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am 27. Mai 2007
Pink Turns Blue wurde bereits im Jahre 1985 in Köln gegründet, aus dem Verlangen heraus, etwas Neues/"Anderes" schaffen zu wollen, als die damals übliche Independent Musik, welche sie als Hörer, Szenegänger und Radiomoderatoren aktiv mitbekamen. In den Anfängen beriefen sie sich auf den aufkommenenden Punk, werden heute jedoch eher dem Post-Punk zugeordnet. Musikalische Vorbilder der Formation waren unter anderem The Cure, The Sisters Of Mercy, Bauhaus, Disintegration und andere. Die Stücke dieser auch New Wave getauften Richtung waren von düsterem Eindruck, handelten von Sinnentleertheit & Verfremdung. Nach mehreren Veröffentlichungen "verzettelte" sich die Band musikalisch, wie es Mic Jogwer, heutiger Frontmann von Pink Turns Blue, damals sagte. Und so wurde die Band im Jahr 1995 offiziell aufgelöst. Doch 8 Jahre später überzeugte der Erfolg eines eigentlich einmaligen Re-Union Auftrittes auf dem Wave-Gotik-Treffen, die ehemalige Band sich neu zu formieren und es noch einmal zu versuchen. So erschien im April 2005 das Album "Phoenix", welches gefolgt wurde von dem im Mai 2007 erscheinenden Album "Ghost".

Im Album "Ghost" kehren Pink Turns Blue zu ihren Wurzeln zurück. Oftmals ruhig und düster, handeln sie Songs wie der Name schon vermuten lässt, von Entfremdung, vom Jenseitigen des aus Werbung bekannten einfachen Glücklichseins. Tiefe menschliche Emotionen, wie Liebe, Leidenschaft und Hoffnungen werden verarbeitet, was sich in der hohen Zahl von Balladen niederschlägt. Die Songs liefern Trauer und Einsamkeit in einer trotzdem wohlig warmen Nähe zu dem Hörer. Dieses Gefühl zieht sich durch die gesamte Platte, was ihr einen stärkeren Charakter gibt, als beispielsweise "Phoenix". Mic Jogwers Stimme klingt sanft, weniger rau, und fließend. Passend für das Thema des Albums.

Aufgrund der Natur der Stücke entfalten sie ihre Wirkung auch bei leisem Hören, was den Eindruck von wärmender Einsamkeit nur noch verstärkt.

Als besonders herausragen sind hier die Titel "True Love (After All)" und "Biding Our Time" anzusehen, welche es verstehen den Hörer sanft von seiner Umwelt abzuheben und mit sich in die Tiefen menschlicher Sehnsucht zu ziehen.

Momentan gibt es das Album in einer auf 3000 Exemplare limitierten Erstauflage als Digibook. Auch das Booklet besticht durch seine Aufmachung. Je eine Seite für die Lyrics eines Stückes, und die Gegenseite mit einem schwarz-weißen Artwork versehen, welches direkt einer schattenreichen Zwischenwelt entnommen zu sein scheint.

Ein sehr empfehlenswertes Album für Personen mit Ambitionen für ergreifende, sehr persönliche Musik, verbunden mit dem schon szenetypischen, möchte man sagen, Pessimismus, entgegen vieler Hoffnung.
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am 27. September 2007
Um es vorneweg zu sagen: ich habe lange gebraucht, um herauszufinden, wieso mir "Ghost" nicht gefällt, zunächst klingen die meisten Stücke eigentlich recht gefällig. Es sind die Refrains. Beinahe jedes Stück fängt durchaus hörbar an, Mic Jogwer nölt in gewohnt angenehmer Weise vor sich hin und alles könnte gut sein, wären da diese unsäglichen Refrains nicht. Hier schwappen die Stücke von dem genialen PTB-eigenen Sound in eine Art unmelodischen "Gesang", der gewollt klingt, aber leider nicht gekonnt.

Ausnahmen von dieser Regel bieten lediglich die folgenden Stücke: bei "can't be love" und "now we''ll go" stimmt auch der Refrain, "ghosts" hat glücklicherweise keinen richtigen Refrain, "true love (after all)" klingt von Beginn an wie eine schlechte Cure-Kopie (wer so etwas mag, ist mit einer alten Cure-Scheibe, z. B. "Seventeen Seconds", besser dran) und "biding out time" ist ein derart schlechtes dünnes Geklimper, dass es einen von Anfang an graust.

Interessant, wenn auch zunächst gewöhnungsbedürftig, ist "break it", das in netter alter Punk-Manier daherkommt. Vielleicht sollte Louis Pavlou zukünftig öfters einmal ein Stück beisteuern.

In der Summe ist "Ghost"für eine PTB-Scheibe einfach nicht genug - die Latte hängt aufgrund der früheren Veröffentlichungen, zu denen "Phoenix" (tolles Comeback!) uneingeschränkt dazugezählt werden kann, bereits einfach zu hoch.
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