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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
12
Lichtjahre
Format: Audio CD|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. Juli 2007
Mit "Lichtjahre" veröffentlichen Lacrimosa ihren zweiten Live-Opus und eins wird deutlich - je älter Tilo und Anne werden, desto geiler wird auch Lacrimosa!

Nicht nur die Songs haben sich verändert, auch die Live-Performance ist noch weitaus besser geworden...obwohl sie eigentlich schon immer berauschend war!

Der Sound der Scheibe ist absolut klasse und zu Lacrimosa ist bereits alles gesagt - die Band verwöhnt, verzaubert und entfesselt ihre Fans wie kaum eine andere Band der Szene...einfach spitze!

Ich habe die Band dieses Jahr auf dem WOODSTAGE live gesehen und war nachher wie betäubt...diese CD vermittelt diesen Augenblick der Herrlichkeit aufs Neue...ich sag das nie...aber hier ist KAUFPFLICHT angesagt!
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Februar 2014
Auf dieser Doppel-CD präsentiert Lacrimosa als Liveband anno 2007. Die Lieder sind insgesamt in dem Gewand von des damals letzten Albums "Lichtgestalt" geprägt. Während von dem Album "Inferno" mehrere Stücke vertreten sind, ist auffällig, dass das Album "Satura" als einziges in der Diskographie vollkommen übergangen wird.

Machte das Album "Lichtgestalt" bereits den Eindruck, dass die Band ausgebrannt wirkt, wird dies hiermit live noch einmal untermauert. Frühere Live-Veröffentlichungen können mehr überzeugen, als dieses Livealbum, da die Stücke früher fesselnder präsentiert wurden.

Aufgrund der Aufmachung im noblen Digipak zum Aufklappen und dem Bonustrack sollte versucht werden, die limitierte Edition zu erwerben.
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am 1. Juli 2007
Lacrimosa ist die Gothic Band. Sie steht außerhalb jeder Konkurrenz, sie belebte die Szene wieder und ist mit ihrem eigenwilligen Stil weit vor jeder anderen Band in dem Gothic Sektor. Jetzt ist es Zeit das 2. Live Album der Band zu feieren: Lichtjahre. Ca. 2 Stunden und 12 Minuten Lacrimosa pur.

Die Set Liste enthält etliche Klassiker wie Stolzes Herz, Schakal, Alles Lüge, Alleine zu zweit, Seele in Not, usw.. Aber auch neue Lieder wie Kelch der Liebe, Durch Nacht und Flut, Lichtgestalt, usw.. Insgesamt zeigt die Auswahl der Tracks kaum Schwächen. Man erlebt einen Querschnitt durch die Karriere von Lacrimosa. Vom Debüt bis zum aktuellen Silberling Lichtgestalt. Zudem findet man auch Raritäten auf der Setliste. Sehr starke Leistung.

Ebenfalls fällt auf das Tilo's Gesang sich Live stark gewandelt hat. Ziehe ich hier noch die DVD "Live History" oder die erste Live Doppel CD "Live" zu Gehör, fällt einem auf das Tilo wirklich Fortschritte gemacht hat. Sein Gesang bleibt weiterhin nicht jedermans Sache, aber das ist beabsichtigt. Auch Anne hat sich deutlich gesteigert.

Die Aufmachung ist allererste Sahne, ich hab die Limited, und das bisher beste was Lacrimosa je veröffentlicht haben. Man hat sich wirklich Mühe gegeben und liefert Qualität. Das letzte Digipack von Lacrimosa war der Longplayer "Echos". Und das Digipack hatte nicht die Qualität dieser Live CD Verpackung.

Die Atmosphäre ist durchweg fantastisch. Jedoch gilt das gleiche was ich immer bei Lacrimosa sage. Bei älteren Songs muss man sich erst einhören, da sie stellenweise lyrisch sehr komplex und verschachtelt sind. Spätere Songs hingegen sind wesentlich offener und zugänglicher. Der musikalische Stil wechselt eh von Lied zu Lied, was die ganze Sache zu einer einzigen Entdeckungsreise macht.

