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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
249
4,4 von 5 Sternen
Blood Diamond [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 18. November 2017
Ich bin von dem Film absolut begeistert. Er stellt die Situation in dem Bürgerkriegsland Sierra Leone dar. Sehr brutal und sehr realistisch. In diesem Film wird meiner Meinung nach auch sehr realitätsgetreu dargestellt, wie viel Einfluss die westliche Welt auf diesen und ähnliche Kriege hat und wie dieser Einfluss aussieht. Nebenbei gibt er einen gut gemachten Einblick in Thematiken wie Sklaverei, Kindersoldaten und was dieser Krieg für die Bevölkerung bedeutet.
Die Rollenbesetzung ist ausgezeichnet und die schauspielerische Leistung würde ich auf einem sehr hohen Niveau einordnen.
Ein einziger Faktor an diesem Film stört mich leider. Es wird an einigen Stellen in der (vermutlichen) Landessprache gesprochen, welche ich leider nicht verstehe. Da es mich aber sehr interessieren würde, worüber dort geredet wird, wäre es schön, wenn es an diesen Stellen Untertitel gäbe, was leider nicht der Fall ist.
Trotzdem würde ich mir diesen Film jederzeit wieder ansehen.
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am 14. Januar 2017
Blood Diamond ist ein gut gemachter und gelungener Actionfilm mit einer zugleich starken sozialkritischen und politischen Botschaft. Die Handlung spielt vor dem Hintergrund des sich verschärfenden Bürgerkriegs in Sierra Leone und dem Vorrücken der Rebellen der RUF auf die Hauptstadt Freetown.

Hauptprotagonisten sind der skrupellose Diamantenhändler Archer, ein ehemaliger Elitesoldat aus Südafrika und Söldner, der arme Fischer Solomon, dessen Familie teils vertrieben, teils verschleppt wird und der von den Rebellen zur Zwangsarbeit in einer Diamantenmine gezwungen wird sowie die US-Journalistin Maddie, die über den Bürgerkrieg und den Handel mit Blutdiamanten aus Afrika berichtet und recherchiert.

Aus diesem Szenario entwickelt sich ein spannender und actiongeladener Film, der auch viele politisch brisante Themen rund um die zahlreichen (Bürger-)Kriege in Afrika thematisiert: Blutdiamanten, Kindersoldaten, unvorstellbare Menschenrechtsverletzungen, Armut, Rebellengruppen, Söldner, politische Instabilität und die skrupellosen Geschäftemacher aus dem Westen, die sich an den Konflikten ohne Rücksicht auf jegliche Moralvorstellungen bereichern.

Natürlich ist der Film mit all diesen Themen ziemlich vollgepackt, aber jedes darin gezeigte Szenario ist realistisch und in der Wirklichkeit schon vielfach genauso passiert. Dass ein Actionfilm das alles zu einer Story komprimiert ist absolut legitim.
Auch die übliche Hollywood-Liebesgeschichte und diverse Sentimentalitäten sind enthalten, auf die ich persönlich bei diesem Grundthema verzichten hätte können, die aber dazu dient, die menschlichen und moralischen Aspekte im Film zur Sprache zu bringen.
Viele der Actionszenen sind richtig dick aufgetragen und diverse Szenarien wären in der Wirklichkeit so wohl nicht zu überleben, aber auch das ist für einen Actionfilm absolut in Ordnung. Obwohl ich persönlich nicht so der große Di Caprio-Fan bin, spielt er die Rolle des Diamantenhändlers Archer wirklich überragend gut.

Insgesamt somit ein überzeugender und spannender Actionfilm vor dem Hintergrund sehr ernster Themen und realistischer Kriegsszenarien in Afrika.

Von meiner Seite 5 Sterne und Empfehlung.
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am 13. Mai 2014
Hallo Zusammen,

ich habe mir diesen Film auf Amazon Prime angeschaut, weil ich mir nicht sicher war ob sich der Kauf der Blu-ray lohnt. Nachdem ich ihn gesehen habe, habe ich mich entschieden ihn auch noch zu bestellen, da es ein großartiger Film - auf seine Weise - ist, und in Blu-ray Qualität sicher noch besser anzusehen ist.

