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am 31. Mai 2007
Lightroom ist ein Vertreter einer neuen Klasse von Programmen. Diese Programme sind nicht in erster Linie Bildbearbeitung oder Organizer, sondern wollen den Fotografen bei seinem gesamten Arbeitsablauf unterstützen.

Dieser Arbeitsablauf beginnt bei den Bilddaten, wie sie aus der Kamera kommen. Diese Daten werden von diesem Typ Software als Heiligtümer behandelt (ähnlich wie klassische Negative) und auf keinen Fall verändert. Die Organisation geschieht in virtuellen Ordnern, d.h. die Dateien bleiben, wo sie sind. Werden die Bilder bearbeitet, so bleiben die Ursprungsdateien ebenfalls erhalten: die Software merkt sich lediglich die Bearbeitungsschritte und eine Vorschau für die bearbeitete Bildversion in einer separaten Datenbank. Auf diese Weise kann man jederzeit alle Bearbeitungen rückgängig machen, auch noch Jahre später, und etwas anderes probieren. Und das alles, ohne dass die Festplatte durch mehrere Versionen desselben Bildes verstopft wird.

Ganz am Schluss werden die Bilder dann durch die Software der gewünschten Verwendung zugeführt - in Form einer Diashow, einer Website, auf Papier oder einfach als jpg-Dateien. Man kann insgesamt dutzende Bilder mit allen Bestandteilen des Arbeitsablaufs in einem Zeitraum 'abfertigen', den man mit traditioneller Software an einem einzigen Bild zugebracht hätte.

Es gibt m.W. derzeit nur drei Programme, die das bieten: Apple Aperture (nur für Macs, kostet etwa dasselbe wie Lightroom), Google Picasa (nur PCs, Freeware) und eben Lightroom. Als bisheriger Picasa-Benutzer bin ich von der Funktionsvielfalt von Lightroom begeistert - hier gibt es tatsächlich all das, was ich an Picasa vermisst habe. Sowohl große Features wie umfangreiche Belichtungsparameter oder die genialen Kopier- und Reparaturstempel, als auch deutlich verbesserte Features wie Browsen nach verschiedenen Kriterien, Baumstruktur virtueller Ordner und eine leistungsfähige Rote-Augen-Korrektur.

Normalerweise ist Lightroom also eine klare Empfehlung und fünf Sterne wert. Warum gebe ich nur vier? Weil es leider eine typische Version 1.0 ist. Beim ersten Import-Versuch hat sich Lightroom bei mir aufgehängt. Nach Vollendung des zweiten hat es noch nach dem Ende des Imports ein paar Stunden in einer Weise auf der Platte herumgerödelt, die das Arbeiten auf dem gesamten Rechner unmöglich machte. Insgesamt ist Lightroom auf meinem Core Duo mit 2GB nicht wirklich schnell genug, um angenehm zu sein - nach meiner subjektiven Einschätzung etwa Faktor 3 langsamer als Picasa. Und dass beim Import sämtliche Bilddateien 'getoucht' wurden, d.h. das Datum der letzten Änderung auf 'jetzt' gesetzt wurde, nehme ich der Software ein wenig übel.

Ferner fehlen einige wichtige Features. Adobe hat ein SDK für Lightroom-Plugins angekündigt, es soll irgendwann in 2007 erscheinen (also vermutlich im Dezember). Es ist zu erwarten, dass es einige Monate später etliche wichtige Funktionalitäten als Plugin geben wird. Aber eben noch nicht heute, und meist wohl auch nicht kostenlos. Es fehlen insbesondere brauchbare Entrausch- und Schärfungsalgorithmen (die in Lightroom eingebauten sind sehr schlecht, etliche Freeware-Produkte bieten erheblich besseres) und bessere Web- und Diashow-Exporte. Ich persönlich vermisse auch sehr den xml-Export von Picasa.

In jedem Fall empfehle ich, die 30-Tage-Testversion vor dem Kauf auszuprobieren (von der Adobe-Website nach Registrierung kostenlos herunterladbar) und die beiliegende Hilfe-Datei ausführlich durchzuarbeiten.

