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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
112
4,4 von 5 Sternen
Systematic Chaos
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Mai 2017
Der Heavy Metal von "Train Of Thought"
+
die Melodien von "Octavarium"
=
"Systematic Chaos"

Für mich das kompletteste Album der "Dream Band"!

Die Band scheut sich nicht davor auch in fremden Revieren zu "wildern" :-)
(natürlich nur in den Besten, in denen von Muse, Metallica und natürlich Rush)
und die Quintessenz dieser mit den eigenen Stärken zu kombinieren.
Solange solch geniale Songs wie z.B. "Constant Motion" und "Prophets Of War"
dabei herauskommen, sei es Ihnen verziehen.

Anspieltipps: Alles! All Killer! No Filler!

Fazit: EIN VOLLENDETES MEISTERWERK !!!
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am 12. Mai 2007
Dream Theater polarisieren, keine Frage. Selbst in den eigenen Fanreihen wird die Qualität jedes einzelnen Outputs teilweise heftig diskutiert.

Einige sprechen der Band seit dem Austieg des Keyboarders Kevin Moore jegliche Innovation ab, andere (wie auch ich) sind jedoch der Meinung, dass mit Jordan Rudess musikalische Genialität dazu kam.

Nicht umsonst zauberten die New Yorker 1999 den Prog-Meilenstein "Metropolis Pt.2 - Scenes from a memory" aus der Hutkrempe.

Danach folgte (leider) das eher durchwachsene "Six degrees...", welches zwar starke Songs aber auch einige Füllstücke beinhaltet.

Mit "Train of thought" wurden die Grenzen des Prog-Härtegrades gekonnt ausgelotet und mit "Octavarium" wurde ein Album vorgelegt, welches allen Möchtegern-Metallern zeigte, wie man ein Orchester miteinbezieht, ohne, dass es gleich peinlich und völlig überladen klingt.

Dieser Umstand wurde dann auch auf der folgenden Live-DVD "Score" nochmals eindrücklich unter Beweis gestellt.

Nun liegt mir wieder mal ein DT-Output vor und ich habe ehrlich gesagt etwas gezögert, das Album anzuhören, da ich mich ernsthaft fragte, was jetzt noch kommen soll...

Auf "Systematic Chaos" erfinden DT ihren Sound mal wieder neu, zitieren sich selbst und experimentieren mit Soundeffekten (vor allem bei LaBrie's Gesang), die man so nicht von ihnen erwartet hätte.

Trotzdem klingt alles unverkennbar nach DT.

Sehr mutig finde ich die Entscheidung, dass der Opener "In the presence of enemies Part 1" erstmal geschlagene 5 Minuten die Prog-Keule schwingt, bevor die erste Silbe gesungen wird.

"Forsaken" klingt herrlich erfrischend und zeigt deutlich, dass DT die Ideen nicht auszugehen scheinen.

Insgesamt erinnert mich "Systematic Chaos" an die starken Momente von "Six degrees..." und "Metropolis Pt.2" und führt konsequent den mit "Octavarium" eingeschlagene Weg fort.

Mehr Melodie, mehr singende Gitarren aber stellenweise dann doch wieder eine Gitarrenwand, die ihresgleichen sucht.

DT müssen schon lange keinem mehr was beweisen und haben einfach nur noch Spaß. Und genau das vermittelt dieses Album! :)
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am 1. Oktober 2010
Ach kommt. Man kann doch eigentlich nix sagen, Systematic Chaos ist einfach geil. Es kommen immer die gleichen Meckereien, "Begründungen", Beschwerden: Uninspiriert, das "gewisse Etwas" fehlt, die kompositorische Seite kommt zu kurz. Was das immer für weichgespülte, verschwommene Aussagen sind! Da fehlt einfach die Präzision, die zu einer Rechtfertigung des Schlechtmachens eines solchen tollen Albums gehört. Oh ja, ich könnte auch eure Rezensionen mal rezensieren ;D
Aber darum geht's hier nicht; Fakt ist, ich mag Systematic Chaos. Das mag zwei Gründe haben. Einerseits, dass Systematic Chaos abgesehen von einigen übers Internet gesendeten Songs mein erstes gekauftes Dream Theater Album war, und mir somit (ich kenne Dream Theater und den Prog allgemein noch nichtmal soo lang - jedenfalls nicht bewusst) den Weg zum Prog ebnete. Andererseits kann das aber auch daran liegen, dass es ein klasse Album ist.

