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Kundenrezensionen

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am 12. Mai 2007
Dream Theater polarisieren, keine Frage. Selbst in den eigenen Fanreihen wird die Qualität jedes einzelnen Outputs teilweise heftig diskutiert.

Einige sprechen der Band seit dem Austieg des Keyboarders Kevin Moore jegliche Innovation ab, andere (wie auch ich) sind jedoch der Meinung, dass mit Jordan Rudess musikalische Genialität dazu kam.

Nicht umsonst zauberten die New Yorker 1999 den Prog-Meilenstein "Metropolis Pt.2 - Scenes from a memory" aus der Hutkrempe.

Danach folgte (leider) das eher durchwachsene "Six degrees...", welches zwar starke Songs aber auch einige Füllstücke beinhaltet.

Mit "Train of thought" wurden die Grenzen des Prog-Härtegrades gekonnt ausgelotet und mit "Octavarium" wurde ein Album vorgelegt, welches allen Möchtegern-Metallern zeigte, wie man ein Orchester miteinbezieht, ohne, dass es gleich peinlich und völlig überladen klingt.

Dieser Umstand wurde dann auch auf der folgenden Live-DVD "Score" nochmals eindrücklich unter Beweis gestellt.

Nun liegt mir wieder mal ein DT-Output vor und ich habe ehrlich gesagt etwas gezögert, das Album anzuhören, da ich mich ernsthaft fragte, was jetzt noch kommen soll...

Auf "Systematic Chaos" erfinden DT ihren Sound mal wieder neu, zitieren sich selbst und experimentieren mit Soundeffekten (vor allem bei LaBrie's Gesang), die man so nicht von ihnen erwartet hätte.

Trotzdem klingt alles unverkennbar nach DT.

Sehr mutig finde ich die Entscheidung, dass der Opener "In the presence of enemies Part 1" erstmal geschlagene 5 Minuten die Prog-Keule schwingt, bevor die erste Silbe gesungen wird.

"Forsaken" klingt herrlich erfrischend und zeigt deutlich, dass DT die Ideen nicht auszugehen scheinen.

Insgesamt erinnert mich "Systematic Chaos" an die starken Momente von "Six degrees..." und "Metropolis Pt.2" und führt konsequent den mit "Octavarium" eingeschlagene Weg fort.

Mehr Melodie, mehr singende Gitarren aber stellenweise dann doch wieder eine Gitarrenwand, die ihresgleichen sucht.

DT müssen schon lange keinem mehr was beweisen und haben einfach nur noch Spaß. Und genau das vermittelt dieses Album! :)
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am 27. Juni 2007
Den beiden eher negativen Bewertungen zuvor kann ich fast nur entgegenhalten!

Nachdem ich auch als Fan der ersten Stunde vom Vorgänger "Octavarium" maßlos enttäuscht war, ist "Systematic Chaos" für mich wie eine Wiedergutmachung!!

Denn im Gegensatz zum letzten Album, bei dem mich Songs wie "I Walk Beside You" oder "The Answer Lies Within" sowie die ersten 6 Minuten des Stücks "Octavarium" vollkommen abgeschreckt haben, gibt es auf "Systematic Chaos" meiner Meinung nach nicht einen Aussetzer!

Ich möchte dabei hier keine einzelnen Stücke 'rausgreifen. Ein oder zwei halten dabei nicht ganz das Niveau, das von den übrigen Songs, und dann ohne Ausnahme, aber auch ziemlich hoch gesetzt wird.

OK, dass Dream Theater seit geraumer Zeit mal den einen oder anderen Part spielen, der offensichtlich eher spontan denn lang überlegt daherkommt, ist wahr. Und ja, die Kompositionen auf "Images & Words" und "Awake" fand' ich insgesamt auch noch atemberaubender als auf eigentlich allen folgenden Platten.

Aber dies macht doch Songs wie "The Dark Eternal Night" oder "The Ministry Of Lost Souls" oder eigentlich alle neuen Stücke in keinster Weise zu schlechten Songs! Kann man denn nicht einfach einen tollen Song als solchen bestehen lassen, auch wenn kein Mörder-Solo oder unglaubliche Taktwechsel oder was auch immer drin vorkommen. "Disappear" auf "Six Degrees ..." ist doch beispielsweise ein echtes Highlight und besticht auch auf einer ganz anderen Ebene, die so bei den ersten Platten vielleicht nur bei "Space-Dye Vest" vorhanden war. Und mit "Prophets Of War" gibt's auch auf der neuen Scheibe wieder so ein atmosphärisches Stück.

