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am 8. April 2017
Die Welt im Jahr 2020: Seit 20 Jahren führen die Menschen einen aussichtslosen Kampf gegen Drachen, die die ganze Welt mit Feuer und Asche übersät haben. In dieser postapokalyptischen Zukunft, gibt es nur einen Weg, die Flammenwerfer auszuschalten und der ist so gut wie unmöglich...
Eigentlich ließen sich mit 65 Millionen Dollar im Produktionsjahr 2002 noch ganz ordentlich ausgestattete Filme drehen. "Der Herr der Ringe" wurde zum Vergleich zu je 100 Mio. gedreht, heute wirken diese Summen beinahe lächerlich für einen Blockbuster. Doch das ist nicht das Problem des Films, das Problem ist, dass er zu wenig aus seinen Möglichkeiten macht und dem Zuschauer nicht das bringt, was er verspricht.
Was wäre das für ein Knaller gewesen! Drachen, die in großer Zahl London angreifen und Helikopter und Panzer zermalmen. Doch die Zeit der Apokalypse wird im Film in wenigen Minuten und in ein paar mit Flammen unterlegten Zeitungsartikeln abgehakt - schon finden wir uns bei einer Gruppe Überlebender in Nordengland wieder, die in einer Burgruine durchzuhalten versucht. Bis dahin ist das Szenario auch ganz passabel. Doch dann tritt eine Gruppe amerikanischer Marines auf dem Programm, die es irgendwie über den Atlantik geschafft haben, ohne von Drachen von Himmel geholt zu werden und natürlich nicht nur unendlich Sprit dabei haben (obwohl es keine intakten Tankstellen mehr geben dürfte), sondern auch wissen, wie man den Flugechsen mal so richtig in den Hintern treten kann ("Independence Day" lässt grüßen). Denn die Briten sind dafür offenbar - nun ja, zu doof. Die Amis haben herausgefunden, dass es nur ein einziges Drachenmännchen gibt, das, wie bei einigen Fischarten, dafür die Horden von Eiern, die von den Drachenweibchen gelegt werden, befruchtet. Schaltet man das Männchen aus, werden die Drachen irgendwann aussterben (wenn man ihre Langlebigkeit mal außer Acht lässt).
Wenn es dann mal zum Kampf mit einem Drachen kommt, ist das schon klasse inszeniert (wenn auch der Film nicht gut gealtert ist und mit der heutigen Pyrotechnik weit bessere Feuereffekte möglich sind), das Problem: Es ist immer nur einer! Und ja, der darf auch mal einen Heli vom Himmel holen und einen Panzer grillen - aber es ist nur einer! Selbst im finalen Showdown, wo zuvor noch eine Masse Drachen über dem zerstörten London in der Totalen gezeigt wird, tritt dann nur das Männchen in einem spärlichen Set aus ein paar zerstörten Gebäuden auf, dass sich dann dankbar mit einer Armbrust in die Fresse schießen lässt.
Immerhin gibt es ein paar bekannte Gesicher: Gerald Butler in einer sympathischen Nebenrolle, Matthew McConsonstwie spielt den US-Marine herrlich überzogen machohaft und auch Alice Krige ist in einer leider viel zu kurzen und leider viel zu normalen Gastrolle dabei.
Mit etwas mehr Mut zum großen Budget hätte "Die Herrschaft des Feuers" ein klasse Spektakel mit wenig Hirn und dafür umso mehr Bummbumm werden können. So bleibt er ein zwar unterhaltsames Drachenfilmchen, das jedoch weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Doch den geschuppten Tierchen hat man schon Schlimmeres angetan.
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am 20. Juni 2014
für meinen Geschmack ist der letzte Kampf zu kurz und undramatisch, darum gibt es von mir keine 5 Sterne. Schade!!
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am 4. März 2017
Durch Zufall wird im Jahr 2008 bei U-Bahn-Arbeiten in LONDON eine uralte Höhle freigelegt. Als der 12-jährige Quinn (und Sohn der Bauleiterin) sie betritt, weckt er eine gigantische Kreatur und löst damit eine Katastrophe aus: Das Tier ist ein DRACHE und überzieht in nur kurzer Zeit die Erde mit Feuer und Vernichtung.
Heute – im Jahr 2020 und zwölf Jahre nach der Apokalypse – beherrschen tausende der geflügelten Ungeheuer die Erde und die letzten Menschen kämpfen um ihr Überleben. Unter der Führung von Quinn hat sich eine kleine Gruppe Kolonisten im englischen Hinterland in einer Normannenfestung verschanzt, wo sie das Inferno auszusitzen gedenken – bis, ja bis der Drachenterminator Van Zan mit seiner wüsten Horde US-Marines (samt Kampfhubschrauber) anrückt und die Hasenfüße ("Der Drache spielt Verstecken mit uns." - "Eher Katz und Maus!") in den Krieg gegen die speiende Übermacht führt ("Zwei Drüsen im Maul sondern verschiedene Chemikalien ab, die sich beim Ausatmen verbinden: reines Napalm!"). Der Kampf um die Erde hat begonnen...