Jetzt geht's los. Sofort ist man im Album drin. Ja, sie frickeln los und spielen schnell ' na und? Was haben sie denn bei Beyond This Life gemacht? Den Soundcomputer gedoped (das wärs, haha)? Es entwickelt sich eine nervenzerreißende Achterbahnfahrt zwischen den Instrumenten ' es wird gefrickelt und immer noch eins draufgesetzt: Ich find's geil! Schließlich wird das 'Chaos' aufgelöst und endet in einem wunderschönen Solo von John Petrucci ' die Grundmelodie. JA! Der Mann kann's einfach, er hat es einfach drauf! Ein Ruhepunkt leitet uns in die erste Gesangslinie und gleichzeitig den zweiten Teil von von In The Presence Of Enemies. Am Ende des 'Teilsongs' gibt es noch ein tierisches Frickel-Synchronsolo von Petrucci und Rudess.
Forsaken übernimmt die Aufgabe, die einst The Answer Lies Within oder Another Day hatten ' einen Ruhepunkt darzustellen. JA, das ist einfach, das ist simpel, aber warum sollten Dream Theater dauernd komplex sein? Zu bemerken ist, dass es sich hier NICHT um eine Ballade handelt, sondern um einen straighten Rocksong mit ordentlich Drive.
Constant Motion ist ein Metallica Zitat mit einem frechen Grinsen ' ''wir spielen bessere Soli als ihr'!' Kein Highlight, aber es rockt und Petruccis Solo ist der Hammer.
Dream Theater setzen noch einen drauf, mit The Dark Eternal Night. Was sie später mit A Nightmare To Remember perfektioniert haben, gehen sie hier zum ersten mal an: Sie klingen BÖSE. Synchrongesang von Portnoy und LaBrie und ein atemberaubender Soloteil mit Bitonalität, diversen Rhythmuswechseln, halsbrecherischer Geschwindigkeit UND Humor bestimmen den Song.
Sehr gut gefällt mir auch der vierte Teil der AA-Suite Repentance. Waren die letzten Lieder der Suite immer die lautesten und härtesten, so tritt hier genau das Gegenteil ein. Im langsamen 6/8 baut der Song ganz, gaaanz langsam Spannung auf, die ihren Höhepunkt in einem gilmouresquen Gitarrensolo findet. Es wurden Sprachsamples von einigen Freunden von Portnoy eingefügt (BTW, ich wusste nicht, dass Corey Taylor und Portnoy befreundet sind..). Auf beinahe 11 Minuten bringt es das Teil und ist ein sehr gelungener Ruhepunkt, nicht nur für die AA-Suite.
Der schwächste Song ist sicherlich das Museartige Prophets Of War. Trotzdem hätte das Teil durchaus Hitpotenzial, rockt es doch ziemlich straight und unspektakulär drauf los. Einen recht guten Refrain hat es ebenfalls.
The Ministry Of Lost Souls macht seinem Namen alle Ehre. 15 Minuten lang wird ein recht einfaches Thema breitgewalzt, wie es kitschiger fast gar nicht sein kann. Im Mittelteil gibt es dann noch einige bahn- und fingerbrechende Soli, bevor Petrucci die ganze Geschichte mit einem EPICGUITARSOLO wunderschön abschließt. Der Text ist auch nicht grade Peter-Gabriel-ebenbürtig, aber weiß der Himmel warum, ich mag das Lied! Und ich gebe ehrlich zu, ja ich bin auch ein Kitsch-Fan.
Das eigentliche Highlight komm dann aber erst mit In The Presence Of Enemies Pt.2. Sich langsam steigernd, unbehaglich und Düster, mündet es in einen ersten Ausbruch, wo der Text 'DARK MÄÄASTER WITHIN' verkündet. Mal genau auf Portnoys Spiel achten, das ist der Hammer!
Es folgt ein drive-lastigerer Teil, der shoutende Stimmen von DT-Fans beinhaltet. Man merkt förmlich, wie die Musik immer spannender, lauter, härter und rifflastiger wird. Schließlich finden wir uns in einem weiteren, brachialen und total DT-typischen Soloteil wieder, der Anfangsthemen aus dem Präludium wieder aufnimmt. Und siehe da, den schönsten Teil haben sich die Herren wieder zum Schluss aufgehoben: Es gibt eine bombastische und wunderschöne Reprise des Grundthemas, JA, GENAU SO WILL ICH DAS!! SO wird ein Prog-Metal-Album abgeschlossen, so und nicht anders. Geil.

