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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
71
Nightfall In Middle-Earth - Remastered
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. Dezember 2014
Auch wenn Ihr das zum zigsten Male lest, will ich doch erwähnen, daß Blind Guardian mit diesem Album ihre künstlerische Spitze erreicht haben. Alles, was danach kam, war nicht schlecht, auch nicht unbedingt Mittelmaß, aber auch nicht hervorragend.
Auf zwei Songs will ich genauer eingehen: "Nightfall" erzählt von dem Augenblick, in dem das Elbengeschlecht der Noldor unter Führung ihres Königs Feanor von seinen Herren, den Valar, Abschied nimmt, und freiwillig ins Exil geht. Grund dafür war Feanors Haß auf den Vala (Gott) Melkor (später nur noch Morgoth genannt), der seinen Vater tötete, um an die Silmaril (Steine des Lichts) zu gelangen. Zuvor hatte Melkor zusammen mit dem Spinnenmonster Ungolianth den Weltenbaum der Valar vernichtet und diese verhöhnt, worauf sie ihn aus ihrer Heimat verstießen.
Von Wut und Haß geblendet, hört Feanor nicht auf den Rat der Valar, merkt aber auch nicht, wie sehr er anfängt, Morgoth zu gleichen. Diese komplexe Geschichte wird in einer bezaubernden Halbballade erzählt, für die andere drei verschiedene Songs gebraucht hätten. Der Song verfehlt auch live nicht seine Wirkung, man höre nur die Chöre der Fans...
"Mirror Mirror" ist für mich DER Blind Guardian-Song schlechthin. Bombastische Power trifft auf Queen-artige Gitarrenleads und epische Vocals-die Magie dieses Songs muß aber gespürt werden. Erzählt wird die Geschichte des Elbenkönigs Turgon, der in seinem Herrensitz an der Meeresküste hoffte, dem Krieg mit Morgoths Truppen und der Zerstörung seines Landes zu entgehen. Da riet ihm der Vala Ulmo (eine Art Meeresgott), sich schleunigst einen weiteren Sitz im Landesinneren zu suchen, da der Krieg bald sein Land erreichen würde. Turgon folgte dem Rat des Vala und erbaute tief in den Wäldern die Festung Gondolin, die schönste Burg der Elben, die es je gab, bevor sie durch Verrat gestürmt und zerstört wurde.
Bezeichnend für dieses Konzeptalbum ist die Tatsache, daß nirgendwo der Kampf und der Krieg als solche verherrlicht werden. Vielmehr werden die Folgen des Krieges für die Betroffenen geschildert, an denen die Elben genauso schuldig waren wie ihre Widersacher.
Um mit einem Zitat aus "Mirror Mirror" zu schließen: "Gone's the wisdom of a thousand years / A world in fire and chains and fear"....klingt irgendwie bekannt, oder? Man verfolge bloß die Nachrichten...
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am 25. September 2016
Obwohl der Metal eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre ist hat mich dieses Album so extrem gefesselt, dass ich es (oder Teile davon) seit Wochen immer wieder höre. Dies ist ein Phänomen welches zumindest in meinem Fall typischerweise bei jenen Werken auftritt, die nicht nur allein der Musik wegen glänzen, sondern auch über Themen verfügen die im Kopf quasi einen ganzen Film erzeugen.

Sei es der traurige Rhythmus von Nightfall, der die Trauer eines Volkes über die Schändung einer glücklichen und zeitlosen Umgebung darstellt.
Sei es die dunkle haltlos klagende Stimmung in Blood Tears, die die ausweglose Situation und Rettung des gefangenen Elben darstellt.
Oder auch das erhabene Thema in Mirror Mirror, welches einen die Landschaft und die Stadt Gondolin mit all ihren Facetten neu erschaffen lässt.
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am 29. November 2017
Nachdem ich durch Freunde und Bekannte an Metal heran geführt wurde, war dies einst der ersten Alben die ich mir gekauft habe. Als großer Tolkien Fan komme ich bei diesem Album voll auf meine Kosten. Es ist ein gut gemachtes Album das mir viel Freude bereitet, deshalb hier eine klare Kaufempfehlung, auch wenn man keine Metal Fan ist.
