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am 26. Dezember 2014
.......ist eigentlich total und völlig egal.
Die Thematik UND die Problematik ist und bleibt
ohnehin die gleiche. Diese Filme gehen tiefer als
unter die Haut.
Mads Mikkelsen (steht bei mir eh immer an erster Stelle),
Kim Bodnia, Zlatko Buric: Dieses Trio ist ein eingespieltes
Team. Fabelhaft.
Ich sah erst die Pusher- Teile eins und zwei. Mit dem dritten
Teil liess ich mir Zeit,- weil das Bombentrio leider gesprengt war.
Und alles fehlte. Von der Spannung bis zur Härte- nix mehr da.
Aber das ist eine andere Baustelle.

In BLEEDER fehlt wieder nichts. Weil er authentisch ist.
Weil die Darsteller authentisch agieren. Weil Refn weiss, wie er
den Zuschauer vor der Leinwand oder Mattscheibe fesseln kann.
Weil er weiss, was der Zuschauer erwartet.
Nämlich das Drama; hier gibt es auch keine Helden. Und auch keine
unbedingten Sympathieträger- bis auf Lenny, der sich lieber Filme,
Schauspieler und Regisseure merkt. Hunderte. Er lebt für seine Video-
thek. Ansonsten werden wir Zeuge von Kompromisslosigkeit, Boshaftigkeit
und ganz fiesem Rassismus.
Tragisch und schonungslos realistisch halt. BLEEDER bleibt im Kopf-
weil die Charaktere mitten aus dem Leben gegriffen sind.
Aber da wäre da auch noch der typisch nordisch- schwarze und trockene
Humor, der in die Filme mit einfliesst. Tja, und dann bleibt einem glatt
wieder das Lachen im Hals stecken. Weil im nächsten Moment schon wieder
jemand ausrastet.

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Story:

Leo ( Kim Bodnia) hat Stress. Das Abhängen mit den " Freunden "
muss aufhören. Weil er sich einen Job suchen müsste- und das besser
schon gestern. Weil seine Freundin Louise schwanger ist- ohne ihn
zu fragen. Leo wird zunehmend aggressiver, schlägt Louise und beschwört
so eine very brutale Auseinandersetzung mit deren Bruder, der Gewalt
auch selten abgeneigt ist, herauf........

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Fazit:

WARUM schaut man oder ich überhaupt solche Filme?
WEIL skandinavische Perlen eben eine ganz andere Art als
Hollywood- Blockbuster besitzen.
Eine ganz eigene eben- die mich fasziniert.
Erschreckend und tiefsinnig zugleich. Verstörend, beklemmend.
Traurige, aber auch brilliante Momente- meist kurze- des Friedens.
Die Eskalationen der Charaktere bewegen sich auf dem Niveau `schlimmer
geht`s immer`. Keine Zeit zum aufatmen und trotzdem- diese Filme
haben dennoch ihre eigene Ästhetik.

Fünf Sterne, die vom Unheil gezeichnet sind.
Fünf Sterne, die schmerzhafte, scharfe Ecken haben.
BLEEDER ist ein weiterer Beweis für die hohe Qualität
des dänischen Kinos!!

Kaufempfehlung!
1111 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2007
Wer cooles, frisches Kino aus Dänemark - wie z.B. die Pusher-Trilogie - mag, wird auch Bleeder super finden. Er trägt die unverwechselbare Handschrift vom Pusher-Regisseur Nicholas Winding Refn, ist dreckig und cool inszeniert und bildet damit einen wohltuenden Gegenentwurf zum immer vorhersehbareren 08/15-Hollywood-Ramsch. Wer ungewöhnliche skandinavische Filme nicht mag, kann sich ja weiter vom amerikanischen Reissbrett-Kino verzaubern lassen. Bleeder ist auf alle Fälle ein Pflichtkauf für ale Pusher-Fans. An all jene, die Pusher auch noch nicht kennen: kaufen und süchtig werden!
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2008
Eigentlich wäre dies ein eher schwacher Film.

Tja, wenn Kim Bodnia hier nicht wieder so ne Klasse Leistung abliefern würde. Aus der täglichen Langweiligkeit heraus, und dem Stress plötzlich Verantwortung übernehmen zu sollen entfremdet sich "Leo" immer weiter von seinem Umfeld bis er explodiert und eine blutige Kettenreaktion entsteht.
Auch dieser Refn film wirkt wie für ihn typisch äußerst brutal da die Gewalt aus Alltagssituationen ensteht, und dieser Realismus ist das was verstört.

Eigentlich dünne Story, der Film lebt von seinen Schauspielern. Auch Slatko Buric und Mikkelsen spielen gewohnt hervorragend. - Schnitt und Regie einwandfrei.

Kann man am ehsten noch mit Pusher vergleichen, kommt aber nicht an dessen Handlung heran, dafür scheint mir hier die Charakterdarstellung besser ausgearbeitet.

Der Film ist mehr Drama als Thriller.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2012
Kurzhandlung (ohne Spoiler)
Der arbeitslose Leo (der fantastische Kim Bodnia) lebt in den Tag hinein und schaut am liebsten mit seinen Kumpels aus der Videothek Filme. Als seine Freundin Louise ihm eines Tages eröffnet, dass sie von ihm schwanger ist, reagiert Leo gereizt und aggressiv. Veränderungen müssen nicht immer gut sein und als Louises gewalttätiger Bruder auch noch glaubt, sich in Leos Beziehung als kommender "Onkel" einmischen zu müssen, braucht es nur noch einen Funken, der das Fass zum explodieren bringt....

