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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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am 8. Mai 2013
Dieses unbequeme Psychothriller-Drama ist nun wirklich ein mehr als nur besonderer Film für mich….Warum??Zum einen da mein Lieblingsdarsteller auch meine liebste Filmfigur verkörpert und zum anderen wegen des persönlichen bezugs zu gewissen storyelementen.
Regisseur David Ayer hat meiner Meinung nach mit seinem Regiedebut zugleich ein Meisterwerk geschaffen so wie auch seinen besten Film.David Ayer steckt häufig als Writer hinter produktionen die sich insbesondere mit Korruption,Polizeiarbeit und Gangleben von Schwarzen und Latinos rundum Los Angeles insbesondere in und um South Central L.A. auseinander setzen.Laut eigener Aussage kann er selbst auf diverse erfahrungswerte im leben eines Kleinkriminellen zurückblicken und steuert auf die art das entsprechende Know How dazu bei.Sein jüngster Film ist übrigens der Nr. 1 Hit aus den USA ‘‘END OF WATCH‘‘(ganz heisser tip)
Christian Bale spielt einen unter stark ausgeprägtem Post Traumatischen Stress Syndrom leidenden ehemaligen Army Ranger der erst kürzlich ehrenhaft aus dem Dienst entlassen wurde und nun versucht im zivilen Leben Fuss zu fassen und sich eine Existenz aufzubauen .Eines um das andere mal wird er dabei jedoch von der gewalttätigen Vergangenheit eingeholt und in Verbindung mit seinen tödlichen Fähigkeiten ist dies eine besonders gefährliche Kombination….ganz besonders dann wenn er wiederholt rückschläge wie zB die absage des LAPD erleiden muss- sein plan ist es nämlich schnellstmöglich einen job zu ergattern damit er für seine mexikanische freundin/verlobte Marta ein visum erhält .Diverse Ausraster zwischendurch kündigen auf subtile Weise an ,dass sich sein zustand mit der zeit verschlimmert und dies merken auch die wenigen personen die ihm nahe stehen.
Allen voran sein bester Freund Mike ,der von einem auffallend gut spielendem Freddy Rodriguez verkörpert wird und ihn auch bei der Jobsuche begleitet . Neben Mikes Freundin hat speziell Mike unter dem schlechten Einfluss Jims zu leiden ,welcher jedoch aus freundschaft vieles davon einfach übersieht bzw runter spielt .Ehrlich gesagt wünsche auch ich mir einen Freund wie Mike auf den einfach bedingungslos Verlass ist . Eva Longorias Charakter Sylvia,welche den part von Mikes Freundin hat ist neben dem gemeinsamen Kumpel Toussaint die einzige Person welche Jim im Verlauf des Films direkt auf seinen Zustand anspricht .
Oft las ich in anderen reviews , dass die beiden Hauptcharaktere insbesondere Jim als höchst unsympathisch rüberkommen und hab dazu folgendes zu sagen:
‘‘Du kannst zwar aus einem schaf einen wolf machen ,aber das ganze rückgängig zu machen gestaltet sich da weitaus schwieriger ‘‘. Ein anderes Indianersprichwort das ich mir eingeprägt habe besagt ,dass ‘‘man nie vorschnell über einen Mann urteilen solle bevor man nicht selber eine weile in dessen mokassins marschiert ist‘‘ .
Der düster/bedrohlich gehaltene Musikscore von Graeme Revell verstärkt zusätzlich das gewisse Unwohlsein das den zuschauer umhüllt arbeitet aber dafür auch die emotionaleren momente entsprechend heraus und sorgt auch mal für kurzzeitige Melancholie bei mir.Der Soundtrack setzt sich grösstenteils aus Breakdance Musik der späten 80er zusammen….man hat dabei das gefühl dass die beiden Hauptcharaktere indem sie diese musik hören auch ein Revival ihrer gemeinsamen zeit als Homeboys zelebrieren ,bevor beide der eher langweilige Ernst des Lebens einholt…..neben der Breakdance und Freestyle Musik ist es allerdings auch mexikanische Volksmusik sowie ein Evergreen und etwas Rap – Alles in allem könnte man behaupten das Ganze hätte man versucht möglichst gangster-like zu gestalten und dies ist den Machern somit vortrefflich gelungen.
Meine persönlichen Favoriten sind dabei :
Party’s just begun
Play at your own risk
Return of the Tres
Reach Out
Don’t lay your Funky trip on me
Ain’t no Future in Yo Frontin
Die Schlussszene nimmt mich dann jedesmal aufs neue mit,rührt dank Bales extrem glaubwürdigen darstellung zu tränen und ist so gottverdammt intensiv ,dass es sich jedesmal so anfühlt als würde ich den Film wieder zum ersten mal sehen.
Neben Fear and Loathing in Las Vegas einer der wenigen Filme die ich mir bevorzugt in der synchronisierten Variante ansehe ,denn David Nathan hat seinen preis dafür nicht umsonst erhalten und leistet wirklich fantastische arbeit…..der gesamte Film gefällt mir synchronisiert wirklich besser als auf Englisch.
Mein absolut bester Blindkauf ,denn so hab ich den wohl für mich persönlichsten film ergattert
Müsste ich mich unter allen favoriten für einen einzigen entscheiden wäre Harsh Times in der engsten wahl mit dabei….und dies ohne zweifel,denn bei diesem Film hab ich ganz einfach das besondere gefühl er wäre speziell für mich gedreht worden……
P.S würde ich das Gesamtpaket bewerten hätte ich einen stern weniger für die doch unterdurchschnittliche bildqualität vergeben.....am besten geht man bzgl Bildoptik mit der erwartungshaltung eines Independent-films dran
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am 1. Juni 2007
Ich gebe dem Film Harsh Times 5/5 Sterne, weil er schlicht und einfach gut ist!

