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Kundenrezensionen

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am 3. März 2013
Ich kenne das Buch, so wie viele andere die von Harry Potter fasziniert sind. Ich muss aber sagen der Film meinen Erwartungen nicht entsprachen. Vieles wurde entweder aus dem Buch weggelassen (Wohl zu uninteressant oder zu aufwendig diese umzusetzen), oder Teile des Buches wurden verändert oder neues hinzugefügt.
- Bagman wird nicht erwähnt der die trimagischen Spiele doch ankündigt und sehr darauf versessen ist das Haus Hogwarts gewinnt
- Die Elfen-Organisation B.ELFE.R von Hermine wird nicht erwähnt. Fand diese im Buch sehr interssant und hatte Herz
- Die Spiele an sich waren gekürzt, allein das mit dem Irrgarten, da fehlen die Hindernisse die kaum ein normaler Schüler hätte bewältigen können.
-Die Szene auf dem Friedhof... Voldemort sieht zwar gut aus, kommt aber nicht gleich furchteinflößend rüber so wie er es im Buch getan hatte.
- Die Trauerrede über Cedric von Dumbledore, im Buch sehr sehr schön geschrieben, im Film kaum nennenswert und schnell mal abgespielt.
-Dann das Ende im Buch, ein Highlight, wird im Film kaum gezeigt. Die Sache zwischen den Ministerium und Dumbledore wirkt hier eher zwiespältig als wie im Buch gezeigt fast einen erbitternen Kampf nahe.
-Barty Crouch, der Sohn von Mr. Crouch wird hier anders gezeigt und man wird gleich darauf hingewiesen, dass er hinter allen steckt.
-Winky und Dobby, die beiden Elfen werden nicht gezeigt und das fand ich sehr schade
-Das Weltmeister-Spiel... Fängt kurz an, dann wars das auch. Im Buch ein echt spanendes Spiel wo ich wirklich mitgefiebert habe