Fazit:
Bleibt mein Lieblingsalbum immer noch Octavarium (duck und weg), legen Dream Theater auch mit Systematic Chaos ein Werk hin, welches so viel Ideen beinhaltet wie die ganze Karriere mancher Bands nicht. Hart, dynamisch, teilweise dramatisch und düster. So wird Prog Metal gemacht. Kein Circus Maximus, Acid Rain, kein Redemption oder Symphony X wird das je in der Form toppen.
Was bleibt? Nicht das Meisterwerk der Band, nicht das zweitbeste, aber was heißt das bei Dream Theater schon?

Friedrich Stenzel, 17
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am 18. Juli 2007
Wow, dieses Album hat es mir wirklich angetan.
Nachdem ich die Vorgänger eher nur nebenbei betrachtet/angehört habe (bin ich auch nur drauf gekommen, da ich den Herrn Petrucci bei den G3 Konzerten mit Satriani und Co echt genial fand, und auch sein Soloalbum gerne mochte) hat diese Scheibe mich wirklich lange gefesselt.

Constant Motion geht regelrecht auf die 12, sehr gutes Lied. Ebenso Dark Eternal Night.
Die Kritik, Metallica wäre kopiert worden....nein, da kann ich nicht zustimmen. Selbst wenn: Metallica gehören zu den größten Bands mit lauter, harter Musik, da dürfte man auch mal schauen.

Ein Kracher ist bereits das zweigeteilte Eröffnungs-/Abschlussstück. Klasse, einfach nur klasse!

Mein persönlicher Favorit ist jedoch Forsaken. Verdammt eingängige Melodien, technisch wie immer ohne Mängel und einfach ein guter Song. Der beste vom Album.

Fazit: Klasse Album, dass ich jedem nur empfehlen kann, der halbwegs auf diese Musikrichtung steht. Bisher das beste Album meiner Meinung nach, Petrucci, Portnoy und Co. in Höchstform!
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am 21. Juli 2007
Systematic Chaos ist wirklich ein ganz starkes Album geworden. Dabei beeindruckt mich vor allem der Abwechslungsreichtum der Songs. Es klingt, als hätte man versucht die komplette Bandhistorie (und ich liebe wirklich alle Alben!) in einem Album zu verarbeiten. Und trotzdem klingt es absolut nicht nach einem Aufguss. Egal ob man "Forsaken" (Eingängig!), "Constant Motion" (Thrash!), "Repentance" (floydig!), "The Dark Eternal Night" (frickelig!) oder "Prophets Of War" (poppig!) abspielt. Man bekommt immer was Neues auf höchstem Level geboten. Dazu gesellen sich dann noch die Übersongs "The Ministry Of Lost Souls" und vor allem "In The Presence Of Enemies I +II" Es ist wirklich phantastisch, wie diese Band es auch nach über 20 Jahren immer noch hinbekommt 15 Minuten lange Epen zu schreiben die nie auch nur ansatzweise langweilig werden und vergehen wie im Flug. Dream Theater spielt in einer eigenen Liga. Ich sehe jedenfalls keine Konkurrenz.
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am 4. Oktober 2009
Ein echt gutes Dream Theater Album in gewohnter Qualität. Nachdem das Oktavarium-Album etwas enttäuscht hatte (meiner Meinung nach) ist die Systematic Chaos wieder besser geworden. D.h. mehr Abwechslung, auch innerhalb der Songs, vor allem auch in Bezug auf Art der Musik. Es gibt ruhige Lieder, richtig harte, fast schon powermetal artige Lieder, aber auch Lieder, die auf Grund des Tempowechsels schwer einzuordnen sind. Ich kann diese cd jedem Dream Theater Fan nur ans Herz legen, aber auch für Neulinge könnte diese Cd etwas sein, da hier wirklich für jeden etwas dabei ist.
Ich bin selbst ein Quereinsteiger bei dieser Band, weswegen diese Cd die erste ist, die ich so richtig intensiv gehört habe. Nach der brillianten Train of Thoughts definitiv einen Einkauf wert!
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am 22. Mai 2007
Das ist hier eindeutig die Frage. Man kann diesem Album sehr viel vorwerfen, beispielsweise das es einfach genial ist oder äusserst ideenreich oder auch dass es in weiten Teilen überaschend melodiös ist und vieles mehr. Was am Kern völlig vorbei geht ist der Vorwurf, sich zu viel selbst zu zitieren und aus diesen Zitaten Songs zusammenzubauen. Natürlich ist es unverkennbar DT at it's best, alles andere wäre ja schlimm, oder? Zitate werden genial integriert, gutes Beispiel hierfür "Repentance". Gut, das letzte Stück "In the Presence of Enemies Pt.2" greift schon eine Reihe von Zitaten, vor allem von Scenes auf, ohne dabei jedoch zum Selbstplagiat zu werden. Man könnte sicher hier jeden Song durchgehen, das führt aber sicher zu weit, möge sich jeder selbst ein Urteil machen, hier ein kurzer Abriss:

- In the Presence...Pt.1

= einfach genialer DT - Prog

- Forsaken

= schöne Mischung aus UpTempo und Ballade

- Constant Motion

= hier gibts was auf die Ohren, Metallica lässt grüssen

- The dark eternal Night

= ToT der nächsten Dimension

- Repentance

= 10 Minuten schwelgen, einfach geil, für die düsteren

Momente im Leben...

- Prophets of War

= schöne Hommage an Muse, DT ungewöhnlich aber gut

- The Ministry of Lost Souls

= Sinfonie wie sie nur DT kann, alles drin

alles dran

- In The Presence...Pt.2

= Scences 2007

Fazit: Altes und Bewährtes mischt sich mit neuen Sounds und Ideen, grossen Melodien und Spannungsbögen...da kann man nur 5 Punkte geben
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am 27. Juni 2007
Den beiden eher negativen Bewertungen zuvor kann ich fast nur entgegenhalten!

Nachdem ich auch als Fan der ersten Stunde vom Vorgänger "Octavarium" maßlos enttäuscht war, ist "Systematic Chaos" für mich wie eine Wiedergutmachung!!

Denn im Gegensatz zum letzten Album, bei dem mich Songs wie "I Walk Beside You" oder "The Answer Lies Within" sowie die ersten 6 Minuten des Stücks "Octavarium" vollkommen abgeschreckt haben, gibt es auf "Systematic Chaos" meiner Meinung nach nicht einen Aussetzer!

Ich möchte dabei hier keine einzelnen Stücke 'rausgreifen. Ein oder zwei halten dabei nicht ganz das Niveau, das von den übrigen Songs, und dann ohne Ausnahme, aber auch ziemlich hoch gesetzt wird.

OK, dass Dream Theater seit geraumer Zeit mal den einen oder anderen Part spielen, der offensichtlich eher spontan denn lang überlegt daherkommt, ist wahr. Und ja, die Kompositionen auf "Images & Words" und "Awake" fand' ich insgesamt auch noch atemberaubender als auf eigentlich allen folgenden Platten.

Aber dies macht doch Songs wie "The Dark Eternal Night" oder "The Ministry Of Lost Souls" oder eigentlich alle neuen Stücke in keinster Weise zu schlechten Songs! Kann man denn nicht einfach einen tollen Song als solchen bestehen lassen, auch wenn kein Mörder-Solo oder unglaubliche Taktwechsel oder was auch immer drin vorkommen. "Disappear" auf "Six Degrees ..." ist doch beispielsweise ein echtes Highlight und besticht auch auf einer ganz anderen Ebene, die so bei den ersten Platten vielleicht nur bei "Space-Dye Vest" vorhanden war. Und mit "Prophets Of War" gibt's auch auf der neuen Scheibe wieder so ein atmosphärisches Stück.