Diese Live CD stellt den bisher ultimativen Querschnitt durch Lacrimosa's einzigartige Karriere dar. Ein Best Off in wundervoller Verpackung und mit super Live Atmosphäre. Fan Herz was willst du mehr? Kaufempfehlung.
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am 15. Juli 2007
Eine m. E. sehr enttäuschende Veröffentlichung. Zunächst die Tracklist:

CD1
01. Lacrimosa Theme
02. Kelch der Liebe
03. Schakal
04. Ich bin der brennende Komet
05. Malina
06. Alles Lüge
07. Not Every Pain Hurts
08. Letzte Ausfahrt: Leben
09. Halt mich
10. Alleine zu zweit
11. Durch Nacht und Flut
12. The Turning Point
CD2
01. Road To Pain
02. Vermächtnis der Sonne
03. Tränen der Sehnsucht
04. Seele in Not
05. The Party Is Over
06. Ich verlasse heut' dein Herz
07. Stolzes Herz
08. Der Morgen danach
09. Siehst du mich im Licht?
10. Copycat
11. Lichtgestalt
12. The Last Millennium (= Bonustrack)

Neun Songs dieser DCD sind bereits auf dem Album "Live" von 1998 erschienen. Und die neuen Versionen sind m. E. nicht besser. Gelegentlich eine etwas andere Betonung, dafür die musikalische Begleitung eher schwächer, oft Metal-orientierter. Durch die härtere Instrumentierung geht oft einiges von dem Gefühl verloren, das die Songs einstmals inne hatten. Die beiden älteren, gefühlvollen Songs "Tränen der Sehnsucht" und "Seele in Not" sind in der neuen Liveversion ziemlich verhunzt. Vor allem bei "Seele in Not" ist mein Gehör in Not.

Enttäuschend nicht zuletzt, dass Tilo live fast voll auf Gitarren setzt. Daher wurden viele tolle Songs wohl gar nicht live gespielt (z. B. Fassade, Sapphire, Kyrie, auch Kelch der Liebe oder gar das Hohelied der Liebe, und natürlich die Songs der ersten drei Alben).
Etwas enttäuschend auch die Abmischung: das Publikum ist doch ziemlich laut. Das dürfte den Genuss über Kopfhörer ziemlich einschränken.

Ach ja, ein Wort noch zum Bonustrack auf der limitierten Version dieser DCD: Lächerlich.

Fazit: Wer das alte Livealbum schon hat, und nicht unbedingt auf "metal"lenes Geknüppel steht, der verpasst mit dieser neuen DCD wirklich nichts!
Wer das alte Livealbum noch nicht hat, aber eher auf die älteren und einige der besser instrumentierten neuen Songs steht, der sollte sich den Kauf dieses Albums jedenfalls vorher überlegen. Wenn es ein Livealbum sein muss, würde ich dann eher das alte empfehlen.
Ansonsten, wer die härtere Seite von Lacrimosa mag, ist hier sicherlich goldrichtig.
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am 31. Juli 2007
wie auch nicht anders zu erwarten. Lacrimosa ist ja live generell härter als auf den Alben, was bekannt sein dürfte. Tilo Wolff kann seine gefühle in den Liedern gut zum Ausdruck bringen, u. überzeugt damit. Natürlich hätten noch mehr Songs drauf sein können aber das gilt vermutlich für die meisten CDs. Es ist auch schön zu sehen wie unterschidlich die Songs sind die sowohl auf der Lichtjahre als auch auf der Live sind.