Ich sag euch, das Buch ist um einiges Schöner als der Film es hätte je erreichen können. Klar das man das Buch nicht alles hätte zeigen können, aber bisschen mehr Feingefühl wäre doch angebrachter gewesen. Als Fan der Buch-Reihe darf man enttäuscht sein, die die nur die Filme sehen wollen reicht dieser völlig und bietet neben einer kompakten Story, auch gute Actionszenen und ein kleines Finale.
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am 4. November 2012
Teil vier der Filmreihe setzt das entsprechende Buch eigentlich am schlechtesten von allen um. Es fehlen der Anfang mit dem Besuch der Weasleys bei den Dursleys (eine zu komische Szene, im Buch zumindest), alles, was mit der durch Hermine ins Leben gerufenen Elfen-Befreiungsfront BELFER zusammenhängt, viele Einzelheiten, die im Zusammenhang mit dem Endspiel der Quidditch-Weltmeisterschaft zusammenhängt, Ludo Bagman wurde ganz eingespart (auch der wäre zu witzig gewesen!?), ebenso Dobby, der Harry den Tipp mit dem Dianthuskraut gibt und nicht Neville, 3 der 4 Drachen fehlten, das Dorf der Unterwasserwesen hätte noch genauer gezeigt werden können, die Reibereien, die Hagrid mit Madame Maxim hat und manches mehr.
Die ganzen Probleme der pubertierenden Zauberschüler werden hingegen ausführlich gebracht. Der Kampf mit dem Drachen wurde jedoch frei interpretiert und der Film damit unnötig mit Action angereichert (der schlichteren Gemüter wegen?). Der Schnitt ist meist zu rasant, so dass man in den einzelnen Szenen meist nicht verweilen kann.
Schade, denn Band vier der Buchreihe ist aus meiner Sicht der beste. Er hätte auch eine bessere Verfilmung verdient.
Klasse jedoch die Schlussszene mit dem Duell Harry gegen Voldemort. Die wurde sehr plastisch und authentisch verfilmt. Ebenfalls Harrys Bad mit der Maulenden Myrte im Bad der Vertrauensschüler, einfach köstlich!
Darum insgesamt deutlicher Punktabzug.
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am 20. November 2005
Der Abspann war abgelaufen, das Licht wieder an.
Das war also Harry Potter und der Feuerkelch...
War es ein guter Film? Definitv JA!
Warum dann aber nur vier Sterne?
Nun, hier muß ich wohl etwas weiter aushohlen:
Der Film stellte alle wichtigen Schlüsselszenen mehr oder weniger korrekt dar. Aber dabei ist es dann leider auch geblieben.
Der neue Regiesseur hat dem Film definitiv gut getan.
War der dritte Teil nicht nur schlecht gekürzt, sondern auch noch bei den Szenen, welche umgesetzt wurden meist mit dem Buch nicht mehr vergleichbar, so hat der vierte Teil in den dargestellten Szenen doch relativ großen Wiedererkennungswert.
Was von vielen schon angesprochen wurde ist selbstverständlich auch mir klar: Dieses Buch läßt sich nicht 1 zu 1 umsetzen, doch mehr hätte es schon sein können.
Der Kampf mit dem Drachen war übertrieben und zu lang. Seit wann sitzt Dumbledore verzweifelt in einer Ecke seines Büros und was veranlaßte Harry eigentlich nach dem Tod von Barty Crouch noch zu Dumbledore zu gehen, wenn der eh schon davon wußte?
Der Gerichtssaal war sicherlich beeindruckend, sieht aber den Schilderungen des Buches nicht einmal ansatzweise ähnlich.
Dies und einige andere Stellen des Filmes werden dem nächsten Regisseur nun wieder Steine in den Weg legen.
Soll Harry etwa in diesem Käfig seine Anhörung ertragen und woher bekommen die Weasley-Zwilling bitte tausend Galleonen?
