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Steamhammer war eine recht kurzlebige Bluesrock-Band aus GB, die sich jedoch durch ihre ersten drei Alben in der Zeit von Anfang 1969 bis 1970 in Europa einen Namen machte und zudem gern gesehene Gäste auf den Rock-Festivals der späten 60er und Anfang 70er Jahre waren.

Und tatsächlich waren Steamhammer,Mk.II und Mountains klasse Alben, die auch heute, 30 Jahre später, immer noch interessant sind. Die Band hat sich auf ihren Alben nicht nur an das traditionelle Blues-Schema gehalten, sondern experimentierte, insbesondere auf "MK II", auch mit langen Improvisationen und Einflüssen aus dem Jazz ("Another Travelling Tune"-16 Min.).

"Mountains" beinhaltet mit "Riding On The L & N" und "Hold That Train" zwei Live-Titel (16 Min.), die im Londoner Lyceum aufgenommen wurden und durch Improvisation, tollen Gesang sowie Harmonika- und Gitarrenarbeit von Kieran White und Martin Pugh glänzen. Schade, dass die Band aus diesem Konzert nicht mehr veröffentlicht hat, denn Steamhammer liefen - wie so viele andere Bands auch - erst live zu Höchstform auf.

"I Woudn't Have Thought" ist ein weiterer Titel der CD, der sehr gut ist, mit einem herrlich schönen und gefühlvollen Gitarren-Solo einer verzerrten Gibson. Allein diese drei Titel rechtfertigen den Kauf der CD, wobei aber auch der Rest des Albums nicht schlecht ist; so z.B. das Percussion-lastige "Walking Down The Road".
Wer noch mehr von Steamhammer hören will, empfehle ich neben "MK II" auch "Steamhammer", das erste Album der Band, das noch sehr Blues-orientiert war und auf dem "Junior's Wailing", ein bekannterer Bluesrock-Titel der Rock-Disco-Zeit der frühen 70er, zu finden ist.
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Mittlerweile zum Quartett geschrumpft hatte das auf die Klasse
ihrer Kompositionen keinerlei negativen Einfluss, im Gegenteil,
dieses Album glänzt durch überaus abwechslungsreiche Stücke und
es repräsentiert die ganze Bandbreite dieser einst überaus
beliebten Live-Band. Geriet das Vorgängeralbum "MKII" jazzig-
experimenteller so kamen sie hier wieder zurück auf ihre
Folk-Blues-Psychedelic-Basis. Auch Kieran Whites abgehobener
Gesang kommt wieder nicht zu kurz.

Gleich mit "I Wouldn't Have Thought"(5:39)machen sie ihrem Namen als
"Dampfhammer" alle Ehren und legen mit einem groovenden Bass und
Gitarrenriff nach vorne gehend los. Ein Psychedelic-Mittelteil breakt
den Song mit Gibson-Distortion-Solo über voll aufgedrehtem Bass-Amp
eingerahmt von Kieran Whites lyrischen Gitarrenakkorden bevor es wieder
straight nach vorne rockt, stark, geht nicht mehr aus dem Kopf.

"Riding on the L&N" (10:11) und "Hold That Train" (5:45) fliessen live
ineinander über und rocken schwer bluesig mit Wah-Gitarren, Bass-Solo
von Drums und Wah-Wah-Schrupp begleitet um mit ausgiebigem Gitarrensolo
und Mouth-Harp-Einlage Sound-und Tempiwechsel zu generieren.
Zum Ende des Stücks kommt die Band wieder bluesrockend auf den Teppich.
Schlichtweg der Nachweis, warum die Gruppe auf allen damaligen Festivals
eine Attraktion war, einfach genial.

Locker-fröhlich-folkig-psychedelic schliesst sich "Levinia" (3:23) mit
Akkustikgitarrensolo an.

Lässig-psychedelic folgt "Henry Lane" (3:54) West-Coast-Like und steigert
sich im Tempo, dabei immer locker vom Banjospiel Keith Nelsons begleitet.

"Leader of the Ring" (2:54) wird geprägt von verfremdeter Akkustikgitarre
und Gesangsstimme und ist auch psychedelic-angehaucht.