"Wir vermuten, sie sind wie Fische: Die Weibchen produzieren Eier, ein Männchen steigt über das Gelege und befruchtet tausende von ihnen. Töten wir das Männchen – rotten wir die Spezies aus!"

Mit dem 28-jährigen Waliser Christian Bale (The Dark Knight-Trilogie, Oscar-Gewinner 2011 für The Fighter) als Quinn ("Es ist leichter dieses Schicksal zu ertragen, wenn man keine Kinder hat!"),
Izabella Scorupco (James Bond: Goldeneye) als Pilotin "Alex Jensen, US Kavallerie"
und Matthew McConaughey (2005 Sexiest Man Alive vom People Magazine, Oscar-Gewinner 2014 für Dallas Buyers Club) als glatzköpfige, tätowierte Kampfmaschine und Mann mit Axt "Van Zan, Kentucky Fighters" ("Er sieht doch aus wie die Ausgeburt eines durchgeknallten Marine!").

"Der erste Schuss muss ihn umhauen. Seine Brust ist ungeschützt kurz bevor er Feuer speit. Das sind C4-Pfeile mit Magnesiumspitze. Die fliegen ungefähr fünfzig Fuß weit. Wenn ihr sie abfeuert, müsst ihr dem Drachen sehr nah sein. Ihr dürft nicht zögern – tut ihr's doch, sind wir tot!"

Außerdem Gerard Butler (300, Gamer, Olympus/London has fallen) als Creedy ("Es gibt nur eins, das schlimmer ist als Drachen... Amerikaner!"), Scott Moutter als Jared ("Das ist Zeitverschwendung, alles hier!"), David Kennedy als Eddie ("Meine Kinder können keine Hoffnung essen!"), Alexander Siddig (Dr. Bashir in Star Trek: Deep Space Nine) als Ajay ("Ich krieg hier Stimmen rein!"), Alice Krige (Borg-Königin in Star Trek: First Contact) als Quinns Mom und Terence Maynard (Edge of Tomorrow) als Netzspringer ("Diese Leute springen aus dem Hubschrauber, greifen ein Netz und fesseln den Drachen?") und Erzengel ("Die Engel fliegen!") Gideon ("17 Sekunden. Das ist ihre Lebenserwartung, wenn sie aus dem Hubschrauber gesprungen sind!").

"Tagsüber können sie sehr gut sehen – nachts können sie noch besser sehen! Aber im Zwielicht... lässt ihre Sehkraft nach!"

Regie führte im Jahr 2002 (Originaltitel: REIGN OF FIRE) mit einem Budget von 60 Mio. $ der 42-jährige Texaner Rob Bowman (13 Folgen Star Trek: The Next Generation, 34 Folgen Akte X, 29 Folgen Castle, vier Emmy-Nominierungen). Gedreht wurde hauptsächlich in Irland. Die Blu-ray ist zwar FSK16, der Film selbst aber FSK12.
Die Synchronisation ist ungewöhnlich wie (im wahrsten Sinne des Wortes) einzigartig: Bale wird (nur hier!) von Patrick Winczewski gesprochen (der deutschen Stimme von Tom Cruise), Butler von Daniel Fehlow (Leon Moreno in GZSZ und Stimme von Channing Tatum), Scorupco von Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie) und McConaughey von Oliver Stritzel (Philip Seymour Hoffman)!

"Jetzt das Gebet: Was tun wir, wenn wir aufwachen?" - Kinder: "Wir blicken mit beiden Augen zum Himmel!" - "Was tun wir, wenn wir schlafen?" - "Wir blicken mit einem Auge zum Himmel!" - "Was tun wir, wenn wir sie gesehen haben?" - "Uns so schnell wie möglich eingraben, nach Schutz suchen und uns niemals umsehen!"