Ich mag live Alben normal nicht so aber Lacrimosa hat mich überzeugt. Entweder man mag Lacrimosa oder man Haßt sie. Wer gerne anspruchslose Musik u. Texte mag sollte die Finger davon lassen, für alle anderen kann ich nur sagen: KAUFEN!
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am 18. Juli 2007
Ende Juni erscheint die Doppel-Live-CD "Lichtjahre", die als Soundtrack zum gleichnamigen Film veröffentlicht wird, welcher dann ebenfalls zu erwerben ist (als Doppel-DVD). Mir liegt hier eine Selektion der Doppel-Live-CD mit 9 Songs und dem Intro "Lacrimosa Theme" vor. Leider finde ich im Netz - nicht mal im Shop des Labels Hall Of Sermon - eine Trackliste von der Doppel-CD. Auf dem Promo-Exemplar befinden sich jedenfalls Live-Songs von verschiedenen Lacrimosa-Alben, so z.B. Schakal, Alles Lüge und Komet, um nur einmal die Bekanntesten zu nennen. Die Aufnahmen stammen von diversen Shows der Lichtgestalt-Tour 2005/06 in Deutschland, Polen, Rußland, Mexiko und China. Man würde auch ohne das ganze Geklatsche und Gejubel hören, dass es sich hier um Liveaufnahmen handelt, obwohl die Qualität der Songs und des Sounds durchaus gut ist. Was Lacrimosa angeht scheiden sich ohnehin die Geister, entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Der Gesang von Tilo Wolff ist nun mal ebenso charakteristisch, wie gewöhnungsbedürftig. Dadurch, dass Tilo leicht nasal und manchmal sehr krächztig klingt finden sich nicht nur Liebhaber. Allerdings gibt's immer noch Songs bei denen nur Anne Nurmi zu hören ist, was wohl des einen Freud und des anderen Leid sein mag. Ich will auch gar nichts schlechtes über Lacrimosa schreiben, diese Band hat sicherlich Ihre Daseinsberechtigung und ich kann - auch wenn ich die Stimme nicht mag - nicht abstreiten, dass aus der Feder von Tilo und Anne einige sehr gute Songs mit schönen Melodien und geistreichen Texten entstanden sind. Außerdem sind die beiden sehr freundliche Menschen... Aber zurück zu "Lichtjahre", ich denke diese Doppel-CD ist eher etwas für die Fans, alle anderen sollten sich besser nach einem Studioalbum umsehen. Die DVD hingegen wird wahrscheinlich spannender sein, diese liegt uns allerdings nicht zur Rezension vor, Interessierte können den Trailer auf der Homepage ansehen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 29. Oktober 2007
Mein lieber Tilo Wolff, bitte versprich den Fans nicht mehr die Sterne vom Himmel und biete ihnen dann so eine Vorstellung!

Aber fangen wir von vorne an: Wolff, seines Zeichens Frontmann und Aushängeschid der weltweit erfolgreichen Schweizer Gothic-Band Lacrimosa, hat uns im vergangenen Jahr ein Projekt angekündigt, welches größer und umfangreicher sei, als alles bisher Dagewesene! Das Ergebnis dieser mühevollen und ach so aufwendigen Arbeit wurde uns dann vor einiger Zeit präsentiert: "Lichtjahre"!

Aha. Lichtjahre also. Bewegen sich die Schweizer so ungemein schnell oder was soll das bedeuten?! Es ist mittlerweile schon über 16 Jahre her, dass Lacrimosa ihr Debutalbum "Angst" veröffentlicht haben und somit ist es natürlich gerechtfertigt einen Live-Mitschnitt zu präsentieren, aber wäre da nicht mehr drin gewesen???

Wolff und seine Gespielin Anna Nurmi sind ja bekannt für ihre spektakulären und bombastischen Auftritte und daran gibt es auch dieses Mal nichts zu rütteln. Der Sound könnte voluminöser nicht sein und auch der dramatische Effekt wird wieder genauestens erreicht. Der Breitwand-Sound kommt wie eine Lawine daher und zeigt, wo der Gothic-Hammer hängt! Auch bei der Songauswahl haben die beiden ein glückliches Händchen bewiesen, denn die 24 Songs auf der Doppel-CD kommen wie aus einem Guss aus den Boxen und gehören sicherlich zum besten Material, dass Lacrimosa je veröffentlicht haben! Jetzt fragen Sie sich sicher, wo dann das Manko an diesem Mitschnitt liegt! Das kann ich ihnen ganz leicht beantworten!

Erstens gehören die Songs auf diesem Longplayer zwar zum besten Lacrimosa-Liedgut, das es gibt, doch damit ist es nicht automatisch auch wirklich hervorragende Musik. In letzter Zeit verblüffen die Schweizer meiner Meinung nach mit immer schwächeren Veröffentlichungen. Die letzte Platte "Lichtgestalt" zum Beispiel begann bombastisch und wirklich genial, die Qualität der Stücke lässt aber bis zum Ende hin total zu Wünschen übrig und manche Songs sind nicht wirklich mehr als unterdurchschnittlich inspirierter Gothic-Metal!