Der Drehbuchautor von Training Day (David Ayer) hat durch diesen selbstfinanzierten Film sein Regiedebut vollbracht!

Zwischen Harsh Times und Training Day gibt es einige Gemeinsamkeiten:

-Viele Szenen im Auto

-Nahaufnahmen

-abgedrehte Dialoge

Schaulspielass Christian Bale(Batman Begins,American Psycho,The Machinist) zeigt in diesem Film wieder mal sein können!

Durch die vielen Nahaufnahmen werden die Emotionen der Schauspieler perfekt eingefangen!

Wer Spaß an Filmen wie Training Day, Vier Brüder oder Taxi Driver hatte sollte sich diese Film auf keinen Fall entgehen lassen!

Ebenfalls brilliante Leistung der Nebendarsteller Freddy Rodriguez(Six feet under,Poseidon) und Eva Longoria( Desperate Houswifes).

Handlung:

Jim Davis (Christian Bale) ist ein Ex-Army-Ranger und Golfskriegveteran, der uneherenhaft aus dem Militärdienst entlassen wurde. Einziger Lichtblick ist seine mexikanische Freundin. Um sie zu heiraten und in die USA bringen zu können, versucht Jim eine Anstellung beim LAPD zu ergattern. In der Zwischenzeit hängt er jedoch mit seinem besten Kumpel Mike (Freddy Rodriguez) rum und lässt es ordentlich krachen. Obwohl Mike von seiner langjährigen Freundin Sylvia (Eva Longoria) bedrängt wird, sich endlich einen Job zu suchen, fahren die Männer davon unbeeindruckt weiter durch die Straßen von South Central L.A. und schlittern unaufhörlich zurück in ihr altes Leben, dominiert von Drogen, Gewalt und Verbrechen.

Es ist nurnoch eine Frage der Zeit, bis die beiden an einem Punkt angekommen, an dem es kein zurück mehr gibt. Das Leben am Limit kostet seinen Preis und die Vergangenheit holt Jim und Mike ein...

DVD bietet noch schöne MakingOf's!
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am 13. Juni 2007
Und jetzt mal wieder einer der amerikanischen Filme, die nicht synchronisiert werden sollten. Und die auf der DVD keine englischen Untertitel haben, sondern nur deutsche.
Christian Bale klingt auf Deutsch wie jemand, der tough sein will. Im Original ist er ein grandioser Proll, der nicht nur tough ist, sondern mit seiner Stimme die Coolheit pur darstellt.

Der film ist auf einem Level mit "Blood in Blood out", den man auch auf keinen Fall auf Deutsch sehen sollte, hat dieser Filme die Straßenatmosphäre und Härte von "Training Day", was auch nicht verwundert, denn der Mann im Regiestuhl ist der Drehbuchautor desselben Films.

