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Kundenrezensionen

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am 28. Juli 2007
Ja, die Jungs sind jetzt beim Major-Plattenlabel. Ja, der Franz Ferdinand / Muse-Produzent war am Werk. Ja, das hört man. Und ja, große Aufbruchstimmung verbreitet die Platte nicht, aber...
Nach dem Meisterwerk "Antics" hatte ich hohe Erwartungen an dieses Album. Und sie wurden im Wesentlichen erfüllt. Zwar fehlen manchmal die Überraschungsmomente des Vorgängers, aber alles in allem ist OUR LOVE TO ADMIRE ein fairer Kompromiss zwischen kantiger Indie-Kombo und etwas geglätteter Produktion. Wieder drängen sich die Songs subtil ins Ohr. Man hört sie auch ohne i-Pod oder CD-Player. An der Bushaltestelle, in der Teeküche, beim Sport. Plötzlich sind sie da: Die hypnotisch-leidenden Zeilen aus "No I in Threesome", die Enttäuschung aus "Pace is the trick", das lupenreine Gitarren-Intro aus "Rest my Chemistry". Schon bei den ersten Klängen des überragenden "Pioneer to the falls" ahnt jeder Freund der Band, dass diese Platte ihn nicht enttäuschen wird. Sofern er keine musikalische Metamorphose erwartet. Die fällt bei OLTA definitiv aus. Etwas mehr Keyboards, eine Oboe, ansonsten die bewährten Rezepte: erdige Gitarren, atmosphärischer Bass und diese Stimme, unterkühlt und gleichzeitig verletzlich. Sehr gutes Teil!
Favoriten: "Pioneer to the Falls", "Pace is the Trick", "Who do you Think?" und "Mammoth".
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am 14. November 2007
Plattenlabels sind wohl so ziemlich die dümmsten Gebilde, die es momentan auf diesem Planeten gibt. Jammern wie nichts Gutes über das böse Internet und die ganzen illegalen Downloads, vergessen dabei aber völlig zu erwähnen, dass man sich in den letzten Jahren einen komplett neuen Markt mit Musik-DVDs erschlossen hat, der vom Volumen her den Absatz der alten VHS-Kassetten von Bands um ein Vielfaches übertrifft. Und dann werden sie nicht müde, ihre Kunden mit Editionen wie der hier vorliegenden zu vergraulen, und treiben diese damit quasi dem so verteufelten Medium in die Arme …

Auch Fans der Band Interpol, die sich dieses großartige Album, das an und für sich rein von der Musik her 4 oder 5 Sterne verdient hätte, da sich die Band hierauf kontinuierlich weiterentwickelt, auf den beiden bisherigen Alben aufbaut, aber dabei einige neue Aspekt in ihre Musik integriert, bestimmt schon vor einigen Monaten zugelegt haben, schauen nun schön in die Röhre: War es vor einigen Jahren noch üblich, Erstauflagen mit Bonustracks zu versehen, um den treuen Fans, die gleich bei Veröffentlichung eines Albums in die Läden pilgern, dieses kaufen und der Band letztendlich so u. U. einen hohen Einstig in die Charts zu verschaffen, einen Mehrwert zu bieten, so stehen genau diese treuen Anhänger nun im Regen: Die Bonusedition kommt raus, wenn alle schon das Album haben, sodass sich die Hardliner überlegen, das Album ein zweites Mal zu kaufen, während die anderen beim nächsten Album der Band dann vielleicht doch erst mal den Weg zu den Internettauschbörsen suchen, um die Musik schon mal zu hören und eventuelle Bonuseditionen abzuwarten.

Aus kurzfristiger betriebswirtschaftlicher Sicht mag dies schlau sein (wenn man bei dieser verkorksten Pseudowissenschaft überhaupt von Schläue reden mag), aus langfristiger volkswirtschaftlicher Sicht ist das so ziemlich das Dämlichste, was die Plattenindustrie in der jetzigen Sicht gebrauchen kann.