Woher wußte Dumbledore auf einmal , daß Harry nicht mit Mad-Eye sondern mit Barty Crouch jr. unterwegs ist?
Und die wichtigste Frage: wie hat der Zaubereiminister auf die Aussage Harrys reagiert, das Voldemort zurück sei?
Zugute halten muß man Mike Newell aber, daß er es geschafft hat, die Szenen wirklich glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen. Der Tod von Cedric konnte einem schon verdammt nah gehen.
Wirklich genervt haben jedoch die wilden Sprünge.
"Möge das Spiel beginnen..." (Cornelius Fudge?!?, gab es da nicht noch einen gewißen Ludo Bagman?), Weißblende und... Häh?? - eine heiße Nachdiskussion über das Spiel. Wer hatte jetzt eigentlich gewonnen? Wenigstens die Zeit hätte man sich nehmen müssen.
In der akuellen Form hätte man die Weltmeisterschaft lieber gleich weglassen sollen und den Film vom Tod des Hausmeister direkt an den Morgen vor der Abfahrt des Hogwartsexpress springen lassen können, da Harry ja sowieso nicht bei den Dursleys aufwacht.
Die Szene mit dem dunklen Mal war in dieser Form genauso überflüssig und außerdem hinterlassen die Todesser kein Schlachtfeld, sondern nur ein paar abgebrannte Zelte.
Zum Schluß noch eine Kleinigkeit die nur die deutsche Fassung betrifft:
Mußte den dieser ganz Austausch an Synchronstimmen sein? Die neue Synchronstimme von Maggie Smith paßt einfach nicht zu ihren Gesichtsausdrücken.
Zusammenfassend kann man also sagen: Eine, eingedenk der Vorlage, durchaus gelungene Verfilmung mit Abstrichen in der B-Wertung, die sie den letzten Stern gekostet hat.
Einen Vergleich zum Vorgänger erspare ich mir lieber, Alfonso Cuaron hat schon genug einstecken müssen, jedoch bleibe ich dabei, daß Chris Columbus bis jetzt der einzige Regisseur war, der die Stimmung der Bücher tatsächlich auf die Leinwand brachte. (und auch er hat schon kräftig gekürtzt - eine Tatsache die vielen Gegnern der ersten Filme immer wieder entfällt, die aber zeigt wie gekonnt er das Kürzen beherrscht...)
Ich freue mich schon auf den fünften Film, bei dem die Vorlage sehr leicht sehr stark gekürzt werden kann - das fünfte Buch hat einfach deutliche Längen, die es dem Drehbuchautor erleichtern werden.
MfG, SethAphopes
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am 21. September 2006
Eines vorweg: Ich habe keines der Harry Potter - Bücher gelesen. Ich wurde mit HP durch eine Freundin bekanntgemacht, die mir mal den ersten Film auf Video mitbrachte. Ich war skeptisch - wie soll mir eine verfilmte, mit massigem Hype einhergehende Kinderbuchserie gefallen? Nachdem ich "Stein der Weisen" sah, war ich angenehm überrascht. Viel Fantasie und Detailreichtum steckte drin, herrlich schrullige Charaktere (z.B. Hausmeister Filch, Hagrid, Snape), überspitztes Spießertum (die Dursleys) und feine Tricks entführten mich in eine Fantasywelt, wie es das Hollywoodkino seit den 1960ern nicht mehr hervorbrachte. Der zweite Film war im gleichen Stil und gefiel mir ebenso. Der dritte zeigte einen Stilbruch, der mir weniger gefiel. Einmal äußerlich, wo unsere drei jungen Helden fast gar nicht mehr in Schulkleidung zu sehen sind, sondern Trainingsanzüge und Ähnliches tragen, aber auch inhaltlich. Es fehlte ein wenig das Faszinierende, der "sense of wonder", der die ersten beiden Filme auszeichnete. Es ging eigentlich von Anfang an um die Bedrohung, die über Hogwarts (und natürlich Harry) lag. Trotzdem war auch "Der Gefangene von Askaban" ein guter Film.

