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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
17
Battalions Of Fear - Remastered
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,90 €+ 3,00 € Versandkosten

am 3. Oktober 2011
Ich habe mich bislang nicht getraut, dieses Erstlingswerk von BG zu kaufen, weil ich oft von Erstlingswerken enttäuscht war. Ich bin deshalb erst mit Follow the Blind zum Guardianer geworden. Doch BOF hat mich angenehm überrascht, denn die Songs sind durchweg gut, wenn auch die Produktion noch zu wünschen lässt (wie das bei den ersten Scheiben halt öfters so ist). Bleibt nur eins: Daumen hoch für diesen Silberling.
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am 24. September 2002
Immer wieder interessant sich die Frühwerke der heute großspuriger agierenden Combo anzuhören.
Weitaus schneller und direkter geht man hier zu Werke und hat mit "Run for the night" beispielsweise einen Song geschaffen den man auch heute noch gelegentlich im Live-Set der Krefelder finden kann.
Andere Anspieltips sind das kultige "Guardian of the Blind" sowie "Majesty".
Dieses Album ist aus der Metal-Geschichte nicht mehr wegzudenken.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juni 2007
Über die Qualität der frühen BG-Scheiben noch gross Worte zu verlieren ist denke ich unnötig. Daher werde ich hierbei NUR den Remix und den Remaster besprechen.

Im Gegensatz zu den beiden Erstwerken BATALLIONS OF FEAR und FOLLOW THE BLIND ist für mich bei allen anderen Re-Releases KEIN hörbarer Unterschied zu den Originalen feststellbar, und auch die meisten Bonus Stücke dieser Scheiben sind seit Jahren anderweitig erhältlich. Also wirklich unveröffentlichtes Material gibts somit nur auf den ersten beiden Scheiben.

BATALLIONS OF FEAR:

Der Remix hat der Platte sehr gut getan. Wuchtiger und vor Allem klarer ballert einem der Speed Metal nun um die Ohren. Was ich dennoch zu kritisieren habe:

Ich hätte mir gewünscht, das die Höhen etwas rausgenommen und dafür der Bass etwas kräftiger gewesen wäre.

Ausserdem sind meiner Meinung nach die LUCIFER's HERITAGE Bonus Stücke viel zu langsam auf der CD vorhanden. Ich besitze beide Original Demo Tapes und dort sind die Lieder def. schneller drauf. Also frage ich mich, was das soll.

Im Endeffekt ist dieser ReRelease aber eine Runde Sache, da zum einen, die Platte frischer klingt und zum anderen die rare Bonus Stücke nun endlich offiziell erhälltlich sind.

Ach würden die GUARDIANS doch noch mal so eine Platte machen......
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Oktober 2006
Ich bin zwar erst 23 Jahre alt, aber ich höre seit meiner frühesten Kindheit Rock und Metal (angefangen mit Guns'n Roses, Metalica usw.). Als ich dieses Album das erste mal gehört habe, dachte ich nur WOW!!! Was für eine Band.
Also wer Blind Guardian mag und Metal liebt, der sollte sich die Scheibe auf jeden Fall kaufen!
Je öfter man Battalions Of Fear hört, desto besser wird das Album!
Stay Heavy!!!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 24. Juni 2007
Die Neuauflage des Debüts nach 20 Jahren! Wenn so fröhlich drauflos geholzt wird wie in "Guardian of the Blind", dann erkennt man, dass Blind Guardian anfangs noch gar nicht so weit vom amerikanischen Speedmetal jener Zeit (Hallows Eve etc.) entfernt waren. Besonders die Lucifer's-Heritage-Demostücke, die als Bonus dazugepackt wurden, atmen den Geist der NWOBHM. Wie aus allem der "typisch deutsche", heute vor allem in Schweden, Finnland und Italien gespielte Melodic Speed Metal werden sollte, kann man in "Majesty" bereits erahnen. Der eigene Stil von Blind Guardian war noch nicht so klar wie z.B. auf "Somewhere Far Beyond", trotzdem ein schönes Album, das dem Pfad folgt, den "Walls of Jericho" und "Balls To the Wall" bahnten.