Fazit: So groß die Gier, so klein das Hirn …
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am 1. August 2007
INTERPOL zelebrieren auch auf Album No. 3 ihren düster - melancholischen Gitarren-Wave mit starkem Bezug zu 80er-Bands wieThe CHAMELEONS,ECHO & THE BUNNYMEN, THE SOUND und natürlich JOY DIVISION, auch wenn INTERPOL dies wohl kaum beabsichtigen.
Sicher: Stilistisch bietet "Our love to admire" nix Neues.
Aber Synthie-Pop oder Hip-Hop war ja nun auch nicht gerade zu erwarten :-)
Gute Alben erschließen sich meistens eh erst nach mehrmaligem Hören, sie entwickeln sich . So ist es hier.
Inzwischen ist die Scheibe in meinem CD-Player einer " heavy rotation " ausgesetzt.
" Pioneer to the falls" ist einfach überragend. Weiter geht`s mit der eingängigen Uptempo-Nummer " No I am in threesome" .
Spätestens bei Track 3 fühlt sich der geneigte Fan jenseits der 40 an Joy Division erinnert. Hätte auch (wie "Pioneer to...) auf JD`s "Closer" gepaßt.
Es folgt die schmissige Single (mit gerdezu netter Melodie) und dann mit "Mammoth" noch ein potenzieller Tanzflächenfüller.
Mit "Pace in the trick" folgt wieder eine tolle Ballade.
"Rest my chemistry" hat mich von der Machart irgendwie an "L.A. rain" von ROSE OF AVALANCHE erinnert.
"All fired up" und " Who do you think" sind zwei weitere flotte Tracks, wobei vor allem letzterer wieder Single-Potential hat '
Als einzigen Schwachpunkt empfinde ich "Wrecking ball" . Zu schwülstig mit wabernden Keyboards und kirchenchormäßigen Backingvocals.
Am Ende gibt es nochmal eine Überraschung. "The lighthouse" klingt wie eine Hommage an eine meiner Lieblingsbands der 80er und 90er, nämlich an AND ALSO THE TREES