Im Vorfeld des vierten Films ging die Angst unter den (Buch-)Fans um, daß wegen des Umfangs vom "Feuerkelch" zuviel unter den Tisch fallen und gerade seine Lieblingsszenen fehlen könnten. Nun, darüber kann ich nicht urteilen. Bestimmt ist es so. Aber es bestand auch die Gefahr, daß der allgemeine Nichtleser der Handlung nicht folgen könnte. Aber ich muß sagen, daß die Handlung in sich schlüssig und nachvollziehbar ist. Es werden uns auch viele neue Wunder gezeigt, allerdings auch eine Weihnachtsballszene in der neben einer wundervoll aussehenden Hermine auch eine unterirdisch schlechte Billy Idol - Kopie auftaucht. Hätte man da eine einigermaßen gute Rock'n'Roll-Band genommen, wäre es noch in Ordnung gewesen. Am bedauernswertesten ist aber, daß die Dursleys völlig herausgestrichen wurden. Wie meine belesene Freundin andeutete, wäre da Potential für extrem witzige Szenen vorhanden gewesen. Der Humor ist in dem Film auch ziemlich kurz gekommen. Abgesehen von den Weasley-Zwillingen gab's kaum was zum Lachen. Trotz allem ist der "Feuerkelch" ein guter Film, der mir noch besser gefällt als "Askaban".

Harry-Potter-Filme sind längst keine Familienunterhaltung mehr. Für kleinere Kinder sind sie wirklich nicht mehr geeignet. Dazu sind sie zu sehr gespickt mit Horrorelementen. Aber hat die Herr-der-Ringe-Saga nicht auch als Kinderbuch angefangen? Ich kann jedem Fantasy-Fan den Film nur empfehlen, sofern er sich nicht daran stört, daß Jugendliche die Hauptdarsteller sind.

