso und andere Städte herhalten mussten. Auf den "Wettlauf nach Bombay" haben wohl die Franzosen großen Einfluss genommen, und das schlägt sich darin nieder, dass die Helden von einem Bett ins andere taumeln und an jedem Ort mit einer anderen Frau herumhuren.

Was es noch zu erwähnen gibt: Flache Slapstick- und Klamauk-Einlagen, unterirdischer Humor und eine Kameratechnik, von der einem schwindelig wird. So haben die Macher die Angewohnheit gehabt, das Bild am Ende einer Szene rasch auf die Person zuzufahren und dann unscharf zu werden. Das geschieht immer öfter, je weiter der Vierteiler voranschreitet.

Alles in allem: Keine Empfehlung, und für mich nach "Der schwarze Bumerang" der zweitschlechteste Vierteiler.
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am 9. September 2016
Reicht leider nicht an die Weihnachtsviertel wie

Die Schatzinsel
Die Lederstrumpf-Erzählungen
Der Seewolf
Zwei Jahre Ferien

der 60-er und frühen 70-er Jahre heran.
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am 10. Juli 2008
Nach endlosem Warten konnte ich nun endlich meinen Lieblings-Vierteiler auf DVD kaufen.

Thomas Waghorn (ueberzeugend dargestellt von Christian Kohlund) ist sich 1829 sicher, einen kuerzeren Postweg als 6 Monate von London nach Indien zu finden.

Zusammen mit seinem neuen Freund, dem Franzosen Martial de Sassenage (gespielt von einem unwiderstehlich charmanten Jean-Pierre Bouvier), der bengalische Tiger fuer den Pariser Zoo aus Indien mitbringen will, machen sich die beiden auf dem abenteuerlichen Weg nach Bombay.

Dabei stossen Sie natuerlich auf Ganoven (u.a. Manfred Seipold), die von einem skrupelosen Reeder der Ostindischen Kompanie angeheuert wurden, um ein Gelingen der Reise zu verhindern.

Nebenbei geraten Waghorn und de Sassenage in politische Umruhen in Frankreich und Italien und muessen sich auch aus den Faengen der "uebereifrigen", franzoesichen Geheimpolizisten Fontanier und Vacherin befreien...

Voll Witz und trotzdem spannend ist es auch heute noch ein ungemeines Vergnuegen fuer mich, diese tolle Serie zu sehen. Da koennte man glatt denken, man ist wieder 15 oder 16...
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am 25. Juni 2011
x-mal gesehen - und immer wieder grossartig! Ein wunderbarer, urkomischer Roger Carel, fabelhaft unterstützt von Patrick Prejean - das Salz der Serie. Die Schauspieler für Ihre Rollen perfekt besetzt, sogar Christian Kohlund und Jean Pierr Bouvier als jugendliche Helden ausgezeichnet....(von ein paar unnötigen, schlechten Liebesszenen mal abgesehen....aber es ist eine TV Serie aus den 80ern...). Ich kann mich den schlechten Rezensionen keinesfalls anschliessen, nichts ist lustlos in der Serie - geschichtlich natürlich unglaubwürdig aber das sind die meisten "ernsten" Biographieverfilmungen fast grundsätzlich, was will man da von einer TV Serie verlangen?
Selbst nach 30 Jahren - lustig und unterhaltend. 80er eben - aber gut.
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am 31. Januar 2012
Ein weiterer, spannend umgesetzter Höhepunkt der Adventsvierteiler des ZDF:

England im 19. Jhd.: Thomas Waghorn glaubt an eine deutlich kürzere Handelsroute nach Bombay, die über Süd-Europa, das Mittelmeer und Suez nach Indien führt und nur die Hälfte der benötigten Reisezeit von 6 Monaten (bei einer Route rund um Afrika nach Indien) benötigt.

Um seine Idee zu beweisen, gründet er zur Finanzierung der Reise eine entsprechende Gesellschaft und macht sich mit seinem französischen Freund auf den Weg nach Bombay.

Seine Widersacher, die Handelsnachteile befürchten, sollte sich die neue Route durchsetzen, versuchen mit allen Mitteln, Waghorns Erfolg zu vereiteln. Dies führt immer wieder zu Verwicklungen und zusätzlichen Abenteuern auf der Reise.

Trotz aller Widrigkeiten kann Waghorn sein Unternehmen erfolgreich abschließen.

Dies ist einer meiner Lieblings-Adventsvierteiler, den ich 1982 das erste Mal sah und vor 3 Jahren auf DVD erstand. Die Handlung ist spannend und teilweise rasant, teilweise witzig umgesetzt, ohne zum Slapstick zu werden. Christian Kohlund brilliert in der Hauptrolle als Thomas Waghorn.
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am 4. Januar 2014
es sollte ein Abenteuerfilm werden. Die Absicht ist erkennbar, hat leider nicht geklappt. Die Aktionen der Filmgestalten sind teilweise eher doof und man fragt sich, was sich die Filmproduzenten wohl gedacht haben. Zudem ist dieser Film sehr schlecht synchronisiert, was stoert.
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am 6. Dezember 2012
Die Folgen der ZDF-Abenteuer- oder Adventvierteiler haben allesamt Kultstatus. Leider zählt die 1981 ausgestrahlte Serie "Wettlauf nach Bombay" nicht dazu. Aber anders als bei den sehr gelungenen früheren ZDF-Produktion wie "Der Seewolf", "Die Schatzinsel", "Michael Strogoff" oder "Die Abenteuer des David Balfour" ist die Story ziemlich lau, die Verfolgungsjagden an den Haaren beigezogen, die Prügeleien unnötig, die Musik für einen Film, der 1829 spielen soll, viel zu schrill und die Besetzung, außer die beiden Hauptdarsteller, mit "unterste Mittelklasse" noch geschönt beschrieben.

Aufgrund der im Prinzip langweiligen Story (Zwei Männer versuchen im "Wettrennen mit einem Schiff" schneller in Bombay zu sein und mehrere Personen versuchen dies, zu verhindern - na toll!), bin ich sowohl am Ende des 2. Teils (Verfolgungsjagd in Italien) als auch am Ende des 3. Teils (Kairo und Ägypten) eingeschlafen.

Ich ärgere mich über den Kauf dieser DVD und empfehle stattdessen den Kauf der oben genannten sehr, sehr guten vier Titel.
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am 27. Juni 2014
Da kommen Jugenderinnerungen wieder hoch...wie hat man doch die Weihnachts-Vierteiler geliebt...und nun endlich auf DVD.
Schade nur, dass die Syncronstimme von Christian Kohlund nicht die ist...wie er wirklich spricht. Von dieser angenehmen Stimme bin ich nämlich begeistert...und war nun doch überrascht...dass es anders klingt.
Alles in allem...absolut empfehlenswert!
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