Mein Fazit: diese Software ist für Mac-User eine relevante Alternative zu Aperture und für PC-User ohne vollwertige Konkurrenz am Markt. 'Early Adaptors' sollten zuschlagen, zumal ich davon ausgehe, dass zukünftige Versionen eher teurer als billiger sein werden. Alle anderen schlagen sich lieber noch ein Jährchen mit ihrem aktuellen Arbeitsablauf herum, bis die Performance verbessert, die gröbsten Bugs behoben und Plugins verfügbar sind.
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am 5. Januar 2008
Wenn Sie nur ab und zu mit Ihrer Digicam ein paar Schnappschüsse machen und während der darauf folgenden Bildbearbeitung am Computer rote Augen Ihr grösstes Problem darstellen, dann brauchen Sie Lightroom (LR) sicher nicht. Aber wenn Sie tausende oder zehntausende von digitalen Bildern, noch dazu im RAW-Format haben, dann sollten Sie LR ernsthaft erwägen.

Ich wusste anfänglich nicht, was ich von LR halten soll und kaufte mir deshalb ein LR-Video Tutorial für ein paar US $. Darin erklären 2 absolute Fotoprofis 5 Stunden lang was LR kann und was nicht (absolut empfehlenswert, allerdings in Englisch). Sollten Sie mit gesprochenem Englisch nicht so gut klar kommen, gibt‘s auch ein vernünftiges Buch - Lightroom Adventure von Mikkel Aaland.

Nachdem ich mir dieses Tutorial mehrfach angesehen hatte, lud ich mir dann LR als 30-tägige kostenlose Testversion von der Adobe website herunter. Mittlerweile besitze ich LR und möchte es nicht mehr missen.

LR hat viele Funktionen von Adobe Camera Raw implementiert und somit kann es alle RAW-Formate aktueller Kameramodelle lesen und das Importieren von RAW-Dateien direkt aus Ihrer DSLR funktioniert einfach. Das ist praktisch, denn vielleicht haben Sie so wie ich eine ältere Photoshop Version, die mit der aktuellen Adobe Camera Raw Version nicht mehr kompatibel ist und dann hätten Sie ein Problem, die RAW-Dateien Ihrer neuesten DSLR auf Ihren Computer zu importieren, da die alte Camera Raw Version das Dateiformat Ihrer neuen DSLR noch nicht unterstützt. Also, LR ist schon einmal ein perfektes Instrument, um RAW-Dateien zu importieren und spart somit ein upgrade auf Photoshop CS3, damit man Camera Raw 4.3 benützen kann.

LR ist ein bisschen von allem (Photoshop und Camera Raw) aber doch sehr anders. Offiziell heisst es, LR sei eine Datenbank für Fotografen mit 5 Modulen (soll heissen 5 unterschiedlichen Funktionseinheiten zum Archivieren = Bibliothek, Bearbeiten, Drucken, Webpublishing und Diashow). Stimmt, und eine sehr praktische noch dazu. Stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihre Fotos auf unterschiedlichen Computern/Festplatten gespeichert, Laptop zu Hause, PC in der Arbeit, mobile Festplatte, etc. etc. Sie könnten LR sagen, die jeweiligen Fotoordner des jeweiligen Computers zu importieren und LR würde in seiner Bibliothek die gleiche Ordnerstruktur wie auf Ihren Computern anlegen. Aber das tolle ist, ab dem Moment, wo Ihre Bilder in der LR-Bibliothek sind, können Sie die Bilder auf Ihrem Laptop zu Hause bearbeiten, obwohl die Originaldateien auf Ihrem PC in der Arbeit gespeichert sind (Ordner, die nicht auf dem aktuellen Computer vorhanden sind, zeigt LR dann in rot an). Das geht sogar soweit, dass Sie Ihre Bilder noch immer in LR bearbeiten können, wenn der Originalordner gar nicht mehr existiert (sprich, gelöscht wurde). LR kann somit sehr wohl Dateien, die an völlig unterschiedlichen Orten gespeichert sind bearbeiten. Es stimmt allerdings, dass die Bibliothek, die von LR selbst angelegt wird, auf einer einzigen Festplatte sein muss. Nur - selbstverständlich könnte man verschiedene LR-Bibliotheken auf unterschiedlichen Computern anlegen, die man bei Bedarf jederzeit zu einer einzigen zusammenführen könnte.