Die zweite Disk bietet Extras in gewohnter Manier: Spiele (das Trimagische Turnier) für die Jüngeren, Blicke hinter die Kulissen der Filmproduktion für die Älteren, und Interviews mit den Hauptdarstellern für alle. Besonders hervorzuheben sind die entfallenen Szenen, die (wie immer bei HP, aber sonst nicht selbstverständlich) mit synchronisiert wurden.
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am 7. April 2008
In dem Film stimmt nichts. Und das ist wirklich traurig, denn das Buch habe ich geliebt und bin ansonsten auch ein großer HP Fan.
Aber dieser Film ist das Letzte!
Allzuviel Wichtiges wurde weggelassen und anderes teilweise unwichtig in die Länge gezogen.
Paar Beispiele

+lange 1. Aufgabe über Hogwarts (fand die nicht nur auf ein paar Quadratmetern statt? Zumal Harry im Buch ewig gebraucht hat, um den Drachen zum Fliegen zu bringen.
Aber die Optik ist natürlich wichtiger, schon klar.

+Man stelle Ron als relativ unlusitge Witzfigur dar, die nichts auf die Reihe bringt.

- Das Wichtigste des Buches ist die sich langsam aufbauende Wichtigkeit des Ministeriums. Außerdem der allmählich stärker werdende Dunkle Lord, der dann am Ende zurückkehrt.
Beises spürt man, wenn man das Buch liest. Im Film kommt weder das eine noch das andere auch nur im Mindesten rüber.

-Das Quidditch Endspiel. Es wird nicht mal ersichtlich, wer überhaupt gewonnen hat. Ein paar Auszüge aus einem schnellem, wichtigem Profispiel wären auch schön gewesen. Auch die steigende Erwartung und Aufregung vor dem Spiel wären schöne 5 Minuten gewesen. Und warum trägt Harry einen Bulgarien-Hut?

- Kommen wir zum Zeltplatz. Im Buch werden einzigartige schöne Zelte beschrieben, mit Erkern, Türmchen und mehreren Stockwerken. Was haben wir im Film? DDR- Zelte mit lächerlich langen Schornsteinen, die merkwürdigerweise alle exakt gleich aussehen.

- Die Todesser sehen auch totaal gruselig aus, mit ihren lustigen Spitzhütchen.

- Der Mordkomplott im Wald hat im Buch einige Seiten gefüllt. Im Film findet Harry die Leiche. Ende. Super Juhu! Offenbar interessiert es keinen, dass auf den Ländereien vor Hogwarts Leichen rumliegen. Auch der Wahn von Mr. Crouch wird einfach unter den Teppich gekehrt.

-"Das Ei und das Auge". Zwar ist die Szene nicht allzu wichtig für den Handlungsverlauf, aber es ich für mich so der Moment des Buches.
Und er hätte den Film spannender gemacht und ihn nicht nur auf das Turnier reduziert.

-Der Weihnachtsball ist in Endeffekt nur Gelaber und Geheule in einer großen Halle, die so kitschig ist, dass mir die Tränen kommen.
Außerdem ist die Musik zu der "getanzt" wird so grottenschlecht, dann man denkt, man hätte es mit einem No- name Film zu tun.
Und dabei meine ich diese komische Band da. Da hätte man kreativ sein können. Zum beispiel eine britische Pop-Band engagieren können, die einigermaßen was drauf hat.

-Die 3. Aufgabe wird passagenweise als fast unlösbare Aufgabe geschildert. Im Film rennt Harry da zielstrebig durch, kommt dann am Ende an, und da greift die Magie dieser Hecken zu seiner vernichtensten Waffe: Sie schlägt mit Ästen aus! -.-

- Und im Buch lernen die Figuren was, bekommen Hausaufgaben und haben am Ende Prüfung. Wird weggeschnitten, ist ja nicht wichtig.

Außerdem sehen Harry und Ron aus, als hätte man sie von der Straße geholt, ganz ehrlich.

