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  • Meier
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
21
4,8 von 5 Sternen
Meier
Format: DVD|Ändern
Preis:19,78 €+ 3,00 € Versandkosten


am 27. August 2017
Der Film selbst ist eine schöne "Komödie" mit Seitenhieben nach Ost und West.
Leider ist die DVD-Qualität bescheiden. Nicht nur das Format 4:3 ist ungünstig, viele Monitore bzw. Bildschirme können das umwandeln, sondern die Aufnahmequalität selbst ist nicht empfehlenswert
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am 20. Mai 2017
Immernoch genauso lustig, absurd und unterhaltsam wie vor vielen Jahren. Eine Reise in die Vergangenheit und ein Zeitdokument, dass man der Jugend gut nahe bringen kann.
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am 8. Dezember 2007
Ich bin Ossi und habe seit langem die Nase voll von all den Wessifilmen, die meinen, die DDR aufarbeiten zu müssen, indem ständig auf der Stasi herumgehämmert wird.
Den "Meier"-Film habe ich schon zu DDR-Zeiten im Westfernsehen (ZDF) gesehen und war schon damals von der Produktion begeistert. Erst dachte ich: 'Das kann doch keine Westproduktion sein!' - war und ist es aber.
Der Film ist nicht nur erfrischend lustig, sondern präsentiert auch viele tiefe Wahrheiten - gut verpackt. Die Ostberliner und auch die Umgebung ist so echt dargestellt, dass ich mich bis heute frage, wie der Regisseur das hinbekommen hat. Am meisten haben mich die Szenen im Film gefreut, wo die Filmhelden entweder den Parteisekretär oder den Stasimenschen abblitzten lassen - einfach weil die Leute zusammengehalten haben. Etwas was ich in der heutigen Zeit absolut vermisse!
Ich habe lange nach dem Video gesucht und bin nun froh, die DVD weiter verschenken zu können. Auch weil mich oft meine Kollegen hier in den Niederlanden, wo ich arbeite, fragen: "Ja wie war es denn nun wirklich?" und die einseitige Propaganda von hungernden Ossis und hinter jedem DDR-ler ein Stasispitzel noch tief sitzt.
44 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Juni 2008
Kann mich nur den Rezensionen meiner Vorschreiber anschliessen. Der Film ist ein Muss für alle Mitteldeutschen. Top Humor. Erstklassig gespielt. Leider hätte man auch die Qualität der Aufnahme anpassen sollen. Ist zwar besser als VHS, aber leider nicht so viel besser wie möglich. Trotzdem 5 Punkte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. November 2014
Wo gerade aktuell so viel über den Fall der innerdeutschen Grenze vor 25 Jahren geredet wird:
Deutsch-deutsche Verwicklungen aus der Mauerzeit, in eine Komödie verpackt, gedreht offebar eher aus Westsicht, von dem aus Ostberlin stammenden Regisseur Peter Timm. Stand Timm später doch eher für mehr prolligen Klamauk, so er hat er zumindest in seinem ersten langen Spielfim doch ein paar witzige und skurile Nuancen herausarbeiten können.

Zum Inhalt nur ganz kurz:
Ede Meier, Brigadier einer Ostberliner Maler- und Tapeziererbrigade, geht mit dem Westgeld-Erbe seines Vaters heimlich auf Weltreise. Dazu besorgt er sich vorher von einem Fluchthelfer einen bundesdeutschen Personalausweis. Seiner linientreuen Freundin Lore und allen Nachbarn und Arbeitskollegen täuscht er eine Urlaubsreise nach Bulgarien vor. Bei seiner Rückkehr nach Westberlin eröffnet er seiner Westberliner Verwandtschaft, dass er zu keinem Zeitpunkt die Absicht hatte, die DDR dauerhaft zu verlassen und reist per Tagesvisum in die DDR ein. Anstatt aber seine bundesdeutschen Papiere im Osten zu vernichten, gibt er bei der Einreise anstatt "Tourist Westberlin" als Besuchsadresse seine Ostberliner Wohnung an. Nun läuft er Gefahr, nach Ablauf seines Tagesvisums als Besucher der DDR von der Volkspolizei gesucht zu werden, wenn er nicht rechtzeitig wieder ausreist. Damit fangen die Verwicklungen und Notlügen an. Als er zudem auf die Idee kommt in Westberlin Raufasertapete zu kaufen und in den Osten zu schmuggeln, um effektiver arbeiten zu können, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Dass er das nicht durchhalten kann, ständig zwischen Osten und Westen zu pendeln, ist klar. Zudem macht ihm auch der ständige Zwangsumtausch zu schaffen. Was sich dann daraus alles entwickelt, kann man sich gerne ansehen....

Auch wenn der Film am Ende seine Längen hat und die Schlußpointe etwas bemüht wirkt, so kann man doch sagen, dass beide Seiten -Ost wie West- hier auf unterhaltsame Weise persifliert werden und auch etwas von der Absudität der Existenz zweier deutscher Staaten zeigt. Ein großes Verdienst kommt dabei der Besetzung zu: Rainer Grenkowitz in seiner besten Rolle, Horst Pinnow als Parteisekretär und die damals auch noch relativ unbekannten Alexander Hauff und Thomas Bestvater als Kollegen in Ede Meiers Brigade spielen hier glaubwürdig und sorgen für viele witzige Pointen. Highlight: Kabarettist Dieter Hildebrandt hat einen Kurzauftritt als mürrischer Kellner.