Zur Handlung generell sage ich in der Regel nichts, aber hier erkläre ich mal den Film an sich.

Es handelt sich wie der Titel schon verrät um Blut-Diamanten, welche in Afrika, Sierra Leone abgebaut werden um den Bürgerkrieg zu finanzieren, welcher noch nicht allzu lang her ist. Die Story des Films als solche ist frei erfunden, ist aber eine der spannendsten und mitreißensten die ich kenne. Dies liegt sicherlich auch an dem Background des Film. Der Atmosphäre, der Darstellung und der Geschehnisse. Denn die Geschehnisse und der gesamte Background stimmen zu 99% mit den Geschehnissen der Realität überein. Ich dachte es wird ein ruhiger Abend mit etwas Action, aber meine Freundin und ich saßen nach Ende des Films wären des Abspanns noch etwas fassungslos vor dem TV. Ich war so gepackt und schockiert von diesem direkten und unverblümten Film, dass ich anschließend mein Tablet in die Hand genommen habe und viel recherchiert und gelesen habe über die damaligen Geschehnisse.

Aufgrund meines dazugewonnen Wissens, habe ich den Film als noch schlimmer (in Bezug auf den Inhalt) und wichtiger (in Bezug auf die Politik und Geschehnisse außerhalb des sicheren Deutschlands) empfunden.
Auch wenn die Story nicht wahr ist (oder vlt. doch?), bringt diese einem sehr nahe wie schlimm es um manche Nationen/Völkergruppen steht, und wie wenig wir machen um anderen zu helfen, und wie viel wir machen das anderen schadet.

An die Menschen die Leid und Brutalität, wenn hier auch gestellt, nicht sonderlich gut vertragen, seit gewarnt, der Film lässt das Herz bluten.

Die Schauspielersche Leistung der Protagonisten ist wirklich ausgezeichnet. Di Caprio (mal anders), und auch Djimon Hounsou haben ein wirklich gutes Stück abgeliefert und mit authentischen Handlungen und Emotionen den Film lebendig gemacht.

Ich kann Euch nur empfehlen den Film zu kaufen, ich werde es auch tun.

5* für eine traurige Story
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am 30. Juni 2007
Sierra Leone in den 90er Jahren: es herrscht Bürgerkrieg, absoluter Ausnahmezustand. Waffen haben das Wort. Das Terrorregime der RUF (Revolutionary United Front) überfällt ganze Dörfer, tötet und mordet wahllos, hackt den Menschen die Hände ab und entführt die Kinder, um sie zu Soldaten zu machen. Finanziert werden diese Aktionen von Diamantenminen, in denen wiederum Entführte der RUF unter Zwangsarbeit nach Diamanten suchen müssen, die dann in die westliche Welt abwandern...Vor dieser Kulisse wird eines Tages auch der Fischer Solomon Vandy entführt. In der Mine findet er einen besonders großen Diamanten und versteckt ihn, bevor die Mine angegriffen wird.

Davon bekommt Danny Archer (di Caprio), ein Söldner und Diamantenschmuggler Wind. Er sucht den Kontakt zu Solomon und verspricht ihm, seine zerissene Familie wieder zu finden, wenn Solomon ihm hilft, den Diamanten zu suchen. Auch die Journalistin Maddy interessiert sich für den Diamanten. Die drei ahnen noch nicht, zwischen welche Mahlräder sie da hineingeraten...

Wer Blood Diamond anschauen will, nur weil er Lust auf Action und Geballere hat, sollte sich lieber nach etwas anderem umschauen. Denn der Fim zeigt ohne jegliche Augenwischerei und Beschönigung auf eindrucksvolle aber auch zugleich brutale Art und Weise, welche Zustände heute noch in Afrika vorherrschen und lässt dem Zuschauer dabei unbarmherzig wenig Zeit, einmal Luft zu holen. Wahrscheinlich ist gerade deshalb der Film so unheimlich eindrucksvoll und schockierend und hinterlässt noch einen bleibenden Eindruck, nachdem man ihn gesehen hat.