Fazit: Prima Album ,gute Songs ,atmosphärisch dicht,amtliche Produktion.
Der Unterschied zur Konkurrenz, der neuen EDITORS, ist: " An end has a start " geht sofort ins Ohr, läßt aber in der Wirkung nach. "Our love to admire" braucht Zeit, läßt einen dann aber nicht mehr los.
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am 30. Juli 2007
Dieses Album muß sich erst erarbeiten, was manche vielleicht schon gerade beim ersten Mal in einem erwecken. Aber gerade diese (schwermütigen) Alben bleiben einem dann ewig im Gedächtnis. Bei Sgt. Peppers von den Beatles ging es mir ähnlich. Vielleicht brauchen gewisse Lieder/Songs, um zur Geltung zu kommen, einfach einen bestimmten Kontext, in dem man sich gerade befinden muss. Bei mir hat dieses Album erst beim Laufen so richtig "gezündet". Anfangs war mir die Platte irgendwie ohne Tanzbaren Höhepunkt, zu düster, zu schwermütig. Das Gefühl legt sich aber mit der Zeit - und ähnlich dem Neon Bible von Arcide Fire - entfalten sich die Lieder von "Our Love to Admire" erst beim 3, 4 mal hören so richtig. Dann aber fesseln sie bedingungslos: Pioneers to fall, No I in Threesome, Wrecking Ball, All fired up, Pace is the trick, The Heinrich Maneuver .... Manchmal versuch ich mir vorzustellen, wie es wohl war, damalas, als die Beatles Help, Rubber-Soul, Revolver, Sgt. Peppers, The Beatles nachfolgend herausbrachten. Unterschiedlicher konnten die Alben nicht sein. Als Interpol-Fan kann man es erahnen. Ohne Erwartungen und mit einem offenen Ohr ... dann stehen einem spannende Minuten Musik bevor. Ich freu mich schon darauf die Jungs live zu sehen.
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am 7. Juli 2007
Das dritte Album von Interpol steht seinen Vorgängern in nichts nach. Ich halte es sogar für etwas stärker als "Antics". Wer bislang nur "The Heinrich Maneuver" kennt, sollte allerdings vorsichtig sein. Das Stück ist gegen den Rest des Albums äußerst gut gelaunt. Auch erschließt sich das Album erst nach mehrmaligem Hören in seiner kompletten Klasse. Der Opener "Pioneer to the falls" gehört zum besten aber auch zum melancholischsten was die Band bislang geschaffen hat. Aber auch "Rest my chemistry" und "Pace is the trick" sind absolute Glanzlichter. Insgesamt ist das Album sehr düster und fast schon deprimierend. Setzt mit der Singleauskopplung in der Mitte des Albums kurzzeitig Hoffnung ein, wird sie in wenigen Tracks völlig zerstört und läßt einen völlig verzweifelten Hörer zurück. Ganz ganz große Musik! Das Album wird in jedem Fall mit dem neuen Werk von Editors einen der vordersten Plätze meiner persönlichen Jahrescharts einnehmen.
Bei den verschiedenen Versionen des Albums kommt nur die "Deluxe Edition" in Frage. Die CD ist äußerst hochwertig verpackt. Komplett in schwarz gehalten und mit Interpol-Gravur versehen, wirkt das Design sehr sehr edel. Das Material ist eher alten Büchern nachempfunden. Innen befindet sich ebenfalls in Buchform ein 24-seitiges Booklet sowie ein Poster. Wer sich das Album zulegen möchte kann sich nur für diese Edition entscheiden.
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am 13. Oktober 2014
Um es vorweg zu nehmen warum dann "nur" 4 Sterne Vergeben wurden, das liegt daran, das ich von der Bonus DvD ein wenig enttäuscht bin, da dort tatsächlich nur 2 Clips zu finden sind. Der "Rest" liegt als Audiospur vor. Hier wäre also deutlich mehr machbar gewesen!. Zurück zum Bild/Tonträger. Tolle Scheibe, die aber eben mehrere durchläufe benötigt. Wer mit den Vorgängern Symphatisierte, wird auch hier seine wahre Freude haben. Fans der 80er (Joy Division) wissen diese Band schon lang zu schätzen. Anspieltips empfinde ich als schwierig, da es für mich persönlich hier keine Highlights oder Ausfälle gibt.
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am 10. Juli 2007
Wie lässt sich ein bis zur Perfektion getriebenes Konzept überhaupt noch fortführen? Denn strenggenommen hätte 'Antics' der musikalische Endpunkt von Interpol sein können, sogar sein müssen! War 'Antics' demnach in seiner Genialität eine Sackgasse?
Mit an Brutalität grenzender Präzision sind die Songs punktgenau instrumentiert, sitzt jede Note da, wo sie sitzen muss und ist jeder Song auf den Punkt gebracht. Dabei hält Interpol an seinem Konzept fest, indem es aufgebrochen und zu neuer Perfektion getrieben wird. Das ist schon bemerkenswert!
Die formale Strenge, die selbstauferlegte musikalische Enthaltsamkeit und Selbstbeschränkung bleiben zwar weiterhin bestehen, lassen aber zugleich eine bei Interpol bislang nicht gekannte Verspieltheit und materiale Fülle zu, ohne dass die Songs dabei überfrachtet zu wirken.
Mit stoischer Gleichmut lassen Interpol nur jene Maßstäbe zu, die sie sich selbst gesetzt haben, unbeeindruckt offensichtlich von marktstrategischen Erwägungen, obgleich das Album insgesamt zugänglicher geworden ist.
Keiner der Songs ein Schwachpunkt, teilweise untermalt mit spärlichen Keysboardarrangements, wodurch der Sound etwas satter erscheint. Diese Band ist zweifelsohne ein Phänomen. Das Album ist unbedingt und ohne Einschränkung empfehlenswert!
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So sehr man sich freut, wenn Bands immer mal wieder von Zeit zu Zeit etwas neues probieren, umso mehr erfreut es einen doch, wenn es einige wenige Bands gibt, die das (vorerst) auch nicht unbedingt nötig haben. Und so sehr man sich gefragt hat, wie Interpol diese Problematik nach den beiden wahnsinnigen Vorgängeralben lösen würden, so ernüchternd und überraschend fällt das Resultat aus: Our Love to Admire" ist Interpol vom Feinsten! Und das ist absolut kein Problem, kein Rückschritt und vor allem keine Stagnation. Interpol machen auf Album Nr. 3 erschreckenderweise alles richtig, was sie richtig machen könnten. Diesen intensiven, düsteren, perfekt gespielten Sound macht ihnen in diesen Tagen keine Band nach. Spielend leicht vermischt sich die Schwere des klassischen, dunklen Interpol-Sounds mit neuen Elementen, wie Bläsern, Backgroundchören, Piano, Pauken oder für Paul Banks ausnahmsweise mal hohe Gesangspassagen. Die Neuerungen sind nicht weltbewegend, aber sie fügen sich perfekt in den unverwechselbaren Sound dieser Band ein. Und die hat einen schon nach den ersten Klängen des berauschenden Openers Pioneer to the falls" wieder im Griff. Und spätestens, wenn Paul Banks erstmalig in der Bandhistorie komplett ohne Bandbegleitung seine Acapella-Stelle bekommt, und danach die Band einsetzt dürfte die erste Gänsehaut garantiert sein. Es klingt, wie Interpol 2007 klingen sollten. Dieses Album ist nicht mehr so tanzbar, wie Antics", aber auch keine Schlaftablette. Offensichtliche Hits á la Slow Hands" fehlen auf den ersten Blick, was aber kaum auffällt, weil es ein halbes Dutzend Hitsingles auf diesem Album gibt, die einem als solche erst später auffallen. No I in Threesome", das phänomenale Pace Is The Trick" und natürlich die Single Heinrich Maneuver" seien hier mal stellvertretend erwähnt. Von tiefer Trauer bis aufkeimender Hoffnung bedienen die von Carlos D. geschriebenen Songs wieder alle Themen und schrecken auch nicht vor Drogenbeichten zurück. Wie diese Band ihre Instrumente spielt und dann zusammenfügt... das hat schon was von, ja, ich bin mal so frei, Magie! Hört euch einfach den Album-Closer Lighthouse" an. Our Love to Admire" ist vermutlich song- und soundtechnisch das bisher kompakteste und direkteste Album von Interpol. Es gibt keinen schlechten Song auf diesem Album. Im Gegenteil: es sind wieder einmal mehr extrem hochwertige Nummern im Repertoire der Band zu finden. Die Atmosphäre, die Interpol mit ihren Songs schafft ist eine einzigartige. Von düsterere Melancholie bis hin zu einem seltsamen Gefühl der Erlösung in diesen traurigen Melodien berührt mich (und ich glaub auch viele andere) diese Band mehr, als ein dutzend andere Kapellen, die es immer wieder versuchen. Fassen wir also zusammen: Dieses Album ist sehr gut, stellenweise wirklich phänomenal und schon jetzt Mitstreiter um den Titel Album des Jahres". Dieser Band scheint irgendwie alles zu gelingen, so dass sie uns vermutlich auch in ein paar Jahren wieder mit einem Album überraschen werden, mit dem wir in dieser Form sicher nicht rechnen konnten.
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am 24. Juni 2007
Natürlich sind die Erwartungen an ein Interpol Album höher, als bei anderen Bands. Zu gut waren ihre ersten beiden Alben, als dass man mit gutem Mittelmaß zufrieden wäre. Und das neue Album schafft es wieder, diese besonders hohen Erwartungen zu erfüllen. Zwischen radiotauglichen Hits (The Heinrich Maneuver) und todtraurigen, epischen Songs (Lighthouse) spannen Interpol ihre gewohnte Bandbreite und klingen dabei besonders bei der Produktion noch ausgereifter, als auf Album 1 und 2. Grundsätzlich Neues gibt es nicht, aber das bewährte wird bis zur Perfektion weiter ausgearbeitet. Ein Highlight dieses Jahres.
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am 30. November 2007
Ob auf der Bühne, im Video oder in ihren Songs - Interpol geben sich distanziert bis an die Grenze zum Unverschämten; aalglatt in ihren knappen, medialen Aussagen, perfekt, nahezu überkorrekt in ihrem Aussehen und Auftreten, einfach arschcool. Doch niemand ist hier krampfhaft um Authentizität bemüht, sie sind einfach so.