Fazit: Kaum ansprechendes Filmchen, dass meiner Meinung nach die gesamte Reihe verdorben hat (guter Erstling; ebenfalls gute Fortsetzung; in meinen Augen grandioser dritter Teil; mieser 4. Teil und relativ gelungener 5.), aber wo man immer mal wieder Momente hat, die einen an das Buch erinnern (zum Beispiel ganz am Anfang, wenn man den Titel liest).
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am 16. November 2005
Jedem der das Buch gelesen hat, wird klar gewesen sein, dass es verdammt schwierig werden würde, ein so komplexes Buch in einen einzigen Film zu quetschen und dass gewisse Szenen einfach zu aufwändig wären. Allerdings ist der Film, meiner Meinung nach, dann doch etwas zu kurz geraten.
Einige Charaktere, wie z.B. Winky und Dobby oder die älteren Söhne der Weasleys (eine bestimmte Begegnung wäre in Hinblick auf das 6. Buch sehr hilfreich gewesen), kommen im Film gar nicht vor, ebenso wie die Wette der Weasley-Zwillinge bei der Quidditch-Weltmeisterschaft (oder sonst irgendwelche Details für deren Zauber-Gags bzw. den Wunsch eines eigenen Ladens). Auch der Charakter und die "Arbeitsweise" von Rita Kimmkorn kommt im Film nicht raus. Wenn ihr Geheimnis am Schluss nicht gelüftet wird, ist die ganze Figur eigentlich total uninteressant. Außerdem fehlt ein wichtiges Detail am Schluss - nämlich dass sich die Wege von Dumbledore und dem Zaubereiminister trennen und die Beweggründe dazu...
Der Film ist aber trotz all dieser Kürzungen gut verständlich (es soll ja auch Leute geben, die die Bücher nicht gelesen haben) und ABSOLUT SEHENSWERT!
Es gibt tolle Bilder, fantastische Special-Effects und sehr witzige und spannende Momente, die die 139 min. wie im Flug vergehen lassen.
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am 19. November 2010
Was hatte ich mich auf die Fortsetzungen der Ultimate Editions gefreut! Nach einem langen Jahr des Wartens sind sie nun endlich erschienen. Und was macht Warner Bros. daraus? Mal wieder eine große Enttäuschung!
Als ich die Verpackung öffnete, fiel mir sofort auf, dass nicht mehr die Lenticulars (Wackelbilder zum Sammeln) beigelegt waren, die es noch bei den Teilen 1 und 2 gab. Was nützt mir die Fortsetzung einer Sammler-Serie, wenn sie nicht den gleichen Inhalt hat wie die Vorgänger? Es ärgert mich total, dass diese Bilder nicht dabei sind. Sie waren in den ersten beiden Teilen nämlich wirklich toll gemacht.
Zweites Ärgernis ist der falsche Aufdruck auf der Specials-DVD. Dort steht nämlich der Titel der Dokumentation, die bereits auf der zweiten Blu-Ray enthalten ist. Im ersten Moment dachte ich, dass ich jetzt die Doku zweimal hätte, nämlich noch zusätzlich auf DVD, anstatt der Specials. Aber als ich die DVD einlegte, stellte ich fest, dass darauf die (richtigen) Specials waren. Aber halt falsch beschriftet.
Wie können solche Fehler bei der Herstellung dieser Boxen passieren, die den Anspruch haben, hochwertige Luxus-Versionen zu sein? Zumal der Preis ja auch gegenüber dem Vorjahr massiv erhöht wurde! Während Teil 1 und 2 im vergangenen Jahr noch für 20,00 bis 23,00 Euro zu bekommen waren, wurden dieses Jahr locker 10 Euro draufgeschlagen, so daß man für weniger Inhalt (Lenticulars) und schlechte Qualität (DVD-Aufdruck) viel mehr bezahlen muss.
Eine Anfrage bei Warner per E-Mail zu den genannten Fehlern ist bis heute nicht beantwortet worden. Amazon brauche ich deswegen ja gar nicht weiter belästigen, denn sie können ja nichts dafür. Aber ich werde diese Preistreiberei und die schlechte Qualität nicht hinnehmen und die Boxen zurückschicken. Und dann warte ich bis nächstes Jahr, wenn zusammen mit den Teilen 5 und 6 die Neuauflagen von Teil 3 und 4 erscheinen. Und dann hoffe ich, dass die Fehler beseitigt wurden. Sonst verdient Warner eben kein Geld mehr an mir.
Das gleiche kann ich nur allen raten, die an diesen Boxen interessiert sind. Wartet und spart erstmal Euer Geld, verschwendet es nicht für diese fehlerhaften Editionen!
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am 7. Juli 2006
Ich hatte mir 'Harry Potter und der Feuerkelch' gekauft, da ich nicht nur ein Fan der Bücher sondern auch der Filme bin. Doch ich muss leider sagen, dass der Film mich nicht zu 100% überzeugt hat.
Zuerst aber die guten Aspekte:
Wie immer wird man in eine Welt voller Action, Spannung und Magie entführt, welche durch seine wunderbare Detailliertheit überzeugt. Da wäre z.B. das Stadion der Quidditch-Weltmeisterschaft, Hogwarts oder das Trimagische Turnier. Die Macher legten großen Wert darauf, dass alles so echt wie möglich aussieht und das ist ihnen auch gelungen. Die erste Trimagische Aufgabe (das Drachengehege) wurde atemberaubend umgesetzt genauso wie die Unterwasserszene und wie vieles mehr.
Genauso wie die Technik und die Spezialeffekte sind auch die Schauspieler gewachsen, denn es sind immerhin schon ca. 4-5 Jahre her, seit der erste Potter-Film veröffentlicht wurde. Wer mir beim ersten sehen sofort aufgefallen ist, ist Emma Watson (Hermine Granger). In ihren Szenen hat sie mit wirklichem Talent brilliert, was aber nicht bedeutet, dass sie die letzten Male schlecht gespielt hat. Ein Highlight von ihr ist mit Sicherheit der Weihnachtsball.
Allerdings gibt es auch schauspielerische Leistungen, besonders von einer Person, von der ich mehr als enttäuscht wurde und diese als absolute Fehlbesetzung empfinde, aber dazu später etwas.
Ein weiterer großer Moment des Films ist der schon gerade erwähnte Weihnachtsball und auch die Vorbereitungen auf diesen (welche nicht im Buch erwähnt wurde, trotzdem ganz lustig war). Die Große Halle wurde in einen wahren Eispalast verwandelt und es wurde eine interessante Band zusammengestellt. Diese passt eigentlich nicht zu Hogwarts und das macht es ja gerade so lustig.
Ebenfalls noch kurz zu erwähnen wären die witzigen Momente, in denen Harry und Ron vergeblich versuchen, eine Partnerin für den Weihnachtsball zu finden. Einfach fantastisch.