Percussion bestimmt den Sound von "Walking Down the Road" (3:44)
locker-relaxt-psychedelic.

"Higher we`re getting higher" als Refrain sagt alles über das
Titelstück "Mountains" (5:36) aus - Psychedelic pur - und schliesst
diese tolle Platte ab.

- Martin Pugh / guitars, vocals
- Kieran White / guitars, harmonica, vocals
- Mickey Bradley / drums
- Steve Davy / organ, bass, vocals
- Keith Nelson / banjo (guest)
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am 16. Juni 2002
wer wie ich all die Festivals um 1970 miterlebt hat, der weiß, daß STEAMHAMMER immer der Höhepunkt war. Dieser unvergleichbaren Stimmung konnte man sich nicht entziehen. Nach zwei, drei Liedern hat die Gruppe jeden mit auf die Reise genommen.
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Steamhammer war eine recht kurzlebige Bluesrock-Band aus GB, die sich jedoch durch ihre ersten drei Alben in der Zeit von Anfang 1969 bis 1970 in Europa einen Namen machte und zudem gern gesehene Gäste auf den Rock-Festivals der späten 60er und Anfang 70er Jahre waren. Und tatsächlich waren "Steamhammer", "MK II" und "Mountains" klasse Alben, die auch heute, 30 Jahre später, immer noch interessant sind. Die Band hat sich auf ihren Alben nicht nur an das traditionelle Blues-Schema gehalten, sondern experimentierte, insbesondere auf "MK II", auch mit langen Improvisationen und Einflüssen aus dem Jazz ("Another Travelling Tune"-16 Min.).
"Mountains" beinhaltet mit "Riding On The L & N" und "Hold That Train" zwei Live-Titel (16 Min.), die im Londoner Lyceum aufgenommen wurden und durch Improvisation, tollen Gesang sowie Harmonika- und Gitarrenarbeit von Kieran White und Martin Pugh glänzen. Schade, dass die Band aus diesem Konzert nicht mehr veröffentlicht hat, denn Steamhammer liefen - wie so viele andere Bands auch - erst live zu Höchstform auf.
"I Woudn't Have Thought" ist ein weiterer Titel der CD, der sehr gut ist, mit einem herrlich schönen und gefühlvollen Gitarren-Solo einer verzerrten Gibson. Allein diese drei Titel rechtfertigen den Kauf der CD, wobei aber auch der Rest des Albums nicht schlecht ist; so z.B. das Percussion-lastige "Walking Down The Road". Wer noch mehr von Steamhammer hören will, empfehle ich neben "MK II" auch "Steamhammer", das erste Album der Band, das noch sehr Blues-orientiert war und auf dem "Junior's Wailing", ein bekannterer Bluesrock-Titel der Rock-Disco-Zeit der frühen 70er, zu finden ist.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2015
Tolle Platte. Hatte Steamhammer in Hamburg, mit Frumpy als Vorgruppe, erlebt. Ein bis heute unvergesslich traumhaftes Konzert. Martin Pugh, der Leadgitarrist von Steamhammer ist für mich seitdem einer der besten Gitarristen überhaupt. Unnachahmlich dessen fließend-bluesige Läufe. Ebenso begeistert war ich damals von Mick Bradley, dem leider sehr früh verstorbenen Drummer der Band. Der Druck, den Steamhammer live entwickeln konnte, kommt wunderbar in dem Jam, "Riding on the L & N / Hold that train" hervor. Steamhammer war eine klasse Band. Unbedingt empfehlenswert.
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am 20. Mai 2002
Schauen Sie sich das Cover an, hören Sie sich die Musik an (vor allem den bassigen zweiten Song) und Sie verstehen, was die Interpreten Ihnen sagen möchten. Der Aufbau der CD puscht von der ersten bis zur letzten Melodie
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am 21. Dezember 2012
Herrliche Musik von Steamhammer!
Schneller Download von Amazon!

Ich höre diese Musik sehr gerne und hatte Mountains als LP, einfach saugut diese Musik!
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am 27. Februar 2015
Leider nur teilweise Live. Im studio waren die absolut kompetent:- kreativ und talentiert. Live kam auch spannung und aufregung dazu.
Kaufen!
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