Was die Funktionen von LR anbetrifft, es sind zu viele, um sie aufzuzählen. Ich finde, LR offeriert umfassende Werkzeuge zur Bildbearbeitung von RAW-Dateien, so dass man nur mehr selten zu Photoshop wechseln muss, um noch eins draufzulegen. Praktischerweise findet sich in LR der Menüpunkt „in Photoshop bearbeiten“, so dass es völlig unkompliziert wird, zwischen beiden Programmen hin und her zu wechseln. Wenn es Ihnen mit allen verfügbaren LR-Funktionen nicht gelingen sollte, Ihre digitalen Fotos zu verbessern, dann kann Ihnen wahrscheinlich auch Photoshop nicht mehr helfen und es wäre dann vielleicht angebrachter, das Bild einfach zu löschen.

Wie gesagt, die Bildbearbeitungswerkzeuge finde ich ausgezeichnet und ich konnte bis jetzt keinerlei Fehlfunktionen erkennen, auch nicht was das Exportieren anbetrifft - so wie es von LR verändert wurde, erscheint das exportierte Bild in irgendeinem anderen Ordner, Verzeichnis, etc. Ich besitze LR 1.3 für Mac.

Was ich aber noch viel schicker finde, sind die schier unendlichen Möglichkeiten, Ihre Bilder nach gewissen Kriterien zu ordnen und jederzeit mit dem berühmten Click einer Maus bereit zu haben. LR ermöglicht Ihnen, z.B., jedes Ihrer Bilder mit einer Palette von Stichwörtern zu versehen - z.B. Mama, Papa, Tochter, Sohn, Urlaub, Spanien, Strand, Sonne, Regen, etc., etc. Die Stichwörter lassen sich speichern und somit können Sie jedes Ihrer Bilder mit dem passenden Stichwort versehen, indem Sie auf das Bild in ihrer LR-Bibliothek und dann einfach auf die Stichwörter klicken. Selbstverständlich können Sie alle Ihre 7500 oder so Bilder vom letzten Spanien Urlaub einfach markieren (z.B. „select all“) und dann klicken Sie einmal auf das Stichwort „Spanien“ und - ruck zuck - haben Sie alle Ihre 7500 oder so Bilder „gestichwortet“. Sind einmal alle Ihre Bilder mit passenden Stichwörter versehen. können Sie innerhalb der Bibliotheksfunktion von LR so genannte Kollektionen anlegen (z.B. Mama - Spanien - Sonne; oder Papa - Spanien - Regen). Endlich ein tolles Instrument, um Tonnen von digitalen Bildern zu organisieren und vor allem um sie auch wieder zu finden.

LR kann viel mehr als das bisschen, was ich hier erwähnte. Ich kann das Programm nur wärmstens empfehlen, da mit mehr Funktionen ausgestattet, als man jemals wirklich braucht und das zu einem Bruchteil des Preises von z.B. Photoshop. Und, es handelt sich erst um Version 1.3 - man darf also gespannt sein, was die Lichtraumzukunft so noch alles bringen wird.
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am 19. Juli 2007
Na endlich ! Mit welchen Programmen habe ich bisher nicht rumgetan um meine Bilddaten zu verwalten. Alles Schrott, wenn man Lightroom einmal verwendet hat. Das Konzept der Anwendung geht von Fotografen aus, die Bildauswahlen zusammenstellen, Motive schnell finden und für den Druck optimal vorbereiten wollen, müssen, sollen. Das ist schon einmal der erste Vorteil gegenüber anderen Anwendungen.
Lightroom ist verdammt schnell. Ein paar tausend Scans sind enorm schnell verarbeitet - zudem sofort mit IPTC-Daten, etc. befüllt. Das Stichwortsystem ist eine Wonne - schnell, übersichtlich, einfach zu bedienen. Von den Bildoptimierungsfunktionen ganz zu schweigen.

Die wirkliche Klasse von Lightroom kann man erst ermessen, wenn man zuvor mit anderen Produkten gearbeitet hat.
Von mir gibt es daher fünf Sterne.
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Hallo,

heute habe ich eine stationäre Oldtimerveranstaltung als Fotograf begleitet. Die Aufgabe bestand darin, alle Fahrzeuge zu fotografieren und außerdem die Stimmung unter den Teilnehmern und Zuschauern einzufangen. Abends bei dem Ball sollte es dann eine Diashow mit den Fotos geben (die läuft immer noch nonstop). Ab nächster Woche können die Teilnehmer online bei einem Internetdienst die Bilder bestellen.

Für die Vorbereitung habe ich Adobe Lightroom 1.0 auf einem Laptop installiert. Zwischen 10 Uhr und 16 Uhr habe ich fast 100 Fotos geschossen und bin zwischendurch immer mal wieder zum PC gegangen, um sie zu überspielen. Von 16 bis 18 Uhr hatte ich Zeit zur Bearbeitung.