Produktion? Im Booklet steht: Engineered and mixed by Paul Northfield, ich denke, dass dieser Herr dann eher für den Sound zuständig ist bzw. auch Herr Vlado Meller, der das Master fabriziert hat. Meiner Meinung nach ist bereits seit "Falling Into Infinity" der knallige Drumsound einem eher natürlichen gewichen; Geschmackssache halt. Bass höre ich eigentlich sehr gut 'raus, mein Eindruck ist sogar eher, dass es besser ist als auf anderen Platten. Insgesamt bietet der Sound jetzt nichts Überraschendes, ist aber in Ordnung.

Tja, und dann letzlich noch zu James LaBrie. Die Diskussion um ihn kann ich nach wie vor überhaupt nicht verstehen. Man höre sich nur mal sein Solo-Album "Elements Of Persuasion" oder die DT-Live-DVD "Score" an, wie er dort bspw. "Innocence Faded" live bringt, ist für mich schier unglaublich. Wie dem auch sei, ich kann mir DT ohne LaBrie nur sehr schwer vorstellen und Russel Allen ist auch meiner Meinung nach ein Ausnahmetalent, passt aber überhaupt nicht zu DT, genau so wenig, wie ich mir den fast übermächtigen Ray Alder von Fates Warning dort vorstellen könnte. Und außer der Tatsache, dass die Strophen von "Constant Motion" exakt wie typische Metallica-Lines klingen, kann ich kaum Schwachstellen bezüglich des Gesangs auf "Systematic Chaos" feststellen.

Alles in allem: Kein Meilenstein wie "Images & Words" oder "Awake" (wieviele Meilensteine kann man schon in seinem Leben fabrizieren?), aber einfach ein super gelungenes Album!
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am 18. Juli 2007
Wow, dieses Album hat es mir wirklich angetan.
Nachdem ich die Vorgänger eher nur nebenbei betrachtet/angehört habe (bin ich auch nur drauf gekommen, da ich den Herrn Petrucci bei den G3 Konzerten mit Satriani und Co echt genial fand, und auch sein Soloalbum gerne mochte) hat diese Scheibe mich wirklich lange gefesselt.

Constant Motion geht regelrecht auf die 12, sehr gutes Lied. Ebenso Dark Eternal Night.
Die Kritik, Metallica wäre kopiert worden....nein, da kann ich nicht zustimmen. Selbst wenn: Metallica gehören zu den größten Bands mit lauter, harter Musik, da dürfte man auch mal schauen.

Ein Kracher ist bereits das zweigeteilte Eröffnungs-/Abschlussstück. Klasse, einfach nur klasse!

Mein persönlicher Favorit ist jedoch Forsaken. Verdammt eingängige Melodien, technisch wie immer ohne Mängel und einfach ein guter Song. Der beste vom Album.

Fazit: Klasse Album, dass ich jedem nur empfehlen kann, der halbwegs auf diese Musikrichtung steht. Bisher das beste Album meiner Meinung nach, Petrucci, Portnoy und Co. in Höchstform!
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am 21. Juli 2007
Systematic Chaos ist wirklich ein ganz starkes Album geworden. Dabei beeindruckt mich vor allem der Abwechslungsreichtum der Songs. Es klingt, als hätte man versucht die komplette Bandhistorie (und ich liebe wirklich alle Alben!) in einem Album zu verarbeiten. Und trotzdem klingt es absolut nicht nach einem Aufguss. Egal ob man "Forsaken" (Eingängig!), "Constant Motion" (Thrash!), "Repentance" (floydig!), "The Dark Eternal Night" (frickelig!) oder "Prophets Of War" (poppig!) abspielt. Man bekommt immer was Neues auf höchstem Level geboten. Dazu gesellen sich dann noch die Übersongs "The Ministry Of Lost Souls" und vor allem "In The Presence Of Enemies I +II" Es ist wirklich phantastisch, wie diese Band es auch nach über 20 Jahren immer noch hinbekommt 15 Minuten lange Epen zu schreiben die nie auch nur ansatzweise langweilig werden und vergehen wie im Flug. Dream Theater spielt in einer eigenen Liga. Ich sehe jedenfalls keine Konkurrenz.
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am 22. Mai 2007
Das ist hier eindeutig die Frage. Man kann diesem Album sehr viel vorwerfen, beispielsweise das es einfach genial ist oder äusserst ideenreich oder auch dass es in weiten Teilen überaschend melodiös ist und vieles mehr. Was am Kern völlig vorbei geht ist der Vorwurf, sich zu viel selbst zu zitieren und aus diesen Zitaten Songs zusammenzubauen. Natürlich ist es unverkennbar DT at it's best, alles andere wäre ja schlimm, oder? Zitate werden genial integriert, gutes Beispiel hierfür "Repentance". Gut, das letzte Stück "In the Presence of Enemies Pt.2" greift schon eine Reihe von Zitaten, vor allem von Scenes auf, ohne dabei jedoch zum Selbstplagiat zu werden. Man könnte sicher hier jeden Song durchgehen, das führt aber sicher zu weit, möge sich jeder selbst ein Urteil machen, hier ein kurzer Abriss:

