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am 12. September 2007
1949 war das Jahr des Alec Guinness: Mit dem meisterhaften "Adel verpflichtet" gelang ihm der Durchbruch vom gefeierten Bühnendarsteller zum Filmschauspieler - ein Film, der seinen späteren Weltruhm begründete.
Die Darstellung von acht britischen Adeligen, allesamt von ihm selbst gespielt, ist bis heute unerreicht geblieben. Der Film erzählt die Geschichte von Louis Mazzani (Dennis Price), dessen Mutter wegen unstandesgemäßer Heirat aus dem Adelsgeschlecht der D'Ascoynes ausgeschlossen wurde. Louis liebt seine Mutter fast schon abgöttisch und fasst daher den Plan, nach ihrem Tod Rache an der blaublütigen Verwandtschaft zu nehmen - er beabsichtigt, alle acht Titelträger zu ermorden, um selbst legitimer Herzog von Chalfont zu werden.
Dabei übt er diese Morde auf eine derart perfide und unkonventionelle Weise aus, dass man mit seinen Opfern fast schon gar kein Mitleid mehr haben kann bzw. die eigentliche Bösartigkeit des Verbrechens vergisst. Seine Taten kommentiert der ehrgeizige Louis mit lässigem englischem Humor - eine unüberhörbare Kritik an der Steifheit der britischen Oberschicht der Nachkriegszeit.
Im Ganzen ein unvergessliches, satirisches Meisterwerk mit einem Alec Guinness in der Rolle - bzw. vielmehr 'den Rollen' - seines Lebens. Einfach herrlich.
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am 8. Januar 2008
Sir Alec Guinness in 8 Rollen als eine ganze Adelfamilie, das war für mich ein Grund, diesen Film anzusehen. So genial er diese 8 Figuren auch darstellt, der eigentlich Gewinn dieses Films stellt für mich Dennis Price dar.
Die witzige und sehr ironische Erzählweise erinnerte mich stark an "Goodbye, Mr. Chips" und macht die Geschichte von Anfang an sympathisch und äußerst zugänglich.
Es macht Spaß mit anzusehen, wie sich die geschichte entwickelt. Da der Film im Gefängnis beginnt ist man natürlich sehr neugierig, wie er dort hingelangt ist. Einige, ich nenne sie an dieser Stelle mal "morde", wirken zwar übertrieben, aber es ist ein vergnügen ihn dabei zu beobachten. Lediglich der letzte mord passt so gar nicht ins bild und zu dem gezeichneten Charakter. Als Dennis Price dann im Gefängnis landet ist man selber überrascht. Denn bei aller Vorsicht hat er leider einen klitztkleinen Fehler gemacht. Doch letztendlich ist es seine eigene Überzeugung vom bevorstehenden Tod, dass er sich verrät ;0)

Eine äußerst amüsante und wundervoll unterhaltsame Komödie, die von der Qualität des Tons und des Bildes wirklich sehr gut ist!