Doch nun zu den negativen Aspekte:
Zuerst möchte ich das ansprechen, was viele bestimmt auch gedacht haben: die Art und weise des Kürzens. Sicherlich, und das verstehe ich auch, bietet das Buch mehr Stoff, als das es in 150 Minuten erzählt werden kann. Doch vor allem de Anfang ist ziemlich Bruchstückhaft und holperig. Die Umstände, warum Harry und Hermine bei den Weasleys sind und wohin sie gehen werden erst später geklärt. Auch wird die große Quidditch-Weltmeisterschaft nur kurz angeschnitten und überhaupt ist von dem Spiel nichts zu sehen.
Der Schulalltag von Hogwarts wird bis auf ein paar Szenen fast weggelassen und der streit zwischen Harry und Ron hätte länger und intensiver sein können.
Die Geschichte mit Barty Crouch und seinem Sohn und die Entdeckung von Mad-Eye Moody werden, wie gesagt, zu kurz behandelt.

Doch was mich am meisten stört, ist die Darstellung von Albus Dumbledore. Im Film hat er beim Feuerkelch Harry richtig an geschrieen, im Nebenzimmer fast an die Gurgel gegangen, ihn gewaltsam versucht von dem toten Cedric zu ziehen und dann ist er auch noch brutal mit Mad-Eye Moody umgegangen.
Im Buch, so meine Erinnerung, war dies ganz anders und vor allem nicht so brutal.

Mein Fazit:
Der Film hat durch den traditionellen Wechsel des Regisseurs seinen eigenen Charakter bekommen. Film 1+2 waren mehr auf die Zaubererwelt zugeschnitten und erklärten noch einiges, während Film 3 düster und geheimnisvoll war. Film 4 hingegen ist aktionreicher und sehr spannend. Er ist für Potter-Fans Pflicht und sollte in keiner Sammlung fehlen, doch ist es vorteilhafter, die Bücher vorher gelesen zu haben, um die Zusammenhänge (vor allem am Anfang) zu 100% zu verstehen. Der Film gehört mit Sicherheit zu den besseren der Potter-Verfilmungen, allerdings überzeugt er mich nicht so wie 'Harry Potter und der Gefangene von Azkaban'.

Meine Endbewertung: Der Film ist spannend, unterhaltsam und spektakulär, doch fehlt ihm das gewisse Etwas, um perfekt zu sein.
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am 16. April 2006
Es ist schon etwas her, seitdem ich Harry Potter Teil 4 gelesen habe, aber als Verfilmung, die vor allem auf rasante Action und Höhepunkte bei mehreren Großereignissen setzt, war ich doch weitgehend enttäuscht von der Umsetzung. Das was an Harry Potter Harry Potter ausmacht - das Erzählerische um die Welt der Zauberei, das zauberhaft zänkische pubertierender Jugendlicher, die herrlichen Elfen und die Geschichten um sie, überhaupt die vielen magischen Wesen, die Hogwarts so außergewöhnlich erscheinen lassen, die oftmals verschnörkelte Geschichte - all das wird um die Ecken begradigt, um zu einer linearen Erzählung über aneinandergereihte Großereignisse zu werden. Das ist nicht nur schnell langweilig, weil man das Gefühl bekommt, jemand wollte unbedingt seinen entworfenen Drachen mit anderen aktuellen und hochgelobten Produktionen messen, sondern es ist generell etwas lieblos, wie man vor allem bei dem Aussehen der Wassermenschen einfach nur den Anschluß gesucht hat an berühmte (Horror)Filme. Dadurch wirkt der Film wie ein permanentes Zitat mit einem dicken Hinweisschild auf die entsprechenden Wesen. Steht man nun vor diesem Hinweisschild fragt man sich allerdings: Und wo ist jetzt die Story um Harry Potter? Sollen das etwa die paar Großereignisse sein? Es ist nicht zufällig, denke ich, dass man bei all dieser Action an Autorennen, Abschlussball und Gruselerfahrung mit Mutprobe denkt, aber nicht an den jungen Zauberer Harry Potter, der bei dieser Verfilmung nur so am Rande mit vorkommt und vielleicht zufällig in der Gegend herumlief, als man einen Actionfilm gedreht hat. Man fragt sich, in Gedanken schon bei Teil V, ob alles wie in unserer Welt nur noch bei 250 kmh abgeregelt wird, oder ob die Verantwortlichen auch noch eine tunnelblickfreiere Geschwindigkeit finden?
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am 13. Juni 2014
Ab dem dritten Teil verdient die Ultimate Edition diesen Namen nicht mehr.
Da ab dieser Box die Extended Version des Kinofilms fehlt, für eine Edition die sich Ultimate nennt und bei der in den Boxen von Jahr 1 und Jahr 2 die Extended Version enthalten ist, ist dies eine sehr schwache Leistung.
Die restlichen Boxen werde ich nicht mehr kaufen.
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