102 Minuten "Monster-Movie" (Regisseur), Fantasy-Actionfilm und DRACHEN-APOKALYPSE (vielleicht auch Mad Max-Dystopie im Mittelalterlook) mit dem coolsten Drachentöter aller Zeiten ("Ich führe – und du folgst!") und feiner Mucke von Mad at Gravity (Walk away, Burn) und Jimi Hendrix (Fire). Für mich wunderbar unterhaltsam und Note 2+

PROLOG: "Wissen ist die einzige Waffe, die uns noch geblieben ist. Ich habe den Ersten gesehen! Aber dann sah die Welt Millionen von ihnen. Niemand ahnte, wie schnell sie sich vermehren konnten. Sie kamen wie die Heuschrecken über uns, verbrannten alles auf ihrem Weg – angetrieben von einem einzigen Ziel: zu fressen! Selbst dann konnten wir nicht fassen, dass es sie gibt. Unsere Vorfahren haben sie zu einem Mythos gemacht, und die Natur hat diesen Mythos weit übertroffen. Zu spät entdeckten unsere Wissenschaftler ihre wahre Identität: Diese Spezies hatte die Dinosaurier zu Asche verbrannt – die die Eiszeit auslöste und für Millionen Jahre jegliches Leben auf der Welt verhinderte. Jahrhunderte schliefen sie und warteten, dass sich die Erde regenerierte und ihre Herrschaft von neuem beginnen konnte. Wir feuerten mit unseren Waffen auf sie, aber für jeden von ihnen, der getötet wurde, folgten hundert weitere. Sie schienen unbesiegbar! Wir konnten nur zusehen, wie das Militär sein gesamtes Waffenarsenal einsetzte, um sie zu vernichten. Nur letztendlich führte es dazu, dass die Welt in Flammen stand. Die wenigen von uns, die noch übrig waren, flohen aus den Städten und suchten Schutz. Man muss die Vergangenheit begreifen, wenn man die Zukunft für sich entscheiden will! Sie sind jetzt hungrig und noch gefährlicher denn je. Wir werden weitermachen. Wir müssen sie überleben. Nur eine Spezies wird diesen Kampf gewinnen können..."

Der Film war 2003 für den Saturn Award in der Kategorie Bester Fantasyfilm nominiert (musste sich aber Der Herr der Ringe: Die zwei Türme geschlagen geben).

EXTRAS: Making of: Die digitale Geburt einer Kreatur des Schreckens 8:34, Pyrotechnische Effekte: Das feurige Inferno gewinnt Gestalt 15:02, Erläuterungen von Regisseur Rob Bowman 11:54, Kinotrailer 3:33

Bildformat: 16:9 (2.35:1, 1080p High-Definition), Sprachen/Ton: Deutsch, Italienisch 5.1 DTS, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch 5.1 Dolby Digital, Englisch 5.1 PCM, Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Englisch für Hörgeschädigte

"Zu BENEIDEN ist das Land, das Helden hat! – Doch ARM ist das Land, das welche braucht... Was feiert ihr eigentlich? Ein Drache hinüber, drei Männer tot! Oh ja..."
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TOP 100 REZENSENTam 12. Juni 2016
....oder Menschentöter, wer wird überleben? Riesige Drachen beherrschen die Welt, deren Urahn zufällig beim Bau der Londoner U-Bahn freigelegt worden ist. Eine Horde Überlebender unter Führung Mcconaugheys macht sich nach London auf, um die Drachenhöhle zu finden und den Anführer der Drachen zu töten, was nach vielem Hin und her auch gelingt. Dazwischen gibt es grandiose Kämpfe, todesverachtende Krieger und überraschenden Wendungen.
Der Film bewegt sich zwischen Science Fiktion und Mittelalterfilm und begründet so ein neues Genre. Absolut gelungen!
Rüdiger Opelt, Autor von "Die Macht der schwarzen Magier"
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am 21. Dezember 2011
Hallo,
ich habe diesen Film schon seit einiger Zeit auf BD und möchte nun auch eine Rezension dazu schreiben.
Wenn ich die (negative)Kritiken hier vorher gelesen hätte, dann würde ich den Film wohl nicht besitzen.

Für mich ist dieser Film eine Offenbarung. Es ist für mich einer der besten Endzeitfilme, die es überhaupt gibt.

Drachen erwachen aus ihrem Schlaf und ein Weltenbrand löscht fast die gesamte Menschheit aus.
Versteckt auf einer Burg überleben Quinn (Christian Bale) und einige Menschen etliche Jahre danach, aber die Dinge entwickeln sich schlecht, denn das Essen wird immer knapper und die Leute rebellieren. Als dann auch noch Van Zan (Matthew McConaughey) als amerikanischer Marine, vor den Türen der Burg auftaucht und mit ihm ein waschechter Panzer,laufen die Dinge aus dem Ruder.

