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am 17. Juni 2012
Im 5. Gesang des Inferno seiner "(Divina) Commedia" trifft Dante Alighieri auf Francesca da Rimini, Tochter des Guido da Polenta, die wegen Ehebruchs zu Höllenqualen verurteilt ist. Ihre Geschichte ist tragisch, denn aus politischen Gründen wurde sie mit dem ältesten Sohn der Familie Malatesta aus Rimini vermählt. Weil dieser verkrüppelt und lahm war, schickte man dessen jüngeren und gutaussehenden Bruder Paolo als Brautwerber. Francesca verliebte sich in Paolo. Als das Liebesverhältnis zwischen den beiden entdeckt wurde, wurden sie von Francescas eifersüchtigem Ehemann, Paolos Bruder Giovanni (auch genannt Gianciotto), getötet. Der italienische Schriftsteller Gabriele d'Annunzio verfasste aus dieser Geschichte ein Drama, das der Oper als Vorlage diente.

Musikalisch wird die Oper Riccardo Zandonais dem Verismo zugeordnet. Sie enthält aber auch fließende und sinnliche Klänge des Impressionismus, vor allem in den Szenen des Liebespaares Francesca und Paolo. Unter der musikalischen Leitung von James Levine versteht es das Metropolitan Orchestra hervorragend, eine intensive Spannung aufzubauen und die Leidenschaftlichkeit der Musik auszudrücken. Gesanglich und darstellerisch herausragend sind alle 4 Hauptdarsteller der Oper, Renata Scotto (Francesca), Placido Domingo (Paolo), Cornell MacNeil (Gianciotto) und William Lewis (Malatestino) - eine großartige künstlerische Leistung.

Die szenische Gestaltung der MET-Inszenierung harmoniert ausgezeichnet mit der Musik. Während das Bühnenbild sich in den "hellen" Szenen stilistisch an Architektur und Interieur des ausgehenden 19. Jh. (Historismus) und dem Beginn des 20. Jh. (Jugendstil bis Art Deco) orientiert, sind die "dunklen" Szenen mittelalterlich düster bzw. von groben eisernen Konstruktionen einer Kriegsmaschinerie dominiert. Wunderschön wurden auch die Kostüme gestaltet. Sie verbinden spätmittelalterliche Mode mit Jugendstilornamenten. Die gesamte Szene wirkt sehr ästhetisch.

Bei der Videoqualität der DVD muss man leider eine leichte Unschärfe (bereits in der Standardauflösung) in Kauf nehmen. Allerdings beeinträchtigt das kaum den Operngenuss. Das Videoformat ist 4:3. Die Tonqualität ist sehr gut.
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am 10. Dezember 2007
Die MET Aufführung von 1984 zeigt die beiden Hauptdarsteller Renata Scotto und Placido Domingo auf der Höhe ihres Könnens. Das zu Unrecht im Opernrepertoire vernachlässigte Werk, wird hier in einer Werktreuen Inszenierung nach guter MET Tradition geboten. Die Regie wird der Schwierigkeit des Stoffes gerecht und zeigt selten gewordene Professionalität. Es steht zu befürchten, daß derzeit keine Deutsche Bühne in der Lage wäre, dieses Werk brauchbar zu zeigen. Um so dankbarer ist der Opernliebhaber, Zandonais Werk in dieser Form erleben zu dürfen. Ich habe mir während des Genießens meherere Szenen zweimal angeschaut und angehört. Levines Ansatz arbeitet die schwelgerische Romantik der Partitur explizit heraus, ohne Furcht vor dem großen Gefühl, das manchen Dirigenten all zu akademisch klingen läßt. BRAVO!
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am 20. Mai 2009
...der unbedingt auf die Spielpläne der Opernhäuser muss. Das bestätigt diese dramatische Aufnahme, bei der alles passt.
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