- In the Presence...Pt.1

= einfach genialer DT - Prog

- Forsaken

= schöne Mischung aus UpTempo und Ballade

- Constant Motion

= hier gibts was auf die Ohren, Metallica lässt grüssen

- The dark eternal Night

= ToT der nächsten Dimension

- Repentance

= 10 Minuten schwelgen, einfach geil, für die düsteren

Momente im Leben...

- Prophets of War

= schöne Hommage an Muse, DT ungewöhnlich aber gut

- The Ministry of Lost Souls

= Sinfonie wie sie nur DT kann, alles drin

alles dran

- In The Presence...Pt.2

= Scences 2007

Fazit: Altes und Bewährtes mischt sich mit neuen Sounds und Ideen, grossen Melodien und Spannungsbögen...da kann man nur 5 Punkte geben
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am 16. Juni 2007
Dream Theater, da sind sich die verschiedensten Rezensenten einig haben die Spitze erreicht. Einige sehen sie noch heute dort, andere sehen eher die älteren Scheiben (mal Scenes from a memory, mal Awake, mal Images and words, usw.) als den Höhepunkt des Progressive Rock. Sollte es also tatsächlich etwas wie persönlichen Geschmack geben?

Die aktuelle Scheibe hat meinen Geschmack getroffen. Sicher nicht so, wie eben einst Images and words oder Scenes from a memory, aber auf jeden Fall mehr als ausreichend um heutzutage fünf Sterne zu vergeben. DT haben mittlerweile das Problem, das jeder "Fan" mit der nächsten Scheibe den endgültigen Höhepunkt der bisherigen Rock- oder Metal-Geschichte erwartet. Das macht in der Szene dieses Album aber nicht zu einem schlechten und auch bei den DT-Werken ist es (für mich) weit von einem schlechten Platz entfernt.

Der Einstieg über "In the Presence of Enemies - Part I" und den ersten beiden Teilen dieses Werks lässt einen sehr positiv in die neue Scheibe einsteigen. Ich habe mich jedenfalls direkt auf die weiteren Teile gefreut. Forsaken ist eine akzeptable Ballade, die mir sicher besser gefällt, als einige Songs der letzten zwei Scheiben. Constant Motion kannte man schon vor der Scheibe, durch den Downlad bei DT, und es ist mittlerweile immer gern gehört.

Der Einstieg zu Repentance ist ganz nett gemacht, da man für einen kurzen Moment zurück zur Scenes from a memory entführt wird, danach wird es etwas schwächer aber immer noch zu gut, um es zu überspringen. The Ministry of Lost Souls finde ich zeitweilig etwas lang, vor allem in den 7 1/2 halb Minuten, bevor das Break richtig neuen Schwung in den Song bringt. Der Abschluss mit "In the Presence of Enemies - Part II" ist richtig gelungen und rundet die Scheibe wirklich ab. Mir gefallen die letzten beiden Teile des Stücks besonders gut.