Der Film wird immer als B-Movie dargestellt in den Kritiken? Tut mir leid, ich kann das in diesem Fall nicht nachvollziehen. Warum?
-Schauspieler: Erste Sahne (Nicht B-Movie Qualität!)
-Stimmung-Musik-Schnitt-Kamera-Tricks: Sehr gut! (NICHT B-Movie Qualität!)
-Drehbuch-Geschichte: Die Dialoge werden oft als hölzern dargestellt, ich finde sie archaisch gut. Die Geschichte ist nicht löchriger oder mit weniger Fehlern, wie jeder andere Hollywood streifen auch.
Bei vielen Filmen lässt man sich "gerne" auf Fehler ein und nimmt die Geschichte einfach so wie sie ist. Es ist einfach ein Actionfilm ;-)

Ausserdem mag ich und kenne ich auch B-Movies. Aber ich krieg den Vergleich bei dem Film nicht auf den Schirm :-)

Ich denke es hat viel mit der Machart des Films zu tun. Der Film ist keine "typische" amerikanische Produktion, er hat eine ganz eigene Stimmung. Er ist sehr actionlastig und hat die besten fiesesten CGI Drachen, die ich kenne. Ja, die Meinungen gehen bei dem Meisterwerk schon sehr auseinander.
Vielleicht auch besser so ;-)
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am 14. Dezember 2011
Ich habe mir diesen Film schon mindestens zweimal im Fernsehn gesehen. Obwohl auch andere Filme zum angucken vorhanden waren entschied ich mich meistens für diesen Film hier. Allein schon wegen Christian Bale der seit Batman zu meinen Favoriten zählt unter den Schauspielern. Manche hier erwarten von dem Film einfach zu viel, das wirkt sich dann auf die Kritik aus wie man sieht und man wertet den Film für zu schlecht ab. Ob es sich jetzt um einen Drachen handelt oder dutzende ist doch völlig wurscht. Hier hat man vielleicht an Action etwas gespart, aber muss es denn immer so brachial sein???? Ich finde das der Film durchaus sehenswert ist, Story ist zwar ein wenig mau, dafür glänzen Schauspieler, düstere Orte und aggressive Drachen. Wer auf die Mystik von Drachen steht wird nicht enttäuscht werden.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. März 2013
Zum Film wurde in den über 100 Rezensionen nun wirklich mehr als genug gesagt leider ohne auch nur eine nützliche Information zur Blu-ray-Veröffentlichung. Weil es niemand bisher für nötig hielt kümmere ich mich jetzt mal ausführlich um die BD. Diese ist bereits 2007, also zur Anfangszeit der BD erschienen. Das sind doch tatsächlich zum aktuellen Zeitpunkt schon 6 Jahre! Damals noch mit einem anderen Cover. Seinerzeit Disney-typisch mit einem Einheitslook mit gigantischem BD-Logo. Mittlerweile gibt es ein neues Cover, welches ebenfalls Disney-typisch mit FSK-Aufdruck verschandelt ist. Ein Wendecover sucht man vergeblich. Auch bemerkenswert: Der Film selbst hat eine FSK 12 Freigabe. Die höhere Alterseinstufung könnte natürlich absichtlich durch das ebenfalls vollkommen harmlose Bonusmaterial angestrebt worden sein um damit ein größeres Action- und Gewaltpotenzial zu suggerieren.

Die BD ist ein wahres Freudenfest für Augen und Ohren. Bildformat 2,35:1, Ton DD 5.1 EX in deutsch, französisch, italienisch und englisch. DTS 5.1 in deutsch und italienisch. Zusätzlich gibt es noch eine unkomprimierte PCM 7.1 Spur in englisch. Diese ist natürlich das wahre Highlight. Typisch für die Zeit als diese BD erschienen ist. Das war damals alles noch etwas unentschlossen. Ein 7.1 Mix in DTS HD Master Audio in allen Sprachen wäre natürlich wünschenswert aber auch die Dolby Digital und DTS Spuren haben es in sich. In den wenigen Actionszenen mit den Drachen geht es gerade zu brachial zu. Vor allem auch im Tieftonbereich wird einiges geboten. Ein Vergnügen wenn man eine ordentliche Soundanlage sein eigen nennt. Untertitel gibt es in englisch, deutsch, italienisch und französisch.