So sehr sie nach außen hin wie eine Burg, gar ein Bollwerk wirken -uneinnehmbar, unantastbar, so sehr berühren sie in ihren Texten. Schmerz, Einsamkeit und Isolation sind ihre zentralen Themen. Liebeskummer, Drogen und nicht zuletzt die Beziehungslosigkeit, die das Großstadtleben mit sich bringt, führen dazu, dass die individuelle Existenz nur noch ein Zerrbild eines vergangenen, vielleicht nie gelebten Lebens ist. Wie damit umgehen? Schlecht, wenn man Paul Banks und Co. so zuhört. Und man hört ihnen gern zu, lässt sich willfährig in jeden Song hineinziehen, um sich gefühlsmäßig immer und immer wieder durchnudeln zu lassen. Zurzeit erhebt wohl niemand die Schönheit zu leiden, das Wehklagen über die eigene Unvollkommenheit zu einer solchen Kunstform wie Interpol. Das war schon auf "Antics" so und wird auf "Our Love To Admire" konsequent fortgeführt.

Opulent und kryptisch wie eh und je, jedoch etwas synthesizerlastiger, ja rockiger präsentiert sich die Band 2007. Größere Veränderungen oder gar eine Wandlung waren weder zu erwarten, noch wären sie wünschenswert gewesen. Das hohe Niveau des Vorgängers zu halten hieß die große Herausforderung, und das schaffen sie im wahrsten Sinne des Wortes spielend. Das Hitpotential ist durch die erste Auskopplung (The Heinrich maneuver) noch lange nicht ausgereizt. Da lauert noch so einiges, das es Wert wäre, auf eine EP gepresst zu werden. Pioneer to the falls, All fired up, The scale, Mammoth und vor allem - jedenfalls für mich - Rest my chemistry sind, jeder Song für sich genommen, kleine verstörende Meisterwerke. Und tanzbar ist das Ganze auch noch.

Bleibt nur zu sagen: Aufgabe erfüllt - Fünf Sterne!
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