Eine unterhaltsame Komödie, bei der man heute noch ins Schmunzeln kommen kann, besonders wenn man den Film vor 1989 schon sah und sich dann heute erinnert, mit welcher Sichtweise man den Film damals sah. Durchaus auch als Zeitdokument zu betrachten, wenn man nicht mehr weiß wie das geteilte Berlin vor dem Mauerfall aussah.
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am 14. Dezember 2009
"Meier" scheint ein Berlin-spezifischer Film zu sein. Nur wer die Situation in Berlin vor dem Mauerfall kennt, kann alles verstehen und herzlich lachen. Ich habe diesen Film mit einigen Freunden in einem halbleeren Bremer Kino gesehen und es war ein Trauerspiel, weil keiner richtig kapiert hat, was da abläuft."Meier" verschwand dann in der Versenkung, es gab lange keine VHS-Kassette und keine DVD.
Der Film wurde vor der Maueröffnung in Berlin-West gedreht (z.B.Eingang Flughafen Schönefeld = TU Berlin Hauptgebäude)und schildert sehr humorvoll die Bemühungen eines jungen DDR-Bürgers sich mit einem Westberliner Ausweis zwischen Ost und West ohne Probleme zu bewegen. Großartig Dieter Hildebrandt als Ostkellner im "Gastmahl des Meeres", aber auch sonst sind die Charaktere gut getroffen.
Ein empfehlenswerter Film auch für jüngere Menschen um die Zeit vor dem Mauerfall besser zu verstehen.
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am 7. Januar 2011
Nicht ganz linienkonformer Tapezierer Meier erbt von seinem in Westdeutschland verstorbenen Vater 30.000 DM und besorgt sich irgendwo her einen (schmierigen) Schleuser, der ihm einen BRD-Pass besorgen soll. Er gibt vor, nach Bulgarien zu fliegen und macht derweil eine Weltreise. Nach vier Wochen reist er als BRD-Bürger mit Tagesvisum nach Ost-Berlin ein und versucht, sein altes Leben weiter zu leben. Natürlich darf keiner merken, dass er um Mitternacht immer wieder ausreisen muss, um anschließend 2 Stunden später wieder einzureisen. Während seiner Arbeit stellt er fest, dass die in der DDR produzierte "farbenfrohe und musterreiche" Tapete so gar nicht den Geschmack der Leute trifft. Also besorgt er flugs ein paar Rollen Raufasertapete aus dem (Westberliner) Baumarkt und behauptet, er hätte eine Maschine erfunden, mit der man kostengünstig aus der gemusterten DDR-Tapete Raufasertapete herstellen kann. Von nun an steigert er den Plan und wird schließlich vorgeschlagen zum Erhalt des Ordens "Held der Arbeit", welchen er auch von Erich Honecker mit großem TamTam verliehen bekommt. Leider vergisst er anschließend im alkoholseeligen Zustand, rechtzeitig wieder aus der DDR auszureisen. Als er verspätet am Grenzübergang eintrifft, zückt er fälschlicherweise seinen DDR-Personalausweis und die Sache fliegt auf. Weil es aber so grundpeinlich gewesen wäre, einen gerade erst verliehenen "Helden der Arbeit" als Republikflüchtling zu verhaften, weist ein STASI-Chef schließlich einen Mitarbeiter an, eben eine solche Tapetenmaschine zu erfinden, damit nichts an die Öffentlichkeit dringt. Und Meier geht fröhlich von dannen.

Mit 15 fiel ich vor Lachen fast vom Sessel, als ich den Film sah. Gerade eben hatten meine Eltern mit selbst hergestellter Raufasertapete den Flur tapeziert ...
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am 3. September 2014
Aus meiner Sicht ein sehr gut gemachter Film, der den Alltag in Ost-Berlin gut darstellt. Nach meiner Meinung ist der Film auch frei von den üblichen Klischees. Daneben ist die Story auch nicht langweilig und man (frau) wird gut unterhalten. Unübertroffen: Dieter Hildebrandt als Kellner im "Gastmahl des Meeres" (Frajense nüscht was wa hamn, sondern sajen se wat se wolln, Hamm wa nüsch).
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am 19. April 2013
Ich habe diesen Film vor vielen, vielen Jahren im Kino gesehen, und er hat überhaupt nichts von seinem deutsch-deutschen Charme verloren.

Die kleine, aber feine Story von 1986 um Brigadeführer Meier aus Ost-Berlin - ausgestattet mit zwei deutschen Pässen - ist absolut knuffig und rundum sehenswert. Einfach herrlich, wie der Tapezierer beide deutsche Staaten regelrecht verar... und dabei auch noch zum Held der Arbeit gekürt wird.

Da sind selbst das körnige 4:3-Bild und der eigentlich analoge, wenig dynamische Sound heutzutage Mittel zum Zweck für noch mehr Authentizität und deutsch-deutsches Vor-der-Wende-Feeling. Ich schau mal, ob ich für den Film noch 'nen passenden, ollen Röhrenfernseher auf dem Speicher finde.

Mein Tipp: Unbedingt ankieken, Jenossinnen und Jenossen, wa?
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am 29. Juni 2007
Oha, diesen Film für jemanden zu beschreiben, der den Film oder die Umstände nicht kennt, ist schwierig. Auf jeden Fall eine bitterböse Satire auf die Situation in Ost- und Westberlin und viel geschmuggelte Rauhfasertapete. Ein Film der eine schöne Geschichte erzählt und auch in den Nebenroollen noch grandios besetzt ist (Dieter Hildebrand als Ober im "Gastmahl des Meeres"). Der Film hätte 10 Strene verdient :)
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