Dieser Film ist nicht mit der Pusher -Trilogie zu vergleichen. Vielleicht die vorerst "billig" wirkende Machart, die Bilder grobkörnig, die Kamera ähnlich nah an den Protagonisten dran.
Refn hatte kein großes Budget. Aber wirklich gute Regisseure, wirkliche Künstler ihrer Art, brauchen das wohl nicht. Und das meine ich als Lob, nicht als Klischee.
Die Charaktere sind durch die Bank glaubwürdig und authentisch. Klar, sie sind vielleicht "Nerds", Taugenichtse und Schläger. Und sie reden vielleicht nicht viel. Aber wenn man genau hinsieht, wenn man nur ein bisschen zwischen den Zeilen liest, dann spürt man wie ECHT die Schauspieler in ihren Rollen sind und wie sie darin aufgehen. Keine glatten Hollywood Abziehbilder, sondern Menschen mit Ecken und Kanten. Und wie Kim Bodnia den Leo spielt, das ist einfach ganz große Schauspielkunst, sensibel, gewalttätig, ängstlich, aggressiv, traurig, zornig...da ist alles dabei...
Überhaupt hat Refn ein Wahnsinns Händchen, was das Casting seiner Filme betrifft. Abgesehen von Kim Bodnia, ist da noch Mads Mikkelsen als Leos bester Freund Lenny zu sehen und Zlatko Buric (Milo der Koch)aus den Pusher Teilen, um nur die Bekannteren zu nennen. Es ist also egal, ob man den Film mag oder nicht, für Feinschmecker wahrer Schauspielkunst ist dieser Film allein deshalb ein Muss.
Für mich jedenfalls der bisher beste Film vom jungen Refn. Kein schnelles Kino. Sondern berührende und schmerzliche Echtheit.
Und für die Zarten unter uns: dieser Film tut richtig weh. Trotzdem anschauen, denn solche Perlen findet man leider viel zu selten. Denn solche Filme sind verdammt wichtig.
Also bitte liebe Filmliebhaber/Innen: gebt Bleeder eine Chance. Ihr werdet überrascht sein.
Viel Spass!
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am 5. April 2009
Wer hier die übliche zynische Dänemark- Schule erwartet, der wird enttäuscht.
Das Tempo ist ein völlig anderes- viel längere Sprachpausen, auf den ersten Blick verstörende Dialoge, die Gewalt wird nicht humorvoll, sondern drastisch dargestellt.
Hier handelt es sich um ein Drama, dass von den Schauspielern gut in Szene gesetzt wird.
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am 18. Januar 2011
Der Film ist in meinen Augen ein echtes Meisterwerk, ein Muss für alle echten fans des dänischen Films. ausser zu Beginn, wo er fast komödiantisch wirkt (durch den bestens aufgelegten mads Mikkelsen), ist dieser Film sicher nichts für schwache Nerven oder pure Action-Liebhaber. Die Darsteller liefern in meinen Augen durchweg brilliante leistungen ab. Ein schleichend düsterer werdendes Drama in einfachen Verhältnissen. Kim Bodnia zeigt auch wieder seine ganze Klasse, die ihn schon seit Pusher, in China essen sie Hunde und Nachtwache zu einem meiner Lieblingsdarsteller auf europäischer Ebene machen.
Mads Mikkelsen ebenfalls in Bestform, allerdings mal ganz anders.
leider ist die Bildqualität in meinen Augen teils nicht wirklich so überzeugend, mehr Schärfe hätte gut getan, mein Eindruck kann aber auch durch eine vorher gesehene BluRay verursacht sein, habe aber, so denke ich, wirklich schon bessere gesehen.
Der Film würde 10 Sterne bekommen, gesamt gebe ich 4, die sind allerdings auch alle für den Film, einer als Abzug für das Bild!
absolut empfehlenswert für Leute, die den etwas anderen Film suchen und auch bereit sind, sich mal auf was anderes einzulassen.
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am 19. November 2010
Denn was einem hier in diesem Film durchaus an Gewalt gezeigt wird ist schon die härtere Gangart, denn nichts wird geschönt oder übermäßig schnell geschnitten! Die Schauspieler Kim Bodnia und Mads Mikkelsen übertreffen sich selbst und machen den Film wirklich sehenswert. Hatte zwar eher den klassischen "Schweden-Action-Film" erwartet, doch das was ich bei Bleeder zu sehen bekam war zwar total anders aber glücklicher Weise nicht minder gut! Einfach selbst anschauen!
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am 30. August 2012
Bleeder ist der typische Dänentrash mit dem besonderen Humor und durch die Kameraführung ganz besondere Authentizität.

Ein Tip an alle die gerne Kim Bodnia sehen, schaut euch ZUERST Bleeder an, danach die Pusher Teile, man merkt halt einfach dass der Regiesseur mit Bleeder anfing, und in den Folgejahren qualitativ zulege von Pusher zu Pusher Film.
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am 10. Juni 2007
Eigentlich bin ich ein absoluter Fan der Filme von Kim Bodnia und Mads Mikkelsen aber dieser hier ist Trash-Pur.

Keine Story, keine guten Dialoge ... einfach nichts.

94 Minuten Langeweile ohne Sinn!

Kein Vergleich zu "In China essen sie Hunde", "The Good Cop" oder "Pusher".

Ich kann nur vom kauf abraten.
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