Für liebhaber alter Filme ist dieser Film ein unbedingtes Muss!!
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am 1. Juni 2014
Ich liebe diesen Film. Auch wenn er aktuellen Sehgewohnheiten (Farbe, schnelle Schnitte, Action) natürlich überhaupt nicht mehr entspricht. Aber vielleicht beeindruckt "Adel verpflichtet" gerade deshalb auch heutzutage noch so sehr. Dieser Film legt besonderen Wert auf die Leistung der Schauspieler, allen voran Sir Alec Guinness der hier eine seiner Glanzleistungen zeigt. Aber auch die deutsche Synchronisation zeichnet sich durch hervorragende Sprecher aus, denen man anhört das alle eine fundierte schauspielerische Ausbildung genossen haben. So sind die Dialoge sehr humorvoll und pointiert.
Ich habe den Film bestimmt schon 10 x gesehen und es werden sicherlich noch einige male hinzu kommen!
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am 2. April 2013
Die Art und Weise wie Louis Mazzini (D'Ascoyne) seine Adlige Verwandtschaft nüchtern und mit Würde aus dem Weg räumt um seine Mutter zu rächen und den Adelstitel zurückzuerobern ist ebenso grausam wie faszinierend.
Kurz die Story: Die Tochter eines Herzogs des D'Ascoyne Familien-Geschlechts heiratet nicht-standesgemäß den italienischen Opernsänger Mazzini und wird prompt aus der Adels-Familie verstoßen. Aus der Ehe wird ein Sohn geboren, Louis. Nach Tod des Vaters müssen Mutter, immer noch eine stolze D'Ascoyne, und Sohn mit einem Leben in einfachen Verhältnissen zurechtkommen. Sie tut ihr möglichstes für eine standesgemäße Ausbildung von Louis und lehrt ihn insbesondere Würde und den Adels-Stammbaum der Familie. Die adeligen D'Ascoyne Verwandten verweigern jegliche Förderung von Louis und so bleibt eine Universitätsausbildung unmöglich. Er beginnt eine Arbeit in einem Bekleidungsgeschäft. Oft muss er abschätzige Behandlung wegen "seines Standes" erleben, sogar von seinen Jugendfreunden Sibella und Lionel, den selbige statt ihm heiratet. Schließlich wird Louis' Mutter krank und stirbt. Ihr letzter Wunsch, wenigstens in der D'Ascoyne Familiengruft beigesetzt zu werden, wird von den Verwandten abgelehnt und so bleibt es bei einem unscheinbaren Grab auf dem Dorf-Friedhof.
Um seine Mutter zu rächen und seinen rechtmäßigen Anspruch auf den Herzogstitel geltend zu machen, beginnt Louis nach und nach die D'Ascoynes aus dem Weg zu räumen. Unglaublich sachlich und mit System geht er ans Werk, durch vermeindliche Unfälle, Zufälle, Gift und Explosionen, aber niemals gerät er unter Verdacht. Schließlich wird er Mitarbeiter in der Privat-Bank eines Verwandten und steigt dort bis zum Leitungsposten auf. Ausserdem beginnt er eine Beziehung mit der D'Ascoyne Witwe Edith, während er seine Jugendliebe Sibella, die ihn aus Langeweile in ihrer Ehe ständig aufsucht, nicht los wird. Und das wird ihm am Ende zum Verhängnis. Gerade als er endlich erfolgreich Herzog D'Ascoyne geworden ist und ihn Edith heiraten will, verhaftet ihn Scotlandyard wegen Verdacht Sibella's Ehemann, seinen Jugendfreund Lionel, aus Eifersucht umgebracht zu haben. Nur Louis weiss, dass Lionel bankrott und verzweifelt war, denn er hat ihm den Kredit verweigert. Den Selbstmord-Abschiedsbrief jedoch hält Sibella zurück um ihn zu erpressen. Sie bietet ihm an selbigen "zu finden" im Austausch gegen den Herzogin Titel zu werden, dh sie verlangt Edith's Tod.
Zum Tode verurteilt verbringt Louis die Nacht in seiner Zelle vor der Hinrichtung und schreibt seine Geschichte nieder - die in diesem Film so aus seiner Sicht erzählt wird. Welche Ironie ausgerechnet wg eines Mordes den er nicht begangen hat soll er nun gehängt werden.
In letzter Minute findet sich Lionels Abschiedsbrief und Louis verlässt frei das Gefängnis. Vor dem Gebäude wartet die jubelnde Menge und sowohl Edith als auch Sibella. Und während er noch überlegt in wessen Kutsche er einsteigen soll, fällt ihm ein, dass er seine Memoiren in seiner Gefängniszelle hat liegenlassen...
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Im Grunde haben meine werten Vorredner schon alles gesagt, was es zu "Kind Hearts And Coronets" zu sagen gibt. Die bitterbös-britische Komödie begeistert mit eigentlich relativ simplen Mitteln in höchstem Maße. Besonderes angefeuert wird der Plot um den unstandesgemäßen Erben in spe, der seine Vorgänger in der Erbfolge sorgfältig und humorlos um die Ecke bringt, durch die Rahmenhandlung: Am Anfang des Films sehen wir Mazzini im Knast beim Abfassen seiner Lebensbeichte, am Ende sind wir hier wieder angelangt und zwischendurch werden zwei Fragen beantwortet: Wie wurde er geschnappt, entgeht er dem Strick?