Alles in allem ist es, wie immer bei DT, wichtig die Scheibe etwa fünf mal gehört zu haben, bevor der endgültige Eindruck gestalt annimmt. Im Vergleich zur Konkurrenz sind die fünf Sterne allemal verdient und ich werde die Scheibe auch in meine Klassiker einsortieren.
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am 10. Juli 2008
so. ich hab mir viele der hier erstellten rezensionen durchgelesen, vor allem die 3 sterne rezensionen, weil bei den 5ern nach 3 rezensionen schon alles gesagt war. und ich muss ehrlich sagen, ich kann nicht verstehn, was an dem album sowohl musikalisch als auch an der produktion ausgesetzt werden kann. zunächst zum musikalischen. da habe ich gelesen, es seien keine wirklich guten und sich festsetzenden melodien vorhanden, nichts wirklich neues, zitate werden verwendet, der gesang wäre immer schlechter etc. habt ihr das album wirklich gehört, die ihr das schreibt? bei melodien verweise ich nur auf jeweils den refrain von in the presence of enemies part 1, der wirklich ein absolut eingängiges und vor allem geniales musikalisches machwerk ist, und dark eternal night, woran man musikalisch nun nichts aussetzen kann. es mag geschmackssache sein, aber eingängig ist er, denn eigängigkeit hat nichts mit gefallen oder nichtgefallen zu tun. und jetzt mal ehrlich: wer kann heutzutage schon wirklich neues produzieren? in jeder musikrichtung, jeder sparte, kategorie und, und, und ist schon längst alles gesagt. und ich muss ehrlich zugeben, ich hab selten auf einem album so viel neues im gegensatz zu vorher gehört, wie auf diesem. nehmen wir als einziges beispiel "reckoning" (den 5. teil aus dem zweiteiler in the presence of enemies), derart frickelei gab es in der form noch nicht, allein der 2 part aus diesem 5. teil. zu den zitaten, bei einem rezensionist habe ich als ende gelesen "hello mirror, so glad to see you again and again and again". wenn man sich aber mal wirklich damit beschäftigt, stellt man fest, das repentance das 4 lied aus der von mike portnoy kreierten anti-alkoholiker-reihe ist und diese sowohl musikalisch als auch textlich zusammenhängen. die 5 denken sich schon was dabei, ich glaube kaum, das es ihnen an kreativität fehlt, neue texte zu schreiben. und was ist bitte am gesang labries auszusetzen? zumindest im studio ist er nun wirklich genial, die töne sind alle getroffen und auch hier setzt er immer noch höhen ein, wo andere sänger nur verblassen können. nun zur produktion, wo ich gelesen habe, das der drumsound nicht gut sei und der bass viel zu sehr im hintergrund. also zum schlagzeug, ich selbst als schlagzeuger finde den sound nicht schlecht. man kann jedes bestandteil gut hören, die becken sind weder zu leise noch zu laut, snare und bass sind durchsetzend, also wo ist da bitte das problem? und zum bass, der bass ist von allen instrumenten das sich am wenigsten durchsetzende, weil es meistens die rifflinie der gitarre ersetzt und durch die tiefe frequenz schlechter zu hören ist. das ist bei jedem album so und in diesem fall hier ist der bass im vergleich wirklich gut zu hören.

also das nur mal dazu, von meiner seite, ich singe hier keine große lobrede auf das album, ich belasse es beim abschlusssatz: das album ist einfach genial. wers nicht kauft, ist selbst schuld!
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am 12. Januar 2008
2007 erschien das bis heute letzte Werk von Dream Theater. Ich verfolge mit großem Interesse, dass seit ca. 8 bis 10 Jahren die Alben der Gruppe um Mike Portnoy und John Petrucci nicht mehr durchgehend begeistert aufgenommen werden. O.k., auch ich finde die "Train Of Thought" von 2003 nicht durchgehend überzeugend, die Platte war aber auch die einzige Ausnahme, da ich die "Octavarium" von `05 wieder super finde.