Keine vielen Worte: Atmosphäre großartig, Bale durchgeknallt und Rodriguez der Kumpel der Kumpel. Die Story bleibt von der ersten Minute an unerwartet, schlägt Haken und bis zum Schluß weiß man nicht, wohin das alles führt. Das Ende hätte ein anderes Bild sein können, aber was soll's, es versaut den Film nicht.

Und deswegen noch einmal zum Abschied - bitte auf Englisch sehen, auch wenn die Deutschen Untertitel dieselbe Qualität haben wie die Synchronisation.
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am 10. Januar 2014
Christian Bale spielt hier mehr als überzeugend einen abgestumpften, cholerischen Kriegsheimkehrer, der sich zwar bemüht im zivilen Leben von Los Angeles wieder Fuß zu fassen, es ihm aber einfach nicht gelingen will. Ein Schreibtisch-Job kommt für den Veteranen nicht in Frage, das einzige was er wirklich kann, ist töten - Doch dafür hat in der Heimat niemand mehr verwendung, der Krieg ist zu Ende und seine Fähigkeiten werden nichtmehr benötigt.
Der Teufelskreis aus Drogen, Armut, Hoffnungslosigkeit und Verbrechen holt ihn ständig wieder ein, gerade dann wenn er einen kleinen Erfolg in Richtung Bodenständigkeit verbuchen konnte. Noch dazu zieht der Charakter seinen besten und scheinbar einzigen Freund ebenfalls mit in seinen Sumpf aus Chaos und Wahnsinn. Doch gerade dieser Freund versucht ihn zurück auf die gerade Spur zu zerren, leider nicht mit dem gewünschten Erfolg. Und wenn Bale's Charakter dann doch einmal während einem Trip nach Mexico zur Ruhe kommt, eine Romanze mit einem heimischen Mädchen eingeht und das Leben genießt, hat der Zuschauer für einen Moment das Gefühl, er könnte seine Probleme hinter sich lassen und seinem neuen Leben einen Sinn geben...
Doch genau dann setzt sein durch den Krieg abgestumpfter Verstand aus und versperrt ihm den Ausweg aufs Neue!
Ein beindruckender, sehr deprimierender Film mit eindringlichen Bildern und einer Story die zum Nachdenken anregt!

Ganz klar einer meiner Favoriten!
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am 30. Juni 2008
Ich habe lange gezögert diesen Film zu kaufen. Ich bin ein großer Fan von Christian Bale und habe schon öfters gute Erfahrung gemacht dadurch das ich einen Film nur gekauft habe, weil er zum Cast gehörte.
So auch mit "Harsh Times". Der Film ist kein Kracher oder setzt neue Maßstäbe im Gangsterfilm Genre. Aber David Ayer hat es geschafft Probleme, die die Grundpfeiler der Zivilisation befallen haben, aufzuzeigen.
Allein die Problematik der Jobsuche und die Ansicht das man das doch auch am nächsten Tag machen kann ist nur allzu alltäglich. Natürlich schlittert nicht jeder in Gewalt und Drogen wie die beiden Akteure in Ayer's Film. Er zeigt nur die Extreme. Allen voran toll dargestellt von Christian Bale. Er zeigt mal wieder zu welch schauspielerischer Klasse er sich rechen kann. Es ist auch mutig und es zeigt seinen Charakter, dass er in einer Low Budget Produktion mitspielt, diese sogar noch selber finanziert. Zudem harmoniert er wunderbar mit Freddy Rodriguez, als leicht zu beeinflussender bester Freund. Eva Longoria gibt sich viel Mühe, doch man sieht das sie eher aus dem TV Schauspielfach kommt. Tolles Aussehen hat hier wohl gereicht, um sie mit der Freundin von Freddy zu besetzen.

Dieser Film ist einer der besseren, eher unbekannten Gangster-, bzw. Mileufilmen. Engagiert Darsteller, gleichen die fehlende Erfahrung des Regisseurs aus. Schade das dieser Film nicht in Deutschland im Kino lief.
Trailer hätte man verzichten können.
Eine Mängelrüge meinerseits: Die Gestaltung der DVD Schuber Überschrift von "Harsh Times" erinnert vom Styling her eher an einen Piratenfilm, a la "Fluch der Karibik". Es ist sogar ein Totenkopf vorhanden. Ist vielleicht sehr kleinlich, aber ich finde das das die Optik stört.