Im Vergleich zu späteren, voll ausgereiften Alben wie "Imaginations..." sollte man (so objektiv wie möglich) nicht mehr als 3 Sterne auf das Debüt geben, jedoch ist die Mühe, die in die Neuauflage gesteckt wurde, einen Zusatzstern wert. Durch den Remix (nicht nur Remastern!) ist der Sound deutlich verbessert worden, was v.a. den Gitarren zugute kam, und 5 Bonustracks lohnen den Neukauf mehr als bei den meisten anderen der insgesamt 8 jetzt überarbeiteten Alben. Und falls es dieses Argument nicht gegeben hätte, könnte ich mich mit Nostalgie rausreden ;-)
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. Juli 2007
Ich glaube man muß hierzu wirklich nichts mehr sagen, ich meine, wer diese geniale Speed Metal Scheibe nicht gehört hat, der hat echte eines der Highlights dieses Genres unweigerlich verpennt.
Zwar finde ich, daß B.G. nur gute bis geniale Scheiben gemacht haben, aber diese hier ist mein absoluter Favorit, denn hier ist wirklich jeder Song klasse. Speed mit enorm viel Melodie bietet das reguläre Album, das übrigens durch Remastering viel besser klingt. Gegenüber der Erstveröffentlichung sind jetzt die Gitarren deutlich klarer zu vernehmen, auch die Trommeln kommen besser rüber und sogar der Gesang ist besser rauszuhören. Alles im allem klingt es jetzt dynamischer und druckvoller.
Noch kurz zum Demo, das noch von 1986 stammt, damals hieß die Band bekanntermaßen Lucifers Heritage (der Name wurde erst im Studio umgeändert). Das Demo ist wirklich erstklassig, Songs wie Brian klingen m.E. erstaunlich nach Iron Maiden zu deren "Killer" Phase, und die N.W.O.B.H.M. Einflüße sind auch klar herauszuhören (und das mindestens als die N.W.O.B.H.M schon 3 Jahre untergegangene war). Vor allem aber auch der Klang des Demos ist wirklich beeindruckend. Keine Ahnung wie die das hingekriegt haben, wenn es stimmt wie ein Kritiker hier vermerkte, daß das Demo wirklich langsamer ist als die Original Bänder, dann haben B.G. das Ding tatsächlich noch einmal neu eingespielt. Leider habe ich das Demo nie gekannt, und kann daher hierzu keine Stellung nehmen, aber neu Einspielung hin oder her, es klingt trotzdem klasse und das nicht nur in klangtechnischer Hinsicht.
Fazit, wer schon immer der Meinung war das Debüt wäre genial aber der Klang verbesserungsfähig und wer sich für das aller erste Demo der Band interessiert, kommt hieran nicht vorbei!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 27. September 2006
... denn dieses Debüt hat es ganz schön in sich gehabt. Als 1988 Battalions of Fear das Licht der Welt erblickte, war Heavy Metal dieser Art noch recht unbekannt. Einzig und allein die Hamburger Band Helloween hatten mit ihren Keeper Platten von sich hören gemacht. Dennoch steckte dieses Metal Genre, das später von der Fachpresse als Power-Metal bezeichnet werden sollte, Ende der Achtziger noch absolut in den Kinderschuhen. Dementsprechend darf man von der ersten Blind Guardian auch nicht den selben Anspruch erwarten, den sie mit ihren späteren Werken Imaginations from the Other Side bzw. Nightfall on Middle Earth erfüllen. Aber dennoch ist Batallions of Fear ein erstklassiges Erstlingswerk, die Künstler klingen frisch und unverbraucht. Die Songs sind schnell, aber dennoch melodiös und die Refrains eingängig gehalten. Besonders der Opener Majesty stellte schon 1988 die Weichen in welche Richtung diese Band einmal gehen sollte. Bombast-Metal allerhöchster Qualität. Der Song wird garantiert auch nicht ohne Grund immer noch auf vielen BG Konzerten gespielt. Immerhin hat er ja schon fast 20 Jahre auf dem Buckel. Aber auch die restlichen Stücke wie das pfeilschnelle Run for the Night oder der Titelsong wissen zu überzeugen. Textlich gesehen sagen Songtitel wie Gandalfs Return und By the Gates of Moria auch schon einiges über den lyrischen Background der vier Barden aus. Fantasyliteratur und im speziellen Tolkiens Mitelerde scheinen die Haupteinflüsse auf Guardians Texte darzustellen. Aber wie im Titelsong bewiesen wird, sind die BG's auch politisch engagiert. Denn hier wird weniger über Elfen und Hobbits gesungen, sondern über die Aufrüstung der damaligen beiden Supermächte USA und UdSSR und welche Folgen diese für unsere Erde haben könnte.