Zweitens, und das ist der wirklich ausschlaggebende Punkt, ist Tilo Wolff's Stimme sowas von dünn und kraftlos, dass es schon fast an Stimmversagen grenzt. Bitte, was war da los? Die lyrischen Ergüsse Wolffs - die zwar manchmal zur Lächerlichkeit neigen, aber gut - sind kaum zu verstehen und er schafft es überhaupt nicht, gegen seinen selbst kreierten Bombast-Sound anzukommen! Nach dem Opener "Lacrimosa Theme" ist schon das erste wirkliche Stück bestes Beispiel dafür: "Kelch der Liebe" vom Album "Lichtgestalt" - einer der besten Titel auf eben genanntem Longplayer - kann überhaupt nicht überzeugend dargeboten werden! Ich glaube, wenn man den Text dieses Liedes nicht kennt, hat man nicht einmal den Funken einer Chance zu verstehen, was Wolff hier eigentlich singt! Zu dünn tönt seine etwas unsicher wirkende Stimme aus den Boxen und verhaut somit den tollen, zuerst gewonnenen Gesamteindruck! Leider ist "Kelch der Liebe" hierbei keine Ausnahme, denn auch auf einigen folgenden Titeln scheint Wolff seinem eigenen Breitwand-Sound nicht gewachsen zu sein! Schade drum! Die eigenwillige Melodieführung sei dem Schweizer aber verziehen, denn durch diese wird wenigstens der Live-Charakter ein wenig besser hervorgehoben. Gefällt wahrscheinlich auch nicht jedem, aber damit muss man leben!

Na gut, was für ein Fazit sollte man nun in Bezug auf "Lichtjahre" ziehen? Festhalten muss man sicherlich, dass Lacrimosa nun schon seit 1 1/2 Jahrzehnten zu den Vorzeige-Gothic-Vertretern gehören. Auch wenn sie zwischendurch musikalisch nicht unbedingt überzeugen konnten, haben sie sich trotzdem als Fixgröße auf dem dunklen Musik-Markt etabliert. Hut ab! "Lichtjahre" ist eine tolle Bilanz über eine lange Karriere, die längst überfällig war und auch über die Aufmachung darf man sich nicht beschweren! Aber die musikalische Seite lässt meiner Meinung nach doch noch Platz nach oben offen?! Mastermind Tilo Wolff, der diese Band dorthin gebracht hat, wo sie heute ist, vermießt sich meiner Meinung nach selbst ein wenig die verdienten Lorbeeren! Seine eklatanten gesanglichen Schwächen sind einfach nicht schön zu reden und können auch nicht durch übertriebene Extravaganz und Extrovertiertheit, geschweige denn durch den ganzen Bombast vertuscht werden!!!

Übrig bleibt für mich ein durchschnittliches Live-Album einer weltweit erfolgreichen Gothic-Band, der der eigene kreative Kopf ein wenig im Weg steht! "Lichtjahre" ist leider nicht mehr, aber auch nicht weniger...
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am 18. Juli 2007
Lacrimosa... nach Jahren kann ich nun endlich sagen, ja auch diese Bildungslücke habe ich abgedeckt. Zwar bin ich hauptsächlich im progressiven Blutwurst-Genre unterwegs, dennoch bin ich bemüht, auch in anderen Sparten Gutes zu entdecken. Seit Jahren nahm ich mir also vor, diese Band unter die Lupe zu nehmen. Nun wollte es der Zufall in Person eines Verkäufers (der mich und meinen Musikgeschmack sehr genau kennt) in meinem bevorzugten Plattenladen so, daß ich mit "Lichtjahre" nach Hause ging, da Vintersorgs neuer Silberling ausverkauft war und die Scariot noch nicht geliefert wurde. Wäre es anders gekommen, ich hätte noch immer keine Scheibe von Lacrimosa, und vermissen würde ich diese auch nicht wirklich, da mir nur ein paar Songs bekannt waren, die an drei Fingern abgezählt werden können. Wie also herausgelesen werden kann, ich ging vollkommen erwartungslos an die Musik heran und wollte mich überraschen lassen...