Ernste und grausame Thematik, spektakulär und schockierend aber keineswegs reißerisch umgesetzt, stimmiger Soundtrack und ein di Caprio, der sich vom Titanic-Jack zu einem knallharten Söldner entwickelt hat - ein echter Tip!
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am 22. Oktober 2017
Ein schwerer aber wohl nicht ganz aus der Luft gegriffener Film, der uns in der Westlichen Welt zeigt, das der Hunger der Reichen und mächtigen nie zu stillen ist und gerade jetzt immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es wurden noch nie so hohe Preise auf Auktionen für große Diamanten erziehlt wie zur Zeit. 67 Mio Euro erziehlte ein rosa farbener Diamant 2017 durch das Auktionshaus Sotheby's. Das Kindersoldaten in Afrika keine Märchen sind ist hinlänglich bewiesen, aber wenn Superreiche jeden Preis bereit sind für solche Diamanten zu zahlen, wird das blutvergießen nicht aufhören.
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am 28. Oktober 2017
This movie touched my heart. It shows the crude really that many people in countries under conflict experience: war, hatred, racism, abuse of all kind,.. It also showed a sad but lovely story of a father who risks his own life to find and save his child, who was taken and converted by rebels. This is a movie to call for reflection, especially to buy consciously. Its in our power to change the world!
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am 19. Juni 2012
also gut gemacht ist er schon und bestimmt viel Wahrheit dahinter. Viele gute Actionscenen, machmal macht einen das schon etwas nachdenklich. Film und Tatsachen verschwimmen ineinander. Effekt war bestimmt so vom Regisseur gewünscht. Film hält über die ganze Laufzeit den Adrenalinspiegel etwas höher, nur das Ende war wieder mal klassisch. Man könnte auch 4,5 Sterne vergeben.
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am 23. Mai 2013
Klasse Schauspieler, tiefsinnige Story in einer wahren Welt. Mit Diamanten werden schon seit Jahren die illegalen Geschäfte in Afrika bezahlt. Von Anfang an spannend erzählt und nie langweilig. Ist manchmal schon hart erzählt aber immer der Realität nahe.
Wer einen erstklassischen Thriller mag wird hier bestens bedient.
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am 23. Juli 2009
Im Jahre 1999 tobt in Sierra Leone ein grausamer Bürgerkrieg zwischen der Regierung und Rebellen. Die Bevölkerung leidet schrecklich unter dem Krieg. Familien werden getrennt oder getötet, Männer zur Arbeit auf den Diamantenfeldern gezwungen, Frauen werden vergewaltigt und Kinder zu Soldaten gemacht. Vor diesem Hintergrund findet Solomon Vandy (Djimon Hounsou), der zu einen dieser Diamantenfelder verschleppt worden ist, einen rosa-farbenden Diamanten. Er sieht den wertvollen Stein als einzige Möglichkeit an, seinen verschleppten Sohn wiederzubekommen und seine Familie zu retten. Unterstützung erfährt er dabei von der engagierten Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly) und dem Ex-Söldner Danny Archer (Leonardo DiCaprio). Doch dieser hat nur ein Ziel: Den Diamanten in seine Gewalt zu bekommen und damit Afrika für immer zu verlassen...

Edwards Zwicks "Blood Diamond" ist ein insgesamt funktionierendes Abenteuer-Epos, dass gleichzeitig aber auch eine Lovestory, Polit-Melodram mit Botschaft und eine persönliche Entwicklungsgeschichte (hier in Form von Danny Archer) sein will - leider will Zwick damit zu viele Bereiche abdecken, was ihm aber teilweise nur in Fragmenten gelingt. Diese sorgen zwar für eine lückenlose und unterhaltende Geschichte, aber Zwicks filmischer Enthusiasmus bietet dann doch manches Klischee zu viel und raubt dem Film defintiv einen Stern.

Trotz dieser offensichtlichen Schwäche, ist "Blood Diamond" auf der einen Seite zwar eine typische Hollywood-Produktion die viele gute Absichten hat, aber zwischendurch einfach zu viele Klischees auspackt. Auf der anderen Seite hingegen, ist die Geschichte durchaus spannend und von Anfang bis Ende unterhaltsam. Zusätzlich liefert sie auch einen gewissen Wahrheitsgehalt mit: Der illegale Handel mit Blutdiamanten führte im Jahr 2000 zum sog. "Kimberley-Prozess". Der seit 2003 durch Absichtserklärungen zahlreicher Nationen, den Handel mit Diamanten aus Kriegsgebieten unterbinden soll.