Produktion? Im Booklet steht: Engineered and mixed by Paul Northfield, ich denke, dass dieser Herr dann eher für den Sound zuständig ist bzw. auch Herr Vlado Meller, der das Master fabriziert hat. Meiner Meinung nach ist bereits seit "Falling Into Infinity" der knallige Drumsound einem eher natürlichen gewichen; Geschmackssache halt. Bass höre ich eigentlich sehr gut 'raus, mein Eindruck ist sogar eher, dass es besser ist als auf anderen Platten. Insgesamt bietet der Sound jetzt nichts Überraschendes, ist aber in Ordnung.

Tja, und dann letzlich noch zu James LaBrie. Die Diskussion um ihn kann ich nach wie vor überhaupt nicht verstehen. Man höre sich nur mal sein Solo-Album "Elements Of Persuasion" oder die DT-Live-DVD "Score" an, wie er dort bspw. "Innocence Faded" live bringt, ist für mich schier unglaublich. Wie dem auch sei, ich kann mir DT ohne LaBrie nur sehr schwer vorstellen und Russel Allen ist auch meiner Meinung nach ein Ausnahmetalent, passt aber überhaupt nicht zu DT, genau so wenig, wie ich mir den fast übermächtigen Ray Alder von Fates Warning dort vorstellen könnte. Und außer der Tatsache, dass die Strophen von "Constant Motion" exakt wie typische Metallica-Lines klingen, kann ich kaum Schwachstellen bezüglich des Gesangs auf "Systematic Chaos" feststellen.

Alles in allem: Kein Meilenstein wie "Images & Words" oder "Awake" (wieviele Meilensteine kann man schon in seinem Leben fabrizieren?), aber einfach ein super gelungenes Album!
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am 16. Juni 2007
Dream Theater, da sind sich die verschiedensten Rezensenten einig haben die Spitze erreicht. Einige sehen sie noch heute dort, andere sehen eher die älteren Scheiben (mal Scenes from a memory, mal Awake, mal Images and words, usw.) als den Höhepunkt des Progressive Rock. Sollte es also tatsächlich etwas wie persönlichen Geschmack geben?

Die aktuelle Scheibe hat meinen Geschmack getroffen. Sicher nicht so, wie eben einst Images and words oder Scenes from a memory, aber auf jeden Fall mehr als ausreichend um heutzutage fünf Sterne zu vergeben. DT haben mittlerweile das Problem, das jeder "Fan" mit der nächsten Scheibe den endgültigen Höhepunkt der bisherigen Rock- oder Metal-Geschichte erwartet. Das macht in der Szene dieses Album aber nicht zu einem schlechten und auch bei den DT-Werken ist es (für mich) weit von einem schlechten Platz entfernt.

Der Einstieg über "In the Presence of Enemies - Part I" und den ersten beiden Teilen dieses Werks lässt einen sehr positiv in die neue Scheibe einsteigen. Ich habe mich jedenfalls direkt auf die weiteren Teile gefreut. Forsaken ist eine akzeptable Ballade, die mir sicher besser gefällt, als einige Songs der letzten zwei Scheiben. Constant Motion kannte man schon vor der Scheibe, durch den Downlad bei DT, und es ist mittlerweile immer gern gehört.

Der Einstieg zu Repentance ist ganz nett gemacht, da man für einen kurzen Moment zurück zur Scenes from a memory entführt wird, danach wird es etwas schwächer aber immer noch zu gut, um es zu überspringen. The Ministry of Lost Souls finde ich zeitweilig etwas lang, vor allem in den 7 1/2 halb Minuten, bevor das Break richtig neuen Schwung in den Song bringt. Der Abschluss mit "In the Presence of Enemies - Part II" ist richtig gelungen und rundet die Scheibe wirklich ab. Mir gefallen die letzten beiden Teile des Stücks besonders gut.

Alles in allem ist es, wie immer bei DT, wichtig die Scheibe etwa fünf mal gehört zu haben, bevor der endgültige Eindruck gestalt annimmt. Im Vergleich zur Konkurrenz sind die fünf Sterne allemal verdient und ich werde die Scheibe auch in meine Klassiker einsortieren.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Januar 2011
Eins steht gleich im Vorhinein fest: DREAM THEATER haben ihr Kult-Album "Metropolis Pt.2: Scenes from a Memory" wieder nicht übertroffen, aber ich denke, dass dürfte eh schwer werden, dieses Meisterwerk noch mal zu toppen. Allerdings sind sie mit "Systematic Chaos" verdammt nah heran gekommen und mir zumindest gefällt ihr aktuelles Werk besser als das Album "Octavarium", was aber andere wiederum nicht so sehen werden.