... was Lacrimosa allerdings nicht gelang, eher erschreckte ich mich, nämlich dabei, daß mir das Dargebotene schon beim ersten Hördurchlauf gefiel. Generell reagiere ich allergisch und mit Ohr-Katarrh auf simplen Bombast, herkömmliche und platte Melodien, Texte die in ihrer Tiefgründigkeit seichten Pfützen gleichen, Arrangements die schon bei der Komposition einen Bart hatten und auf Gefälligkeit getrimmte Soundarbeit die die Eintönigkeit noch unterstreicht. Alle, wirklich alle Kritikpunkte vereint dieses Live-Album eindrucksvoll, verdichtet diese sogar zu einem Konzentrat, dem nur schwer zu entkommen ist, eine Unart, die wohl das gesamte Gothic-Genre auszeichnet. Im Gegensatz zu den anderen Konsorten macht dies bei Lacrimosa aber Spaß und Vergnügen, obschon dies sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Das Hirn macht einfach Pause, genüßlich kann in den schwelgenden Ergüssen entspannt werden, am besten bei einem Glas gutem Rotwein im Kerzenschein. Dazu empfehle ich Lesestoff von E.T.A. Hoffmann oder Edgar Allen Poe, damit wird dann die romantische und zarte Gruseligkeit der Musik angenehm ergänzt. Wirklich niveauvoll, geistreich oder gar innovativ ist der Doppeldecker wirklich nicht, aber was soll's, mir taugt's. Das zuvor kritisierte Fangegröle macht, für mich zumindest, einen großen Teil des Gefallens aus, da es eigentlich so überhaupt nicht dazupaßt und der Aufnahme die Sterilität ein wenig entzieht.

Die Wertung von 3 Sternen ist also ein Kompromiss. Nach dem subjektiven Spaß- und Vergnügen-Faktor sind 4 Sternchen drinn, durch die genre-typischen Schwächen aber maximal 2.
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am 29. Juni 2007
Ich weiß einfach nicht was ich groß zu Lichtjahre sagen kann, außer dass es Lacrimosa nach Super Alben wie z. B. Elodia oder Echos NICHT mehr drauf haben. Die Stimme von Tilo Wolff ist zwar in manchen Liedern noch wie gewohnt super, aber in solchen geilen Songs wie Copycat einfach nur GRAUENHAFT. Schade Lacrimosa ihr habt mit dieser CD einen großen Fan verloren. Ich hoffe nur von ganzem Herzen dass das nächste Album eher wie Echos oder Elodia wird.

Nur für richtige Lacrimosa Fans zu empfehlen.

Allen anderen sage ich nur finger weg.
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am 15. Juli 2007
Eine m. E. sehr enttäuschende Veröffentlichung. Zunächst die Tracklist:

CD1
01. Lacrimosa Theme
02. Kelch der Liebe
03. Schakal
04. Ich bin der brennende Komet
05. Malina
06. Alles Lüge
07. Not Every Pain Hurts
08. Letzte Ausfahrt: Leben
09. Halt mich
10. Alleine zu zweit
11. Durch Nacht und Flut
12. The Turning Point
CD2
01. Road To Pain
02. Vermächtnis der Sonne
03. Tränen der Sehnsucht
04. Seele in Not
05. The Party Is Over
06. Ich verlasse heut' dein Herz
07. Stolzes Herz
08. Der Morgen danach
09. Siehst du mich im Licht?
10. Copycat
11. Lichtgestalt
12. The Last Millennium (= Bonustrack)

Neun Songs dieser DCD sind bereits auf dem Album "Live" von 1998 erschienen. Und die neuen Versionen sind m. E. nicht besser. Gelegentlich eine etwas andere Betonung, dafür die musikalische Begleitung eher schwächer, oft Metal-orientierter. Durch die härtere Instrumentierung geht oft einiges von dem Gefühl verloren, das die Songs einstmals inne hatten. Die beiden älteren, gefühlvollen Songs "Tränen der Sehnsucht" und "Seele in Not" sind in der neuen Liveversion ziemlich verhunzt. Vor allem bei "Seele in Not" ist mein Gehör in Not.

Enttäuschend nicht zuletzt, dass Tilo live fast voll auf Gitarren setzt. Daher wurden viele tolle Songs wohl gar nicht live gespielt (z. B. Fassade, Sapphire, Kyrie, auch Kelch der Liebe oder gar das Hohelied der Liebe, und natürlich die Songs der ersten drei Alben).
Etwas enttäuschend auch die Abmischung: das Publikum ist doch ziemlich laut. Das dürfte den Genuss über Kopfhörer ziemlich einschränken.

Ach ja, ein Wort noch zum Bonustrack: Lächerlich.

Fazit: Wer das alte Livealbum schon hat, und nicht unbedingt auf "metal"lenes Geknüppel steht, der verpasst mit dieser neuen DCD wirklich nichts!
Wer das alte Livealbum noch nicht hat, aber eher auf die älteren und einige der besser instrumentierten neuen Songs steht, der sollte sich den Kauf dieses Albums jedenfalls vorher überlegen.
Ansonsten, wer die härtere Seite von Lacrimosa mag, ist hier sicherlich goldrichtig.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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