Dieser Film ist auf jeden Fall was für Bale-Fans. Wer keinen Wert auf diesen einzigartigen Schauspieler legt, bekommt einen Gangsterfilm der "gehobenen Mittelschicht" zu sehen.
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am 11. Februar 2009
David Ayer (Street Kings) katapultiert den Zuschauer direkt in die Seele eines zerissenen Kriegs - Heimkehrers (Bale), der mit seinem Leben nicht mehr zurechtkommt. Die Story klingt zwar recht schlicht, aber dafür ist der Streifen Top - besetzt und auch noch hervorragend gespielt. Christian Bale liefert hier eine seiner besten Leistungen ab und auch Freddy Rodriquez beweißt hier sein Können. Eva Longoria ist wie immer sexy, spielt die verletzte Ehefrau jedoch mit Bravour. Der Schluss ist für mich ein wenig zu dick aufgetragen, reißt jedoch mit. Wenn der Abspann abläuft sitzt man erst Mal wie gefesselt da und lässt noch mal alles Revue passieren. Insgesamt finde ich den Film fast schon besser als Street Kings, wobei es bei diesem auch viel emotionale Wucht gibt.

Faszit: Ein Hammer Film mit einem Christian Bale, denn man so noch nict gesehen hat! Keine Frage: Kaufen!
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am 8. November 2007
"Harsh Times" ist das Regiedebüt des Drehbuchautors David Ayer; in der Hauptrolle ist Christian Bale zu sehen, der gleichzeitig als ausführender Produzent beteiligt war. Parallelen zu dem Film „Training Day“ sind kein Zufall, denn Ayer schrieb für das Drama mit Denzel Washington und Ethan Hawke, für das Letzterer mit einer Oscar-Nominierung und Washington gar mit einem Oscar bedacht wurde.

Der Zuschauer wird zunächst ins kalte Wasser geworfen, besser gesagt auf ein Schlachtfeld. Teilweise wie durch ein Nachtsichtgerät verfolgt die Kamera eine nächtliche Soldatenaktion, die blutig endet; mitten unter den Schlächtern: Christian Bale als Jim, dessen Vergangenheit gezeigt wird.
Nach dem Sprung ins Hier und Jetzt nimmt sich das Drama Zeit, die Situation darzustellen: Auf der einen Seite Jim, jähzornig und cool und doch mit einer dunklen Vergangenheit, auf der anderen Seite sein bester Freund Mike, ein sympathischer Verlierer. Die Chemie zwischen Christian Bale und Freddy Rodriguez, der den Mike spielt, stimmt und kann vollauf überzeugen; die beiden spornen sich gegenseitig zu tollen Leistungen an, die die Männerfreundschaft authentisch und intensiv darstellen. Vor allem in der zweiten Hälfte des Films, als ihre Freundschaft auf immer härtere Proben gestellt wird, beeindrucken die beiden mit ihrem Spiel. Blass bleibt dagegen Eva Longoria als Mikes Freundin Sylvia; aber es ist ja nicht unüblich, hübsche Frauen in Filmen als schmückendes Beiwerk ohne tieferen Sinn einzusetzen.
Manchmal sind die Parallelen zu "Training Day" etwas zu übertrieben ausgefallen. Die Odyssee durch die Stadt, die dreckigen Viertel, die Gewalt und Illegalität auf der Tour der beiden Männer wirkt zwar nicht abgekupfert, birgt aber auch keine eigenen, individuellen Elemente.

"Harsh Times" ist ein Film, der von dem tollen Spiel der beiden Hauptdarsteller Bale und Rodriguez lebt. Ein paar ausgeleierte Klischees und aus anderen Filmen bekannte Situationen werden von den beiden glänzend überspielt. Ein Pflichtfilm für Fans von Christian Bale und empfehlenswert für alle, die über ein paar Schwächen des Regiedebüts Ayers hinwegsehen können.