Zu den Songs:
In the presence of enemies (Part 1): Ganz typisch für DT. Alle Musiker geben alles und können voll überzeugen. James LaBrie steigt erst nach mehr als 5 Minuten ein. Ganz starker Track.
Forsaken: Es ist ganz schade, dass Gruppen wie DT nicht im Radio gespielt werden. Der Song ist für die Verhältnisse der Gruppe richtig kommerziell, was aber nicht negativ gemeint ist. Hätte ein Hit werden können.
Constant motion: Mit dem Song hatte ich anfänglich etwas Probleme. James singt teilweise sehr, sehr heavy. Hier fühle ich mich zu "Train Of Thought" zurückversetzt. Ist nicht so ganz mein Ding. Aber was die Jungs, allen voran Mike an den Drums, hier veranstalten, ist allererste Sahne.
The dark eternal light: Das 2. Stück, mit dem ich etwas Probleme habe. Sehr düster und heavy, teilweise thrashig und der Gesang nervt schon fast. Dann kommt aber plötzlich wieder Melodie ins Spiel. Insgesamt nicht ganz überzeugend.
Repentance: Das erste Stück, welches über 10 Minuten lang ist. Fängt ruhig an, was auch nötig ist nach den zwei Tracks davor. `Mirror, mirror, so glad to see you...` singt James. Ich persönliche finde es sehr gut, sich mal auf ältere Songs zu beziehen. Es gibt Fans, die den Song langweilig finden. Wie gesagt, ist er für mich eine gelungene Abwechslung.
Prophets of war: Gewohnt gute Kost der Gruppe. Ungewöhnliche Drumarbeit von Mike. Der Song steigert sich gewaltig.
The ministry of lost souls: Fast 15 Minuten lang, bietet der Song jetzt nichts wirklich neues, einfach DT auf gewohnt hohem Niveau.
In the presence of enemies (Part 2): Der 2. Teil des Openers und über 16 Minuten lang. Hier fällt besonders ein minutenlanges Solo von Jordan Rudes auf, sehr gut. Überhaupt scheint es so, dass der Härtegrad der Gruppe seit Jahren recht hoch ist, Jordan aber immer mehr in den Vordergrund darf.

Insgesamt ist "Systematic Chaos" Dream Theater auf hohem Niveau, wie eigendlich immer. Selbst meine eigendliche Lieblingsgruppe Deep Purple konnte niemals so konstante Leistungen bringen wie DT. Nur `Constant motion` und `Dark eternal light` fallen etwas ab. Letztendlich kann es eigendlich nur heißen, wie fast immer, 5 Sterne für "SC". Warum motzen jetzt einige Fans und Kritiker? Vielleicht liegt die Messlatte bei der Gruppe einfach so (zu) hoch?!
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am 1. Juni 2007
Mit Systematic Chaos ist Dream Theater wieder ein Hammer Album geglückt. Wie immer bei dieser Band, sollte man mindestens 3 mal die CD anhören bevor man sich ein Urteil erlaubt. Es ist für jeden DT geschmack etwas dabei. Ganz hart und dunkel (und auch prog) bei "Dark Eternal Night" bis schon fast balladenartig mit "Ministry of Souls". Echt Klasse. Und noch ein Anspieltipp! Hört euch unbedingt mal den 1 und 8 Track ohne Pause an, der Song war mal als ganzes geplant und wirkt so gespielt ganz anders! Grüße A DT Fan.
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am 3. Juni 2007
Man muss schon weit zurückgehen, um in der Diskographie der Prog-Götter ein Album zu finden, auf das sich so gut wie jeder einigen konnte. Das letzte Werk, das fast alle zufriedenstellte, war "Scenes from a memory". Seit dem dieses Überalbum im Jahre 1999 erschien, wurden alle Veröffentlichungen mehr oder weniger kontrovers diskutiert. Zu überladen, zu hart oder zu belanglos waren in chronologischer Reihenfolge die Vorwürfe, mit denen sich die entsprechenden Alben konfrontiert sahen.
Sicherlich wird es auch über "Systematic chaos" kritische Stimmen geben, aber mit der Zeit wird sich höchstwahrscheinlich bestätigen, dass es, wenn nicht gar das beste, doch wenigstens das konsensfähigste Album seit "Scenes from a memory" ist. Dies liegt vor Allem in dem enormen Abwechslungsreichtum begründet. Auf "Systematic chaos" bieten Dream Theater alles auf, wofür sie in ihrer über 20jährigen Bandgeschichte berühmt wurden. Hier gibt es gewaltige Epen ("In the presence of enemies I + II) genauso wie schöne Balladen ("Forsaken"), Härte ("The dark eternal night"), Melancholie ("Repentance") und Experimentierfreude ("Prophets of war"). Fans der ersten Stunde (und insbesondere von "Images & words") werden die Rückkehr zu großen Melodien begrüßen. Mit "The ministry of lost souls" haben Dream Theater einen ihrer besten Longtracks geschaffen. Gänsehaut pur!
"Octavarium" war bei weitem kein schlechtes Album, auch wenn es den ein oder anderen Ausfall beinhaltete. Im Vergleich mit "Systematic chaos" geht es jedoch ziemlich unter. Selbst wenn es in den letzten Jahren nicht immer den Anschein machte: Dream Theater bleiben fest im Prog-Sattel, geben ihrem an vorderster Front laufenden Gaul die Sporen und reiten einer sonnigen Zukunft entgegen.
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