Schließlich gelingt es Zwick sogar den Zuschauer mit einer geradezu wuchtigen Bilderflut zu fesseln. Auf der einen Seite zeigt er die wunderschönen Landschaften Afrikas und auf der anderen Seite die Perversion des Bürgerkrieges in Sierra Leone. So erzeugt der Regisseur sicherlich manche Anteilnahme beim Zuschauer, denn der grausame Handel mit Blutdiamanten ist keine Erfindung Hollywoods, sondern (trotz Absichtserklärungen) immer noch finstere Realität.

Die Darsteller sind insgesamt gut gewählt. Leonardo DiCaprios Rolle des skrupellosen Ex-Söldners, der sich vom Saulus zum Paulus wandelt überzeugt zwar nicht durchweg, ist aber zufriedenstellend. Zumal seine Figur gut gezeichnet ist. Dijmon Hounsou als engagierter Vater und Ehemann beherrscht zweifelsohne die Herzen der Zuschauer und sein Schauspiel ist wirklich glaubwürdig. So spürt man seine Angst und seine Sorgen um seine Familie und seinen verschleppten Sohn in jeder Minute Film. Jennifer Connellys Part hingegen ist weder Fisch noch Fleisch. Zum einem spielt sie die engagierte Journalistin überzeugend, auf der anderen Seite leidet ihre Rolle unter der mangelnden Chemie zwischen den Hauptdarstellern. Hier hat der Drehbuchschreiber schlichtweg geschlampt. So verschwindet ihre Figur irgendwann einfach aus der Handlung, bis sie für einen kurzen "Gastauftritt" am Ende wieder auftaucht. Dies schadet zwar nicht zwingend der Geschichte, aber diese Drehbuchlücken sind einfach unnötig und haben bei mir zu einem bitteren Nachgeschmack und damit zu einem weiteren (halben) Stern-Abzug geführt.

Fazit:
"Blood Diamond" hat in Sachen Handlungstiefe und Klischeehaftigkeit sicherlich seine größte Schwäche. Was stellenweise auch nicht wundert, ist das Thema rund um die Blutdiamanten doch für rund 140 Minuten zu komplex. So fehlt dann doch der letzte Funke Sprengkraft, um in einer Liga mit Filmen wie Hotel Ruanda mitzuspielen. Trotzdem schafft es Zwick bei allen kleineren und größeren (Drehbuch-)Schwächen ein wichtiges Thema glaubwürdig zu transferieren und die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers zu gewinnen - 3,5 Sterne.
33 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2008
Regisseur Edward Zwick versteht sein Handwerk und verknüft gekonnt actionreiche Hollywood-Unterhaltung mit einer Lehrstunde in Sachen Menschenrechten. Die Gratwanderung ist gewagt und natürlich bedient sich Zwick aller bekannten Afrika-Klischees und Ethno-Romantiken, dennoch kommt seine Message am Ende rüber und unterhält auch noch den Kinozuschauer. Das Rezept ist nicht neu und Zwick hat schon bei LAST SAMURAI bewiesen, wie man Klischees und Actions so gekonnt mischt, dass es am Ende doch nicht allzu platt wirkt. Der Trick besteht darin die Klischees in eine authentische Umgebung zu packen. Klar, wer ein intelligentes Polit-Drama á la SYRIANA erwartet, wird enttäuscht werden; wer aber eine unterhaltsamen, soliden Action-Thriller erwartet, kommt voll auf seine Kosten! Ebenfalls erwähnenswert ist übrigens die Schauspielleistung von Hauptdarstellern Djimon Hounsou und Leonardo DiCaprio (beide waren für ihre Rollen für den Oscar nominiert). Fazit: Tolle Schauspieler, epischen Panoramen, kraftvollen Bilder und eine Prise Klischees = Solides Hollywoodkino, das Spaß macht!
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