Auch beim Bild hat man sich Mühe gegeben. Kontrast und Schärfe sind auf hohem Niveau und können locker mit aktuellen Veröffentlichungen mithalten. Unabhängig vom Medium variiert die Farbgebung zwischen warmen Brauntönen bei Innenaufnahmen und kühlen Blautönen bei fast allen Außenaufnahmen. Dabei hat man aber Farbfilter behutsam eingesetzt, sodass immer noch ein natürliches Bild übrig bleibt. Als diese BD erschien war sie erste Wahl als Demomaterial. Ich wüsste nicht was man da verbessern könnte, lediglich diverse analoge Dropouts fallen gelegentlich negativ auf. Diese hätte man natürlich digital retuschieren können. Die Schärfe ist stellenweise so hoch, dass das Bild richtig plastisch wirkt.

Die Drachen fügen sich absolute nahtlos ins Bild ein. Vor 10 Jahren, als dieser Film entstand, war das keine Selbstverständlichkeit. Oft haben animierte Elemente einen anderen Schärfegrad gehabt und sahen deshalb wie Fremdkörper aus. Auf DVD fiel das dann noch nicht ganz so schlimm auf, auf BD schon mehr. Nicht so bei "Reign of fire". Überhaupt gehören diese Dachen nicht nur zu den gefährlichsten und bedrohlichsten sondern zu den besten Animationen, die das Kino bisher zu bieten hat. Auch das Zusammenspiel mit echtem und animierten Feuer ist so perfekt, dass man hier von CG-Referenz sprechen kann. Ich habe seither einige genau so gute, aber keine besser animierten Drachen gesehen.

Zum Bonusmaterial: Dieses wurde 1:1 von der DVD übernommen und ist recht überschaubar (und leider in 4:3). Es besteht in erster Linie aus drei Featurettes mit einer Gesamtlänge von etwas über einer halben Stunde. Das erste beschäftigt sich mit den tollen Animationen, im zweiten geht es um die aufwändigen pyrotechnischen Effekte und im dritten steht der Regisseur im Mittelpunkt. Kurzweilig, sehenswert. Neben dem Original Kinotrailer gibt es noch einen allgemeinen BD-Trailer sowie ein paar unnütze Demoszenen aus dem Film. Auch die Extras sind untertitelt.

Alles in Allem mag der Film sicher diverse Schwächen haben. Auf der technischen Seite überzeugt die BD allerdings vollkommen und ist deshalb fürs Heimkino ein echter Kauftipp von mir.
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am 12. März 2014
Kopf aus, Film an! Rockt gewaltig! Selber Urteil bilden ist eh immer besser. Die Blu-Ray holt alles aus dem Film raus.
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am 23. September 2008
Es ist schon echt bestürzend, dass man hier sehen muss wie ein guter Film von Kritikern zerrissen wird. "Die Herrschaft des Feuers" oder "Reign of Fire" im Original ist ein sehr guter Actionfilm (kein Fantasy, das muss mal gesagt werden!), der mit -für diese Zeit- sehr guten Spezialeffekten und einer überragenden, männlichen Schauspielerriege aufwarten kann: Christian Bale ("Batman Begins"), Matthew McConaughey ("Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?") mit Glatze kaum wiederzuerkennen und Gerard Butler ("300"). Drei großartige Schauspieler, die erst in der Folgezeit nach "Reign of Fire" bekannt geworden sind.

Wer jetzt allerdings aufgrund des etwas verwirrenden Plakats von massig Action und einem brennenden London ausgeht, der wird -natürlich- enttäuscht. Die ersten paar Minuten beschäftigen sich mit der Erweckung des ersten Drachen und der Vernichtung der Welt durch die sich rasant vermehrenden Drachen. Danach jedoch wird in einer sehr glaubwürdigen Kulisse der Überlebenskampf einer kleinen Gruppe von Menschen geschildert, die mit eine größeren Menge von Kindern in einer alten Festung Schutz vor den Drachen suchen. Abgeschnitten von Lebensmitteln und Nachschub fristen sie ein ziemlich tristes und armseliges Leben. Hunger und Meinungsverschiedenheiten sind an der Tagesordnung, aber auch Vertrauen in den Anführer Quinn (Christian Bale), der als Kind versehentlich den ersten Drachen erweckte und dabei seine Mutter verlor.