Bemerkenswerter Weise stört die Tatsache, dass dieser Mazzini eigentlich nichts weiter ist als ein Massenmörder mit schwerem Hau, das Vergnügen beim Zuschauen keineswegs. Was nicht einmal ambitionierten Produktionen von heute gelingen mag, das schafft dieser britische Film spielerisch: Wir nehmen dem Protagonisten Motive und Ausführung, mag beides noch so absurd sein, unbesehen ab. Dass ist zum einen Verdienst des Drehbuchs, zum anderen aber auch das des Darstellers Dennis Price, der das Kunststück vollführt, Rücksichtslosigkeit, Charme, kühle Kalkulation und Leidenschaft zusammenzubinden und ohne Widersprüche so nach außen zu verkaufen, dass eine nachvollziehbare Figur entsteht.

Die Opfer des passionierten Killers werden bekanntlich allesamt von Alec Guinness verkörpert. Und das war mein persönlicher kleiner Wermutstropfen im Film: Guiness schlüpft zwar in so unterschiedliche Rollen wie die des bornierten Adligen, des greisen Bankiers, des schnöseligen Jungadligen, des munteren Fotografen mit Alkoholproblem, des tatterigen Landpfarrers, des sturen Kapitäns, des stramm lethargischen Ex-Soldaten und - besonderes Bonbon - der handgreiflichen Feministin. Aber in manchen Rollen ist er nur sehr kurz zu sehen, so dass wir um das Vergnügen weiterer Interaktion zwischen den beiden Hauptdarstellern gebracht werden. Aber das nur nebenbei. Guinness darf sich als Meister der Facetten so richtig austoben, bei Bedarf Tonfall, Körpersprache und überhaupt die gesamte Attitüde und sowieso das äußere Erscheinungsbild komplett wechseln. Allein das macht schon einen großen Teil der - wahr gesprochen - Mordsgaudi aus.

Ein bisschen nervtötend fand ich insgesamt das ausgezirkelte Liebesdreieck; besonders die Szenen mit Sibella hätte ich am liebsten vorgespult, weil Mazzini hier am wenigsten Schau machen kann und in diesen Momenten ein stetes Belauern stattfindet. Nichtsdestotrotz sorgt dieser Handlungsstrang für die einzige wirkliche Überraschung in der Handlung (jedenfalls bis kurz vor Schluss). Und noch kurz zum Schluss selbst. Den hatte ich von einer Fernsehausstrahlung her irgendwie etwas anders in Erinnerung; existieren da verschiedene Fassungen? Die Amerikaner haben's ja damals - S P O I L E R - mit der Bestrafung von Schuldigen immer etwas deutlicher haben wollen.