Los geht es mit dem unkonventionellen Opener "In The Presence Of Enemies Pt. 1", einem wahren Prog Hammer, der trotz 9 Minuten Laufzeit erst einmal die ersten 5 Minuten der Instrumentalfraktion vorbehalten bleibt, bis dann Sangesknabe James LaBrie zu Worte kommt. Wie gewohnt gibt es hier viel Abwechslungsreichtum und perfekt aufeinander abgestimmte Spannungsbögen und Arrangements. Von der Stimmung her erinnert es mich sogar stellenweise an das Über-Album "Metropolis Pt.2 - Scenes from a Memory". Relativ straight geht es da ja schon mit dem knapp fünf einhalb minütigen "Forsaken" weiter, das eine eher melancholische, verträumte Atmosphäre besitzt. Mit "Constant Motion" beschreitet man dann wieder Wege, die man bereits bei "Six Degrees of inner Turbulence" und "Train of Thought" beschritten hat, sprichman präsentiert sich von der härteren Seite und packt sogar einige thrashige Riffs aus der Kiste. Ebenfalls hervorzuheben ist der coole Wechselgesang zwischen James LaBrie und Mike Portnoy. Ich kann mir vorstellen, dass der Song vor allem live sehr gut funktionieren könnte. Ebenso hart zeigt man sich bei "The dark eternal Night", wobei hier, die lange Spielzeit lässt es erahnen, wieder mehr der Prog Anteil die Überhand gewinnt. Vor allem im Mittelteil liefern sich die Instrumentalisten, allen voran der Tasten-Hexer Jordan Rudess wahre Frickel Duelle. Einfach nur der Wahnsinn. Mit "Repentance" folgt dann Teil vier des auf "Six Degrees..." begonnenen "Anonymen Alkoholiker" Zyklus, also die Fortsetzung von "The Glass Prison", "This Dying Soul" und "The Root Of All Evil" inklusive ein paar musikalischer Zitate aus eben diesen Songs. Musikalisch driftet man leicht in die PINK FLOYD Ecke ab. Der Song wirkte auf mich zunächst etwas langweilig, aber dank einem Hinweis eines anderen Fans habe ich mir mal die "Mühe" gemacht und alle 4 Songs hintereinander gebrannt und erst dann entwickelt das Stück seinen wahren Sinn; doch auch so weiß "Repentance" mittlerweile durch diese neue Hörerfahrung zu gefallen. Im übrigen sind auch Steve Vai, Joe Satriani, Steven Wilson, Chris Jericho, Daniel Gildenlöw und Neal Morse hier als Sprecher zu hören. Der beste Song folgt mit "Prophets of War", doch das nicht, weil hier bis zu 50 DT Fans Background Vocals beisteuern durften, sondern zum einen, da man hier den göttlichen MUSE Tribut zollt und zum anderen, da hier von vorn bis hinten alles stimmt inkl. massenweiser Killerhooklines! Doch "The Ministry of lost Souls" fällt hier qualitativ nicht ab. Binnen 15 Minuten wird hier ein weiteres Mal eine sagenhafte Atmosphäre aufgebaut, die erneut an ""Metropolis Pt.2 - Scenes from a Memory" erinnert. Doch gegen Ende des Songs wird mir jetzt schon beim Gedanken ans Konzert im Oktober Angst und Bange, wenn DREAM THEATER das Stück spielen sollten. Hier ist ganz klar eine Handrassel zu hören und in meinem geistigen Auge seh ich jetzt schon wieder James LaBrie wie ein tollwütiger Berserker an dem Ding rumrütteln... buah! Schnell weiter mit dem abschließenden Epos "In The Presence Of Enemies Pt. 2", das zum Schluss noch einmal alle Geschütze abfeuert, was man noch zu bieten hat. Instrumental als auch Stimmungs technisch absolut on the Top.

Fans sei übrigens unbedingt die Special Edition ans Herz gelegt, da hier neben einem coolen Making of noch zusätzlich das komplette Album in Dolby Surround Sound vorliegt!
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