An Extras bietet die DVD Trailer aus dem Hause Splendid sowie ein interessantes Making Of von etwa 25 Minuten, das den Dreh einzelner Szenen, Aussagen der Schauspieler über den Film und Vorbereitungen zum Film zeigt.
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am 20. Juli 2007
Harsh Times ist schlichtweg genial! Man merkt direkt das die Macher von Training Day hier mit von der Partie sind, da Spannung, Tempo und Härte einfach nur super rüberkommen. Dazu hat der Film mit Christian Bale einen der genialsten Schauspieler überhaupt im Angebot, der seine Rolle sowas von gut spielt das man richtig mitfühlen kann was in ihm vorgeht! Ich kann diesen Film wirklich nur jedem empfehlen, da es wirklich ein absoluter Top Film ist der in Deutschland leider nicht in die Kinos kam.
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am 4. August 2007
Christian Bale zählt wohl nicht erst seit seiner Rolle als Batman zu den angesagtesten Darstellern überhaupt, dies natürlich auch durch seine Rolle im Kultfilm "American Psycho" - war "Harsh Times" doch die erste seiner drei Rollen im Jahre 2005. Das mit dem Psycho dürfte in gewisser Weise auch auf seinen Part in "Harsh Times - Leben am Limit" zutreffen.

Als ehemaliger Ranger Jim, welcher immer noch von dem Erlebten und Visionen daran gezeichnet ist, befindet er sich ebenso wie sein "Bruder" Mike auf der Suche nach einer Arbeit und einem zunächst normalen Leben. Die scheinbare Liebe seines Lebens gefunden ist sein großes Ziel beim L.A.P.D. und als dies nicht klappt beim Geheimdienst unterzukommen. Zunächst scheint auch alles nach Plan zu verlaufen, bis Ihn sein neuer Job nach Kolumbien zu verschlagen droht...

Die Story des Filmes ist zwar nicht sonderlich Tiefgründig und auch nicht wirklich neu, jedoch sehr gut erzählt. Im ersten Teil des Filmes werden sämtliche relevanten Charaktere gut vorgestellt - nicht mehr oder weniger als der Betrachter wissen muss. Dieser erste Teil nimmt jedoch fast ein klein wenig zuviel der kompletten Laufzeit ein, was jedoch wiederum der Dramatik des Filmes zum Finale hin nur gut tut. Aufgrund dieser keineswegs vorhersehbaren Wendung im Plot, was zumindest mich durchaus überrascht hat, kann man "Harsh Times" ohne weiteres in die Kategorie Drama einordnen. Mehr sei aber an dieser Stelle nicht verraten, da der Film wohl stark an Wirkung auf den Zuschauer verlieren würde.

Was die Darsteller betrifft, so konnte mich Christian Bale auch hier allemal überzeugen. Er meistert seine Rolle als Veteran mehr als glaubwürdig und verleiht dem Film dank seiner guten Leistung eine ordentliche Portion Dramatik und ein gewissen Einblick in die zum Teil kranke Psyche mancher Menschen. Die weiteren Darsteller verblassen dabei schon fast ein klein wenig, leider auch Freddy Rodriguez. Er macht seine Sache zwar durchaus gut, kommt aber an BaleŽs Leistung keineswegs heran.

Im Endeffekt hat mich "Harsh Times" durchaus positiv überrascht, insbesondere aufgrund der doch etwas monoton oder gar Langweilig wirkenden Einleitungsphase. Glücklicherweise steigert sich der Film jedoch kontinuierlich bis zum durchaus Sehenswerten und interessanten Finale. Ein hervorragender Christian Bale mit einen guten Sprüchen machen dies zu einem gut unterhaltenden Streifen, ohne dabei überaus blutig oder übertrieben zu wirken. Allemal zu empfehlen!
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am 20. Mai 2007
Ich weiß nicht ob man sich die DVD kaufen sollte, aber Harsh Times ist ein sehenswerter Film. Christian Bale verkörpert in diesem Film, welches das Regiedebüt des Drehbuchautors David Ayers ist, den aus der Army entlassen Soldaten Jim Davis. Dieser ist durch ein Trauma, welches der Golfkriegseinsatz mit sich brachte, tiefst gestört. Mit seinem Freund Mike, der genau wir er selbst jetzt auf Jobsuche ist, streift er durch LA.

Wer hier hofft hier auf den Sympathienträger Bale zu treffen wird enttäuscht sein. Ok, ich gebe zu, dass ich als Bewunderer seines schauspielerischen Talentes mich wahrscheinlich mehr für den Film öffnen konnte als mancher Mainstream-Kinobesucher.
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