Wer Blind Guardian bzw. diese CD hier gar nicht kennen sollte, dem kann man die Musik als schnellere und aggressivere Version von Helloween zu Keeper Zeiten beschreiben. Ein weiterer gravierender Unterschied ist auch die Gesangsstimme, während Helloweens ehemaliger Sänger Kiske eher sehr klar und hoch singt, bemüht sich BG's Hansi Kürsch eher in mittleren Tonlagen. Einerseits hat er einen absolut metalisch kratzigen Unterton in der Stimme, der bei aggressiveren Songparts immer wieder durchkommt, andererseits singt Kürsch ruhigere Passagen mit einer absolut klaren und sehr melancholisch klingenden Stimme. Dieser Gesangsstil wird von Kürsch aber erst auf späteren CD's perfektioniert.

Alles in allem ein absolut starkes Debüt, dass in keiner Power-Metal Sammlung fehlen darf und dass aufgrund des rauheren Gesangs auch Power-Metal Hasser ruhig mal antesten können.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 18. September 2000
Als ich mir die "Battalions Of Fear"- CD ( übrigens das Debüt von Blind Guardian ) kaufte ahnte ich noch nicht, was ich damit für einen Speedmetal- Hammer erster Güte eingekauft hatte! Schon der erste Song "Majesty" ist ein genialer und zugleich melodischer Nackenbrecher der trotz seiner Länge zu keiner Sekunde langweilig wird. Auch "Guardian Of The Blind" weiß durch die spielerische Klasse der vier Musiker zu überzeugen und macht direkt Freude auf die nachfolgenden Tracks "Trial By The Archon" ( ein Instrumental ) und " Wizard's Crown". Danach kommt einem mit "Run For The Night" ein selten gehörter straighter Knaller zu Ohr, der 80 Jahre- Speedmetal pur bietet. "The Martyr" ist zwar auch sehr gut, aber reicht nicht ganz an die anderen Songs des Albums heran. Der nachfolgende Titeltrack fährt mit einem tollen Mitsing- Refrain auf und ist neben "Majesty" der beste Track des Albums. Den Schluss bilden mit "By The Gates Of Moria" und dem nur auf der Cd enthaltenen Bonustrack "Gandalf's Rebirth" zwei tolle Instrumentalstücke die ein tolles Album sehr schön abrunden. Alles in allem ein Mörder- Debüt, an das der Nachfolger "Follow The Blind" nahtlos Maßen heranreichen konnte.
( Besondere ) Anspieltips: "Majesty", "Run For The Night" und "Battalions Of Fear"
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am 4. Juli 2006
Musikalisch berührt Blind Guardians Debüt Thrash und Speed Metal während es im Wesentlichen an Iron Maiden, Judas Priest und besonders an die deutschen Kollegen von Helloween erinnert. Ich bin nicht sicher, ob ich diese älteren Sachen lieber mag als spätere CDs. Aber es ist cool zu hören wie Blind Guardian losschlagen ohne die neoklassischen Einflüsse und großen Chöre. Zweieinhalb Jahre nach der legendären Helloween EP beweisen sich Blind Guardian mit einer unerschütterlichen Speed Metal Attacke. Die Standardelemente von Helloween werden mit einer einzigartigen Form von brutalen, dennoch melodischen, überwältigenden Metal vermischt. Auf dieser CD ist alles perfekt. Hansi macht einen exzellenten Job. Seine Stimme ist klar und wohlklingend und nicht annähernd so rau wie Kais Stimme. Der Rhythmus ist angenehm und fest, charakterisiert durch hörbar solide Bassarbeit, präzisem Drumming und einem ohrenbetäubendem Doppelbass. Ohne Zweifel sind die Gitarren das Highlight des Albums. Marcus und André sorgen für tödliche Riffs, die den Zuhörer in Scheiben zersägen. Ihre Führung ist absolut das Beste. Sie haben einen einmaligen Stil mit einer Brillanz von Glenn Tipton und Kai Hansen.