Vor einigen Wochen war ich noch eher skeptisch, mittlerweile bin ich absolut begeistert von dem Programm. Die Lösungen sind so "ergomisch", die Arbeit hat einen riesen Spaß gemacht. Alle wichtigen Funktionen sind in Kürze erreichbar und sehr effektiv. Will man z.B. ein Bild drehen, wird automatisch ein Raster eingeblendet und das Bild anschließend freigestellt. Da die neuen Proportionen eines gedrehten Bildes nicht mit dem Ausgangsfoto übereinstimmen, kann man es vor dem Freistellen noch zurecht schieben. Nachschärfung, Belichtungskorrektur, Sättigungseinstellungen usw. usw. sind in Sekunden erledigt.

Die ausgewählten und bearbeiteten 65 Fotos habe ich in eine Kollektion übernommen, für den Belichter als JPG exportiert und parallel(!) in eine PDF-Diashow umgewandelt. Wie geschrieben: Alles läuft sehr intuitiv und lässt sich hervorragend konfigurieren. Für alle Bilder habe ich nicht einmal eine Stunde benötigt und das Ergebnis war sehr zufriedenstellend.

Ihr merkt, ich bin ganz aus dem Häuschen, obwohl ich nur 10 Prozent der Möglichkeiten des Programms nutzen musste.

Viele Grüße,

Ulf
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am 9. Oktober 2007
Nach langer Betatest-Phase hat sich die Software doch ganz gut entwickelt.
Wer viele Bilddaten effizient verarbeiten will ist mit dem Programm gut bedient.

Ich verwalte über 20.000 Bilder und habe durch eine sinnvolle Keyword-und Folder-Struktur keine Probleme beim schnellen Auffinden von Bildern.
Wer oft gleichartige Arbeitsabläufe für viele Bilder durchführen muss, wird die Synchronisierung zu schätzen wissen.
Einfach sind auch die Bearbeitungsmöglichkeiten - doch Vorsicht - einige Dinge regelt man besser direkt in Photoshop um Verluste zu vermeiden.
Natürlich reichen für die meisten Anwendungsbereiche die internen Funktionen.
Positiv hervorzuheben sind auch die schnellen Diashow- und Printoptionen.
Vorteilhaft außerdem die vielen speicherbaren Einstellungen.

Habe mich nach Test verschiedener Programme (u.a. auch Aperture) für Lightroom entschieden.
Nachteile sind die relativ langsame Verarbeitungsgeschwindigkeit (trotz HighEnd-MacBookPro). Die Anforderungen sind also hoch!

FaziT: sehr zu empfehlen - Anforderungen an die Hardware sind aber hoch
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am 5. September 2007
Lightroom ist kein Photoshop. Man kann Bilder zwar zuschneiden, aber den Bildinhalt sonst so gut wie nicht verändern, sieht man von der umständlichen Methode Flecken zu entfernen ab. Wenn ich aber nur Farben und die Belichtung ändern will, dann spielt Lightroom seine volle Stärke aus, da kann ihm nicht so rasch ein Programm das Wasser reichen. Hervorragend auch die Lösung, die Originaldatei zu erhalten und die Änderungen in einer eigenen kleinen Datei auszulagern und die beiden erst beim Export des Bildes zusammen zu führen. Hervorragend auch die Batchverarbeitung von großen Bildermengen (Skalierung, Anwendung von (Farb) Korrekturen auf eine größere Anzahl von Bildern. Das Layout ist sehr gut und übersichtlich, von unausgereift kann zumindest auf meinem Rechner keine Rede sein. Möglicherweise läuft er auf Geräten mit weniger als 1GB Ram nicht so flott. Insgesamt sehr empfehlenswert, lediglich die Stempelfunktion des PS zur Beseitigung von Bildstörungen geht mir ab.
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am 3. April 2014
5 Sterne für die schnelle Lieferung und Artikel einwandfrei. Sucht man sich natürlich selbst aus, - das gefällt dann auch.
Ansehen, selbst entscheiden ob es passt. Von mir aus jederzeit zu empfehlen.
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am 8. September 2007
Ich bin mit Lightroom eigentlich sehr zufrieden. Die Bedienung ist intuitiv, und es beherrscht fast sämtliche Funktionen, die ich zum Bearbeiten meiner Fotos brauche. "Fast" deshalb, weil prinzipiell immer nur das komplette Bild bearbeitet werden kann, nicht nur einzelne Bereiche. Selektives Nachschärfen, das Aufhellen nur bestimmter Bildbereiche o. ä. geht mit Lightroom leider nicht - darüber muss man sich im Klaren sein.