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am 22. November 2009
Ein gewaltiges Album, genial möcht ich gar sagen, ein Metal-Meisterwerk. Blind Guardian haben hiermit eine wunderbare musikalische Geschichte zu Tolkiens Werk "Das Silmarillion" geschaffen, die es wirklich wert ist sich anzuhören. Jeder Track vermittelt eine Atmosphäre, die mich persönlich immer wieder in ihren Bann schlägt. Diesen Kauf werde ich niemals bereuen, Metal vom Feinsten.
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am 29. September 2016
Power Metal at his best: Blind Guardian auf den Spuren von Tolkien. Herausgekommen ist eine super CD, die immer wieder wieder ein erneutes hören erfordert um neue Textpassagen zu erfahren. Einfach super, einfach Blind Guardian
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am 25. August 2015
Es gibt wohl keine andere Scheibe, die so konsequent und exakt die Welt von J.R.R. Tolkien thematisiert.
Für Metal-Freunde, die auch in Mittelerde ,,zu Hause sind", ist diese Platte genau das Richtige.
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am 15. November 2011
Punkt 1: seeeeeeeeeeeehr geiles Album!!

Punkt 2: es ging super schnell. bestellt, einen tag später hielt ich sie schon in händen! Ist sein Geld absolut wert!
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am 27. August 2003
Als absoluter Anfänger in Sachen Blind Guardian kaufte ich mir diese Platte, nachdem ich großer Fan von Tolkiens Epos bin und mir das Lied "Nightfall" ganz gut gefiel. Und ich bereue es garantiert nicht! Zwar können die Songs einzeln nicht wirklich berauschen, können so höchstens ein "Naja, ganz nett" entlocken, doch kombiniert mit einzelnen Sprechpassagen fügen sie sich in diesem Album nahtlos zusammen und bilden ein Musikerlebnis, bei dem dem Hörer ständig wohlige Schauer den Rücken hinunterlaufen. Bestimmt nicht meine letzte BG-Platte!
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am 22. April 2005
Ich bin im Zuge meiner Recherchen über die musikalische Umsetzung von Tolkiens Texten und seine Einflüsse auf die Musikszene auf dieses Blind-Guardian-Album gestoßen. Ansonsten bin ich beim besten Willen kein Schwermetall-Fan, das ist mir - Heavy-Metal-Fans mögen es verzeihen - üblicherweise zuviel Lärm und Gekreische (ich komme halt gesanglich aus der Klassik). Was Blind Guardian hier jedoch abliefert, ist eine absolut gelungene Umsetzung von Motiven aus Tolkiens Silmarillion. Die Integration eines bzw. mehrerer Sprecher verbindet die Stücke sehr gut mitereinander. Die grundsätzlich düstere Stimmung des Silmarillions - Kurz-kurz-Inhaltsangabe für Nicht-Tolkienisten: Die Erzählung vom Diebstahl der drei Silmaril (besondere Juwelen) durch den Dunklen Herrscher Morgoth und vom Versuch, die Juwelen wiederzugewinnen - harmoniert überraschend, um nicht zu sagen, hervorragend, mit dem Metal-Sound von Blind Guardian. Gelungene Heavy-Balladen runden den Eindruck ab. Auf häufig bei Metal-Formationen übliches Gekreische oder Gerülpse, was dem klassisch geschulten Sänger schon beim Zuhören in der Kehle wehtut, wird völlig verzichtet. Der Gesang ist hart und kraftvoll, die Texte sind gut verständlich, was bei dieser Vorlage ja nicht ganz unwichtig ist. Eine Platte, die bestimmt auch für Einsteiger in das Genre "Heavy Metal" geeignet ist. Mit Sicherheit ist dies nebst dem rein klassischen Ansatz des Tolkien-Ensembles der beste Versuch, die Texte von Tolkien in Musik umzusetzen. Sogar das Cover ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet: Es zeigt Luthien, als sie in den dunklen Hallen von Angband vor Morgoth tanzt (eine Szene aus dem Silmarillion). Unbedingt empfehlenswert!
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am 15. März 2011
Tolles Album, auf dem alles passt. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Wer sich für Metal interessiert, sollte diese Platte in seinem Regal stehen haben. Aber: "Somewhere far beyond" gefällt mir trotzdem besser...
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