Eine Wendung nimmt die Geschichte als Danton van Zan (McConaughey), ein zielstrebiger, amerikanischer Soldat mit einem Panzer, einem Konvoi Militärfahrzeugen und einem Hubschrauber vor der Festung auftaucht und ziemlich direkt um Hilfe bittet. Eine Konfrontation zwischen den beiden Anführern scheint unvermeidlich. Der Kampf gegen einen auftauchenden Drachen lässt die beiden jedoch zu einer Übereinkunft kommen und Van Zan zieht mit seinen Leuten in Richtung London um den einzigen männlichen Drachen zu töten. Eine Art monströser Überdrache, um ein vielfaches größer als alle anderen Weibchen, der auf dem Weg nach London in einem einzigen Angriff den kompletten Konvoi von Van Zan vernichtet. Van Zan und die wenigen Überlebenden kehren zurück zur Festung, die mittlerweile ebenfalls von dem männlichen Drachen angegriffen wurde.
Zusammen mit Quinn macht er sich dann im Hubschrauber nochmals auf den Weg nach London um den Kampf zu Ende zu bringen.

Die Special Effects sind sehr sehenswert und passen sehr gut zur Kulisse, die ein zerstörtes London und eine alte Festung in einer sehr trostlosen englischen Hochlandschaft zeigen. Beide Locations schaffen eine sehr bedrückende Atmosphäre, die zur Bedrohung durch die plötzlich auftauchenden Drachen passt.
Die drei Schauspieler Bale, McConaughey und Butler spielen sehr überzeugend drei sehr unterschiedliche Rollen. Insbesondere Matthew McConaughey weicht hier von seinem typischen Sunnyboy-Image ab und spielt den knallharten Militär so gut, dass viele ihn nur erkennen werden, wenn man seinen Namen im Vorspann sieht. Bale spielt den sorgenbelasteten Anführer der Überlebenden sehr gut und selbst als er mit den Kindern betet (eine kurioses vor-denDrachen-verstecken-Gebet) wirkt das überhaupt nicht kitschig oder überzogen. Auch bietet der Film keine Hänger", bei denen Langeweile aufkommt da jede Szene irgendetwas Sehenswertes bietet.

Fazit:
Ein sehr guter Drachenfilm, der mit einem geringen Maß an Action, aber guter Dramatik und sehr guten Schauspielern punkten kann. Man sollte sich von den negativen Bewertungen nicht irritieren lassen!
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In einem Londoner U-Bahnschacht wird bei Grabungen eine Höhle entdeckt. Niemand weiß, dass dort ein urzeitlicher Drache nur darauf wartet, sein Jahrtausende altes Gefängnis zu verlassen.

20 Jahre später: Die Menschheit ist fast ausgerottet und kämpft in kleinen Gruppen ums Überleben. Das tun aber auch die Drachen, die sich von Asche ernähren und nun nichts mehr zum Verbrennen haben. Als im Fort des friedfertigen Anführers Quinn (Christian Bale) eine Gruppe amerikanischer Marines unter der Führung des brachialen Van Zan (Matthew McConaughey) eintrifft, beginnen die Menschen zurückzuschlagen und die Drachen zu bekämpfen.

Dieser Film ist auf keinen Fall zu empfehlen da hier nur mit billigsten Mitteln versucht wurde die Leute ins Kino zu locken!
Erinnert fatal an die 80er Kiesgrubenfilme.
Die Story ist ein netter Aufhänger für einen lockeren Trash-B-Movie mit Comedy-Elementen. Scheinbar waren die Drehbuchschreiberlinge nicht dieser Ansicht, denn was in Die Herrschaft des Feuers an Logikfehlern, Unmöglichkeiten und Dialogen eingebaut wurde, geht auf keine Drachenhaut. Beispiele gefällig? Woher haben die Marines ihren Sprit? Woher weiß Van Zan, dass es nur einen männlichen Drachen gibt? Wie kann dieser Drache alle Eier auf der Welt befruchten? Außerdem sind die Pläne, mit denen die Drachen gefangen werden himmelschreiend dumm. Man fährt einfach herum und lässt sich von den Riesen verbrennen, wobei manche Leute feuerfeste Anzüge haben und andere nicht. Fallschirmspringer aus einem sauber geputzten Hubschrauber schießen Eisennetze ab, um den Drachen auf den Boden zu zwingen. Zufällig wird dann mal einer erlegt. System ist aber keines dahinter......usw. usw.

Auffällig ist zusätzlich noch die grottenschlechte Leistung von Christian Bale, der keinen normalen Satz sagt, sondern sich mit Matthew McConaughey nur durch gutturale Laute und One-Liner verständigt!

Fazit: Drachenkot!!!
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