Die umfangreichen Funktionen für Bild-Organisation und -Archivierung (Metadaten vergeben etc.) benutze ich allerdings überhaupt nicht und kann es auch nicht empfehlen. Wenn man irgendwann mal zu einer anderen Software wechselt, steht man im Regen, weil natürlich kein anderes Programm außer Lightroom die mühsam eingetragenden Metadaten lesen kann.

Die Beschwerden einiger Vorredner bezüglich Bugs kann ich nicht nachvollziehen; nicht nur in der aktuellen Version 1.1 (Stand: September 2007), sondern auch vorher bei 1.0 ist mir fast nichts aufgefallen, was nicht funktioniert hat. Allerdings ist Lightroom sehr Performance-hungrig - mit meinem "alten" Athlon XP 2500 und 512 MB Arbeitsspeicher war die Bedienung eine Katastrophe. Jetzt, mit 2 GB RAM und einem aktuellen Prozessor, läuft alles flüssig. Auch ein großer Monitor (an dessen Qualität man keinesfalls sparen sollte, wenn man sich ernsthaft mit Bildbearbeitung beschäftigen möchte) macht sich bezahlt, da die Bedienfelder - auch wenn man sie bei Bedarf ausblenden kann - ansonsten für das eigentliche Foto nur sehr wenig Platz lassen.

Fazit: Für Fotobearbeitung hervorragend (mit den o. g. Einschränkungen), die restlichen Funktionen benötige ich persönlich momentan nicht.
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am 4. August 2007
Adobe Lightroom (bzw. Adobe Photoshop Lightroom - in Deutschland) ist ein grandioses und sehr intuitives Programm welches dazu dient, Fotos schnell und komfortabel zu verwalten und zu bearbeiten.

Doch was macht Lightroom so besonders? Zum einen das übersichtliche Interface welches absolut, und wie bereits genannt, intuitiv ist. Neben der Archivfunktion bietet es auch die Möglichkeit Bilder schnell zu bearbeiten, und dabei bietet es eine großartige Besonderheit - den Änderungen werden nicht in das Original der Datei geschrieben sondern wie in Photoshop in eine Art Ebene über dem Bild, somit kann man immer und jederzeit sehen, was geändert wurde und Änderungen demnach auch Schrittweise zu jeder Zeit rückgängig machen.

Übersichtlich, schnell und voller Funktionen! Ein absolutes Muss für alle Fotografen die gerne Ordnung im Bildercaos möchten. Alternativ gibt es auch günstigere Programme welche aber allesamt nicht an den Komfort heran reichen - schade, aber für Interessierte sicherlich eine lohnenswerte Investition.
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am 13. Januar 2008
Ich habe seit 22 Tagen die Testversion von Lightroom in Verwendung. Seit 2005 beschäftige ich mich intensiv mit D-SLR und einem passenden Workflow für die digitale Dunkelkammer.

Für mich steht Lightroom für einen sehr gelungenen Ansatz. Die Bildbearbeitung und das Archivmodul verwende ich nicht. Da gibt es bessere Lösungen.

Dass im Format DNG Veränderungen durch die integrierte Bildbearbeitung n i c h t gespeichert werden, finde ich in Ordnung. Das digitale Negativ ist Ausgang der Bearbeitung und damit meiner Meinung nach nicht geeignet, Bearbeitungsschritte zu speichern. Bin ich mir morgen noch sicher, dass der heutige Schritt richtig war?

Besonders spannend finde ich die Möglichkeit, IPTC-Daten mit dem Format RAW zu verbinden und dass diese Daten nach der Konvertierung im Format DNG eingebettet sind und somit jeder vernünftigen Bilddatenbank zur Verfügung stehen.

Nach Ablauf der 30 Tage werde ich mir Lightroom kaufen. Schon alleine deshalb, dass ich RAW von verschiedenen Kameraherstellern mit einem Programm verarbeiten kann und keine N Programme installieren muss.

4 Sterne nur deshalb, weil nichts in diesem Leben perfekt ist.
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