Egal. "Adel verpflichtet" - und zwar dazu, sich diesen Film mal anzuschauen. Viel Spaß dabei.
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am 13. September 2012
Habe den Film schon als Kind gesehen und geliebt! Alec Guinness macht seine Sache excellent besonders als Pfarrer fast nicht zu erkennen!! Fast schon traurig mitanzusehen wie die Familie dezimiert wird, aber eine gewisse Gerechtigkeit hält dagegen. Alles in allem ein richtig schöner Film, mit Blick auf die schöne alte Welt, es gibt viel zum Schmunzeln, obwohl ich den Film aus heutiger Sicht bei manchen Gelegenheiten schon ziemlich gemein finde. Trotz allem sehenswert und ein absoluter KLASSIKER!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Juli 2007
Endlich...kommt diese DVD-Veröffentlichung zeitgleich mit zwei weiteren TopFilmen von Alec Guinness "Einmal Millionär sein" und "Der Mann im weissen Anzug" auf den deutschen Markt.
"Kind Hearts and Coronets", so der Originaltitel, ist für mich neben "Geheimnisvolle Erbschaft" von David Lean und "Ausgestossen" von Carol Reed der beste britische Film aller Zeiten.
Guinness, noch am Anfang seiner Weltkarriere, ist in acht verschiedenen Rollen zu sehen, die von Hauptdarsteller Dennis Price, der den Louis Mazzini dŽAscoyne spielt, im Laufe dieses rabenschwarzen und feinhumorigen Films, gekillt werden.
Mehr sollte man nicht verraten, denn es gibt einen herrlichen Plot am Schluss.
Für mich mit die erfreulichste DVD Veröffentlichung des Jahres. Hoffe nur, dass dieses Beispiel Schule machen wird und noch weitere s/w-Juwelen der Filmgeschichte endlich auch dem deutschen Publikum zugänglich gemacht werden. Im anderen Ländern sind ja viele dieser Perlen der Filmgeschichte längst erhältlich.
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am 31. Juli 2013
Die Geschichte an sich muß jeder selbst beurteilen, ich finde sie toll und liebe die Ironie, den Witz in vielen Szenen, den schwarzen Humor und die darstellerische Umsetzung. Die 8 Personen der Familie d'Ascoyne, die von Sir Alec Guinness dargestellt werden, erscheinen für mich als wirkliche 8 Personen, ich muß mir immer wieder sagen, daß das der gleiche Schauspieler ist - einfach großartig! Einige Figuren kommen zwar zu kurz, so wie Lady Agatha, dafür sind der Pfarrer und der General herrlich komisch!
Alle Personen sind großartig besetzt! Der Film ist für mich ein echter Hochgenuss!

Einen Stern ziehe ich ab,
1. weil ich die Untertitel nicht auswählen kann, im Menu ist keine Auswahl zu finden und über die Fernbedienung erhalte ich nur die Info, dass es keine Untertitel gibt. Gottseidank, ist es nicht so schwer, die Schauspieler sprechen sehr deutlich, ich sehe den Film im Original.
2. ist die Bildqualität nicht so gut, wie bei der TV-Ausnahme, die ich auf der Festplatte gespeichert habe.
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am 18. Februar 2015
Sir Alec Guiness war eindeutig einer der besten Schauspieler des 20. Jahrhunderts - und hier kann man sein komisches Talent einmal voll genießen! Er spielt alle Tanten, Onkels und Cousins und Cousinen, die der Hauptfigur auf dem Weg zum ersehnten Adelstitel und Erbe im Weg stehen und überstrahlt damit mit großem Abstand alle anderen Darsteller dieser großartigen Komödie, die den typischen schwarzen Humor der Engländer voll auf den Punkt bringt. Ich hatte diesen Film vor langer Zeit einmal im Regionalfernsehen gesehen und ihn jetzt wiederentdeckt, um ihn meinen Eltern zu Weihnachten zu schenken. Gehört in jede gute DVD-Sammlung!
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am 14. Mai 2015
Als der Film gedreht wurde, herrschte eine kreative Ruhe in England und zum Teil in Europa, die fertigbrachte, die marode Düsternis jener Zeit - Fortsetzung oder Abschaffung der Aristokratie - mit den speziellen Mitteln der Satire ans Licht zu bringen und zumindest für die Intelligentzia
so attraktiv darzubieten, dass eine soziologische Röntgenaufnahme jener Zeit entstand und für diese Schicht beim Genuss dieses Films keine Wünsche übrigblieben. Es handelt sich daher um ein Zeitdokument der absoluten Sonderklasse.
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