Nach einem kurzen Intro beginnt es mit "Majesty", einem wilden siebeneinhalb minütigen Stück, das großartig zeigt, wie euphorischer Metal klingt. Einprägsam ist eine Untertreibung. Man muss einfach mitsingen, auch wenn man den Text nicht kennt. Zusammen mit Hansis melodischem Gesang gibt es viele wilde Riffs zum Headbangen. Mit einem besseren Lied kann man kein Album beginnen. Eine kurze Drumsalve, dann geht es mit "Guardian Of The Blind" weiter mit diesen schnellen Knochenbrecher-Riffs. Das Lied hat einen sehr schönen Refrain, dem ein außergewöhnliches Solo folgt. So soll Metal klingen.

"Trial By The Archon" ist ein exzellentes Instrumentalstück. Eine Reihe Note-Eins Riffs mit herausragenden Solos bereichern das kurze Stück. Es zeigt schön die große Klasse von Blind Guardians Arbeit. Es dient außerdem als Einleitung für das nächste Lied: "Wizard's Crown". Dieser ist ebenso unglaublich einprägsam wie "Majesty". Alle Musiker bringen eine göttliche Leistung. Die Riffs sind harmonisch und knochenbrecher-heavy. Es ist sehr einfach und sticht doch aus der CD heraus.

"Run For The Night" hat einen großartigen Refrain. Denkwürdige Riffs halten die Linie des unverfälschten Speed Metals aufrecht.

"The Martyr" ist ohne Frage eines der besten Stücke. Es ist rau, böse und fetzt unglaublich. Wilde, zerstörerische Riffs und natürlich noch mehr beeindruckende Solos. Man kann nie genug davon bekommen. Viele aggressive Passagen spiegeln Hansis klare Stimme sehr gut. Genau so auch das wilde, raue Titelstück. Der Refrain alleine bedeutet pures, wildes Headbangen. Der Rest ist nicht schlechter - donnerndes Drumming dominiert und es gibt klassische Riffs. Man sollte auch dem himmlischen Solo Achtung zollen.

Die Spitzenarbeit von "By The Gates Of Moria" zeichnet sich durch stramme Riffs und unglaubliche Präzision aus. Das Album endet danach mit einem weiteren Instrumentalstück. "Gandalf's Rebirth" ist ein Bonustitel, der auf den Original nicht enthalten war. Es enthält ein tolles Solo und besticht durch eine herausragende Gitarren Qualität.

Battalions Of Fear ist das perfekte Speed Metal Album, das einen nicht enttäuschen kann. Es steckt voller exzellenter Speed Metal Rhythmen und Gitarren Klängen. Herausragende Musik mit Fantasy Texten und einer einmaligen Stimme. Ein Metal Fan muss dieses Album einfach besitzen.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. November 2002
Ein Klasse Debutalbum liefern Blind Guardian mit "Batallions of Fear" ab. Wer die neueren Alben nur kennen sollte, wird jedoch erstmal überrascht sein. Die CD ist nicht zu vergleichen mit den neueren Werken "A Night at the Opera" oder "Nightfall in Middle Earth". Hier handelt es sich noch um eine richtige Speed-Metal Scheibe. Die Stimme von Hansi kommt noch richtig zum Vorschein und geht nicht in den vielen Chören unter wie bei den neuen Alben. Damit will ich aber nicht sagen das diese CDs schlecht sind. Die Band hat sich halt in den Jahren weiterentwickelt.
Leider sind auf der CD drei instrumentale Songs dabei. Das heißt nur sechs Lieder in denen gesungen wird. Aber dies ist kein Grund das Album nicht zu kaufen. Ich habe nichts gegen instrumentale Songs. Bloß drei sind zuviel für eine CD mit insgesamt neun Liedern.
Meine Tipps zum reinhören sind der Opener "Majesty", "Wizard's Crown" und "Run for the Night". Vorher unbedingt reinhören und nicht gleich kaufen. Wie schon gesagt, sind die Lieder mit den neuen CDs nicht zu vergleichen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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